Shangdu (Yuan-Dynastie) - de.LinkFang.org

Shangdu (Yuan-Dynastie)

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Koordinaten: 42° 21′ 35″ N, 116° 10′ 45″ O

Shangdu (chinesisch: 上都, Shàngdū), bekannt auch als Xanadu, war während der mongolischen Yuan-Dynastie die Sommer-Residenzstadt Kublai Khans, des Kaisers von China. Sie wurde 1256 angelegt. Das westliche Wissen über Shangdu geht auf einen angeblichen Besuch durch Marco Polo im Jahr 1275 zurück. 1369 wurde Shangdu von Ming-Truppen erobert und anschließend völlig zerstört. Der letzte mongolische Kaiser Chinas, Togan Temur, konnte der Stadt zuvor noch entfliehen.

Inhaltsverzeichnis

Lage


Die Ruinenstätte Shangdus, seit Juni 2012 Weltkulturerbe,[1] liegt heute etwa 29 km nordöstlich von Duolun am Ufer des Luan He, der hier, wo er einen Bogen durch die Innere Mongolei zieht, „Shandian He“ (闪电河) heißt. Sie befindet sich außerdem im Verwaltungsgebiet der Staatlichen Viehzuchtfarm Wuyi an der Nordostgrenze des Verwaltungsgebiets der Großgemeinde Shangdu im Zhenglan-Banner des Aimag Xilin Gol der Inneren Mongolei, Volksrepublik China.

Xanadu


Im Westen ist die Stadt auch unter dem Namen Xanadu bekannt, der auf das 1816 veröffentlichte Gedicht Kubla Khan[2] des romantischen englischen Dichters Samuel Taylor Coleridge zurückgeht. Dessen erste Strophe lautet:

In Xanadu did Kubla Khan
A stately pleasure-dome decree:
Where Alph, the sacred river, ran
Through caverns measureless to man
Down to a sunless sea.

In deutscher Nachdichtung von Wolfgang Breitwieser:[3]

In Xanadu schuf Kubla Khan
Ein Lustschloß, stolz und kuppelschwer:
Wo Alph, der Fluß des Heiles, rann
Durch Höhlen, die kein Mensch ermessen kann,
In sonnenloses Meer.

(Pop-)kulturelle Rezeption


Architektur
Film
Belletristik
Musik
Comic
Informatik
Videospiele
Astronomie

Einzelnachweise


  1. UNESCO World Heritage Centre: Site of Xanadu. Abgerufen am 19. August 2017 (englisch).
  2. Volltext unter: https://www.poetryfoundation.org/poems/43991/kubla-khan
  3. Horst Höhne (Hrsg.): Ein Ding von Schönheit ist ein Glück auf immer. Gedichte der englischen und schottischen Romantik. Reclam, Leipzig 1980, S. 276.
  4. Interview mit Hark Bohm, "FILM-Korrespondenz", 24. März 1976; (online )

Weblinks





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