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Wulf Segebrecht

Wulf Segebrecht (* 9. Dezember 1935 in Neuruppin) ist ein deutscher Germanist.

Inhaltsverzeichnis

Biografie


Wulf Segebrecht besuchte Schulen in Königsberg in Ostpreußen, Kolberg in Pommern und nach 1945 in Lübeck. Nach dem Abitur studierte er Germanistik und Geschichte in Göttingen, Bonn, Köln und München. Er erhielt eine Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.

Wulf Segebrecht wirkte mit an der Gründung der Göttinger werkgruppe für dichtung, der unter anderen Sybille Penkert, Reinhard Döhl, Hans-Heinrich Lieb und Özdemir Nutku angehörten, sowie an deren Organ protokolle der werkgruppe für dichtung (1959/1960); darin publizierte er Gedichte[1] ebenso wie in den von Arnfrid Astel in Heidelberg herausgegebenen Lyrischen Heften[2]. Am 8. Februar 1963 nahm er mit Sätzen zur Lyrikkritik an der Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL teil, ein von dem Autor Gerd Hergen Lübben gegründetes und im Rahmen des Studium Universale von der Bonner Universität gefördertes kulturelles Forum (1961–1963).[3] 1964 wurde Segebrecht an der Philosophischen Fakultät der Universität München bei Walter Müller-Seidel mit einer Dissertation über Autobiographie und Dichtung. Eine Studie zum Werk E. T. A. Hoffmanns zum Dr. phil. promoviert.

Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten an den Universitäten Münster, Regensburg und Kiel hatte Wulf Segebrecht einen Lehrstuhl an der Universität Mainz (1978–1982) inne; 1982 wurde er auf den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg berufen. 1991 nahm er eine Gastprofessur an der Pennsylvania State University wahr. Im Jahr 2003 wurde Wulf Segebrecht emeritiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche Gedichte, Erzählungen und Romane. Seit 1982 ist er Herausgeber der Fußnoten zur Literatur.

Auszeichnungen


Veröffentlichungen


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Wulf Segebrecht: Zeitgleichungen. In: protokolle der werkgruppe für dichtung, nr. 3. Göttingen 1960, S. 4.
  2. Wulf Segebrecht: Beginne. In: Arnfrid Astel (Hrsg.): Lyrische Hefte, Nr. 4, Heidelberg 1959, S. 1.
  3. Vgl. Georg Müller: Lübben und Konzil – Konzil und Lübben. In: Das Sägeblatt, Ausgabe 13. München 1963, S. 16 f.



Kategorien: Germanist | Hochschullehrer (Bamberg) | Deutscher | Geboren 1935 | Mann



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