Windberg - de.LinkFang.org

Windberg



Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Windberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Hunderdorf
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 7,97 km2
Einwohner: 1120 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94336
Vorwahl: 09422
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 198
Gemeindegliederung: 29 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Sollacher Str. 4
94336 Hunderdorf
Website: www.windberg.de
Bürgermeister: Johann Gstettenbauer (CSU / Neue Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Windberg im Landkreis Straubing-Bogen

Windberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Gemeindegliederung


Windberg liegt in der Planungsregion Donau-Wald.

Windberg hat 29 Ortsteile[2]:

1978 wurden die Ortsteile Gottesberg, Mitterbühl und Osterberg zur Stadt Bogen ausgegliedert.[4] Es gibt nur die Gemarkung Windberg.[5]

Geschichte


Bis zur Gemeindegründung

Windberg war ursprünglich Sitz der Grafen von Bogen. Das örtliche Kloster Windberg wurde durch Graf Albert I. von Bogen unter Mitwirkung des Bischofs Otto I. von Bamberg Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Ort selbst gehörte seit dem Mittelalter zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Windberg besaß eine geschlossene Hofmark und wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Prälatur Pfarrhof. Der Konventsbau kam in Privatbesitz und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Wiedererrichtung des Klosters

Im Jahr 1923 wurde das Kloster durch Prämonstratenser aus der niederländischen Abtei Berne-Heeswijk wiedererrichtet.

Einwohnerentwicklung

Religion


Windberg ist Sitz einer katholischen Pfarrei mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Politik


Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Johann Gstettenbauer (CSU/Neue Wählergemeinschaft). Sein Vorgänger war Josef Wurm (Neue Wählergemeinschaft).

Gemeinderat

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Partei/Wählergruppe 2002 2008 2014[6]
CSU-Neue Wählergemeinschaft 9 Sitze 8 Sitze 12 Sitze
Aktive Windberger Bürger 3 Sitze 4 Sitze
Gesamt 12 Sitze 12 Sitze 12 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 311. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 103 ha Ackerfläche und 192 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

Sehenswürdigkeiten


Die Klosteranlage des Klosters Windberg ist heute noch in großen Teilen vorhanden, wobei die Mehrzahl der Gebäude rund um die Kirche heute in Privatbesitz ist. Dieser Dorfkern wurde bei der Dorferneuerung von 1995 bis 2005 restauriert und renoviert. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz am Kreuzberg.

Persönlichkeiten


Weblinks


Commons: Windberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Windberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 12. Juli 2017.
  3. Amtsblatt Landkreis Straubing-Bogen. 44. Jahrgang, Nr. 2, 29. Januar 2015, S. 8 (Digitalisat [PDF]).
  4. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, S. 71–72, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat ).
  5. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013; abgerufen am 31. März 2015.
  6. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 17. Mai 2017.



Kategorien: Windberg | Gemeinde in Bayern | Ort im Landkreis Straubing-Bogen



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Windberg (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 06.05.2020 11:57:44 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.