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Wilhelm Bruns

Wilhelm Bruns (* 1963 in Greven) ist ein deutscher Hornist, Kammermusiker, Dozent und Spezialist auf dem ventillosen Naturhorn.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang


Bruns begann seine musikalische Laufbahn 1973 als Jagdhornbläser auf dem Parforcehorn und studierte dann bei Hermann Baumann an der Folkwang-Hochschule in Essen. Dabei beschäftigte er sich vor allem auch mit der Interpretation Alter Musik sowie mit dem Naturhorn, das Baumann wieder in den musikalischen Alltag eingeführt hatte.

Als Solist wie als Kammermusiker spielte er in der Folgezeit in zahlreichen Orchestern und Ensembles, darunter bei Concentus Musicus Wien, Cappella Coloniensis, "La Stagione" Frankfurt, Amsterdam Baroque, Akademie für Alte Musik Berlin, Neue Düsseldorfer Hofmusik,[1] Rebel (New York) oder Württembergisches Kammerorchester Heilbronn.

1985 gründete er zusammen mit weiteren Naturhorn-Spezialisten die Deutschen Naturhorn Solisten,[2] die 2002 mit den Hornkonzerten von Georg Philipp Telemann die Auszeichnung des ECHO Klassik Preises für die beste Konzerteinspielung des Jahres erhielten.

Bruns war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und gewann beim Naturhorn-Wettbewerb 1987 in Bad Harzburg den ersten Preis. Seit 1988 ist er Solohornist am Nationaltheater Mannheim, daneben ist er Dozent für Naturhorn an der Akademie Mannheimer Schule.[3] 1993 organisierte er zusammen mit Oliver Kersken[4] das Internationale Naturhorn Festival in Essen.

1998 führte Bruns die e-moll Messe von Anton Bruckner zusammen mit dem RIAS Kammerchor auf einem alten Kruspe-F-Horn auf und bläst seither alle Opern und Konzerte, die nicht mit dem Naturhorn ausgeführt werden, mit einem Wiener Horn.

Ab 2000 war er Lehrbeauftragter für Naturhorn an der Musikhochschule Frankfurt und Saarbrücken, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und der Hochschule für Musik Karlsruhe, sowie bei den dortigen Händelfestspielen.

2003 gründete Bruns die Internationale Naturhorn Akademie in Ungstein, einem Ortsteil von Bad Dürkheim, die er seither leitet. Im Januar 2006 erschien eine mehrfach ausgezeichnete Einspielung der Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart und 2010 eine weitere mit denen von Joseph Haydn.[5]

2013 war er zum ersten Mal in China als Solist und Lehrer mit dem Naturhorn unterwegs. Aber auch in Deutschland ist Bruns auf verschiedenen Workshops und Musikfestivals wie u. a. den Walkenrieder Kreuzgangkonzerten seit vielen Jahren zu Gast.

Publikationen


Diskografie (Auswahl)


Weblinks


Commons: Wilhelm Bruns  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise


  1. http://www.hofmusik.de
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 9. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 30. Mai 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. http://www.oliverkersken.de
  5. http://www.naturhorn.com/pages/wilhelm.php
  6. Mehrteiliges Werk Jagdmusik (Band 1 & 2 Fanfaren und Konzertstücke / Band 3 Konzertstücke)
  7. 1 Schallpl. in Album : 33/min / 30 cm
  8. K = Köchelverzeichnis
  9. http://www.quadriga-quartett.de
  10. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 27. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.



Kategorien: Klassischer Hornist | Kammermusiker | Musikpädagoge | Historische Aufführungspraxis | Echo-Klassik-Preisträger | Deutscher | Geboren 1963 | Mann

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Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm Bruns (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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