Volksbank Lüneburger Heide - de.LinkFang.org

Volksbank Lüneburger Heide

Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank Lüneburger Heide eG
Hauptstelle
Ehemalige Hauptstelle in Lüneburg
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz 21423 Winsen (Luhe)
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 240 603 00[1]
BIC GENO DEF1 NBU[1]
Gründung 1859
Verband Genossenschaftsverband – Verband der Regionen
Website www.vblh.de
Geschäftsdaten 2018[2]
Bilanzsumme 3.332,7 Mio. EUR
Einlagen 2.614,7 Mio. EUR
Kundenkredite 1.819,7 Mio. EUR
Mitarbeiter 600
Geschäftsstellen 50
Mitglieder 75.625
Leitung
Vorstand Gerd-Ulrich Cohrs
Stefanie Salata
Ulrich Stock
Aufsichtsrat Dr. Dieter Herzog, Vorsitzender
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Volksbank Lüneburger Heide eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Winsen (Luhe). Sie ist eine der ältesten Genossenschaftsbanken in Norddeutschland und mit rund 165.000 Kunden die zweitgrößte in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Filialgebiet


Die Bank betreibt 50 Geschäftsstellen und zahlreiche SB-Filialen im gesamten Gebiet der Lüneburger Heide und darüber hinaus. Es umfasst die Landkreise Lüneburg, Heidekreis und Harburg in Niedersachsen sowie Teile des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern und südliche Stadtteile Hamburgs. Zu den größten Städten, die eine Geschäftsstelle beheimaten, gehören Lüneburg, Winsen, Buchholz in der Nordheide, Soltau, Walsrode und Bad Fallingbostel.[3]

Das gesamte Filialgebiet ist in zehn kleinere Regionen eingeteilt, die jeweils von einem Regionalleiter geführt werden. Diese Regionen sind: Rosengarten-Neu Wulmstorf, Buchholz, Seevetal, Winsen, Lüneburg, Bleckede-Dahlenburg, Hanstedt-Salzhausen, Schneverdingen-Bispingen, Soltau-Visselhövede und Walsrode.

Geschichte


Vorläufer

Volksbank Lüneburg

Erste Versuche zur Gründung der Volksbank Lüneburg gab es bereits 1857, wurden jedoch vom Königreich Hannover abgelehnt. Am 29. August 1859 wurde im Lüneburger Rathaus der "Vorschussverein zu Lüneburg" und damit der Vorläufer der "Volksbank Lüneburg" gegründet[4]. Seit 1938 trug sie diesen Namen. 1926 übernahm die damals noch "Vereinsbank Lüneburg" heißende Bank den "Spar- und Vorschussverein zu Winsen/Luhe". Es folgten Übernahmen von Banken in Amelinghausen (1985), Wittorf (1987) und Bleckede-Dahlenburg (2003)[5].

Volksbank Walsrode

Am 25. März 1909 erfolgte die Gründung der Volksbank Walsrode unter dem Namen "Spar- und Darlehnsverein e.G.m.b.H." 1939 wurde sie in "Volksbank Walsrode" umbenannt. Nach Übernahmen der Spar- und Darlehenskassen Gilten und Ahlden sowie der Volksbank in Visselhövede, die bis dahin auch eine Filiale in Bothel umfasste, wurde sie 1999 mit der Volksbank eG, Soltau vereinigt.

Volksbank Soltau

Am 5. Februar 1899 wurde der "Soltauer Spar- und Darlehnskassenverein eGmbH" gegründet, der 1923 in "Soltauer Bank" und 1939 in Volksbank Soltau umbenannt wurde. Die Volksbank Soltau übernahm 1975 die "Genossenschaftsbank Munster", 1989 die "Spar- und Darlehnskasse Schneverdingen" und 1998 die "Volksbank Bispingen"[6].

Volksbank Nordheide

Die Volksbank Nordheide entstand 1969 aus der "Spar- und Darlehnskasse Hanstedt und der Spar- und Darlehnskasse Egestorf ". Nach mehreren Übernahmen kleinerer Banken kamen 1987 die Banken in Salzhausen und Winsen (Luhe) dazu[7]. Der Sitz der Volksbank Nordheide wurde daraufhin nach Winsen verlegt. 2000 übernahm die Bank auch die Volksbank in Buchholz (gegründet 1955) und verlegte gleichzeitig auch ihren Sitz dorthin.

Gründung und Erweiterung durch Fusionen

1999 wurde die Volksbank eG, Soltau mit der Volksbank Walsrode eG vereinigt und benannte sich um in Volksbank Lüneburger Heide eG.

Am 1. Januar 2008 fusionierten die "Volksbank Lüneburger Heide" und die "Volksbank Lüneburg" und agierten von da an unter dem Namen "Volksbank Lüneburger Heide eG". Juristisch gesehen übernahm die größere "Volksbank Lüneburger Heide" mit Sitz in Soltau (700 Mio. Euro Bilanzsumme, 60.000 Kunden) die Lüneburger Bank (400 Mio. Euro, 40.000 Kunden), es sollte jedoch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit herrschen. Der Sitz wurde nach Lüneburg verlegt. Die Bank betrieb zu diesem Zeitpunkt 28 Geschäftsstellen und 12 SB-Filialen und hatte eine Bilanzsumme von 1148 Mio. Euro, beschäftigte 320 Mitarbeiter und hatte 34.000 Mitglieder.

Im Juli 2011 erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2011 eine erneute Fusion mit der etwa gleich großen Volksbank Nordheide. Der Name "Volksbank Lüneburger Heide eG" blieb auch für die neue Bank bestehen, der Sitz wurde nach Winsen (Luhe) verlegt.

Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. [1]
  3. Filialübersicht
  4. 150 Jahre Volksbank Lüneburg  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Volksbank Lüneburg (Memento des Originals vom 3. Oktober 2005 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf genoarchiv.de
  6. Volksbank Soltau  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf genoarchiv.de
  7. Volksbank Nordheide  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf genoarchiv.de


Koordinaten: 53° 21′ 39,4″ N, 10° 12′ 26″ O




Kategorien: Genossenschaftsbank (Niedersachsen) | Unternehmen (Landkreis Harburg) | Lüneburger Heide | Winsen (Luhe) | Gegründet 1859


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Volksbank Lüneburger Heide (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 07.11.2019 08:15:58 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.