Verona - de.LinkFang.org

Verona




Verona
Staat Italien
Region Venetien
Provinz Verona (VR)
Lokale Bezeichnung Verona
Koordinaten 45° 26′ N, 11° 0′ O
Höhe 59 m s.l.m.
Fläche 206,63 km²
Einwohner 257.993 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte 1.249 Einw./km²
Postleitzahl 37000–37999
Vorwahl 045
ISTAT-Nummer 023091
Volksbezeichnung Veronesi
Schutzpatron San Zeno
Website www.comune.verona.it

Verona ist eine Stadt in der Region Venetien im Nordosten Italiens. Sie hat 257.993 Einwohner (Stand 31. Dezember 2018) und ist Hauptstadt der Provinz Verona. Verona liegt an der Etsch etwa 59 m über dem Meeresspiegel am Austritt des Etschtals und der Brenner-Transitroute in die Po-Ebene. Seit 2000 gehört die Altstadt von Verona zum UNESCO-Welterbe.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Verona war eine Gründung der Räter und Euganeer, wurde um 550 v. Chr. vom gallischen Stamm der Cenomanen erobert und war erst ab 89 v. Chr. römische Kolonie. Das gut erhaltene Amphitheater – die Arena di Verona – entstand erst mehr als ein Jahrhundert später.

Erst als Kolonie des Kaisers Augustus wurde Verona eine große Stadt. Decius schlug hier 249 den Kaiser Philippus Arabs, Konstantin 312 den Pompejanus (Schlacht von Verona). 402 gelang Stilicho hier ein Sieg über Alarich (Schlacht bei Verona). Attila plünderte und verwüstete 452 die Stadt. Dann war sie neben Pavia und Ravenna Residenz des Ostgotenkönigs Theoderich, der hier 489 Odoaker besiegt hatte und in der Sage Dietrich von Bern heißt. Aus dieser Zeit stammt der alte Name der Stadt: „Dietrichsbern“.[2] Weiterhin war in alter Zeit die Bezeichnung „Welsch-Bern“ gebräuchlich (zimbrisch: Bearn).[3]

Im 5. und 6. Jahrhundert war Verona nicht nur Residenz der Ostgoten, sondern auch für den Langobardenkönig Alboin, bis es an das fränkische Reich kam. In der Folge der verheerenden Ungarneinfälle ab 899 in Oberitalien, wurde die stark befestigte Stadt nach 900 Sitz einer Münzstätte, die zum Ausgangspunkt des Veroneser Währungsraums wurde. Ab 952 gehörte Verona zur Markgrafschaft Verona und damit zum Herzogtum Bayern und bzw. (ab 976) zu Kärnten. Erst zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde Verona selbständig und besaß eigene Stadtrechte. 1184 fand das Konzil von Verona statt.

Im Kampf gegen Kaiser Friedrich I. stand Verona mit an der Spitze des Lombardischen Städtebundes. Darauf wurde es durch die Parteikämpfe der Adelsparteien, der Montecchi (Ghibellinen) und der San Bonifazios (Guelfen), erschüttert. Zu Anfang des 13. Jahrhunderts bemächtigten sich die Ezzelini, die Beschützer der Montecchi, der Stadt. Nach dem Tod Ezzelinos da Romano (1259) wählten die Veroneser 1260 Mastino I. della Scala zum Oberhaupt (Podestà), dessen Familie 127 Jahre lang herrschte und unter Cangrande I. della Scala ihre höchste Macht und Blüte erreichte.

1387 kam Verona unter Mailands, 1405 unter Venedigs Herrschaft. Nach dem Ende der Republik Venedig ging Verona im Frieden von Campo Formio 1797 an Österreich; der vorherige, antifranzösische Aufstand der Veroneser zu Ostern wurde blutig niedergeschlagen. Unter österreichischer Herrschaft war die Stadt Teil des oberitalienischen Festungsvierecks (it.: Quadrilatero), das 1815 zur Verteidigung der österreichischen Besitztümer in Italien in den Orten Peschiera, Mantova (Mantua), Legnago und Verona errichtet wurde. Der Ausbau wurde zwischen 1833 und 1866 nach Plänen des Ingenieurgenerals Franz Scholl vorgenommen. 1866 kam Verona als Ergebnis des Deutschen Kriegs zum Königreich Italien.

Heute ist die Stadt durch die Nähe zum Gardasee und zu Venedig ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und wirtschaftliches Zentrum der Region Venetien. 2000 wurde die Altstadt von Verona in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Römisches Verona


Von der Bedeutung Veronas als eines politischen und wirtschaftlichen Zentrums zeugen heute noch etliche Monumente, angefangen von der Arena bis zum Römischen Theater, vom Gavi-Bogen bis zum Stadttor Porta Borsari, von dem Grabungsgebiet der Porta Leoni bis zu den Scavi Scaligeri.

Arena

Das gut erhaltene und in das heutige Stadtbild mit einbezogene Amphitheater wurde wahrscheinlich unter Kaiser Tiberius um 30 n. Chr. erbaut. Es entstand ein halbes Jahrhundert vor dem Kolosseum in Rom (80 n. Chr.) und ist somit eines der frühesten Beispiele für ein von den Römern fortentwickeltes, in Form eines geschlossenen Ovals angelegtes Amphitheater. Das Bauwerk ist 138 m lang, 109 m breit und ist das nach dem Erhaltungszustand zweitgrößte Amphitheater neben dem Kolosseum in Rom. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen; man muss sich das Original jedoch mit einer zusätzlichen Außenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen. Das Innere der Arena besteht aus 45 Sitzreihen, welche 45 cm hoch und 45 cm tief sind, mit heute etwa 22.000 Plätzen. Im Sommer finden in der Arena die berühmten Opernfestspiele statt.

Umgeben ist die Arena von der Piazza Bra mit dem 1730 angelegten, gepflasterten Listone. Der breite Bürgersteig mit vielen Restaurants verläuft vor den Fassaden der Palazzi auf der Westseite des Platzes.

Arco dei Gavi

Auf dem Weg vom Ponte Scaligeri in die Stadt – auf einem der Etsch zugewandten Platz am Ende des Corso Cavour – kommt man als erstes am Arco dei Gavi vorbei. Ursprünglich befand er sich nicht weit entfernt vom Uhrturm des nahegelegenen Castelvecchio und wurde später in den Stadtmauerring einbezogen. Der römische Ehrenbogen stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. 1805 rissen die Franzosen das Monument ab. Die Trümmer wurden erst 1932 wiederentdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengefügt.

Porta dei Borsari

Andere Baudenkmäler aus dem Altertum sind die ehemaligen Stadttore Porta dei Borsari und Porta dei Leoni sowie die Überreste eines römischen Theaters. Die dreigeschossige, monumental gestaltete Porta Borsari, sie öffnete sich einst für die Römerstraße Via Postumia, wurde 265 n. Chr. unter Kaiser Gallienus erbaut und ist nach dem Amphitheater das am besten erhaltene römische Monument.

Mittelalterliches Zentrum


Castelvecchio und Ponte Scaligero

Das von 1354 bis 1356 von Cangrande II. della Scala erbaute Castelvecchio der Herren della Scala an der Etsch und die mit Zinnen bekrönte Festungsbrücke sind architektonische Meisterwerke. Zweck des Kastells und des Ponte Scaligero war es, den Fluchtweg der Scaliger zum anderen Ufer der Etsch zu sichern. Der dreibögige Ponte Scaligero war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung 1356 mit einer Hauptspannweite von knapp 49 m die größte Segmentbogenbrücke der Welt. Die Burg beherbergt heute ein Museum mit Werken der Veroneser Malerei und Skulpturen aus dem Mittelalter.

Am Corso Cavour, zwischen dem Castelvecchio und der Porta Borsari, der dann bis zur Porta Nuova Corso Castelvecchio heißt, stehen eine Anzahl sehenswerter Paläste. Im Palazzo Scannagatti (1530 bis 1537) ist das Museo Civico di Storia Naturale (Naturhistorisches Museum) untergebracht.

Piazza delle Erbe

Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten umgeben die Piazza delle Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegenüberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an römische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Davor ragt eine Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen empor. Die mittelalterlichen Bürgerhäuser der Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken begrenzen den Platz nach Osten. Im Zentrum thront über einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jahrhundert zum Symbol der Stadt gekürte „Madonna Verona“.

Von der Piazza delle Erbe sind es nur wenige Schritte zum Haus der Julia (Casa di Giulietta) mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Für die Figuren in dem Schauspiel Romeo und Julia von Shakespeare gab es keine historischen Vorbilder und auch keinen Balkon der Julia. Der Balkon wurde in den 1930er Jahren nachträglich angebaut und war zuvor Teil eines Sarkophags. Was heute als Haus der Julia zur Besichtigung angeboten wird, ist immerhin der Rest eines großen palastartigen Baues, der im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie dal Capello war, die mit den Capulets identifiziert wurde (Montagues und Capulets). Vor dem Umbau war das Haus allerdings als Gasthof und teils als Stall genutzt worden.[4][5]

Piazza dei Signori

Mit befestigten Privatpalästen hatten die Scaliger die Piazza dei Signori mit dem Denkmal Dantes (von Zannoni) umbaut. Kommt man von der Piazza delle Erbe, passiert man den Palazzo dei Giudici. In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert walteten die venezianischen Richter einst ihres Amtes. Rechter Hand stehen der romanische Palazzo del Comune von 1194 mit dem 83 m hohen Torre dei Lamberti sowie der Justizpalast von 1365.

Die gegenüber liegende Schmalseite der Piazza nimmt der Palazzo del Governo mit seinem Zinnenkranz ein. Wo einst die Scaliger residierten, ist heute die Provinzregierung untergebracht. Direkt neben den düsteren gotischen Palästen der gestürzten Scaliger erbauten die neuen Herren aus Venedig nach der Machtübernahme im 15. Jahrhundert ihre schöne Renaissance-Loggia Fra Giocondo.

Sakralbauten

San Zeno Maggiore

Die Basilica San Zeno Maggiore ist ein romanischer Bau aus dem elften und zwölften Jahrhundert. Der Turm der Abtei und der Turm der Basilica bilden einen ansprechenden Rahmen für die Fassade der Kirche, die durch eindrucksvolle Farbgebung, harmonischen Baustil und schlichte Verzierungen besticht. Besonders ansprechend ist die große Fensterrose über dem Bau- und Skulpturenkomplex im Eingangsbereich. Inmitten dieser historischen Fassaden steht zurückgesetzt die Kirche San Lorenzo, die ebenfalls aus dem elften und zwölften Jahrhundert stammt. Es ist eine romanische Emporenbasilika mit fünf Apsiden, die aus einem karolingischen Vorgängerbau hervorging. Im dreischiffigen Innenraum ist nahezu nichts von der ursprünglichen Ausstattung erhalten, da die Kirche im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde.

Dom Santa Maria Matricolare

Der Dom Santa Maria Matricolare wurde im Jahre 1187 geweiht und vereint sowohl romanische als auch gotische Bestandteile. Bekannt ist vor allem das Portal von Nicolò mit seinen zeitgenössischen romanischen Steinmetzarbeiten; im Innenraum sind es die Fresken von 1500, das Altargemälde von Tizian und die 1122 bis 1135 erbaute romanische Taufkapelle. Neben der Chorpartie des Doms führt eine Tür zur Taufkirche S. Giovanni in Fonte. In der dreischiffigen Basilika steht das berühmte romanische Taufbecken, gehauen aus einem einzigen rosafarbenen Marmormonolith.

San Fermo Maggiore

San Fermo Maggiore ist eine gotische Kirche mit schöner Holzdecke und romanischer Krypta. Der Bau wurde 1065 von Benediktinermönchen begonnen und im Jahr 1138 vollendet. Die Fassade zeigt sowohl romanische als auch gotische Stilelemente.

Sant’Anastasia

Die Chiesa di Sant’Anastasia ist die größte gotische Kirche Veronas. Sie wurde von den Dominikanern um 1290 begonnen und 1481 fertiggestellt. Ihre Fassade blieb unvollendet.

Der von hohen Marmorsäulen dreischiffig aufgeteilte Innenraum ist reich ausgestaltet. Ein farbiger Fußboden und ornamentale Gewölbeausmalungen prägen das Bild. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört neben den Grabdenkmälern, Altären und anderen Skulpturen des 15. bis 17. Jahrhunderts vor allem das berühmte Fresko „Aufbruch des hl. Georg zum Kampf mit dem Drachen“ von Antonio Pisanello (1433–1438). Es gilt in der Kunstgeschichte als der Höhepunkt und Endpunkt der höfischen Gotik in Oberitalien.

Santa Maria Antica

Nahe der Piazza dei Signori befindet sich die kleine Kirche Santa Maria Antica aus dem 8. Jahrhundert. Sie war für die Scaliger eine Art Hauskirche. Daneben erstreckt sich der Privatfriedhof der Familie (arche scaligere) mit prunkvollen gotischen Grabmälern.

Museen


Das Museo Lapidario Maffeiano ist eines der ältesten archäologischen Museen in Europa. Es wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von dem Veroneser Literaten Scipione Maffei eingerichtet und es zeigt etruskische, griechische und römische Fundstücke. Das Museo Archeologico im Teatro Romano beherbergt eine sehenswerte Sammlung an etruskischen und unteritalischen Bronzen sowie Funden aus römischer Zeit. Wechselnde Fotoausstellungen finden in den Scavi Scaligeri – einer unterirdischen Ausgrabungsstätte – statt. Im Palazzo Forti sind regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu moderner Kunst zu sehen. Das Museum des Castelvecchio ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Veneziens. Es zeigt eine Sammlung mittelalterlicher Skulpturen und Bilder. Der Museo civico di Storia Naturale (Stadtmuseum der Naturgeschichte) im Palazzo Pompei, beherbergt neben Fossilien auch Sammlungen zur Mineralogie, Geologie, Botanik, Zoologie und Volkskunde.[6]

Weitere Sehenswürdigkeiten


Klima


Das Klima Veronas ist warmgemäßigt, jedoch aufgrund der Lage im Landesinneren der Po-Ebene kontinental ausgeprägt, sodass es im Winter, vor allem in den Monaten Januar und Februar häufiger zu Frösten kommen kann. Die Sommer sind heiß, gelegentlich können über 37 °C erreicht werden.

Verona, Venetien
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
51
 
6
-1
 
 
43
 
9
0
 
 
49
 
13
3
 
 
70
 
17
7
 
 
74
 
23
12
 
 
87
 
26
15
 
 
63
 
29
18
 
 
82
 
29
18
 
 
76
 
24
14
 
 
91
 
18
9
 
 
65
 
11
3
 
 
53
 
7
0
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: worldweather.wmo.int ; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Verona, Venetien
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,1 8,9 13,4 17,2 22,7 26,3 29,2 28,8 24,4 18,0 11,0 6,7 Ø 17,8
Min. Temperatur (°C) -1,2 0,1 3,4 6,8 11,7 15,4 18,0 17,8 13,7 8,7 3,2 -0,4 Ø 8,1
Niederschlag (mm) 50,9 43,3 48,7 70,4 74,2 87,2 62,6 81,7 76,2 91,0 64,8 52,5 Σ 803,5
Sonnenstunden (h/d) 3 4 5 6 8 9 10 8 7 5 2 3 Ø 5,8
Regentage (d) 6,8 5,1 6,0 8,9 8,6 8,6 5,5 5,8 6,0 7,4 7,1 6,2 Σ 82
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,1
-1,2
8,9
0,1
13,4
3,4
17,2
6,8
22,7
11,7
26,3
15,4
29,2
18,0
28,8
17,8
24,4
13,7
18,0
8,7
11,0
3,2
6,7
-0,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
50,9
43,3
48,7
70,4
74,2
87,2
62,6
81,7
76,2
91,0
64,8
52,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Verkehr


Der Bahnhof Porta Nuova ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt; die Brennerbahn BolognaInnsbruck kreuzt hier die wichtige Linie von Mailand über die Bahnstrecke Mailand–Venedig nach Venedig.

Verona ist ebenfalls ein Knotenpunkt des italienischen Autobahnnetzes. Die Brennerautobahn A22 kreuzt hier die Europastraße 70. Südwestlich der Stadt liegt der Flughafen Verona. Der innerstädtische öffentliche Verkehr wird durch Busse der Azienda Trasporti Verona betrieben. Hauptumstiegspunkte sind der Hauptbahnhof Porta Nuova, Arena und Ospedale Maggiore.

Sport


Der Fußballverein Hellas Verona spielte in der ersten (Serie A) und zweiten (Serie B) italienischen Liga und gewann in der Saison 1984/85 die italienische Meisterschaft. In der Saison 2005/06 spielte Verona in der Serie B, stieg aber nach der Relegation ab. 2015/16 stieg Hellas Verona erneut in die zweite italienische Liga ab. Der eigentlich kleinere Verein AC Chievo Verona hingegen spielte von 2001 bis 2007 sowie von 2008 bis 2019 in der Serie A. Beide Mannschaften tragen ihre Heimspiele im Stadio Marcantonio Bentegodi aus, welches mitten in einem Wohngebiet unweit des Hauptbahnhofs liegt.

In den Jahren 1999 und 2004 richtete Verona die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften aus.

Persönlichkeiten


Bürgermeister von Verona ist Federico Sboarina.

Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind in der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Verona aufgeführt.

Städtepartnerschaften


Verona listet acht Partnerstädte und 16 Städtefreundschaften auf: [7]

Stadt Land Typ seit
Albany Vereinigte Staaten New York, USA Partnerstadt
Ayacucho  Peru Städtefreundschaft
Bethlehem Palastina Autonomiegebiete Palästina Städtefreundschaft
Detmold Deutschland Deutschland Städtefreundschaft
Fresno Vereinigte Staaten Kalifornien, USA Städtefreundschaft 2000
Johannesburg Sudafrika Südafrika Partnerstadt
Kasan Tatarstan Republik Republik Tatarstan Städtefreundschaft
Korça  Albanien Städtefreundschaft
Korfu Griechenland Griechenland Städtefreundschaft
Košice  Slowakei Städtefreundschaft 1992
Kragujevac  Serbien Städtefreundschaft
München Deutschland Deutschland Partnerstadt 1960
Nagahama  Japan Partnerstadt 1992
Namwon  Südkorea Städtefreundschaft 2008[8]
Nîmes  Frankreich Partnerstadt 1960[9]
Ningbo China Volksrepublik Volksrepublik China Städtefreundschaft 2005
Prilep Nordmazedonien Nordmazedonien Städtefreundschaft
Pula  Kroatien Partnerstadt 1980
Ra’anana  Israel Städtefreundschaft 1998
Saint-Josse-ten-Noode  Belgien Partnerstadt
Salzburg  Österreich Partnerstadt 1973[10]
Tirana  Albanien Städtefreundschaft
Zhuji China Volksrepublik Volksrepublik China Städtefreundschaft
Zintan Libyen Libyen Städtefreundschaft

Außerdem bestehen Partnerschaften mit

Literatur


Geschichte

Kunst, Architektur

Stadtmauern

Archivalien

Weblinks


Commons: Verona  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2018.
  2. Dietrichsbern. In: Herders Conversations-Lexikon. Band 5. Freiburg im Breisgau 1857, S. 613 (zeno.org ).
  3. Welsch-Bern. In: Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon. Fünfte Auflage. Band 2. Leipzig 1911, S. 969 (zeno.org ).
  4. Betrug vorm Balkon
  5. Im Hof der Julia – Die Legende um Romeo und Julia
  6. Museo di Storia Naturale
  7. Comune di Verona – Grandi Eventi – Gemellaggi e Patti d'Amicizia . Abgerufen am 24. April 2018.
  8. Chunhyangol Introduction to Namwon: Friendly Ties . Abgerufen am 24. April 2018.
  9. Jumelages . Abgerufen am 24. Februar 2017.
  10. Partnerstadt Verona - Stadt Salzburg . Abgerufen am 4. April 2017.
  11. Verona (Italien) - Amt für Internationale Beziehungen . Abgerufen am 11. Februar 2015.








Kategorien: Gemeinde in Venetien | Verona | Ort in Venetien | Weltkulturerbe in Europa | Weltkulturerbe in Venetien | Provinzhauptstadt in Italien | Hochschul- oder Universitätsstadt in Italien | Ort an der Etsch








Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Verona (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 03.07.2020 12:47:47 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.