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Verb




Verb (lateinisch verbum temporale ‚zeitliches Wort‘ oder kurz verbum ‚Wort‘),[1] auch Verbum, Zeitwort oder Tätigkeitswort, ist ein fachsprachlicher Ausdruck der traditionellen Grammatik für eine Wortart, die eine Tätigkeit, ein Geschehen oder einen Zustand ausdrückt, und erfasst Wörter wie gehen, denken, segeln, schlendern und wandern.

Da das Verb in seiner Funktion als Prädikat das Zentrum des Satzes ist, von dem dann Ergänzungen abhängen, wird es typischerweise auch für Diathesen markiert, d. h. für Variation in der Realisierung von Argumenten bzw. Ergänzungen. Durch die Tempora oder Zeitstufen der Verben, meist Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, wird die vom Verb bezeichnete Situation zeitlich verankert. Der Verbalaspekt und die Aktionsart beschreiben weitere zeitliche Eigenschaften eines Geschehens und die Sicht des Sprechers darauf, zum Beispiel hinsichtlich von Eigenschaften wie Begrenztheit und Abgeschlossenheit (Telizität) oder einer Sicht aufs Ereignis als offener Verlauf. Hinzu tritt noch die grammatische Kategorie des Modus am Verb.

Verben werden nach Person und Numerus­formen flektiert. Ihnen kommt eine herausragende Funktion bei der Generierung syntagmatischer Beziehungen auf Satzebene zu, so dem Verhältnis zwischen dem Subjekt und dem finiten Verb. Sie bilden Flexionsparadigmen,[2] die eine Differenzierung nach den Kategorisierungen Tempus und Modus wiedergeben. Finite Verbformen tragen deshalb Zeichen­kombinationen zur Person, zum Genus verbi, zum Verbnumerus, dem Tempus und Modus mit sich. Tempus und Modus sind flexionsklassenabhängig und werden durch unterschiedliche Stammformen gekennzeichnet.

So beim Vokalwechsel mit dem Tempusaffix „-te“ oder bei alternativer Segmentierung mit „-t“ . Die Verben sind dabei durch Personalsuffix bzw. Numerussuffixe gekennzeichnet.[3]

Inhaltsverzeichnis

Definition und wichtigste Eigenschaften


In der Grammatik des Deutschen wird das Verb definiert als veränderbare (flektierbare) Wortart, die eine Tätigkeit, einen Vorgang oder einen Zustand bezeichnet.[4] In der (Schul)grammatik spricht man daher auch von Tätigkeitswort, Zeitwort[5] oder Tu[n]wort[6][7] und teilt Verben (unter anderem) in Tätigkeits-/Handlungsverben (weinen, kritisieren, malen), Vorgangsverben (wachsen, fallen) und Zustandsverben (stehen, leben, bleiben)[8] ein. Diese inhaltliche Bestimmung kann kritisiert werden, da auch Substantive Tätigkeiten, Vorgänge und Zustände bezeichnen können (Beispiele: die Zubereitung, das Ereignis, die Ankunft).

Als Differenzierungsmerkmal wird auch hervorgehoben, dass das Verb „die einzige konjugierbare Wortart“[9] sei. Die grammatischen Merkmale, durch die Konjugation definiert ist, sind hierbei vor allem Tempus, Modus und Personalformen (also Person und Numerus), bzw. Infinitivformen (sowie in manchen Sprachen zusätzlich auch Aspekt).[10]

Verben dienen typischerweise als das Prädikat eines Satzes, vom Verb hängen dann Ergänzungen wie Subjekt und Objekt ab. Diese Eigenschaft von Verben kann auf ihre jeweilige Wortbedeutung zurückgeführt werden, die Verbbedeutung kann insofern in der Notation der Prädikatenlogik dargestellt werden, z. B.:

  1. „Peter geht.“ = GEHEN (Peter) = G (p)
  2. „Die Katze fing die Maus.“ = FANGEN (die Katze, die Maus) = F (k, m)

Diese logische Struktur bildet sich ab in der grammatischen Eigenschaft der Verbvalenz.

Etymologie


Der Ausdruck Verbum ist eine gelehrte Entlehnung des 15. Jahrhunderts von lateinisch verbum „Wort, Ausdruck; Zeitwort“. Die gekürzte Form Verb taucht erst im 18. Jahrhundert auf.[11][1]

Das lateinische Wort verbum wurde für das griechische Wort ῥῆμα rhêma verwandt, das allgemein Rede, Wort, Ausspruch bedeutet,[12] spezifischer aber auch als das griechische Wort für Aussage angesehen wird – „ein Hinweis darauf, dass man das Verb als unentbehrlich für eine Aussage ansah“.[13]

Universalsprachlichkeit des Verbs


Die Universalsprachlichkeit der Wortart „Verb“ wird unterschiedlich beurteilt. Die Nomen-Verb-Distinktion[14] (Unterscheidung zwischen Nennwörtern und Tätigkeitswörtern) wird sprachübergreifend als grundlegende grammatische Unterscheidung angesehen (siehe hierzu Syntaxtheorie).

Verben bilden in vielen Sprachen das Prädikat eines Satzes, um das herum sich alle weiteren Elemente organisieren. Sie bestimmen die Konstellation thematischer Rollen und sie sind Träger zeitlicher, modaler, aspektueller, aktionaler und weiterer Information, die für die Interpretation von Sätzen, Texten und Diskursen bestimmend sind. Damit enthält das Verb die für die Satzbildung relevante syntaktische und semantische Informationen. Die Satzstruktur gliedert sich in zwei Ebenen: eine syntaktische oder Ebene des Ausdrucks und eine semantische oder Ebene des Inhalts. Verben können nach einer Vielzahl von semantischen und syntaktischen Kriterien klassifiziert und analysiert werden.

Verb, Flexion und verbale Kategorien


Insbesondere bei flektierenden Sprachen unterscheidet man die Konjugation, also die Flexion von Verben, von der Deklination oder Nominalflexion. Zu unterscheiden ist zwischen dem Verb und der Verbform. Bei den Verbformen unterscheidet man zwischen den finiten Verbformen (gebeugte (konjugierte) Verbform; Verbum finitum oder auch kurz Finitum) und den infiniten Verbformen (ungebeugte Verbform; Verbum infinitum oder auch kurz Infinitum ≈ Infinitiv, Partizip I und Partizip II). In der jüngeren Vergangenheit wurden für verschiedene Sprachen Computerprogramme entwickelt, die alle Verbformen generieren können. Für Deutsch finden sich an der Uni Leipzig dazu Details und ein entsprechendes Programm.[15]

Verbale Kategorien


In Sprachen, die Verben morphologisch verändern, sie also zum Beispiel beugen bzw. konjugieren, können die einzelnen Verbformen nach bestimmten Kategorien klassifiziert werden, wobei verschiedene Grammatikschulen verschiedene Paradigmen verwenden. Die wichtigsten Kategorien sind:

Diese Kategorien sind nicht unbedingt immer eindeutig in verschiedenen Sprachen zu unterscheiden. So tendieren die Indogermanischen Sprachen dazu, Kategorien wie das Tempus, den Aspekt oder den Modus miteinander zu vermischen.

Einteilungen


Morphologische Kriterien

Nach Art der Konjugation werden Verben in starke (gehen – ging – gegangen), schwache (loben – lobte – gelobt) und gemischte Verben (denken – dachte – gedacht) eingeteilt. Schwache Verben werden auch regelmäßige Verben genannt und starke und gemischte auch unregelmäßige.[17][18]

Nach einer anderen Einteilung gibt es starke (z. B. lesen) und schwache Verben (z. B. spielen) und dazu unregelmäßige Verben (z. B. nennen und bringen, mögen, haben und sein).[19]

Syntaktische Kriterien

Verhältnis zum Prädikat: Vollverb – Nicht-Vollverb (Hilfsverb)

Nach der Funktion bei der Bildung des Prädikats teilt man die Verben in Vollverb (Hauptverb, Kopula, Gefügeverb) und Nicht-Vollverb (Nebenverb, Modalitätsverb, Hilfsverb (im weiteren Sinn)) ein.

Vollverben sind Verben, die allein das Prädikat im Satz bilden können. Kopulaverben (sein, werden, bleiben) sind ebenfalls allein prädikatsfähig, werden indes meistens mit einer Erweiterung verwendet („Er bleibt Grieche“, „Sie wurden erhört“).[20]

Nicht-Vollverben sind Verben, die nicht allein das Prädikat bilden können.

Zu den Nicht-Vollverben werden gezählt:[21]

Verhältnis zum Objekt: transitives Verb – intransitives Verb

Nach ihrem Verhältnis zum Objekt werden die Verben eingeteilt in transitives Verb und intransitives Verb.

Verhältnis zum Subjekt: persönliches Verb – unpersönliches Verb

Nach dem Verhältnis zum Subjekt unterscheidet man persönliche Verben und unpersönliche Verben.[10]

Verhältnis zu Subjekt und Objekt

Nicht reflexive – reflexive, einschließlich reziproke Verben

Nach ihrem Verhältnis zu Subjekt und Objekt können die Verben eingeteilt werden in nicht reflexive und reflexive, einschließlich reziproke Verben.

Valenz: ein- oder mehrwertige Verben

Nach der Anzahl der Bindungen bzw. Bindungsmöglichkeiten (Valenz) werden Verben eingeteilt[22] in:

Semantische Kriterien

Die Einteilung der Verben in semantischer Hinsicht ist variantenreich. Die Terminologie uneinheitlich.

Zustands-, Vorgangs- und Tätigkeitsverben

Verbreitet[23] ist die Einteilung in:

Mitunter[25] wird statt von Vorgangsverben von Prozessverben (Bsp.: erblühen) einerseits und Verursachungsverben (Bsp.: wecken) andererseits gesprochen.

Aktionsart

Nach der Aktionsart werden Verben unterschiedlich eingeteilt.

Nach einer Einteilung werden terminative und durative Verben unterschieden.[26]

Durative Verben sind Verben, die den reinen Ablauf oder Verlauf des Geschehens kennzeichnen.[27]

Terminative Verben grenzen den Verlauf des Geschehens zeitlich ein oder drücken einen Übergang aus.[27]

Nach einer anderen Einteilung werden imperfektive und perfektive Verben unterschieden. Unterklassen der imperfektiven Verben sind durative und iterative Verben und Unterklassen der perfektiven Verben inchoative (ingressive), terminative (egressive), affektive, effektive und punktuelle (momentane) Verben.[28]

Absolute und relative Verben

Ein absolutes Verb benötigt neben dem Subjekt keine weiteren Satzergänzungen, damit ein grammatikalisch korrekter und vollständiger Satz gebildet werden kann. Relative Verben hingegen verlangen neben dem Subjekt noch weitere Ergänzungen damit der Satz in korrekter Form gebildet wird.[29] Aus kasusterminologischer Sicht lassen sich folgende Ergänzungen aus der deutschen Grammatik aufführen:

Etymologische Kriterien

Viele Verben sind Basislexeme, die nicht von anderen Wörtern abgeleitet sind. Andere Verben sind Ableitungsformen z. B. von:

Andere Verben sind durch Zusammensetzung entstanden, etwa als Verbindung von Verben mit:

Arten und Typen der Verben


Hier wird eine alphabetische Übersicht über die Arten und Typen der Verben gegeben. Dies ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sowohl Gleiches verschieden benannt wird als auch unter dem gleichen Ausdruck je nach Theorie/Schule/Autor Unterschiedliches verstanden wird.

Der Ausdruck atelisches Verb (synonym: imperfektives Verb) bezeichnet Verben, „die statische Zustände oder Relationen oder dynamische Vorgänge, Prozesse, Aktivitäten, die keinen Kulminations- oder Endpunkt voraussetzen“.[30]

Beispiele: lachen, schlafen, sitzen …[31]

Atelische Verben werden weiter eingeteilt in activities (Beispiel: schlafen) und states (Beispiel: wissen).[32]

Als Funktionsverb bezeichnet man Verben, wenn sie in Verbindung mit bestimmten Substantiven ihre „eigentliche“ Bedeutung als Vollverb (fast ganz) verloren haben.[33]

Beispiele: zur Anwendung gelangen, zum Erfolg bringen, in Erwägung ziehen, Beachtung finden

Gefügeverb nennt man „Verben, die im Satz nicht allein stehen können, sondern mit einer Erweiterung kombiniert werden müssen.“[34] Das Gefügeverb und seine Erweiterung bilden ein Verbgefüge, das als Ganzes im Satz ein Prädikat bildet und Bedeutungs- und Valenzträger ist.[34]

Beispiel: auf die Palme … bringen;[35] zur Weißglut bringen.

Als Gefügeverben sieht man unpersönliche Verben, reflexive Verben, Funktionsverben und sonstige Gefügeverben an[36]

Als Gerundiv-Verb bezeichnet man das Verb sein, „sofern es in Kombination mit einem Hilfsverb (im zu-Infinitiv) auftritt.“[37]

Beispiel: Du bist zu beglückwünschen.

Als Handlungsverb (auch: Tätigkeitsverb (im weiteren Sinn); engl.: verb of action, action verb) bezeichnet man Verben, die eine Tätigkeit beschreiben.

Beispiele: aufstehen, pfeifen, arbeiten

Für die Ereignissemantik beinhaltet ein Handlungsverb „ein Ereignis- bzw. allgemeiner ein Situationsargument“.[38]

Hauptverben sind Verben, die im Satz ohne andere Verben auftreten können.

Man betrachtet als Hauptverb das Vollverb, das Kopulaverb und das Gefügeverb.[34]

Der Ausdruck Hilfsverb (auch: Hilfs(zeit)wort, Auxiliar(verb); engl. auxiliary (verb), helping verb) bezeichnet „Verben, die zur Bildung von zusammengesetzten Verbformen dienen.“[39] Sie benötigen „für die vollständige Satzaussage ein anderes Verb oder eine andere Ergänzung.“[40]

Mitunter unterscheidet man Tempus-, Konjunktiv-, Passiv-Hilfsverben[39]

Beispiele: Alle haben gelacht. (Tempus-Hilfsverb); Ich würde kommen. (Konjunktiv-Hilfsverb); Alle Plätze wurden besetzt. (Passiv-Hilfsverb)[41]

Als Gegenbegriff gilt das Vollverb. Die Einteilung in Hilfs- und Vollverb ist jedoch umstritten. Die Duden-Grammatik von 2005 zieht der traditionellen Bezeichnung Hilfsverb die Kategorie Verb mit Spezialfunktion[42] vor.

Der Ausdruck imperfektives Verb ist Synonym für den Ausdruck atelisches Verb und bezeichnet ein Verb, das „den reinen Ablauf oder Verlauf des Geschehens“ kennzeichnet.[27]

Das ingressive Verb ist ein perfektives Verb, das den Beginn eines Geschehens kennzeichnet.

Beispiele: aufblühen, erstarken

Klassifizierende Verben sind „Handlungsverben, die bei verschiedenen Typen von Objekten verschiedene moprhologische Formen aufweisen, die jeweils für das Objekt charakteristisch sind.“[44]

Als mediales Verb (auch: Mittelverb; engl.: middle verb) werden zum einen Verben bezeichnet, „die weder ein Passiv bilden können noch mit Modaladverbien kombinierbar sind: ähneln, kosten, meinen, passen“[45] und zum anderen „Verben in Reflexivkonstruktionen vom Typ ‚Die Tür öffnet sich‘“.[45]

Durch ein Modalitätsverb wird ein (anderes) Vollverb im Infinitiv mit zu seinem Inhalt nach abgewandelt[46].

Beispielverben: beginnen, belieben, drohen, pflegen, scheinen, vermögen, versprechen, verstehen, versuchen.[47][37]
Beispielsätze: Er drohte Bundeskanzler zu werden. / Ich habe noch zu tun.

Ein Verb kann (im Deutschen) als Vollverb oder (in anderer Bedeutung) als Modalitätsverb auftreten.

Beispiel: Das Wetter verspricht gut zu werden (versprechen als Modalitätsverb). Der Wahlkampfredner verspricht gutes Wetter (versprechen als Vollverb).[48]

Als Modalverb bezeichnet man Verben, die „in Verbindung mit einem Vollverb im Infinitiv aus[sagen], dass etwas möglich, notwendig, gewollt, erlaubt, gefordert ist.“[49]

Als nullwertiges Verb bezeichnet man ein Verb, das keiner Ergänzung bedarf (vgl. Valenz (Linguistik)).

Von einem Partikelverb (auch: Distanzkompositum; Partikelkompositum) spricht man bei zusammengesetzten Verben, „deren Erstglieder (die sogen. Partikel bzw. Verbzusätze) im Dt. in bestimmten syntaktischen Konstruktionen getrennt vom Verbstamm auftreten können.“[50]

Beispiel: (nachschauen): Das Mädchen schaut ihrer Freundin nach.

Das perfektive Verb (auch: terminatives Verb; telisches Verb) ist ein Verb, das ein zeitlich begrenztes Geschehen bezeichnet.

Man[26] unterscheidet zwischen dem ingressiven Verb und dem resultativen Verb.

Nach der Duden-Grammatik ist der Ausdruck perfektives Verb veraltetes (Quasi-)Synonym für den Ausdruck telisches Verb.[51]

Als Privativum wird ein Verb aus inhaltlichen (semantischen) Gründen bezeichnet, wenn es von einer Ausgangsbedeutung etwas beseitigt.[52]

Beispiel: desinformieren, entschlacken

Der Ausdruck Tätigkeitsverb wird teils bedeutungsgleich (synonym) wie Handlungsverb, teils im engeren Sinn als atelisches Handlungsverb verwendet.[53]

Ein telisches Verb (auch perfektives Verb, terminatives Verb) ist ein Verb, das Vorgänge (Handlungen, Ereignisse) beschreibt, die einen Endpunkt voraussetzen,[54] der jedoch „nicht notwendigerweise eintreten“[31] muss.

Beispiele: gewinnen, sterben, einschlafen, erblühen, loslaufen, finden, begegnen, töten.[54]

In der Duden-Grammatik verwendeter Ausdruck[42] für Verben, die anders als Vollverben „nur als Bestandteile mehrteiliger (komplexer) Prädikate auf(treten)“.[55]

Dazu werden gezählt das infinitregierende Verb[56] (Beispiel: Egon hat gespielt), Prädikatverben (Kopulaverben; scheinen, dünken, heißen) und Funktionsverben (Beispiel: ein Versprechen geben[57]).

Ein Vollverb ist ein Verb, das (in finiter Form) allein das Prädikat bilden kann.

Beispiel: Sie hasst ihn.

Vorgangsverben sind nicht agentive Verben mit dynamischer Aktionsart.“[53]

Zustandsverben sind atelische Verben,[60] die statische Relationen oder Sachverhalte beschreiben und kein typisches Agens als Subjekt verlangen“.[53]

Beispiele: stehen, liegen, wohnen, leben, bleiben.[26]

Literatur


Weblinks


Commons: Verb  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Verb – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise


  1. a b Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8. Auflage, Hannover 1918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 2, Sp. 3417–3419, Stichwort verbum. (bei zeno.org )
  2. Thema 10. Historische Morphologie: Das Verb. Grammatische Kategorien. Wort- und Formbildung. S. 4, online (Memento vom 23. März 2014 im Internet Archive)
  3. Flexion nach Tempus und Modus. Online, ProGr@mm (die Propädeutische Grammatik)
  4. Duden: Deutsches Universalwörterbuch. 5. Auflage. 2003, ISBN 3-411-05505-7.
  5. Referierend Duden: Die Grammatik. 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 516.
  6. Duden: Fremdwörterbuch. 5. Auflage. 1990/Verb
  7. Tuwort , Tunwort , duden.de
  8. Vgl. Kürschner: Grammatisches Kompendium. 4. Auflage. 2003, ISBN 3-8252-1526-1, S. 83.
  9. Kessel/Reimann: Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache (2005), ISBN 3-8252-2704-9, S. 64; ähnlich Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, Verb: Konjugation und grammatische Merkmale.
  10. a b Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  11. Verb , DWDS
  12. Lewandowski, Linguistisches Wörterbuch (1975)/Verb
  13. Duden, Die Grammatik, 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 516
  14. Johannes Helmbrecht: Das Problem der Universalität der Nomen / Verb-Distinktion. Seminar für Sprachwissenschaft der Universität Erfurt, Januar 2005, ISSN 1612-0612, S. 5 f Archivierte Kopie (Memento vom 10. Juni 2007 im Internet Archive)
  15. Grundlagen der Generierung deutscher Verbformen mit dem Computer
  16. Peter Auer (Hrsg.): Sprachwissenschaft. Grammatik-Interaktion-Kognition. J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02365-0, S. 94
  17. Langenscheidt-Redaktion (Hrsg.): Langenscheidt Premium Verbtabellen Deutsch, 2010, S. 17
  18. Langenscheidts Kurzgrammatik Deutsch, 5. Auflage, 1980, S. 45, ISBN 3-468-35110-0.
  19. Pons (Peter Hoffmann und Volker Losch): Gewusst wie! Grammatik-Training Deutsch 5. Klasse. 2007, S. 45 u. S. 103f.
  20. Duden: Die Grammatik, 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 519.
  21. Nach Helbig/Buscha: Leitfaden 2003, S. 28 f.
  22. Pospiech, Syntax, in: Volmert (Hrsg.), Grundkurs Sprachwissenschaft, 5. Aufl. (2005), ISBN 3-8252-1879-1, S. 140
  23. Duden, Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht (2007), S. 128 Kürschner, Grammatisches Kompendium, 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 83
  24. Langemann/Felgentreu (Hrsg.), Duden, Basiswissen Schule: Deutsch, 2. Aufl. (2006), ISBN 3-411-71592-8, S. 58
  25. a b Lohnstein, Formale Logik (1996), S. 52
  26. a b c Kürschner, Grammatisches Kompendium, 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 83
  27. a b c Helbig/Buscha, Leitfaden (2003), S. 36
  28. Ulrich Engel: Deutsche Grammatik. 3., korrigierte Auflage. Julius Groos Verlag Heidelberg, 1996, S. 410
  29. Absolute und relative Verben , Canoonet
  30. Duden, Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 566
  31. a b Jörg Meibauer: Einführung in die germanistische Linguistik. 2. Aufl., Metzler, J B;, Stuttgart 2007, ISBN 3-476-02141-6, S. 196
  32. Jörg Meibauer: Einführung in die germanistische Linguistik. 2. Aufl., Metzler, J B;, Stuttgart 2007, ISBN 3-476-02141-6, S. 197
  33. Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0;
    Duden, Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht (2007), S. 129
  34. a b c Wilfried Kürschner: Grammatisches Kompendium. 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 85
  35. Wilfried Kürschner: Grammatisches Kompendium. 4. Aufl. UTB, Stuttgart 2003, ISBN 3-8252-1526-1, S. 86
  36. Kürschner, Grammatisches Kompendium, 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 84
  37. a b Kürschner, Grammatisches Kompendium, 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 89
  38. Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  39. a b Wilfried Kürschner, Grammatisches Kompendium. 4. Aufl. UTB, Stuttgart 2003, ISBN 3-8252-1526-1, S. 90
  40. Detlef Langemann, Simone Felgentreu (Hrsg.): Duden. Basiswissen Schule: Deutsch, 2. Aufl. (2006), ISBN 3-411-71592-8, S. 57
  41. Kürschner, Grammatisches Kompendium, 4. Aufl. (2003), ISBN 3-8252-1526-1, S. 90 f.
  42. a b Duden. Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 576 ff.
  43. Einzelheiten bei Duden, Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 572 ff.
  44. Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  45. a b Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0. Mediales Verb
  46. Vgl. Duden, Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht (2007), S. 129
  47. Kessel/Reimann, Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache, Tübingen (Fink), 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S. 11
  48. Beispiel in Anlehnung an Katja Kessel, Sandra Reimann: Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache. Fink, Tübingen 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S. 11
  49. Duden, Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht (2007), S. 128
  50. Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  51. Duden, Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 565 Fn. 1
  52. Vgl. Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  53. a b c Duden: Die Grammatik. 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 570.
  54. a b Duden: Die Grammatik. 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 565.
  55. Duden: Die Grammatik, 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 576.
  56. Duden, Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 577
  57. Duden: Die Grammatik. 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 580.
  58. Elke Hentschel (Hrsg.): Deutsche Grammatik. Walter de Gruyter, 2010, S. 386.
  59. Duden: Die Grammatik. 8. Auflage. ISBN 978-3-411-04048-3, S. 389.
  60. synonym: imperfektives Verb oder duratives Verb (Aktionsart)








Kategorien: Wortart








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