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Tschamberhöhle




Tschamberhöhle

Lage: Schwarzwald, Deutschland, Dinkelberg
Geographische
Lage:
47° 35′ 18″ N, 7° 49′ 7,5″ O
Typ: aktive Bachhöhle
Entdeckung: 1890
Schauhöhle seit: 1890
Beleuchtung: elektrisch
Gesamtlänge: 1550 Meter
Länge des Schau-
höhlenbereiches:
600 Meter
Website: Offizielle Seite

Die Tschamberhöhle befindet sich in Baden-Württemberg in Rheinfelden Ortsteil Riedmatt des Stadtteils Karsau von Rheinfelden, direkt über dem Rhein. Die Höhle wird von einem Bach, einem Zufluss des Rheins, von Norden nach Süden durchflossen. Sie gehört damit zur Gattung der aktiven Bachhöhlen. Die Höhle liegt im verkarsteten Muschelkalk des Dinkelberges und hat eine Gesamtlänge von 1550 Metern. Der öffentlich begehbare Teil beträgt 600 Meter. Die Tschamberhöhle ist in Deutschland eine von drei Schauhöhlen im Muschelkalk.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Beim Bau der Hochrheinbahn von Basel nach Singen (Hohentwiel) wurde 1856 der ursprüngliche Eingang zugeschüttet. Von 1876 bis 1879 wurde nach der Höhle gesucht und erfolglos Bohrungen durchgeführt. Einige Jahre später wurde die Höhle wiederentdeckt. Seit 1890 ist sie als Schauhöhle auf einer Länge von 560 Metern zu begehen. 1966 wurde eine elektrische Beleuchtung installiert. Bis 2018 wurde die Tschamberhöhle vom Schwarzwaldverein Karsau betrieben, nun führt die WST Rheinfelden (Baden)[1] mit der angegliederten Tourist-Information Rheinfelden den Betrieb weiter.

Geologie


Bemerkenswert sind die äußerst vielgestaltigen Strukturen der Höhlenwände und die Quellgrotte am Ende des Schauteiles. Der Bach hat sich eine schmale unterirdische Klamm geschaffen. Tropfsteine und Sinter findet man fast nur im vorderen Teil der Höhle, der nicht mehr vom Bach durchflossen wird. Der Führungsweg endet an einem sechs mal sechs Meter großen Becken, in das sich ein kräftiger Wasserfall ergießt.

Benachbarte Höhlen


Geo-Museum Dinkelberg


Direkt am Zugangsweg zur Tschamberhöhle wurde 2009 in einer früheren Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses das städtische Geo-Museum Dinkelberg eröffnet. Grundstock des Museums ist eine seit 2006 mehrmals öffentlich gezeigte Ausstellung über die Geologie des Dinkelbergs, deren Objekte Mitglieder der Regionalgruppe Hochrhein-Fricktal in der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie über viele Jahre hinweg zusammengetragen haben. Die von Schautafeln begleitete Ausstellung von Gesteinen, Kristallen und Fossilien aus der Region wurde 2009 der Stadt Rheinfelden (Baden) übergeben, um eine dauerhafte Präsentation zu ermöglichen. Fachlich betreut wird die Ausstellung weiterhin von den Initiatoren.[2]

Literatur


Siehe auch


Weblinks


Commons: Tschamberhöhle  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung Rheinfelden (Baden) GmbH
  2. Die Faszination versteinerter Austern , Badische Zeitung, Ausgabe Rheinfelden, 27. Juli 2009



Kategorien: Höhle in Europa | Höhle in Baden-Württemberg | Schauhöhle | Geographie (Rheinfelden (Baden)) | Naturdenkmal im Landkreis Lörrach | Geotop in Baden-Württemberg



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Tschamberhöhle (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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