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The Spencer Davis Group

The Spencer Davis Group
The Spencer Davis Group, Neckarsulm 2006, von links: Eddie Hardin, Spencer Davis, Steff Porzel, Colin Hodgkinson, Miller Anderson
The Spencer Davis Group, Neckarsulm 2006, von links: Eddie Hardin, Spencer Davis, Steff Porzel, Colin Hodgkinson, Miller Anderson
Allgemeine Informationen
Herkunft Birmingham, England, Vereinigtes Königreich
Genre(s) Rock, Rhythm and Blues, Pop, Beat
Gründung 1963
Website www.spencer-davis-group.com
Gründungsmitglieder
Spencer Davis
Steve Winwood 1963–1967
Muff Winwood
Pete York

The Spencer Davis Group ist eine britische Rockband und wurde im Jahr 1963 in Birmingham (England) von Spencer Davis (Gitarre und Gesang), Steve Winwood (Orgel, Klavier und Gesang), Muff Winwood (Bass) und Pete York (Schlagzeug) gegründet. Ihre ersten Auftritte hatte die Band im Golden Eagle Pub, später trat sie regelmäßig im Marquee Club in London auf.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Die erste Single der Gruppe war eine Coverversion von John Lee Hookers Dimples. Ihre zweite Single I Can’t Stand It, im Original von The Soul Sisters, schaffte es bereits in die Charts. Der erste große Hit war Keep on Running, ebenso Nummer eins in Großbritannien wie danach Somebody Help Me. Weitere Hits folgten mit When I Come Home, Gimme Some Loving[1] und I’m a Man. In den Jahren 1965 und 1966 erschienen drei erfolgreiche Alben. Signifikantes Kennzeichen der Band war die kehlige an Ray Charles geschulte Soul-Stimme von Steve Winwood, durch die die Songs der Gruppe ihre spezifische Note erhielten. Dies manifestiert sich an der Coverversion des Ray-Charles-Klassikers Georgia on My Mind. Anfang 1967 erschien in Deutschland die Single Det war in Schöneberg beim Label Fontana.

Steve Winwood verließ die Band im Jahr 1967 und gründete seine eigene Gruppe Traffic, um seine musikalischen Vorstellungen und solistischen Führungsansprüche besser verwirklichen zu können. Nach dem Weggang ihres Frontmannes ging der Erfolg merklich zurück. Nach diversen Umbesetzungen löste sich die Band auf. Im Jahr 1973 gab es eine kurze Wiedervereinigung, jedoch ohne Spencer Davis und Steve Winwood.

Vor einigen Jahren war die Spencer Davis Group in folgender Besetzung regelmäßig auf Tour: Spencer Davis (Gitarre und Gesang), Eddie Hardin (Keyboards und Gesang), Colin Hodgkinson (Bass und Gesang), Miller Anderson (Gitarre und Gesang) sowie Steff Porzel (Schlagzeug).

Derzeit existiert die Gruppe in zwei Besetzungen,[2] SDG USA und SDG Europe, deren einziges gemeinsames Mitglied Spencer Davis ist.

Diskografie


Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Österreich AT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1966 Their First LP
300! 300! 6
(9 Wo.)
300!
The Second Album
300! 300! 3
(18 Wo.)
300!
Autumn ’66
35
(2 Mt.)
300! 4
(20 Wo.)
300!
1967 Gimme Some Lovin’
300! 300! 300! 54
(25 Wo.)

Weitere Alben

Kompilationen

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Österreich AT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1966 Beat with Soul
10
(5 Mt.)
300! 300! 300!
1968 Spencer Davis’ Greatest Hits
300! 300! 300! 195
(3 Wo.)

Weitere Kompilationen

EPs

Singles

Jahr Titel
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Österreich AT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1964 I Can’t Stand It
300! 300! 47
(3 Wo.)
300!
1965 Every Little Bit Hurts
300! 300! 41
(3 Wo.)
300!
Strong Love
300! 300! 44
(4 Wo.)
300!
Keep On Running
8
(2½ Mt.)
300! 1
(14 Wo.)
76
(4 Wo.)
1966 Somebody Help Me
3
(3½ Mt.)
300! 1
(10 Wo.)
47
(7 Wo.)
When I Come Home
20
(1½ Mt.)
300! 12
(9 Wo.)
300!
Gimme Some Loving
12
(3 Mt.)
4
(1 Mt.)
2
(12 Wo.)
7
(13 Wo.)
1967 I’m a Man
17
(2 Mt.)
300! 9
(9 Wo.)
10
(9 Wo.)
Time Seller
300! 300! 30
(5 Wo.)
100
(1 Wo.)
1968 Mr. Second Class
33
(1 Mt.)
300! 35
(4 Wo.)
300!

Weitere Singles

Einzelnachweise


  1. Eine musikwissenschaftliche Analyse der Aufnahme der Spencer Davis Group findet sich in: Ansgar Jerrentrup: Entwicklung der Rockmusik von den Anfängen bis zum Beat. Regensburg: Gustav Bosse Verlag, 1981 (Kölner Beiträge zur Musikforschung, Bd. 113), zugleich Diss. phil. Universität Köln 1980, S. 206 f.; Partitur-Transkription der Aufnahme S. 260–262.
  2. http://spencer-davis-group.com/the-band/
  3. a b c Chartquellen: Singles Alben Billboard 200
  4. a b The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.

Weblinks


 Commons: Spencer Davis Group  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Kategorien: Rockband | Britische Band



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/The Spencer Davis Group (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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