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Thallichtenberg

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Thallichtenberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Thallichtenberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 21′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel-Altenglan
Höhe: 287 m ü. NHN
Fläche: 5,72 km2
Einwohner: 542 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66871
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 097
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Website: vg-kusel-altenglan.de
Ortsbürgermeisterin: Annika Süssel
Lage der Ortsgemeinde Thallichtenberg im Landkreis Kusel

Thallichtenberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan an und liegt im Kuseler Musikantenland in der Westpfalz. Thallichtenberg ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Thallichtenberg liegt in einer Tallage auf rund 300 m ü. NHN, nordwestlich davon erhebt sich die Hügelkette von Mittelberg (550 m ü. NHN), Spitzeberg (578 m ü. NHN) und Stolzberg (557 m ü. NHN). Der Ort wird vom Bisterbach (auf einigen Karten auch Hesselbach genannt) durchflossen, der unweit südlich des Ortes auf 285 m ü. NHN () in den Pfeffelbach mündet. Der Ort wird im Südosten von der Ruine der Burg Lichtenberg überragt, die auf einem Sporn in 394 m ü. NHN liegt.

Geschichte


Im Jahre 1816 kamen Thallichtenberg und Burglichtenberg zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fielen sie 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. 1910 wurde Burglichtenberg nach Thallichtenberg eingemeindet.[3] Nach der Abtrennung des Hauptteils des Kreises an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis Sankt Wendel-Baumholder, zu dem Thallichtenberg bis 1937 gehörte, als es in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. Im Jahre 1969 wurde es in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Politik


Gemeinderat

Der Gemeinderat in Thallichtenberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen

Wappen von Thallichtenberg
Blasonierung: „In geteiltem Schild oben in Silber ein wachsender, rotbewehrter und -bezungter, blauer Löwe, unten von Grün und Silber dreifach geteilt, auf den grünen Balken fünf silberne Kugeln 3:2.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Nahe bei Thallichtenberg liegt die Burg Lichtenberg, die mit 425 Metern Länge die größte Burgruine in Deutschland ist.

Auf der Burg Lichtenberg befinden sich ein Geologiemuseum, das Musikantenlandmuseum sowie eine Außenstelle des Bad Dürkheimer Pfalzmuseums für Naturkunde.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur


Im Süden verläuft die A 62. Von 1936 bis 1970 besaß Thallichtenberg einen Bahnhof an der Bahnstrecke Türkismühle–Kusel. In Kusel befindet sich der Bahnhof der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Söhne und Töchter der Gemeinde


Literatur


Weblinks


 Commons: Thallichtenberg  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise


  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Gemeindeverzeichnis
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen



Kategorien: Thallichtenberg | Gemeinde in Rheinland-Pfalz | Ort im Landkreis Kusel



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