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Tel Aviv-Jaffa


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Tel Aviv-Jaffa
Basisdaten
hebräisch: תל אביב-יפו
Staat:  Israel
Bezirk: Tel Aviv
Gegründet: 1909
Koordinaten: 32° 5′ N, 34° 48′ O
Fläche: 51,830 km²
 
Einwohner: 451.523 (Stand: 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 8.712 Einwohner je km²
Metropolregion: 3.850.100 (2017)
 
Gemeindecode: 5000
Zeitzone: UTC+2
Telefonvorwahl: (+972) 3
Postleitzahl: 61000-61999
 
Gemeindeart: Großstadt
Bürgermeister: Ron Huldai
Website:

Tel Aviv-Jaffa (hebräisch תֵּל־אָבִיב–יָפוֹ Tel Avīv-Jafō, Tel-Aviv bedeutet Frühlingshügel), oft auch nur Tel Aviv, ist eine Großstadt in Israel.

Das 1909 gegründete Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. 1950 wurden beide Städte zum heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt. Die Metropolregion der Stadt, der Gusch Dan, zählt insgesamt ungefähr 254 Gemeinden und mehr als 3 Millionen Einwohner, rund ein Drittel der israelischen Gesamtbevölkerung.[2] Die Stadt gilt heute als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Landes, war offizielle Hauptstadt und zählt viele ausländische Botschaftssitze. In der Stadt sind zudem die nationale Börse, der Tel Aviv Stock Exchange, sowie die Universität Tel Aviv angesiedelt.

Tel Aviv gilt als eine große Wirtschaftsmetropole im Nahen Osten.[3] Die zu einem großen Teil im Bauhaus-Stil errichtete Weiße Stadt, das weltweit größte Zentrum von Gebäuden im Internationalen Stil, ist seit dem Jahr 2003 UNESCO-Weltkulturerbe.[4]

Inhaltsverzeichnis

Der Name „Tel Aviv“


Der Name „Tel Aviv“ ist einer poetischen Übersetzung des Titels des utopischen Romans Altneuland von Theodor Herzl entliehen. Darin steht „Tel“ (vielschichtiger Siedlungshügel) für „alt“ und „Aviv“ (Frühling) für „neu“.[5] Der Name kommt bereits beim biblischen Propheten Ezechiel vor, wo er einen anderen Ort bezeichnet. Dazu und zur Wahl des Namens siehe weiter unten.

Der Name „Tel Aviv“ findet in politikwissenschaftlicher Literatur und Berichten internationaler Organisationen häufig als Platzhalter für Jerusalem Verwendung. Damit soll der Ansicht Ausdruck gegeben werden, dass Jerusalem nicht die Hauptstadt Israels sei, oder es soll vermieden werden, dass die Kontroverse um die Hauptstadtfrage vom eigentlichen Anliegen einer Veröffentlichung ablenkt.

Der ehemals offizielle arabische Name von Tel Aviv-Jaffa ist arabisch تل أبيب يافا Tall Abīb Yāfā.[6] Er findet amtlicherseits heute nur noch in wenigen Bereichen, etwa bei Verkehrsschildern, Verwendung. Die Rückstufung des Arabischen zu einer Minderheitensprache steht im Zusammenhang mit der Forderung einer demokratischen Mehrheit im Land, das jüdische Wesen Israels stärker im Staat zu verankern.[7] Die amtliche Zweisprachigkeit galt lange als wichtiger Ausdruck des demokratisch-laizistisch verfassten Staatswesens, insbesondere nach außen,[8] sie war aber auch eine innenpolitische Forderung, beispielsweise von Wladimir Zeev Jabotinsky,[9] einem rechten Vordenker.

Bedeutung der Stadt


2018 hatte die Stadt 451.523 Einwohner und ist damit nach der Hauptstadt Jerusalem die zweitgrößte Stadt Israels. Der Großraum von Tel Aviv namens Gusch Dan umfasst ein dicht besiedeltes Gebiet mit den Nachbarstädten Ramat Gan, Giw’atajim, Cholon, Bat Jam und Bnei Brak, die bis zu 14 km von der Mittelmeerküste entfernt liegen, und ist mit etwa 3,8 Millionen Einwohnern der größte Ballungsraum des Landes. Nach der Staatsgründung Israels richteten die meisten Länder ihre Botschaften in Tel Aviv ein, da der Status Jerusalems gemäß den Teilungsbeschlüssen der UN als unklar galt. Nachdem Israel 1980 Ostjerusalem annektiert und im Jerusalemgesetz das „vollständige und vereinigte Jerusalem“ zur Hauptstadt Israels erklärt hatte, forderte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 478 alle Staaten, die ihre Botschaften in Jerusalem hatten, dazu auf, diese abzuziehen. Deshalb befinden sich heute fast alle diplomatischen Vertretungen in und um Tel Aviv. Auch haben die Tel Aviv Stock Exchange, die wichtigste Börse des Landes, sowie der israelische Nachrichtendienst Mossad hier ihren Hauptsitz.

Geschichte


Geschichte Jaffas

Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass das Gebiet von Jaffa schon 3500 vor unserer Zeitrechnung besiedelt war. Es wird auf ägyptischen Inschriften um 2000 v. u. Z. unter dem Namen Ipu erwähnt und war von Kanaanitern bewohnt. Es wird vermutet, dass es ein Kultort für die Gottheit Derketo war. In der Bibel taucht Joppe als Hafen der Tarsis-Schiffe auf (Buch Jona); ebenso in dem Begegnen des Judenchristen (Apostel) Petrus mit dem römischen Offizier Cornelius (Apostelgeschichte 10). Im Altertum befand sich der Hafenort meist in den Händen der Phönizier, deren Holzlieferungen zum Bau des ersten und zweiten Jerusalemer Tempels über Jaffa nach Jerusalem transportiert wurden.

Die Makkabäer eroberten den Ort. Danach nahmen die Römer den Ort ein. In Joppe erweckte der Apostel Petrus Tabita und wohnte einige Zeit im Hause eines Gerbers namens Simon (Apostelgeschichte 9, 36-43). Jaffa unterstand dem römischen Prokurator der Provinz Judäa. Unter Konstantin dem Großen wurde die Stadt Bischofssitz. 622[10] begann mit der Hidschra die islamische Zeitrechnung und damit die Verbreitung des Islam, bald auch in der Levante. Im Jahr 636 eroberten Krieger des Kalifen Omar den Ort. Die turksprachigen Seldschuken besiegten 1071[10] die Byzantiner und machten sich auch Jaffa zu eigen. Im Jahr 1099 nahm Gottfried von Bouillon die Stadt im Rahmen des Ersten Kreuzzugs ein.

Im Mittelalter war Jaffa sowohl militärisch als auch für den Handel sehr wichtig. Für die Kreuzfahrer hatte Jaffa als der Jerusalem am nächsten gelegene Mittelmeerhafen besonderen strategischen Wert. Jaffa war von Gottfried von Bouillon 1100 befestigt worden und bildete das Zentrum einer Grafschaft. Dagobert von Pisa, der erste Lateinische Patriarch von Jerusalem, hatte es erfolglos für sich beansprucht. Als der Graf von Jaffa Hugo II. von Le Puiset 1134 gegen König Fulko rebellierte, wurde die Grafschaft in eine Reihe kleinerer Einheiten aufgeteilt, Jaffa selbst wurde Krongut.

1187, nach der Niederlage der Kreuzfahrer in der Schlacht bei Hattin,[10] nahe dem See Genezareth, eroberte der Ayyubiden-Sultan Saladin Jaffa. Im September 1191 besetzte das Heer des Dritten Kreuzzugs unter Richard Löwenherz kampflos die Stadt, nachdem es Saladin in der Schlacht bei Arsuf geschlagen hatte. Im Juli und August 1192 versuchte Saladin erneut in der Belagerung und Schlacht von Jaffa sich der Stadt zu bemächtigen, wurde aber letztlich zurückgeschlagen. Im September 1192 sicherte Saladin den Kreuzfahrern den Besitz Jaffas in einem Waffenstillstandsabkommen zu. Im Rahmen des Fünften Kreuzzugs wurde hier 1229 der Friede von Jaffa zwischen Kaiser Friedrich II. und Sultan al-Kamil geschlossen, nachdem die Christen unter anderem Jerusalem kampflos zurückerhielten.

Im Königreich Jerusalem führte gewöhnlich der Thronerbe den Titel „Graf von Jaffa und Askalon“. Heinrich von Champagne hinterließ Jaffa seinen Töchtern. Nach dem Tod von Alice von Champagne fiel Jaffa an ihre Tochter Maria von Champagne, die mit Walter IV. von Brienne verheiratet war. Nach dem Tod Walters 1246 fiel Jaffa an Marias Bruder, König Heinrich I. von Lusignan. Zwischen 1246 und 1247 belehnte Heinrich I. Johann von Ibelin mit Jaffa. 1268 eroberten die Mameluken unter Sultan Baibars I. die Stadt und beendeten die Herrschaft der Kreuzfahrer. Der Titel eines Barons von Jaffa wurde auch nach dem Fall der Stadt von Adligen im Königreich Zypern weitergeführt.[11] Die Mameluken ließen die Stadt weitgehend zerstören und entvölkern.

1516 fiel die Stadt an das Osmanische Reich und konnte ihre alte wirtschaftliche Bedeutung zurückerlangen, insbesondere als Pilgerhafen auf dem Weg nach Jerusalem. Die christliche und jüdische Bevölkerung hatte den rechtlichen Status der Dhimmi, sie bezahlte die Kopfsteuer Dschizya, hatte jedoch auch Anspruch auf Schutz vor Willkür. Um 1665 versetzte das Auftauchen des angeblichen Messias Schabbtai Zvi[12] und seines „ProphetenNathan von Gaza[12] die jüdische Gemeinde in Aufregung.

Von Gaza[13] kommend, das seine Truppen am 25. Februar 1799[13] eingenommen hatten, belagerte Napoleon Bonaparte Jaffa während seiner Ägyptischen Expedition vom 4.[13] bis zum 7. März 1799. Dem französischen Offizier, der die Verhandlungen über eine kampflose Übergabe der Stadt führen sollte, wurde von osmanischen Kämpfern der Kopf abgeschnitten[13] und von der Stadtmauer herab den Franzosen, auf einen Pfahl gespießt, gezeigt. Es folgte ein sechsstündiger Artilleriebeschuss der Stadt und, nach der Eroberung, die Plünderung und Exekution des Kommandanten Abu-Saab und von fast 3000 Gefangenen.[14] Gleichzeitig war in Jaffa die Pest[13] ausgebrochen und es kam in zahlreichen Fällen zu sexueller Gewalt gegen Frauen.[13][15]

Ägyptische Truppen von Muhammad Ali Pascha rückten 1832 in die Stadt ein, die ab 1841 wieder vom Osmanischen Reich regiert wurde. Nach 1841 wurden, mit der Befriedung des Gebiets und dem Ende der Kämpfe, Soldaten der Streitkräfte Ibrahim Paschas mit ihren Familien in Palästina angesiedelt. Diese waren mehrheitlich Ägypter, es befanden sich unter ihnen aber auch Maghrebiner, Tscherkessen und Bosniaken.[16] Zudem brachte der auch auf der Verbindung Dschidda-Tabuk-Amman[17] verlaufende arabische Sklavenhandel eine kleinere Zahl von Menschen aus dem mittleren und östlichen Afrika nach Jaffa. Nach dem Völkermord an den Armeniern bildete sich später eine armenisch-orthodoxe Gemeinde in der Stadt.

Am 31. März 1890 begann eine französische Gesellschaft mit dem Bau der Bahnstrecke Jaffa–Jerusalem, die am 26. September 1892 in Betrieb ging. Die Elite unterlag einer Verwestlichung,[18] auf die auch französische, britische und US-amerikanische Missionsschulen[18] einen Einfluss hatten. Diese befanden sich meist in den arabischen Metropolen Beirut, Damaskus und Kairo, wo die wohlhabenden Familien aus Jaffa häufig fast das ganze Jahr verbrachten. Weiterführende Studien führten ihre Söhne danach nach Europa. Hingegen waren im vom wirtschaftlichen Zerfall geprägten Osmanischen Reich immer mehr Bauern zu Landflucht[18] und Lohnarbeit in den Städten gezwungen. Anders als die Elite, suchten sie Halt an traditionellen islamischen Wertvorstellungen. Aus ihrer unteren Mittelschicht ging die Bewegung des „islamischen Erwachens[18] hervor.

Nach dem Ersten Weltkrieg formierten sich islamisch-christliche Komitees, die am 1. Februar 1919[19] beim Allsyrischen Kongress in Jerusalem ein Programm gegen die Ansiedlung von Juden in „Südsyrien“[19] verfassten. Unter den arabischen Aktivisten, die in ihrer Ablehnung des Zionismus miteinander völlig übereinstimmten, bestand jedoch Uneinigkeit über die angestrebten Alternativen, während sich Muslime für ein Palästina als „untrennbaren Teil Syriens“[19] aussprachen, gab es bei griechisch-orthodoxen Einwohnern Jaffas auch Zustimmung für ein britisches Protektorat; katholische Araber traten für ein französisches Protektorat ein. 1920 entluden sich die Spannungen in Folge der politischen Entwicklung in Syrien und wegen der Aufteilung der Mandatsgebiete auf der Konferenz von Sanremo.[20] Das geheime Sykes-Picot-Abkommen[21] wurde entgegen anderslautender Versprechungen und gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung umgesetzt. Zunächst friedliche Proteste wurden rasch zu Ausschreitungen. Im Mai 1921[19] erreichten sie in Jaffas Vorort Neve Shalom einen Höhepunkt.[22] Um die Lage zu entschärfen, verbot die Mandatsmacht mehreren Einwanderungsschiffen die Landung in Palästina.[19]

Laut der Volkszählung von 1931 hatte die Gebietseinheit Jaffa 30.877[23] Einwohner, diese waren zu etwa 70 % Muslime. Im Rahmen der von der britischen Mandatsregierung zur Bekämpfung des Großen arabischen Aufstands[24] durchgeführten „Operation Anker“ wurden 1936 weite Teile der Altstadt von Jaffa zerstört.[25] In einer Abfolge von Gewalt und Gegengewalt wurden am 26. August 1938[26] vierundzwanzig Besucher eines arabischen Marktes in Jaffa durch eine Bombe getötet.

1945 hatte Jaffa 101.580 Einwohner, von denen 53.930 muslimisch, 30.820 jüdisch und 16.800 christlich waren.[27] Während das benachbarte Tel Aviv mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit im UN-Teilungsplan dem jüdischen Staat zugeschlagen wurde, war Jaffa ursprünglich als Enklave des arabischen Staates vorgesehen.

Am 14. Mai 1948 wurde Jaffa von israelischen Milizen der Hagana und des Irgun eingenommen. In der Folge der Nakba, der Flucht bzw. Vertreibung eines Großteils der arabischen Bevölkerung,[28] reduzierte sich ihre Bevölkerungszahl um rund 65.000 auf knapp 5.000 und lag im Jahr 2017 bei rund 20.000.[29] Das sogenannte Old Jaffa wird hauptsächlich touristisch genutzt und beherbergt zahlreiche private Galerien. Es befinden sich dort auch mehrere Einrichtungen und Kirchen der arabischen Christen, sowie Botschaften, darunter die französische. Jaffa unterliegt, wie andere Teile der Stadt, der Gentrifizierung.[30]

Geschichte Tel Avivs

Die ersten Orte im Gebiet des heutigen Tel Aviv entstanden im Süden bei Jaffa: Ab 1881 bauten jemenitische Juden den landwirtschaftlichen Weiler Kerem HaTeimanim (dt. Weinberg der Jemeniten).[31] Viele Jemeniten widmeten sich auch ihrem traditionellen Handwerk als Silberschmiede, 1900 bildeten sie rund 10 %[16] der jüdischen Einwohner Palästinas. 1887 gründeten die Sepharden Aharon Chelouche,[31] Chaim Amzalak[31] und Joseph Moyal[31] vor den Toren der Stadt eine Siedlung mit dem ambitionierten Namen Neve Tsedek (dt. Oase der Gerechtigkeit),[31] in Anlehnung an einen Vers im Buch Jeremia. 1890 entstand Neve Shalom. 1904 wurde Abraham Isaak Kook Oberrabbiner der aschkenasischen Gemeinde. Ab 1871[32] arbeiteten im Weiler Sarona (1947 zu Tel Aviv) auch pietistische[33] württembergische Christen, die Templer, am Aufbau einer modernen Landwirtschaft in Palästina. In Jaffas Vororten Walhalla und Amerikanisch-Deutsche Siedlung in direkter Nachbarschaft zu Tel Aviv (1948 mit Jaffa zu Tel Aviv), trieben Templer die gewerbliche und industrielle Modernisierung Palästinas voran.

Tel Avivs eigentliche Geschichte beginnt 1909[33] mit der Terraingesellschaft Achusat Bajit (hebräisch אחזת בית Achusat Bajit). Zu den Gründerfamilien gehörte auch die Familie des späteren Ministerpräsidenten Mosche Scharett. Achusat Bajit vereinigte sich später mit zwei anderen neuen Vierteln – Nachalat Binjamin[34] und Geʾula. Das neue Viertel wurde, nach dem Titel der von Nachum Sokolow angefertigten hebräischen Übersetzung des utopischen Romans Altneuland von Theodor Herzl, „Tel Aviv“ genannt, nachdem am 21. Mai 1910 auf einer Vollversammlung der Einwohner Achusat Bajits über den neuen Namen entschieden worden war. Unter den Vorschlägen waren: Neu JaffaJefefija („Die Schönste“) – Neweh Jafo („Aue Jaffas“) – ʾAvivah („Die Frühlingshafte“) – ʿIvrija ("Die Hebräische") und schließlich Tel Aviv („Frühlingshügel“). Tel Aviv setzte sich durch. In Sokolows poetischer Übersetzung steht Tel (antiker Siedlungshügel) für „alt“, Aviv (Frühling) für „neu“.[35]

Der Übersetzer hatte den Namen seinerseits dem Buch Ezechiel entnommen, in dem der Name einen Ort in Babylonien bezeichnet, an dem der Prophet seine Offenbarungen empfängt: „So kam ich zu den Verschleppten, die in Tel-Aviv wohnten“ (Ez 3,15a EU ). In diesen Offenbarungen heißt es unter anderem, dass „einmal das ganze zerstreute Volk Israel nach Eretz Israel zurückgeführt werden wird“.[36] Die den Zionisten zugrundeliegende Motivation, war jedoch vor allem politischer und kaum religiöser Natur.[37] Dieser auf die jüdische Staatsgründung ausgerichtete Zionismus bildete die Hauptrichtung der Bewegung, konkurrierte jedoch z. B. mit dem national-kulturellen Zionismus, der Forderungen an das Leben in der Diaspora stellte.[37] Alternativ zum Zionismus entstand zudem der Algemeyner Yidisher Arbeter-Bund in Lite, Poyln un Rusland (Bundisten).[37]

Am 11. April 1909 wurden die vorab parzellierten Grundstücke in Achusat-Bajit durch Akiva Arie Weiss[38] in Anwesenheit der Gründer des Viertels, die jeweils Anteile an der Gesellschaft Achusat Bajit erworben hatten, und ihrer Familien verlost: Auf 60 am selben Morgen am Strand gesammelte Muscheln schrieb er mit schwarzer Tinte die Namen der Mitglieder der Gesellschaft und auf weitere 60 Muscheln die Parzellennummern. Während des Losverfahrens zogen ein Junge und ein Mädchen gleichzeitig je eine Muschel mit Nummer bzw. Namen, so entschied sich, wer welches Grundstück erhielt. Dieser Tag gilt als Gründungstag Tel Avivs. Erste Neubauten entstanden zunächst in einem am Jugendstil angelehnten Eklektizismus, Architekturkritiker bezeichneten Tel Aviv deshalb schon bald als provinzielles „Klein Odessa“.[33] In der von Pogromen erschütterten Metropole am Schwarzen Meer lebten etwa 200.000[39] Juden, davon viele in bitterer Armut, was ihren Auswanderungswillen verstärkte. Theodor Herzls Buch Der Judenstaat fand ihre Zustimmung. Jaffa erlangte in dieser Zeit mit dem Export der Jaffa-Orange[26] internationale Bekanntheit. Am 2. November 1917[24] sprach sich der britische Außenminister Lord Arthur James Balfour erstmals für „die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“[24] aus.

Das Wappen und die Flagge der Stadt enthalten unter dem roten Davidstern zwei Worte aus dem biblischen Jeremiabuch: „Ich (Gott) werde dich aufbauen, und du sollst gebaut werden.“ (Jer 31,4)

Am 11. Mai 1921 wurde die Verbindung mit Jaffa gelockert, und Tel Aviv erhielt durch den Hochkommissar Sir Herbert Samuel eine eigene kommunale Verwaltung als teilautonome Township innerhalb Jaffas.[40] Dies war die britische Reaktion auf den Pogrom von Jaffa des Jahres 1921.[41] 1925[33] Im Juni 1923 bestimmte die Mandatsregierung, welche Viertel Jaffas zur Township Tel Aviv gehörten,[42] außer dem eigentlichen Tel Aviv auch Jaffas ältere nordöstliche Vororte mit überwiegend jüdischer Einwohnerschaft, wie Neve Tsedek (1887 gegründet), Neve Shalom (1897), Machaneh Jehudah (1896), Jefeh Nof (1897), Achawah (1899), Battej Feingold (1904), Battej Warschah, Battej Schmerling, Battej Joseph (1904), Kerem HaTeimanim (1905) und Ohel Moscheh (1906).

Im Streit um die Durchsetzung der selbst der Einhaltung des Jom Kippur religiös übergeordneten Schabbatruhe[43] auch im erweiterten Tel Aviv, drohten die Vertreter Neve Tsedeks und Neve Shaloms 1923 für den Fall, die künftige gemeinsame Township würde sich nicht auf die Schabbatwahrung verpflichten, die Rückgliederung ihrer Viertel zu Jaffa anzustreben.[44] So vereinbarten die Verantwortlichen für ganz Tel Aviv, sich amtlich für die Schabbatwahrung einzusetzen, jedoch ohne den Anspruch, ihre Einhaltung im Privaten bestimmen zu können. Am 20. Januar 1924 wählten die Einwohner des erweiterten Tel Avivs erstmals ihren Townshiprat, der am 31. des Monats aus seiner Mitte Meir Dizengoff als Bürgermeister bestimmte.[45]

Im Juli 1926 erstritt der Hauseigentümerverband Tel Aviv per Feststellungsklage vor dem palästinensischen Obergericht in Jerusalem die Feststellung, wer in Tel Aviv zur Wahl des Townshiprats berechtigt sei, da die Statuten darüber nicht eindeutig waren. Das Obergericht fällte eine Entscheidung, laut der nur Steuerzahler wahlberechtigt sein würden, was viele bislang Wahlberechtigte von künftigen Wahlen ausschloss.[46] Im Dezember 1926 schloss die Stadt Jaffa die Einwohner Tel Avivs von der Teilnahme an den Stadtratswahlen aus, nach Protesten konnten die Tel Avivis dann aber am 27. Mai 1927 ihre Vertreter nachwählen, die Mandate gingen an Dizengoff und Chaim Mutro.[47]

Die Stadt beauftragte den Schotten Patrick Geddes einen Masterplan für Tel Aviv zu entwickeln, was er 1927–1929 tat. Tel Aviv sollte nach den Grundsätzen der Hygiene und des modernen Städtebaus als Gartenstadt[48] mit überwiegend freistehenden Gebäuden entworfen werden, jedoch gelang die Umsetzung des Geddes-Plans nur in Ansätzen, denn private Investoren gehorchten häufig ihren finanziellen Eigeninteressen,[49] was sie heftiger öffentlicher Kritik aussetzte. Deshalb konnten von 60[48] vorgesehenen Parkanlagen nur die Hälfte tatsächlich angelegt werden. Ab 1927[31] entstand für Juden aus Thessaloniki das eng bebaute Arbeiter- und Industrieviertel Florentin. Das sich östlich daran anschließende Viertel Shapira bauten usbekische[50] Einwanderer. So bildete sich ein Wohlstandsgefälle[50] zwischen den von der linksorientierten Elite[15] bewohnten Stadtteilen im Norden und den wirtschaftlich schwächeren Mizrachim im Süden der Stadt, die sich häufig sozial benachteiligt fühlten.

Volle Unabhängigkeit von Jaffa erhielt Tel Aviv am 12. Mai 1934, das nach Höherem strebend aber schon seit März 1921 die Selbstbezeichnung ʿIr (Stadt) nutzte, als es gemäß der palästinensischen Gemeindeordnung (englisch Municipal Corporations Ordinance ‚=Kommunalgebietskörperschaftsverordnung‘) zur eigenständigen Stadt erhoben wurde.[51] Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland wuchs der Wohnungsbedarf; daher musste schnell, funktional und kostengünstig gebaut werden, von Architekten wie beispielsweise Richard Kauffmann,[52] Wilhelm Haller, Erich Mendelsohn, Lotte Cohn, Leo Adler, Arieh Sharon,[52] Genia Awerbuch,[52] Dov Karmi,[52] oder Yehuda Magidovitch, allesamt Architekten, die sich den Prinzipien des Bauhaus und des Internationalen Stils[33] verpflichtet fühlten. Mit Zeev Rechter[33] fand sich auch ein Schüler des Berliner Architekten Erich Mendelsohn in Tel Aviv ein, Shmuel Barkai[33] hatte bei Le Corbusier in Paris studiert. Jedoch machten die Architekten zahlreiche funktionale Zugeständnisse an die klimatischen Bedingungen des Nahen Ostens und passten ihre Pläne entsprechend an.[33] Durch sie entstanden auch die modernistischen Entwürfe für die Pavillons der Levante-Messe.

Das Haʿavara-Abkommen[33] ermöglichte es Flüchtlingen aus Deutschland, deutsches Baumaterial und andere Waren, wie Maschinen, die für den Neuanfang dienlich erschienen, nach Palästina zu importieren, die sie von ihren Guthaben in Deutschland bezahlten. Direkten grenzüberschreitenden Finanzverkehr belegte die Reichsfluchtsteuer ab dem Dezember 1931 mit Steuern, deren Abgabesätze die Nazis wiederholt erhöhten, um Halter von Vermögen in Deutschland, egal welcher Religion oder Staatsbürgerschaft, durch hohe Besteuerung von der Ausfuhr ihrer Bankguthaben abzuschrecken, bzw. diese Guthaben per Steuer einzubehalten, wodurch Flüchtlinge dann mittellos ausreisen mussten.

Ab Februar 1939 betrieb die Reichszentrale für jüdische Auswanderung[53] die forcierte Auswanderung von etwa 30.000[53] Juden. 66.848[54] Menschen flohen auf diese Weise bis im Oktober 1941 aus Österreich. Insgesamt brachte die 5. Alija 197.235[21] Flüchtlinge ins Land.

1939 lebte die jüdische Bevölkerung zu 90 %[55] in den Städten, denn das Anfang der 1940er Jahre rund 20 %[55] des Agrarlandes umfassende Gebiet, das vor allem der Jüdische Nationalfonds[55] arabischen Latifundienbesitzern abgekauft hatte, konnte nicht mehr Menschen aufnehmen. Dennoch bestimmte das ländliche Leben in Kibbuz[55] und Moschaw das Bild, das der Zionismus von sich verbreitete. Im Gegensatz zum benachbarten Jaffa war Tel Aviv von Anbeginn eine jüdische Siedlung mit entsprechender Bevölkerungsmehrheit. Nach dem UN-Teilungsplan für Palästina war Tel Aviv daher als Teil des jüdischen Staates vorgesehen. Die Stadt wuchs rasch, weil sie, neben Haifa, zum wichtigsten Ankunftshafen für jüdische Immigranten nach Palästina wurde.[29] 1931 hatte Tel Aviv 46.000 Einwohner, 1938 waren es bereits 150.000 Einwohner. Vereinzelte Initiativen für eine Verständigung mit der arabischen Bevölkerung unternahm von 1925 bis 1933 die liberale Gruppe Brit Schalom.[21]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Tel Aviv am 9. September 1940 durch italienische Flugzeuge bombardiert, es entstanden schwere Schäden, und über 200 Menschen verloren ihr Leben.[56] Ein weiterer Luftangriff folgte im Juni 1941.[19] Die Angst, dass Truppen der Achsenmächte über Nordafrika bis nach Palästina vorstoßen würden, verbreitete sich im Jischuw, weshalb ein Teil der politischen Führung nach Großbritannien evakuiert[19] wurde. Trotz eines vordergründigen Stillhaltens der bewaffneten jüdischen Bewegungen Haganah[21] und Irgun[21] gegenüber den britischen Mandatstruppen, kam es von Seiten der zunächst 200 bis 400 Mitglieder zählenden Gruppierung Lechi[21] zu Angriffen gegen deren Sicherheitsorgane,[57] da die Briten auch nach Bekanntwerden erster Meldungen über den Holocaust an einer restriktiven Einwanderungspolitik für Juden nach Palästina festhielten.[20] Die Briten, die mehrere Schiffe, wie die Exodus, von einer Landung in Palästina abhielten und dies mit dem Schutz der Interessen der ansässigen arabischen Bevölkerung begründeten,[57] befürchteten „ein weiteres Irland“.[57] Im Jahr 1947, vor Ausbruch des Palästinakrieges, lebten in Tel Aviv bereits 230.000 Einwohner. Überlebende des nationalsozialistischen Völkermords konnten zwar nach dem Ende des britischen Mandats nach Eretz Israel einreisen,[58] doch hatte das Schicksal der Überlebenden nur einen sehr geringen Anteil am öffentlichen Diskurs im neuen Staat,[59] vielmehr dominierte das Ideal des wehrhaften und leistungsfähigen Tzabar. Selbst David Ben-Gurion, Mapai-Politiker und Exekutivchef der Jewish Agency for Palestine, äußerte sich kritisch[59][60] über die Eignung der Überlebenden, sich im Land zu integrieren.

Nach der Unabhängigkeit

Mit der am 14. Mai 1948 in der Independence Hall auf dem Rothschild-Boulevard verabschiedeten israelischen Unabhängigkeitserklärung wurde der Staat Israel gegründet. Als Folge davon kamen zwischen 1948 und 1951 jemenitische, irakische und ägyptische Juden in großer Zahl nach Israel. Am 24. April 1950 wurde Jaffa mit der ehemaligen Vorstadt Tel Aviv administrativ verbunden, wobei dies auch als Annexion bezeichnet wird. Der Name der vereinigten Stadt war zunächst Tel Aviv. Am 19. August 1950 wurde sie umbenannt in Tel Aviv-Jafo, um den historischen Namen Jaffa zu erhalten. Mit Geldern aus dem umstrittenen Luxemburger Abkommen[61] wurde ab 1952 die Infrastruktur weiter ausgebaut. Die Jahre 1955–1957[21] und 1961–1964[21] brachten erneute Einwanderungswellen aus arabischsprachigen Ländern. Die offizielle Einführung der ebenfalls semitischen Sprache Ivrit[62] und die Verdrängung des Jiddischen aus dem städtischen Leben, erleichterten ihre Integration.

Die Stadt wurde zum Zentrum städtischen Lebens in Israel und wuchs weiter: Nachdem in Folge der Einwanderung von aus Deutschland vertriebenen Juden – den sogenannten Jeckes – bis 1936 ein Siedlungsgebiet entlang dem Meer verbaut worden war, entstanden zwischen 1950 und 1960 neue Stadtteile im Osten, wo sich später unter anderem die häufig weniger zahlungskräftigen äthiopischen Juden ansiedelten, während ab 1975 wohlhabendere Familien nach Ramat Aviv im Norden und ins östliche und südliche Umland zogen. Dabei entstanden für den sozialen Zusammenhalt auch weniger geeignete Bauten, etwa im Stil des Brutalismus.[63] Der häufig mit Stress[64] verbundene Bevölkerungsdruck, weitere Verdichtungen[33] und eine wachsende Zahl von Hochhäusern[33] haben seit den 1990er Jahren das Stadtbild erneut stark verändert und damit auch die Sozialstruktur, durch die damit einhergehende Gentrifizierung. 2006 hatte Tel Aviv-Jaffa 385.000 Einwohner, 2015 waren es rund 433.000 Einwohner. Der israelische Staat unternimmt deshalb Anstrengungen, die Bevölkerung im Land zu verteilen.

Durch die Konsolidierung der politischen Rechten, die mit liberal-konservativen wie Chaim Weizmann oder dem Revisionismus von Anfang an in Israel angelegt war, sich mit der Wahl Menachem Begins 1977 erstmals konkretisierte und in der Ära Benjamin Netanjahu den politischen Diskurs bestimmt, hat sich eine merkliche Entfremdung[65][66][67] zwischen Israel und den überwiegend links und liberal orientierten Juden in der westlichen Diaspora eingestellt. Dennoch ist für sie, ebenso wie für wirtschaftsliberal bis neokonservativ gesinnte Juden, hauptsächlich in den Vereinigten Staaten, Tel Aviv weiterhin ein wichtiger Referenzpunkt. Letztere haben sich wiederholt für die Privatisierung staatlicher und gewerkschaftlicher Betriebe (Histadrut) stark gemacht. Da sich diese Personen meist nur vorübergehend in Tel Aviv aufhalten, verstärkt dies die Freizeitorientierung der Menschen in der Stadt, ein bekanntes Diktum besagt deshalb „Jerusalem betet, Haifa arbeitet – und Tel Aviv feiert“.[68]

Die auch für israelische Verhältnisse sehr hohen Lebenskosten und die durch den Abbau des Sozialstaats verstärkte soziale Ungleichheit[69] führten zu den Protesten von 2011/2012. Tel Aviv pflegt jedoch auch sein Image als internationale Party-Metropole[70] mit Toleranz für Homosexuelle und der Veranstaltung Tel Aviv Pride.[26] Ihre Interessen vertritt unter anderem die Organisation Agudah for Gays, Lesbians, Bisexuals, and Transgender in Israel. Heute leben auch viele nichtjüdische Arbeitsimmigranten aus Süd- und Ostasien[71] in der Stadt. Zudem brachte insbesondere die postsowjetische Einwanderung viele Menschen ins Land, die nach halachischer Auffassung nicht als Juden gelten. 2019 waren dies in Israel rund 300.000[72] Personen. Sie stehen vor allem bei Eheschließungen, die nur unter der Aufsicht des orthodoxen Rabbinats durchgeführt werden können, unter Legitimationsdruck,[72] viele ziehen deshalb eine Heirat im Ausland vor. Eine weitere Bevölkerungsgruppe sind sogenannte Neue Juden.[73] Die in Tel Aviv lebenden nichtjüdischen Flüchtlinge kommen seit 1990[74] hauptsächlich aus Ländern südlich der Sahara.[50] 140.000[74] Menschen wurden im Jahr 2000 ausgewiesen,[74] ein Teil der Flüchtlinge verblieb im Land. Ihr Aufenthaltsstatus ist häufig unsicher. Viele Flüchtlinge hoffen darauf, Israel als Transitland nutzen zu können. Nachdem die Einwanderungswellen der postsowjetischen Alija weitgehend verebbt sind, haben sich wegen des Anstiegs des Antisemitismus[75][76] in Frankreich zuletzt vor allem französische[77] Juden in Tel Aviv-Jaffa niedergelassen.

In Tel Aviv wurde bei einer Friedenskundgebung mit mehr als 100.000[21] Teilnehmern, die am 4. November 1995[24] auf dem Platz der Könige Israels (heute Rabin-Platz) stattfand, Ministerpräsident Jitzchak Rabin zum Opfer eines politischen Mordes. Die Stadt ist die Hochburg der säkulären Juden[73] in Israel, in der, entgegen der Entwicklung im übrigen Land und insbesondere in Jerusalem, die sozialdemokratische Partei Awoda[73] und die ebenfalls säkulären Parteien Jesch Atid[73] und Meretz[73] weiterhin weitgehend allein die lokale Politik bestimmen. Als orthodox bzw. „ultraorthodox[78] geprägter Ort im Großraum Tel Aviv-Jaffa hat sich Bnei Berak[73][79] etabliert. Ein Teil der säkulären Bewohner der Stadt erwirbt heute erneut religiöses Wissen in den sogenannten säkulären Jeschiwot.[73] Die von den gescheiterten[20] Bemühungen um eine Friedenslösung desillusionierte[80] Bevölkerung Tel Avivs ist unter dem Schutz des sogenannten Iron Dome nach verbreiteter Auffassung zunehmend apolitisch. Diese Resignation resultiert unter anderem aus dem heute auch bei vielen linken Wählern vorhandenen Gefühl, Israel habe auf palästinensischer Seite „keinen Partner für Frieden“.[20] Dadurch wächst auch der Druck auf die israelischen Araber in Jaffa.

Terroranschläge

Klima


Tel Aviv
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Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Israel Meteorological Service
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tel Aviv
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 17,5 17,7 19,2 22,8 24,9 27,5 29,4 30,2 29,4 27,3 23,4 19,2 Ø 24,1
Min. Temperatur (°C) 9,6 9,8 11,5 14,4 17,3 20,6 23,0 23,7 22,5 19,1 14,6 11,2 Ø 16,5
Niederschlag (mm) 126,9 90,1 60,6 18,0 2,3 0,0 0,0 0,0 0,4 26,3 79,3 126,4 Σ 530,3
Regentage (d) 12,8 10,0 8,5 3,1 0,8 0,0 0,0 0,0 0,3 3,2 7,5 10,9 Σ 57,1
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29,4
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19,2
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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126,4
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Bürgermeister


Bürgermeister von Tel-Aviv-Jaffa sind:

Name Amtszeit Partei
1 Jisra’el Rokach 1948 - 1953 Allgemeine Zionisten
2 Chaim Levanon 1953 - 1959 Allgemeine Zionisten
3 Mordechai Namir 1959 - 1969 Mapai
4 Jehoschua Rabinowitz 1969 - 1974 Awoda
5 Schlomo Lahat 1974 - 1993 Likud
6 Roni Milo 1993 - 1998 Likud
7 Ron Huldai seit 1998 Awoda

Städtepartnerschaften


Die Stadt Tel Aviv hat mit den folgenden Städten der Welt einen Partnerschaftsvertrag unterschrieben (zeitlich geordnet):[94]

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Tel Aviv

Herausragend ist die sogenannte Weiße Stadt (hebräisch העיר הלבנה, ha-ʿir ha-lewana), ein Inventar von über 4.000 Gebäuden in Tel Aviv, die überwiegend im Bauhaus- und Internationalen Stil errichtet wurden. Erbaut wurden diese ab den 1930er Jahren von zahlreichen Architekten, die nach Studien in Dessau und Berlin vor dem Nationalsozialismus geflohen waren. Die Gebäude konzentrieren sich in den Stadtteilen Kerem Hatemanim und Merkaz Hair und gehören seit 2003 zum UNESCO-Welterbe.[101] In der Dizengoffstraße befindet sich das neue Bauhaus Center.[102] Hier beginnen Führungen zu Bauhausgebäuden. Auch das von der Bundesrepublik Deutschland mitfinanzierte Museum Beit Liebling (Baujahr 1936/1937)[103] und die Bauhaus Foundation Tel Aviv befassen sich mit dem Bauhaus. Wenige Meter davon entfernt befinden sind die Wohnmuseen über Chaim Nachman Bialik und Reuven Rubin, sowie das Felicja Blumental Music Center and Library im Andenken an Felicja Blumental und das ehemalige Rathaus der Stadt, das Bet Hair,[104] heute ebenfalls ein Museum.

Sehenswert sind auch der weiter südlich liegende historische Stadtteil Neve Tsedek, mit einem Museum über den Maler Nahum Gutman und dem Suzanne Dellal Center for Dance and Theater,[32] sowie das Kulturzentrum Neve Schechter[103] im Lorenz Haus (Baujahr 1886)[103] mit einer Synagoge der Masorti-Bewegung. Unweit davon liegt das ehemals vernachlässigte Viertel Florentin, wo ab Ende der 1990er Jahre[105] junge Künstler begannen, Garagen und verlassene Bauten zu Bars und Ateliers umzufunktionieren.[106] Alternativkultur und Gentrifizierung[106] verdrängen inzwischen zunehmend Wenigverdiener und die angestammten Möbelgeschäfte. Der Stadtteil ist für seine Streetart[52] bekannt.

Am Rothschild-Boulevard liegt die Independence Hall (Bet ha-ʿAzmaʾut). Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion am Standort des heutigen Museums den Staat Israel aus. Vor dem Museum befindet sich ein Gedenkstein zum Aufbau Tel Avivs mit einem Bibelzitat aus dem Buch Jeremia (Jer 31,4 EU ).[107] Das Tel Aviv Museum of Art[108] zeigt klassische und zeitgenössische Kunst. Das Eretz Israel Museum dokumentiert Geschichte und Archäologie. Die Geschichte der Juden in der Diaspora dokumentiert das Museum Beit Hatefutsot.[109][110] Am ehemaligen Zweitwohnsitz des Politikers befindet sich das Ben-Gurion Museum.[111] Das Hagana-Museum ist ein Museum der Geschichte der jüdischen Untergrundorganisation, Vorläufer der israelischen Armee IDF.[112] Das Palmach-Museum[104] in Ramat Aviv ist einer Spezialeinheit der Hagana gewidmet.[113] Es liegt beim Eretz-Israel-Museum im Norden. Der Person Jitzchak Rabin widmet sich das Jitzchak-Rabin-Zentrum.[114] Es liegt zwischen dem Eretz-Israel-Museum und dem Museum der Palmach, zu der Rabin in jungen Jahren gehörte. Sehenswert ist auch die lutherische Immanuelkirche in der 1867[32] gegründeten American Colony (המושבה האמריקאית ha-moschawa ha-ʾamerikaʾit). Das Charles Bronfman Auditorium ist Heimat des Israel Philharmonic Orchestra und mit 2482 Plätzen größter Konzertsaal der Stadt. Daran anschließend steht das Gebäude des israelischen Nationaltheaters Habimah. Das Tmu-na-Theater und das seit 1944[32] bestehende Cameri-Theater[108] sind zwei der weiteren Theater. Das Yiddishpiel Theater[108] pflegt seit 1988 die Tradition des jiddischen Theaters.

Tel Aviv war vom 14. bis zum 18. Mai 2019 Austragungsort des 64. Eurovision Song Contest, da Netta mit ihrem Song Toy den Wettbewerb 2018 in Lissabon gewonnen hatte.

Jaffa

Zu den Sehenswürdigkeiten von Old Jaffa und South Jaffa gehören unter anderem der Uhrenturm (erbaut 1906),[115] die Ausgrabungsstätte Kikar Kedumim, der Al-Saraya al-'Atika-Palast (Governor’s New Palace), der Leuchtturm Jaffa Light von 1865 (hebräisch: מגדלור יפו), die Moschee Muhamidiya, die Libysche Synagoge Khan Zunana,[32] der Andromeda-Felsen,[115] das Jaffa Museum of Antiquities, das Haus des ehemaligen Palästinaamtes in der Rechov Resi'el 17, das Ilana-Goor-Museum, das Grüne Haus[103] im Stil des arabischen Eklektizismus (erbaut 1934) und das katholische Kirchengebäude Sankt Peter.[115] Am Strand von Jaffa befindet sich das Peres Center for Peace and Innovation.

Sport


Tel Aviv ist die Heimat von Israels größtem Sportverein, Maccabi Tel Aviv. Das Basketballteam von Maccabi gehört seit Jahrzehnten zu den besten in der europäischen Liga. Die Fußballabteilung des Vereins ist die älteste und erfolgreichste des Landes. Weitere größere Sportvereine aus Tel Aviv sind Hapoel Tel Aviv und Bnei Yehuda Tel Aviv.

2009 wurde der Tel-Aviv-Marathon nach 15-jähriger Pause wiederbelebt und wird seitdem wieder jährlich veranstaltet.[116]

Im Mai 2018 wurde das Sylvan Adams Velodrome eingeweiht.[117]

Wirtschaft


Tel Aviv ist stark durch den Dienstleistungssektor bestimmt. Es ist Sitz der einzigen Börse des Landes und mehrerer großer Banken wie der Bank Leumi oder der Bank Hapoalim. Die israelischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind hoch, und vieles wird im Gebiet zwischen Tel Aviv und Jerusalem, dem Silicon Wadi des Landes investiert. Als Ausdruck für dieses politisch-wirtschaftliche Selbstverständnis, hat sich die Bezeichnung Start-up-Nation Israel[118] verbreitet, ein Begriff, der von Dan Senor und Saul Singer für die Wirtschaft Israels geprägt wurde. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 wurden 1,5 Milliarden US-Dollar Risikokapital für zahlreiche Start-ups eingeworben.[119]

Insgesamt erzielen die ökonomischen Aktivitäten der Kernstadt Tel Aviv rund 17 Prozent des nationalen BIP, während die Arbeitslosenquote im Jahr 2011 bei 4,4 Prozent lag.[120][121] Im Jahr 2013 zählte die Stadt mehr als 700 Start-up Unternehmen und wurde vom Wall Street Journal als zweitinnovativste Stadt der Welt nach Medellín und vor New York City bewertet.[122]

In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Tel Aviv Platz 34 (Stand: 2018).[123]

Verkehr


Luftverkehr

Nahe der Stadt befindet sich in Lod mit dem Flughafen Ben Gurion der größte Flughafen des Landes, welcher im Jahr 2017 mehr als 20 Millionen Passagiere zählte.

Straßenverkehr

Als großes Problem gilt der motorisierte Individualverkehr auf den Einfallstraßen. Staus sind an der Tagesordnung, viele Zufahrtsstraßen sind chronisch verstopft. Im Bereich der Stadt laufen mehrere Autobahnen zusammen. Zum höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, entfällt – als Brauch, den auch weniger streng Gläubige einhalten, und ohne ein staatliches Gesetz – der Autoverkehr bis auf wenige Notdienste von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang für 25 Stunden, sodass Kinder und Erwachsene zu Fuß und auf Fahrrädern in dieser Zeit den leeren Raum der größten mehrspurigen Stadtstraßen einnehmen.[124][125]

Den Nahverkehr im Großraum Tel Aviv-Jaffa betreibt die Busverkehrsgesellschaft Dan mit 192 Linien. Im Großraum Tel Aviv nutzen etwa 700.000 Menschen täglich die Busse von Dan.[126] Ergänzt wird das Angebot durch ein engmaschiges Netz an Scherut genannten Sammeltaxis.

Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die Busverbindungen der Busgesellschaft Egged. Der Busbahnhof Tel Aviv Central Bus Station war lange Zeit der größte der Welt.

Schienenverkehr

Im Stadtteil Jaffa befand sich der eine Endbahnhof der ersten Eisenbahnstrecke auf heutigem israelischen Gebiet: 1891/1892 wurde die Bahnstrecke Jaffa–Jerusalem in Betrieb genommen. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Jaffa ist museal erhalten.

Israel Railways

Der überhandnehmende Individualverkehr ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass in den zurückliegenden Jahren der Regionalverkehr auf der Schiene durch die Israel Railways erheblich verbessert und ausgeweitet wurde. Tel Aviv liegt an der Eisenbahn-Magistrale des Landes, der Bahnstrecke Naharija–Be’er Sheva. Die weiteren Strecken führen nach Hod haScharon, Modi’in über den Flughafen Ben Gurion und nach Aschkelon.

Stadtbahn

Ein Stadtbahn-System (Tel Aviv LRT), das teilweise im Tunnel geführt werden soll, ist mit mehreren Strecken seit vielen Jahren in Planung. Die Bauarbeiten an der ersten Strecke (Rote Linie) mit 23 km Länge begannen im August 2015. Die Strecke soll vom Hauptbahnhof in Petach Tikwa nach Bat Yam führen. Die Inbetriebnahme ist für 2021 vorgesehen. Im Februar 2017 begannen in der Ibn-Gavirol-Straße erste Vorbereitungsarbeiten zum Bau der Grünen Linie, die Tel Aviv nach Norden hin mit Ramat Aviv und Herzelia verbinden wird. An den Stationen der Roten Linie wird bereits in ganz Tel Aviv, Ramat Gan und Petach Tikwa gebaut (Stand: Februar 2017). Problematisch sind vor allem die Kosten: Zum einen sind schon jetzt bei der Roten Linie erhebliche Kostenüberschreitungen abzusehen, zum anderen sind die Planungen für die weiteren Linien aufgrund des enormen Wachstums des Verkehrs in Tel Aviv inzwischen für eine zu geringe Kapazität ausgelegt.[127]

Hafen

Bis 1965 war der Ort eine Hafenstadt (siehe: Hafen von Tel Aviv)

Bildung


Die Universität Tel Aviv, die größte Universität in Israel, liegt im Viertel Ramat Aviv im Norden der Stadt. Die zweite Universität im Großraum ist die Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan. Zusammen haben beide mehr als 50.000 Studierende. Südlich der Stadt, in Rechovot, befindet sich zudem das Weizmann Institut für Wissenschaften, welches wiederum mehr als 1000 Studierende, vornehmlich auf der Doktoratsstufe, zählt.[128]

In Tel Aviv befindet sich außerdem das erste hebräischsprachige Gymnasium des Landes, welches im Jahr 1905 an der Herzl-Straße im Zentrum der Stadt wiederum zu Ehren von Theodor Herzl als Hebräisches Herzliya-Gymnasium benannt wurde.

Die deutsche Forschungsgemeinschaft Helmholtz-Gemeinschaft eröffnete am 22. Oktober 2018 ihr viertes Auslandsbüro in Tel Aviv. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit israelischen Partnern weiter zu stärken.[129]

Persönlichkeiten


Berühmte Persönlichkeiten aus Tel Aviv-Jaffa sind unter anderem der ehemalige israelische Staatspräsident Ezer Weizman, die Schauspielerin Ayelet Zurer, das Model Esti Ginzburg, die Sänger Ofra Haza und Arik Einstein, der Schauspieler Chaim Topol, der Astronaut Ilan Ramon, der Bühnenmagier Uri Geller sowie die frühere israelische Außen- und Justizministerin Tzipi Livni.

Literatur


Sachbücher

Belletristik

Weblinks


Commons: Tel Aviv-Yafo  – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Tel Aviv-Jaffa – Reiseführer

Einzelnachweise


  1. אוכלוסייה ביישובים 2018 (Locality File). (XLSX; 0,13 MB) Israel Central Bureau of Statistics, 25. August 2019, abgerufen am 25. Dezember 2019.
  2. Localities, Population and Density per Sq. Km., By Metropolitan Area and Selected Localities. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Israelisches Zentralbüro für Statistik, archiviert vom Original am 15. April 2016; abgerufen am 31. Januar 2018 (englisch, hebräisch).
  3. Alan Berube, Jesus Leal Trujillo, Tao Ran, and Joseph Parilla: Global Metro Monitor. In: Brookings. 22. Januar 2015 (brookings.edu [abgerufen am 17. November 2017]).
  4. White City of Tel-Aviv – the Modern Movement. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 17. November 2017 (englisch).
  5. Shlomo Avineri: Zionism According to Theodor Herzl. In: Haaretz, 20. Dezember 2002. Zitat: “‘Altneuland’ is […] a utopian novel written by […] Theodor Herzl, in 1902; […] The year it was published, the novel was translated into Hebrew by Nahum Sokolow, who gave it the poetic name ‘Tel Aviv’ (which combines the archaeological term ‘tel’ and the word for the season of spring).” Auf Deutsch: „Altneuland“ ist […] ein utopischer Roman, geschrieben von […] Theodor Herzl im Jahre 1902; […] Im gleichen Jahr wurde der Roman von Nachum Sokolow ins Hebräische übersetzt, wobei er ihm den poetischen Titel „Tel Aviv“ gab, in dem der archäologisch Begriff „Tel(l)“ und das Wort für die Frühlingsjahrezeit kombiniert wurden.
  6. Auf Arabisch gebraucht man gewöhnlich nicht beide Namen zusammen: man spricht entweder von يافا Yāfā oder von تل أبيب Tall Abīb.
  7. Abraham B. Jehoschua: Das Ringen um die Seele der israelischen Nation – Soll die Thora oder der Staatsgedanke den jüdischen Staat definieren? In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 36. Zürich 13. Februar 2012, S. 31.
  8. Bernard-Henri Lévy: L'esprit du judaïsme. Nr. 34427. Éditions Grasset & Fasquelle, Paris 2016, ISBN 978-2-253-18633-5, S. 74–83.
  9. Mosche Arens: Ein Staat – zwei Sprachen. In: Yves Kugelmann (Hrsg.): tachles – Das jüdische Wochenmagazin. Nr. 37/14. JM Jüdische Medien, Zürich 19. September 2014, S. 10.
  10. a b c Amin Maalouf: Les croisades vues par les Arabes – La barbarie franque en Terre sainte. In: J'ai lu. Nr. 1916. Éditions Jean-Claude Lattès, Paris 1983, ISBN 2-290-11916-4, S. 314 ff. (chronologie).
  11. Benjamin Arbel: Greek Magnates in Venetian Cyprus: The Case of the Synglitico Family. Dumbarton Oaks Papers 49, 1995 (Symposium on Byzantium and the Italians, 13th-15th Centuries), p. 326.
  12. a b Joseph Dan: Die Kabbala – Eine kleine Einführung. 2. Auflage. Nr. 18946. Verlag Philipp Reclam, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-15-018946-7, S. 124–132 (Originalausgabe: Kabbala. A Very Short Introduction, Oxford 2005; übersetzt von Christian Wiese).
  13. a b c d e f Max Gallo: Napoléon – Le chant du départ. Band 1/4, Nr. 10353. Éditions Robert Laffont, Paris 1997, ISBN 2-266-08055-5, S. 430 ff.
  14. Abel Hugo: France militaire. Histoire des armées de terre et de la mer. 1792–1837. Band 2. Massacre de la garnison, Paris 1838.
  15. a b Simon Sebag Montefiore: Jerusalem, die Biographie. 4. Auflage. Nr. 17631. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-596-17631-1, S. 447, 685 (Originalausgabe: Jerusalem. The Biography, Weidenfels & Nicolson, London 2011).
  16. a b Simon Schama: L'histoire des juifs – Appartenir, de 1492 à 1900. Band 2. Librairie Arthème Fayard, Paris 2017, ISBN 978-2-213-70093-9, S. 607, 615 ff. (Originalausgabe: The Story of the Jews. Belonging, 1492–1900, The Bodley Head (publisher), London 2017; übersetzt von Pierre-Emmanuel Dauzat).
  17. Murray Gordon: L'Esclavage dans le monde arabe – VIIe–XXe siècle. In: Jean-Claude Zylberstein (Hrsg.): Collection Texto. Éditions Tallandier, Paris 2009, ISBN 978-2-84734-633-6, S. 269 (annexe) (Originalausgabe: Slavery in the Muslim World; übersetzt von Colette Vlérick).
  18. a b c d Imad Mustafa: Der Politische Islam – Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah. Promedia Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-85371-360-0, S. 17 ff.
  19. a b c d e f g Michel Abitbol: Histoire des juifs. In: Marguerite de Marcillac (Hrsg.): Tempus. Nr. 663. Éditions Perrin, Paris 2016, ISBN 978-2-262-06807-3, S. 670–675, 775.
  20. a b c d Muriel Asseburg, Jan Busse: Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven. Verlag C. H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69776-0, S. 17 f., 38 f.
  21. a b c d e f g h i j k l Angelika Timm, Johannes Glasneck: Israel – Geschichte des Staates seit seiner Gründung. 3. Auflage. Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02753-1, S. 12, 27, 32, 41, 296, 340–347 (Zeittafel).
  22. Xavier Baron: Les Palestiniens – Genèse d'une nation. In: Points Histoire. Éditions du Seuil, Paris 2003, ISBN 2-02-039820-6, S. 29 f.
  23. a b Pierre Blanc, Jean-Paul Chagnollaud, Sid-Ahmed Souiah, Madeleine Benoit-Guyod: Atlas des Palestiniens – Un peuple en quête d'un État. In: Collection Atlas/Monde. 3. Auflage. Éditions Autrement, Paris 2017, ISBN 978-2-7467-4538-4, S. 12, 82.
  24. a b c d e f Alain Gresh: Israel–Palästina – Hintergründe eines Konflikts. Nr. 451. Unionsverlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-293-20451-5, S. 207–218 (Zeittafel) (Originalausgabe bei Librairie Arthème Fayard, Paris 2001,2007).
  25. The significance of “Operation Anchor” for the Cultural Heritage of Jaffa.
  26. a b c Ari Shavit: Mein gelobtes Land – Triumph und Tragödie Israels; Kapitel 3: Der Orangenhain, 1936; Kapitel 4: Masada, 1942; Kapitel 12: Sex, Drugs und die Zustände im Land, 2000. 1. Auflage. Bertelsmann Verlag, München 2013, ISBN 978-3-570-10226-8, S. 78–105, 114, 413–430 (Originalausgabe bei Spiegel & Grau, New York 2013; übersetzt von Michael Müller).
  27. Zahlen aus dem Supplement to a Survey of Palestine, einem Bericht der britischen Mandatsverwaltung an die UNO von 1947, S. 4, Ausgabe 50942.
  28. Serge Nessi, préface de Cornelio Sommaruga: Autrefois... l'humanitaire. Éditions Slatkine, Genève 2019, ISBN 978-2-8321-0924-3, S. 87.
  29. a b Geschichte von Tel Aviv und Jaffa. economist.com
  30. Das Stadtviertel Jaffa. In: Österreichischer Rundfunk. 8. April 2017, abgerufen am 17. Januar 2020.
  31. a b c d e f Rebecca Benhamou: Dictionnaire insolite de Tel Aviv. Hrsg.: Patrick Arfi, Vanessa Pignarre. Cosmopole, Paris 2015, ISBN 978-2-84630-093-3, S. 57, 87, 104.
  32. a b c d e Galit Tassi, Marilyn Fefer, Judith Imbo (Hrsg.): Tel Aviv Nonstop City Guide. Tel Aviv Global & Tourism, Tel Aviv 2019, S. 33, 48, 75, 82, 84.
  33. a b c d e f g h i j k Sharon Golan Yaron, Yuval Even: Architectural Guide Tel Aviv. DOM publishers, Berlin 2019, ISBN 978-3-86922-252-3, S. 11–23.
  34. Die ersten 20 Häuser wurden im Dezember 1911 oder kurz danach fertiggestellt.
  35. Shlomo Avineri, Zionism According to Theodor Herzl , in Ha'aretz, 20. Dezember 2002.
    Zitat: "Altneuland" is […] a utopian novel written by […] Theodor Herzl, in 1902 […] The year it was published, the novel was translated into Hebrew by Nahum Sokolow, who gave it the poetic name "Tel Aviv" (which combines the archaeological term "tel" and the word for the season of spring).
    Übersetzung: „Altneuland“ ist […] ein utopischer Roman, geschrieben von […] Theodor Herzl in 1902 […] Im gleichen Jahr wurde der Roman von Nachum Sokolow ins Hebräische übersetzt, wobei er ihm den poetischen Titel „Tel Aviv“ gab, in dem der archäologisch Begriff „Tel“ und das Wort für Frühling kombiniert wurden.
  36. Wolfgang Scheel: Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel. 3. Auflage, Hammerbrücke 2003, ISBN 3-933750-32-6, S. 61.
  37. a b c Andreas Kappeler: Rußland als Vielvölkerreich – Entstehung, Geschichte, Zerfall. In: Beck'sche Reihe. 2. Auflage. Nr. 1447. Verlag C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47573-6, S. 222 ff.
  38. Aryeh Akiva Weiss/Akiva Arie Weiss (geb. 1868 in Grodno, aufgewachsen in Łódź, Uhrmacher, gest. 1947): Neueinwanderer in Palästina, treibende Kraft innerhalb der Achusat-Bajit-Gesellschaft. Später in der historischen Erinnerung von Meir Dizengoff überschattet.
  39. Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. In: Beck'sche Reihe. 2. Auflage. Nr. 1059. Verlag C. H. Beck, München 2000, ISBN 978-3-406-58780-1, S. 153 f.
  40. Mordechai Naor, The Twentieth Century in Eretz Israel: A Pictorial History, [סֵפֶר הַמֵּאָה – הִיסְטוֹרְיָה מְצֻלֶּמֶת שֶׁל אֶרֶץ־יִשְׂרָאֵל, Tel Aviv: עַם עוֹבֵד, 1996; engl.], Köln: Könemann, 1998, Judith Krausz (Übers.), S. 114. ISBN 3-89508-595-2.
  41. Tom Segev: Es war einmal ein Palästina – Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. 4. Auflage, München 2007, S. 199 f.
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  46. Mordechai Naor, The Twentieth Century in Eretz Israel: A Pictorial History, [ספר המאה – היסטוריה מצולמת של ארץ-ישראל, Tel Aviv: עם עובדל, 1996; engl.], Köln: Könemann, 1998, Judith Krausz (Übers.), S. 138. ISBN 3-89508-595-2.
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  54. Wilhelm J. Wagner: Geschichte Œsterreichs – Daten, Fakten, Karten. Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 2002, ISBN 3-85326-154-X, S. 313.
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  64. Sheerly Avni: Mein jiddischer Papa. In: Rebecca Solnit (Hrsg.): Nonstop Metropolis – Ein Atlas in Worten. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-455-00414-4 (auf Seite 192 befindet sich in Bezug auf neue Olim und alteingesessene Juden die Aussage: „die Alija des einen ist die Nakba des anderen“; Originalausgabe bei University of California Press, Berkeley/Los Angeles 2016, als Nonstop Metropolis. A New York City Atlas; übersetzt von Bettina Münch, Kathrin Razum und Kirsten Riesselmann).
  65. Charles Enderlin: Les juifs de France entre république et sionisme. Éditions du Seuil, Paris 2020, ISBN 978-2-02-121165-8, S. 369–403.
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  71. Éric Chol, Gilles Fontaine: Il est midi à Pékin – Le monde à l'heure chinoise (Kapitel 8: Il est 7 heures à Tel Aviv – Les Israéliens confient leurs travaux à Pékin). Librairie Arthème Fayard, Paris 2019, ISBN 978-2-213-71281-9, S. 71–76.
  72. a b Illan Ben Zion: Blut oder Glaube? – In Israel sorgen DNA-Analysen rabbinischer Gerichte für Aufregung. Dabei hat die Debatte um «jüdische Gene» gerade erst begonnen. In: Yves Kugelmann (Hrsg.): aufbau – Das jüdische Magazin. Nr. 2/85. JM Jüdische Medien, Zürich April 2019, S. 12 f.
  73. a b c d e f g Michael Brenner: Israel –Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates – von Theodor Herzl bis heute. C. H. Beck Verlag, München 2020, ISBN 978-3-406-74768-7, S. 220–226, 232–242.
  74. a b c Melanie Feder: Zu Fuss nach Israel – Die afrikanische Migration nach Israel ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, dies wurde an einem Vortrag im Zentrum für Afrikastudien in Basel deutlich. In: Yves Kugelmann (Hrsg.): tachles – Das jüdische Wochenmagazin. Nr. 37/14. JM Jüdische Medien, Zürich 19. September 2014, S. 18.
  75. Marc Zitzmann, Joachim Güntner: Der Hass zeigt seine Fratze – Eruptionen des Antisemitismus in Frankreich und Deutschland. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 172. Zürich 28. Juli 2014, S. 33.
  76. Achim Bühl: Antisemitismus – Geschichte und Strukturen von 1848 bis heute. Band 2. Marix Verlag (Verlagshaus Römerweg), Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-7374-1146-2, S. 184 f.
  77. Daniel Krasa: City Trip Tel Aviv. 4. Auflage. Reise-Know-How Verlag, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8317-3033-9, S. 98.
  78. Avi Shafran: Stop otherizing Haredi Jews. In: The New York Times (International Edition). Nr. 42.592. New York 22. Februar 2020, S. 10 (Die Bezeichnung „ultraorthodox“ wird von der so bezeichneten Bevölkerungsgruppe abgelehnt, diese bezeichnet sich selbst als „Haredim“).
  79. Frédéric Encel, Alexandre Nicolas: Atlas géopolitique d'Israël. In: Collection Atlas/Monde. 5. Auflage. Éditions Autrement, Paris 2018, ISBN 978-2-7467-5047-0, S. 36 f.
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  81. Pascal Boniface: Géopolitique illustrée – Les relations internationales depuis 1945. Éditions Eyrolles, Paris 2018, ISBN 978-2-212-57027-4, S. 264–267.
  82. Themenhinweis: 3sat-Film über die Selbstmordattentäter der Hisbollah In: Israelnetz.de, 1. Dezember 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.
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  84. Michael Sfard: Le mur et la porte – Israël, Palestine, 50 ans de bataille judiciaire pour les droits de l'homme. Hrsg.: Néhémy Pierre-Dahomey. Éditions Zulma Essais, Paris 2020, ISBN 2-84304-933-4, S. 41, 178, 200, 209, 347 ff., 352, 368, 371, 450, 491, 510, 514, 523, 542 f., 551, 561, 589 (Originalausgabe: The Wall and the Gate, Metropolitan Books, New York 2018; übersetzt von Bee Formentelli).
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