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Swiss Science Center Technorama

Swiss Science Center Technorama
Daten
Ort Winterthur
Art
Eröffnung 1982
Besucheranzahl (jährlich) 277'641 (2017)[1]
Leitung
Thorsten-D. Künnemann
Website

Das Swiss Science Center Technorama (im allgemeinen Sprachgebrauch meist einfach nur Technorama) in Winterthur ist das einzige Science Center der Schweiz. Auf einer Ausstellungsfläche von 6'500 Quadratmetern stehen über 500 Experimentierstationen bereit, um frei und selbstbestimmt Naturphänomene zu entdecken und neue Erfahrungen zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Inhalte


Das Technorama ist in erster Linie eine Ausstellung, die mehrere Sektoren (z. B. Magnetismus) umfasst. Dazu kommen insgesamt sechs Labore mit Workshops zu Bereichen der Biologie, der Chemie und der Physik. Täglich finden zudem Vorführungen statt, unter anderem über Elektrizität und Gase. Dazu kommen Sonderausstellungen, von denen einzelne Exponate später in die permanente Ausstellung integriert werden.

Es wird als grösster ausserschulischer Lernort der Schweiz regelmässig von Schulklassen genutzt. 2018 zählte das Technorama rund 267'000 Eintritte.[2]

Während das Technorama selbst als Kulturgut von überregionaler Bedeutung geführt wird, zählt die zum Museum gehörende Spielzeugeisenbahn-Sammlung Bommer zum Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung.[3]

2017 eröffnete das Technorama in Zusammenarbeit mit AdventureRooms einen Escape Room unter dem Namen AdventureRooms Technorama. Die zwei Spiele heissen Spektrum und Kontinuum. Viele der Rätsel basieren auf naturwissenschaftlichen und technologischen Phänomenen. Die AdventureRooms Technorama befinden sich im Technorama-Gebäude, sie können auch unabhängig von einem Besuch im Technorama gebucht werden.[4]

Finanzierung


Die Erträge des Technorama stammen zu 25 Prozent von der Öffentlichen Hand und zu 12 Prozent von Wirtschaft, Stiftungen und Privaten; die übrigen 63 Prozent erwirtschaftet das Technorama selbst (Zahlen des Geschäftsjahres 2015).[5]

Lage und Verkehrsanbindung


Das Technorama liegt am Stadtrand von Winterthur im Stadtteil Oberwinterthur in der Nähe des Bahnhofs Oberwinterthur. Über die Buslinie 5 der örtlichen Verkehrsbetriebe Stadtbus Winterthur ist es zudem direkt an den Bahnhof Winterthur angebunden. Die Ausfahrt Oberwinterthur der Autobahn A1 ist rund 1,5 km entfernt.[6]

Geschichte


1947 wurde ein Verein zur Förderung und Entwicklung eines technischen Museums der Schweiz gegründet. 1969 entstand die Stiftung Technorama der Schweiz mit dem Ziel, «Wissenschaft und Technik in lebendiger Schau» in Form einer Ausstellung zu präsentieren. Diese Ausstellung war ab 1982 noch als konventionelle, eher museale Schau zu sehen. Ab 1990 entwickelte man unter Leitung des damaligen Direktors Remo Besio ein neues Leitbild, die Umwandlung von einem Museum in ein Experimentierfeld, das handelnde Erfahrungen ermöglichen soll. Diese Umwandlung wurde etwa im Jahr 2000 abgeschlossen. Seit November 2008 leitet der deutsche Diplom-Biologe und Marketing-Spezialist Thorsten-D. Künnemann das Technorama.

Literatur


Weblinks


Commons: Technorama  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Michael Graf: Für die «Wunderbrücke» fehlen noch drei Millionen. In: Der Landbote. Winterthur 4. Januar 2018, S. 3 (landbote.ch [abgerufen am 14. Januar 2019]).
  2. Technorama Geschäftsbericht 2018, S. 2.
  3. KGS-Inventar der B-Objekte. Bundesamt für Bevölkerungsschutz, 1. Januar 2017, abgerufen am 15. Februar 2017 (Kein Direktlink auf PDF, da dieses zum Belegzeitpunkt vom Namen her provisorisch war.).
  4. AdventureRooms Technorama - Escape Room mit Wissenschaft in Winterthur. Abgerufen am 26. März 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  5. Technorama Geschäftsbericht 2015, S. 28.
  6. http://www.technorama.ch/informationen/besucherinformationen/wegbeschreibung/




Kategorien: Technikmuseum in der Schweiz | Museum in Winterthur | Kindermuseum | Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Zürich | Science Center | Freizeit (Schweiz)

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Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Swiss Science Center Technorama (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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