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Świnoujście


(Weitergeleitet von Swinemünde)


Dieser Artikel beschreibt die Stadt mit deutschen Namen Swinemünde. Das nach ihr benannte Schiff findet sich unter Swinemünde (Schiff).
Świnoujście
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Kreisfreie Stadt
Fläche: 197,23 km²
Geographische Lage: 53° 55′ N, 14° 15′ O
Höhe: 5 m n.p.m.
Einwohner: 40.883
(30. Jun. 2019)[1]
Postleitzahl: 72-600 bis 72-612
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZSW
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 3 Świnoujście ↔ Jakuszyce
DK 93 Świnoujście ↔ Deutschland
Schienenweg: Szczecin Dąbie–Świnoujście
Świnoujście–Wolgast
Nächster int. Flughafen: Heringsdorf
Stettin-Goleniów
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 197,23 km²
Einwohner: 40.883
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 207 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3263011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtpräsident: Janusz Żmurkiewicz[2]
Adresse: ul. Wojska Polskiego 1/5
72-600 Świnoujście
Webpräsenz: www.swinoujscie.pl



Świnoujście?/i [ɕfinɔˈujɕʨɛ], deutsch Swinemünde, ist eine polnische Stadt mit über 41.000 Einwohnern. Ihr Gebiet erstreckt sich auf den östlichen Teil der Insel Usedom (Uznam) sowie die Inseln Wollin (Wolin) und Kaseburg (Karsibór) am Stettiner Haff und der Südküste der Ostsee. Sie ist der Vorhafen der Metropole Stettin. Świnoujście bildet einen eigenen Stadtkreis in der Woiwodschaft Westpommern.

Swinemünde war bis zum Zweiten Weltkrieg das drittgrößte deutsche Ostseebad, seit dem 6. Oktober 1945 gehört der Ort zu Polen. Bekannt wurde das Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II. während der Kaisertage seit 1882 (jährlich am ersten Augustwochenende).[3] Deshalb wird Świnoujście mitunter neben Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck auch als das Vierte Kaiserbad bezeichnet. Mit diesen ist die Stadt über die längste Strandpromenade Europas verbunden, die sich über die vier Seebäder erstreckt.[4]

Der Tourismus und die Hafenwirtschaft sind die Hauptwirtschaftszweige in Świnoujście. Der etwa zwölf Kilometer lange feine Sandstrand von Świnoujście bis Bansin zieht sich, durchschnittlich 40 Meter breit, im weiteren Verlauf von Usedom insgesamt 42 Kilometer bis nach Peenemünde, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Geographische Lage

Die Stadt nimmt den östlichen etwa drei Kilometer breiten Landstreifen der Insel Usedom, der 1945 polnisches Staatsgebiet wurde, sowie den Westzipfel der Insel Wollin ein. Der Stadtkern wird im Osten von der Swine begrenzt, die die Inseln Usedom und Wollin voneinander trennt. Am Ostufer befindet sich der Stadtteil Warszów (deutsch Osternothafen und Ostswine).

Stadtgliederung

Die Stadtgemeinde Świnoujście umfasst ein Gebiet von 197,2 km² und gliedert sich in folgende Stadtteile (dzielnica):

  • Świnoujście (Swinemünde)
  • Wydrzany (Friedrichsthal)
  • Warszów (Ostswine)
  • Chorzelin (Osternothafen)

Metropolregion Stettin

Świnoujście ist der traditionelle Küstenhafen von Stettin und wird seit 2012 aktiv durch Kooperationen innerhalb des deutsch-polnischen Ballungsraumes der Metropole als Teil einer europäischen Metropolregion entwickelt[5], das gemeinsame Entwicklungskonzept wurde im Juni 2015 vorgestellt.[6]

Geschichte


Mittelalter

Swinemünde ist als eine der jüngsten Städte Preußens an der Swinemündung neben dem (später eingemeindeten) kleinen Dorf Westswine entstanden. In diesem Dorf betrieben etwa sechs Bauern als Kossäten sowohl Fischfang als auch recht kümmerlich Landwirtschaft. Fernerhin hatten sie zur Verbesserung ihrer Einnahmen gemeinsam die Fähre über die Swine gepachtet.

Auch eine kleine hölzerne Dorfkirche war vorhanden. Sie gehörte allerdings zum Kirchspiel Caseburg. An der Stelle des späteren Swinemünde befand sich bereits Ende des 12. Jahrhunderts eine Schutzburg. 1230 ließ Herzog Barnim I. von Pommern eine Fährverbindung über die Swine einrichten. 1297 wird erstmals im Zusammenhang mit der Einrichtung einer herzoglichen Zoll- und Lotsenstation der Swinemünder Hafen erwähnt. 1457 zerstörten die Stettiner eine herzogliche Burg an der Swine.[7]

17. und 18. Jahrhundert

Bei der Teilung Pommerns zwischen Brandenburg und Schweden im Westfälischen Frieden 1648 fiel Vorpommern mit Usedom und Wollin an Schweden. Um aus strategischen Gründen den Schiffsverkehr von und nach Stettin durch den Peenestrom zu leiten, ließ Schweden die Swine versanden. Noch am Anfang des 18. Jahrhunderts war die Swine ganz ohne Bedeutung gegenüber dem Peenestrom, der durch die Verbindung vorbei an der Handelsstadt Wolgast die gesamte Oderschifffahrt beherrschte. In Wolgast wurden vom schwedischen Fiskus hohe Zölle erhoben.

Nach dem Nordischen Krieg trat Schweden 1720 im Frieden von Stockholm Stettin und Usedom-Wollin an Preußen ab, während es Rügen, das nördliche Vorpommern, Stralsund und Wismar behielt. 1729 begann der preußische König Friedrich Wilhelm I. zur Umgehung der Zölle und Abgaben, die im schwedischen Wolgast anfielen, die Swine wieder schiffbar zu machen. Sie wurde ausgebaggert, und in der Nähe des kleinen Dorfes Westswine stand ein beschränkt nutzbarer Kleinhafen zur Verfügung. Das Projekt blieb unvollendet; denn wegen ungenügender Befestigungen versandete die Swine während der Herbststürme häufig wieder. Außerdem fehlte in den kleinen Orten Westswine und Ostswine die für einen Leichterhafen unverzichtbare Infrastruktur.

Der Nachfolger Friedrich der Große setzte das Werk bei seinem Regierungsantritt 1740 energisch fort und so konnte 1746 ein mit Pfahlwerk befestigter Hafen offiziell unter dem Namen „Swinemünde“ dem Seehandel geöffnet werden.

Der mit dem Bau und dem Betrieb des neuen Hafens entstandene Ort Swinemünde bekam bald einen Bebauungsplan und wuchs durch den Zuzug von Händlern, Handwerkern und Gastwirten rasch an. Er erhielt 1753 einen Magistrat und wurde 1765 unter Einbeziehung Westswines zur Immediatstadt erklärt. 1779 erhielt die Stadt eine Lateinschule und 1792 eine neue Kirche.

Swinemünde im 19. Jahrhundert

Als Ergebnis des Wiener Kongresses kam Wolgast 1815 zu Preußen, wodurch die bisherige Konkurrenzsituation gegenüber Schweden in der See- und Flussschifffahrt wegfiel. Es war jedoch erkannt worden, dass die Swine als Schifffahrtsweg zwischen den Ostseehäfen wegen der kürzeren Fahrtzeiten Vorteile hatte. Um weitere Siedler anzulocken, wurden bis 1840 Bauplätze und Bauholz unentgeltlich zur Verfügung gestellt und weitgehende Steuerfreiheit gewährt.

Der Hafen bildete das Zentrum der Aktivitäten: Leichter holten die Waren von den auf Reede oder im Hafen liegenden Schiffen und beförderten sie u. a. nach Stettin. Auf dem Rückwege von Stettin nahmen sie wiederum Güter für die Schiffe mit. Seefahrt, Gütertransport, Handel, Handwerk und Gewerbe erlebten so die erste Blüte. Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg in den Jahren 1773 bis 1784 und der Dritte Koalitionskrieg 1801–1805 ließen den Hafen weiter expandieren. In Swinemünde lebten zu diesem Zeitpunkt bereits bis zu 2000 Menschen. 1848 verfügten die Reeder von Swinemünde über 16 Handelsschiffe.[8] Swinemünde als Hafenstadt war der Sitz mehrerer Konsulate ausländischer Staaten. So bestanden um 1835 in Swinemünde Konsulate Dänemarks, der Niederlande und Schwedens.[9]

Um die Versandung in Bereich der Hafeneinfahrt an der Ostsee aufzuhalten, wurde 1818 mit dem Bau der Molen begonnen. Als Baumaterial dienten Findlinge aus der pommerschen Umgebung und vom Vinetariff vor Zinnowitz. Die 1020 m lange Westmole und die 1372 m lange Ostmole, wasserbautechnische Glanzleistungen, wurden 1823 im Rohbau und 1829 endgültig fertiggestellt. An der Spitze der Ostmole wurde 1828, vermutlich nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkels, eine Laternenbake errichtet, die zeitgenössisch auch als „Leuchtturm“ bezeichnet wurde (die Bake wurde um 1910 entfernt).[10] Eine auf der Westmole installierte weiße Bake von der Form einer Windmühle, die so genannte Mühlenbake, ist ein Wahrzeichen des Swinemünder Hafens. 1857 wurde der Leuchtturm am Ostufer der Swine errichtet.

Um das Problem der Versandung der Swine im Hinterland zu umgehen, wurde zwischen 1875 und 1880 ein Kanal gebaut. Dieser besteht aus zwei Hauptabschnitten, der Mellinfahrt und der Kaiserfahrt. Ersterer begradigte die Swine durch den großen Mellin, und der zweite trennte, beginnend am kleinen Mellin, das Gelände um Kaseburg von der Insel Usedom ab und führte gerade zum Stettiner Haff.

Ab 1857 gab es Verbindungen mit Dampfschiffen nach Ostpreußen, Bornholm und Kopenhagen. Die meisten Schiffe fuhren nach der Fertigstellung der Kaiserfahrt, eröffnet 1881, nach Stettin weiter, was für den Seehafen Swinemünde ein wirtschaftlicher Nachteil wurde.

Mit der Gründung des See- und Solbades Swinemünde wurde im Juli 1824 die erste offizielle Badesaison eröffnet, und ein neuer Erwerbszweig mit weitreichenden Folgen für die Entwicklung der Stadt war geboren. Von Beginn an stammte die Hälfte aller Badegäste aus Berlin.

Seit 1818 war Swinemünde Sitz des Landkreises Usedom-Wollin.

Festungs- und Garnisonsstadt

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann die preußische Armee mit der Anlage von Küstenforts rechts und links der Swine und an der Mündung der Peene. Swinemünde war fortan Festung III. Ranges mit einem Bataillon Fußartillerie. Nach der Entfestigung Stettins 1870 wurden die Festungswerke modernisiert und vergrößert.

Die Festung Swinemünde (erbaut 1848 bis 1880) ist noch heute bis auf Werk I gut erhalten und wurden als Einzelobjekte in Privathände gegeben, seit 2004 schrittweise freigelegt und restauriert zu touristischen Anziehungspunkten.

Kaiserliche Marine

In der Kaiserzeit befand sich in Swinemünde ein Marinestützpunkt, in dem einige Marineschiffe stationiert waren. Um 1914 wurde dort die Hilfsminensuch-Division Swinemünde angesiedelt.[11][12] In den Jahren 1918 bis 1920 befand sich in Swinemünde zeitweilig die Funken-Telegraphie-Schule Swinemünde. Am 10. September 1920 wurde die Ausbildung von der Inspektion des Torpedowesens nach Flensburg-Mürwik, wo sich die Schule vor 1918 schon befunden hatte, zurückverlegt.[13][14][15]

Wehrmachts- und U-Boot-Flottenstützpunkt

Nach 1933 wurde auf der Insel Kaseburg ein U-Boot-Hafen angelegt und in Swinemünde selbst wurden Torpedoboote stationiert. Noch heute sieht man bei der Überfahrt mit der Fähre die U-Boot-Entmagnetisierungsanlage an der Insel Kaseburg.

Die alten Festungsanlagen wurden auch im Zweiten Weltkrieg ausgebaut und genutzt. Besonders das Westfort wurde intensiv genutzt. Am westlichen Ende entstand 1941 der Hochbunker mit Messanlagen und einer Flakplattform. An der östlichen Swineseite, rund 1½ km vom Leuchtturm entfernt, entstand die Küstenbatterie „Goeben“. Weitere zwei Kilometer östlich davon entstand ein Hochbunker als Messstation für die Batterie „Goeben“. Dieser wurde nach dem Krieg nicht gesprengt und dient noch heute mit einem Stahlaufbau als Feuerwachturm. Dieser Turm (Hochbunker) heißt wegen seiner eigentümlichen Form „Glocke“. In Ausnahmefällen ist er besteigbar.[16]

Weitere Entwicklung bis 1945

Nachdem im Jahr 1826 insgesamt 626 Badegäste gezählt worden waren, waren es 1913 bereits 40.247. Swinemünde war vor dem Zweiten Weltkrieg hinter Kühlungsborn und Kolberg das drittgrößte deutsche Ostseebad. Einhergehend mit dieser Entwicklung vergrößerte sich die Zahl der Einwohner: 1850 waren es 4.719, um sich bis 1910 auf 13.916 zu verdreifachen.

Der gegen Ende des 19. Jahrhunderts einsetzende Bäder-Antisemitismus war auch in Swinemünde zu beobachten. So berichtete die Greifswalder Zeitung am 19. August 1920:

„Am Sonnabend abend gegen 11 Uhr fanden judenfeindliche Kundgebungen auf der Strandpromenade statt. Eine große Menschenmenge, darunter Reichswehrsoldaten und Marineangehörige, zogen mit Musik und Gesang vor verschiedene Lokale. Dort wurden judenfeindliche Reden gehalten, patriotische Lieder gesungen und Drohrufe gegen jüdische Badegäste ausgestoßen.“

Um das Jahr 1930 hatte die Gemarkung der Stadt Swinemünde eine Fläche von 10,8 km², und es standen zusammen 1534 Wohnhäuser an dreizehn verschiedenen Wohnplätzen:[17]

  • Eichstaden
  • Forsthaus Torfhaus
  • Forstsekretärgehöft Chausseehaus am Golm
  • Grüne Fläche
  • Kaserne Westbatterie
  • Marine-Sperrdepot
  • Restaurant Torfhaus
  • Rütgerswerke
  • Schießstandwache
  • Siedlung Pommernwerft
  • Swinemünde-Hafengrund
  • Swinemünde
  • Wasserwerk

Im Jahr 1925 wurden 19.787 Einwohner, darunter 907 Katholiken und 129 Juden, gezählt, die auf 5.301 Haushaltungen verteilt waren.[17]

Swinemünde zählte bei den Reichstagswahlen der Weimarer Republik zum Wahlkreis Nr. 6. Von 1919 bis zur Wahl im Juli 1932 war dort die Deutschnationale Volkspartei stärkste Partei. Bei der letzten freien Reichstagswahl im November 1932 wurde sie darin von der NSDAP abgelöst, die dort mit 43,1 % ihr reichsweit drittbestes Ergebnis erzielte. Bei der Wahl 1933 konnte sie dieses auf 56,3 % ausbauen und lag damit auf dem zweiten Platz nur 0,2 % hinter den Parteigenossen im Nachbarwahlkreis Nr. 1. Man lag damit bei beiden Wahlen rund 10 % über dem reichsweiten Ergebnis der Partei.[18] Im gleichen Jahr wurde Berengar Elsner von Gronow für die NSDAP Bürgermeister der Stadt.

In der Reichspogromnacht brannte 1938 ein antisemitischer Mob die Synagoge nieder. Drei Mitglieder der jüdischen Gemeinde kamen in „Schutzhaft“. Die jüdische Gemeinde zählte 1939 nur mehr 29 Mitglieder. 1942 lebte nur noch ein Jude in Swinemünde.[19]

Im Arbeitsamtsbezirk Swinemünde waren 1944 fast 13.000 NS-Zwangsarbeiter registriert.[20]

Bis 1945 gehörte Swinemünde zum Landkreis Usedom-Wollin im Regierungsbezirk Stettin der Provinz Pommern.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs

Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Swinemünde überfüllt mit Flüchtlingen und deren Wagen, auf denen sie aus dem Osten des Deutschen Reichs vor der heranrückenden Roten Armee geflohen waren und die hier auf einen Weitertransport warteten. Die Gesamtzahl der sich in der Stadt aufhaltenden Menschen soll dadurch ein Vielfaches der in der Stadt gemeldeten Einwohner betragen haben.

→ Hauptartikel: Luftangriff auf Swinemünde

Am 12. März 1945 führte die 8. US-Luftflotte mit 671 Bombern und 412 Begleitjägern einen verheerenden Luftangriff auf Swinemünde aus, der dem Marinehafen galt und bei dem die Stadt zum großen Teil zerstört wurde. Laut Rolf-Dieter Müller vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt gab es 3000 bis 4000 Tote[21], Helmut Schnatz kommt in seiner Analyse auf 4500.[22] Die von manchen Medien aufgegriffene Zahl von 23.000 Toten[23][24] bewertet Schnatz als Teil einer erst ab den 1990er Jahren kursierenden, einer Überprüfung nicht standhaltenden „Legendenbildung“.[22] Auch Müller bezeichnet sie als nicht haltbar.[21] Die meisten Opfer wurden auf dem nahen Golm in Massengräbern beigesetzt. Am 16. April 1945 erfolgte ein weiterer Angriff britischer Bomber auf das in der Kaiserfahrt südlich von Swinemünde liegende Panzerschiff Lützow, das durch einen Nahtreffer mit speziellen Bomben schwerst beschädigt wurde. Auch das im Hafen liegende, dem Marine-Stab als Kommandoschiff dienende, Aviso Hela wurde von Fliegerbomben getroffen, bevor es, nur wenige Tage später und noch rechtzeitig vor den anrückenden Russen, nach Eckernförde verlegt wurde.

Am 5. Mai 1945 besetzte die Rote Armee Swinemünde. Nach den Festlegungen in Punkt IX. b der Potsdamer Konferenz vom August 1945 wurden die früher deutschen Gebiete östlich der Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swinemünde entlang der Oder und Neiße verlief, dem polnischen Verwaltungsgebiet zugeschlagen. Am 6. Oktober des gleichen Jahres übergaben die sowjetische Armee die Stadt der Verwaltung der Volksrepublik Polen, die bald darauf die Stadt in Świnoujście umbenannte.

In Swinemünde verblieb eine große Garnison der Roten Armee, die noch bis Ende 1992 hier präsent war. Von Swinemünde aus wurden bis 1947/48 alle technischen Überreste der HVA Peenemünde, einschließlich der verbliebenen Raketenteile in die Sowjetunion abtransportiert und später auch die internierten Techniker und Ingenieure aus Peenemünde.

Zu dieser Zeit lebten in Swinemünde und auf Wollin noch etwa 30.000 Deutsche. Es begann die gezielte Zuwanderung von polnischen Siedlern mehrheitlich aus Zentralpolen und zu einem kleinen Teil aus Gebieten östlich der Curzon-Linie, die an die Sowjetunion gefallen waren. Diese Siedler wurden angelockt durch die Aussicht kostenlos Häuser inklusive des Inventars der entschädigungslos enteigneten deutschen Zivilbevölkerung in Besitz nehmen zu können. Die Deutschen in Swinemünde wurden ab 1945 von der polnischen Verwaltung vertrieben. Im Winter 1945/46 kam es zu zahlreichen Übergriffen und Vergewaltigungen sowie Ermordung deutscher Einwohner durch polnische Sicherheitskräfte. Zumindest die Tötungsdelikte wurden strafrechtlich verfolgt, wenn auch die Strafen milde ausfielen – der Hauptbeschuldigte erhielt acht Jahre Haft. Die meist jungen Angeklagten hatten im Krieg KZ-Haft, Zwangsarbeit, Tod von Familienangehörigen und andere Grausamkeiten erlebt und sich aus Drang nach Vergeltung von Opfern zu Tätern gewandelt.[25]

Geschichte der Stadt seit 1945

Anfang 1950 lebten in Świnoujście noch 500 bis 600 Deutsche. Sie arbeiteten vorwiegend auf dem sowjetischen Marinestützpunkt als Spezialisten, einige bei der Stadt und beim Hafenamt. Allerdings hatten sie bei der eingewanderten polnischen Bevölkerung keinen leichten Stand. Ab 1950 durften nur noch solche Deutschen in ihrer alten Heimat bleiben, die eine slawische oder polnische Abstammung nachzuweisen vermochten. Allen Einwohnern erschwerte die ständige Anwesenheit der großen sowjetischen und polnischen Garnisonen die Bewegungsfreiheit. Die gesamten Hafenanlagen, die älteren und neueren Festungsanlagen östlich und westlich der Swine sowie das Kurviertel blieben der alleinigen Nutzung der sowjetischen Truppen vorbehalten.

1948 begann der Aufbau einer Hochseefischereibasis am östlichen Swine-Ufer (das Fischkombinat Odra). Ab 1958 wurde der Wiederaufbau der Stadt intensiviert. Der Ausbau des Hochseehafens (Hafenkomplex Szczecin–Świnoujście) folgte.

Nachdem im Jahr 1958 die sowjetischen Streitkräfte das Kurviertel geräumt hatten, entwickelte sich Świnoujście neben Kołobrzeg (Kolberg) und Sopot (Zoppot) zu einem der bekanntesten polnischen Ostseebäder. 1961 wurden auch die alten Festungsanlagen außer der Engelsburg von der Roten Armee geräumt. 1989/90 fiel der Eiserne Vorhang, 1990/91 zerfiel die Sowjetunion, im Juli 1991 wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Am 28. Oktober 1992 erfolgte offiziell der Abzug der letzten Kampftruppen und der letzten Flugkörperschnellboote der Osa-Klasse der 24. Raketenschiffsbrigade der Baltischen Flotte im Beisein des stellvertretenden Verteidigungsministers Bronisław Komorowski und des russischen Botschafters Juri Kaschlew.[26] Im Dezember 1992 wurden die letzten russischen Fernmelde- und Transporteinheiten aus den Kasernen am westlichen Stadtrand und dem Fort „Engelsburg“ abgezogen.

Die seit 1989 zu verzeichnende, oft mit harten Einschnitten verbundene Umstrukturierung der Wirtschaft in Polen spiegelt sich auch im Antlitz der Stadt wider. Die Stadt und ihre Wirtschaft profitieren zunehmend von ihrer Nähe zur Grenze und den jetzt zahlreichen deutschen Touristen sowie den Pendlern aus der vorpommerschen Umgebung.

Entwicklung der Einwohnerzahl


Die Einwohnerschaft Swinemündes bestand bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs aus Deutschen mit überwiegend evangelischer Religionszugehörigkeit. Die nach Kriegsende zugewanderte polnische Bevölkerung ist überwiegend katholisch.

Sehenswürdigkeiten


Kurviertel

Stadtzentrum

Im Stadtzentrum westlich der Swine auf der Usedomer Seite sind noch einige Gebäude aus der Zeit vor 1945 erhalten.[31] Der Zentralplatz wurde neu gestaltet, seit 2015 ist der große Einkaufspalast „Corsa“ Attraktion in der Stadt.

Wolliner Seite

Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft


Zudem ist die Stadt Flensburg seit 1956 Patenstadt der Stadt. Die Patenschaft basiert auf Verhandlungen mit Heimatvertriebenen, den sogenannten Swinemündern. Im Stadtarchiv Flensburgs befindet sich auf Grund der Patenschaft daher das Swinemünder Archiv, das Fotos, Zeitungen und weitere Erinnerungsstücke der Swinemünder enthält und das ehemalige deutsche Swinemünde dokumentiert.[39][40]

Wirtschaft


Hafen

Der Seehafen von Świnoujście ist einer der bedeutendsten Umschlagplätze in Polen und an der Ostseeküste. Seit dem EU-Beitritt Polens ist auch der Kreuzfahrtverkehr stetig bedeutender geworden. Der Hafen teilt sich in vier Bereiche, den Handelshafen, den Fährhafen für die Skandinavienfähren, den Stadthafen für Ausflugs- und Technikschiffe sowie den Militärhafen. Diese Hafenbereiche sind eine wichtige Stütze der Wirtschaft Swinemündes. Hinzu kommt die zum Stadthafen zählende Marina.

Die Bremer Burmester Werft unterhielt von 1941 bis 1945 in Swinemünde speziell für die Kriegsproduktion zwei Zweigwerften, die Yacht- und Bootswerft Burmester Räumbootswerft und die Ernst Burmester Schiffswerft KG für den Kriegsfischkutter-Bau.[41] Unter anderem wurde das heutige Segel-Frachtschiff Tres Hombres dort 1943 als Kriegsfischkutter gebaut.[42]

Tourismus

Świnoujście ist mit seinen Stränden und diversen Sehenswürdigkeiten eines der beliebtesten Urlaubsziele in Polen. 2013 wurden 1,4 Millionen Übernachtungen in Swinemünde registriert, knapp 15 Prozent mehr als im Vorjahr.[43] Auch der Tagestourismus aus dem vorpommerschen Umland ist ein bedeutender Faktor.

Gazoport

2010 wurde das Projekt Gazoport auf der Insel Wollin ca. 1,3 km östlich der alten Ostmole begonnen, um große Mengen verflüssigtes Erdgas aus Katar und Algerien importieren zu können. Die Investitionen betrugen 700 Millionen Euro.[44] Das Projekt führte zu einem Rechtsstreit mit dem Betreiber der Erdgas-Pipeline Nord Stream. Die polnische Seite forderte, die Pipeline vor Świnoujście im Meeresboden zu versenken, um die Hafenzufahrt für die Erdgastanker zu ermöglichen.[45]

Für das Anlegen der großen Gastanker wurde eine neue 2970 Meter lange Mole mit Anlegeplattform und Pumpstationen errichtet sowie zwei große Speichertanks und Leitungsbrücken vom Schiffsanleger zu den Tanks. Auch eine große Verarbeitungs- und Verteileranlage wurde erstellt.

Verkehr


Kraftfahrzeuge und Fähren

Zwischen den beiden Stadthälften besteht eine kostenfreie Fährverbindung im 20-Minuten-Takt über die Swine, die für alle Fußgänger und Radfahrer, aber nur für Kraftfahrzeuge (unter 3,5 t mit dem KfZ-Kennzeichen „ZSW“) der Anwohner nutzbar ist (Ausnahmen sind Fahrzeuge mit Sondergenehmigung und 3–4 Nächte je Woche, in denen alle fahren dürfen). Bei Kaseburg befindet sich die zweite, kostenfreie Fährverbindung für den Schwerlastverkehr sowie für auswärtige und ausländische Kraftfahrzeuge. Diese Fähre verkehrt meist im 30-Minuten-Takt.

Mit den zwei Zuführungen zu den Fähren Swinemünde-Stadt Droga krajowa 3 und Kaseburg Droga krajowa 93, die sich bei Haferhorst wieder zur DK 3 vereinigen, geht die Verbindung über die Insel Wollin in Richtung Misdroy, wo die Droga wojewódzka 102 in Richtung Kolberg von der DK 3 abzweigt, und weiter nach Südost über Wolin (Stadt) in das rund 100 Kilometer entfernte Stettin. Geplant ist, Swinemünde über die S 6 mit dem östlich gelegenen Ostseeraum zu verbinden.

Für die küstennahen Gebiete Norddeutschlands ist die Verbindung über Swinemünde in Richtung ehemaliges Hinterpommern und Danzig sowie Ostpreußen mit der Kaseburg-Fähre die streckenmäßig kürzeste Verbindung.

Ein Straßengrenzübergang nur für Reisebusse und Radfahrer wurde im April 2007 im Verlauf der Bundesstraße 110 im Süden der Stadt am Torfgraben – nahe dem Golm – in Richtung Garz/Zirchow geöffnet. Am 21. Dezember 2007 wurde im Rahmen von Polens Beitritt zum Schengener Abkommen die Grenze zum deutschen Teil der Insel Usedom zur „grünen Grenze“. Kontrollen an allen Grenzübergängen zu Deutschland wurden eingestellt. Seitdem sind auch beide Grenzübergänge nach Garz und nach Ahlbeck für den allgemeinen Straßenverkehr (ausgenommen LKW über 3,5 t) freigegeben.

Tunnel

Mit dem Konsortialführer Porr wurde am 17. September 2018 der Vertrag über den Tunnelbau unter der Swine bzw. dem Kanal unterzeichnet.[46] Durch den Tunnel soll die Fahrzeit zwischen Usedom und Wolin verkürzt werden und das Risiko, dass bei Hochwasser, Eislagen und Sturm keine Überquerung der Swine per Fähre möglich ist[47], beseitigt werden. Alternativ war wegen der schwierigen Bodenverhältnisse (Schwemm- und Moorland) auch eine Brücke im Gespräch, wozu es schon vor 1945 Vorüberlegungen gab.[48][49][50]

Eisenbahn

Parallel zur DK 3 verläuft von Ostswine (Warszów) die Bahnlinie mit einem Bogen über Misdroy, Wollin (Stadt) und Goleniów nach Stettin.

Bis Juni 2008 wurde die Bahnstrecke Züssow – Wolgast Hafen – Zinnowitz – Heringsdorf – Ahlbeck der Usedomer Bäderbahn (UBB) von der bisherigen Endstation Ahlbeck Grenze zum neu errichteten Bahnhof Świnoujście Centrum verlängert[51], die seit dem 20. September 2008 regulär befahren wird.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke über den Südwesten Usedoms und die im Krieg bis auf das Hubgestell völlig zerstörte Hubbrücke Karnin ist angedacht, um die Reisezeit mit der Eisenbahn aus Richtung Berlin und Stettin entscheidend zu verkürzen und um die Versorgung Swinemündes auch mit Güterzügen zu ermöglichen. Dort wäre ein vollständiger Neubau erforderlich, dessen Wirtschaftlichkeit bisher fraglich ist.

Schiffe

Über das Stettiner Haff und die Oder bestand von April bis Oktober eine Verbindung mit einem Tragflügelboot nach Stettin (Bosman Express), das die rund 65 Kilometer lange Strecke in ca. 75 Minuten bewältigte.[52]

Vom Stadtteil Warszów auf Wollin aus bestehen Fährverbindungen der Unity Line nach Ystad und der TT-Line nach Trelleborg in Schweden.

Fußgänger und Radfahrer

Durch Swinemünde verlaufen mehrere offizielle Radfernwege, so vor allem der Ostseeküsten-Radweg, der um die Ostsee führt[53], und der Iron Curtain Trail, der über fast 10.000 Kilometer durch zwanzig Länder Europas von Norwegen bis zum Schwarzen Meer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs verläuft.[54]

Der Grenzübergang zum Nachbarort Ahlbeck durfte bis 2007 nur von Fußgängern und Radfahrern passiert werden.

2011 wurde die mit 12 Kilometer längste Promenade Europas von Bansin bis Swinemünde durchgehend für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Sie war vorher zwischen Ahlbeck und Swinemünde neu und modern gestaltet worden. An der Grenze wurde ein Grenzdenkmal errichtet.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die am Ort gewirkt haben

Bürgermeister (1801 bis 1945)

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Świnoujście  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Świnoujście – Reiseführer

Einzelnachweise


  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Website der Stadt, Prezydent miasta , abgerufen am 21. Februar 2015
  3. Kaiser Wilhelm und Zar Nikolaus in Swinemünde (Memento vom 3. März 2014 im Internet Archive) – „So besuchte seit 1882 der deutsche Kaiser Wilhelm II. an den so genannten Kaisertagen regelmäßig die Stadt.“ (Archivierte Kopie (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive))
  4. a b Usedoms Europapromenade: Insel eröffnet grenzüberschreitende, klimaneutrale längste Strandpromenade Europas (Memento vom 1. Juli 2013 im Webarchiv archive.today)
  5. Modellvorhaben der Raumordnung: Deutsch-Polnisches Entwicklungskonzept für die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin , kooperation-ohne-grenzen.de, abgerufen am 25. November 2016.
  6. Entwicklungskonzept der grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin vom 08.Juni 2015 (PDF, 2,7 MB)
  7. Helge Bei der Wieden, Roderich Schmidt (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 12: Mecklenburg/Pommern (= Kröners Taschenausgabe, Band 315). Kröner, Stuttgart 1996, ISBN 3-520-31501-7, S. 299 f.
  8. Übersicht der Preußischen Handelsmarine. E. Wendt & Co., Stettin Januar 1848, S. 27 (reader.digitale-sammlungen.de [abgerufen am 4. Juni 2015]).
  9. Der Preußische Staat in allen seinen Beziehungen. Band 1. August Hirschwald, Berlin 1835, S. 198 (books.google.de ).
  10. Helmut Hannes: Der Swinemünder Leuchtturm – ein Schinkel-Bau? In: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Heft 2/2011, ISSN 0032-4167 , S. 2–7.
  11. Onlineprojekt, Gefallenendenkmäler. Kaiserliche Marine – Hilfsminensuch-Division Swinemünde , abgerufen am: 23. September 2019
  12. Georg Günther von Forstner: Krieg in der Ostsee , 2017, Kapitel: Neueinteilung der Ostseestreitkräfte
  13. Flensburger Tageblatt: 150 Jahre Flensburger Tageblatt: Als Flensburg den Ton angab , vom: 28. April 2015; abgerufen am: 23. September 2019
  14. 45 Jahre Marinefernmeldeschule – 100 Jahre Fernmeldeausbildung in Flensburg , abgerufen am: 23. September 2019
  15. Flensburger Tageblatt: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule , vom: 11. August 2010; abgerufen am: 23. September 2019
  16. a b c d Touristenkarte – Insel Wollin und Umgebung, Warschau 2012.
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  35. Ein authentisches Bild der damaligen Stadt enthält Fontanes Roman Meine Kinderjahre; auch die Statt Kessin in Effi Briest ist nach Swinemünde gestaltet.
  36. DuMont-Reisetaschenbuch Usedom. 2. Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-5978-0, S. 175/176.
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