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Stratzing




Marktgemeinde
Stratzing
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 5,88 km²
Koordinaten: 48° 27′ N, 15° 36′ O
Höhe: 352 m ü. A.
Einwohner: 836 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 142 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3552
Vorwahl: 02719
Gemeindekennziffer: 3 13 47
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untere Hauptstraße 1
3552 Stratzing
Website: www.stratzing.at
Politik
Bürgermeister: Josef Schmid (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(15 Mitglieder)
13
2
13 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Stratzing im Bezirk Krems-Land
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stratzing ist eine Marktgemeinde mit 836 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Stratzing liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 5,84 km². 2,55 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Stratzing.

In der NS-Zeit wurde die Gemeinde Stratzing in die Gauhauptstadt Krems an der Donau eingegliedert, 1948 wurde Stratzing wieder selbstständig. Die Marktgemeinde Stratzing wurde 1971 im Zuge der NÖ. Kommunalstrukturverbesserung mit der Gemeinde Droß zur Marktgemeinde Stratzing-Droß zusammengelegt. Zur 400-Jahre-Markterhebungsfeier wurde am 21. Juni 1983 die Wappenurkunde in einer feierlichen Wiederverleihung erneut. Am 1. Jänner 1993 kam es zur politischen Trennung und Stratzing ist seither wieder eine eigenständige Marktgemeinde.

Nachbargemeinden

Droß Lengenfeld Langenlois
Senftenberg
Krems

Geschichte


Erste Besiedelungen gab es bereits in der Jungsteinzeit. Bei Grabungsarbeiten für einen Wasser-Hochbehälter wurde eine Brandschicht angeschnitten, welche wissenschaftlich ausgewertet wurde. Es wurden Feuerstellen und viele verschiedene Überreste von Steinzeitjägern gefunden, es stellte sich heraus, dass es sich um ein – über mehrere Jahre immer wieder verwendetes – Jagdlager handelte.

Erste Erwähnung fand Stratzing in einer Urkunde des Stiftes Göttweig. Andere Bezeichnungen für Stratzing waren auch Stränzen oder Stretzingen. Über eine Landschenkung im Jahr 1209 kam das Weinbaugebiet von Stratzing an das in den Voralpen liegende Stift Lilienfeld und wurde vom Schloss Unterdürnbach aus verwaltet. Urkunden aus 1345 zeugen vom Markt und den Bürgern zu Stratzing. Auf Grund der durch den Markt führenden Salz- und Eisenstraße von Wien nach Böhmen und der dadurch entstehenden Gewerbetätigkeiten kam es zur wirtschaftlichen Blüte im 13. bis 16. Jahrhundert.

Kaiser Rudolf II verlieh am 2. Jänner 1583 dem Markt Stratzing ein Wappen, die Urkunde dazu ging während der Weltkriege verloren. 1619 wurde der Ort im Zuge des Dreißigjährigen Krieges geplündert und vollständig niedergebrannt. Während in den umliegenden Ortschaften 1676 die Pest wütete, blieb Stratzing verschont. Die Stratzinger Bürger legten im Jahre 1679 ein Gelübde ab, das Fest des hl. Sebastian alljährlich besonders zu feiern; auch wurden 3 Pestmarterl errichtet. 1873 blieb Stratzing auch von der Cholera verschont.

Archäologie

Am 23. September 1988 fand man unter Leitung von Frua Neugebauer-Maresch in Stratzing Steinsplitter, welche zu einer kleinen Statuette zusammengesetzt werden konnte. Die älteste Frauenstatue der Welt war gefunden. Sie stammt von ca. 32.000 v. Chr., ist 7,2 cm groß und 10 g schwer und besteht aus grünlichem Amphibolitschiefer. Als Venus vom Galgenberg bezeichnet, befindet sich die Statue im Naturhistorischen Museum Wien, wo sie in der permanenten Ausstellung gezeigt wird.

Einwohnerentwicklung


Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 797 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 691 Einwohner, 1981 520 und im Jahr 1971 508 Einwohner.

Gemeindepartnerschaften


Politik


Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Wirtschaft


Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 19, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 67. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 353. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,66 Prozent.

Unternehmen

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks


Commons: Stratzing  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 24. Januar 2020.
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 24. Januar 2020.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 24. Januar 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 24. Januar 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 24. Januar 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Stratzing. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020.



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