Stabilisierungskräfte - de.LinkFang.org

Stabilisierungskräfte




Die Stabilisierungskräfte (SK) waren neben den Eingreifkräften und Unterstützungskräften eine der drei Kräftekategorien der Bundeswehr. Die Kräftekategorien wurden im Zuge der Transformation der Bundeswehr 2002–2009 eingeführt. Demnach unterschieden sich die Truppenteile der Bundeswehr hinsichtlich Ausrüstung, Verfügbarkeit, Ausbildung und Fähigkeiten. Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr ab 2010 entfiel die Kategorisierung.

Inhaltsverzeichnis

Aufgabe


Die Stabilisierungskräfte umfassten 70.000 Soldaten, von denen bis zu 14.000 in bis zu fünf verschiedene Auslandseinsätze zeitlich begrenzt einsetzbar waren.

Stabilisierungskräfte stellten Kräfte für multinationale, streitkräftegemeinsame militärische Operationen niedriger und mittlerer Intensität. Im Gegensatz zu den Eingreifkräften waren sie für friedensstabilisierende Einsätze längerer Dauer vorgesehen. Bei Einsätzen zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung konnten diese zwei Kräftekategorien jedoch auch gleichzeitig oder in enger zeitlicher Abfolge zum Einsatz kommen und sind daher zum Zusammenwirken befähigt. Im Rahmen friedensstabilisierender Einsätze sollen die Voraussetzungen für den Aufbau staatlicher beziehungsweise gesellschaftlicher Strukturen („Nation Building“) geschaffen werden. Dazu werden Konfliktparteien getrennt und die Bevölkerung geschützt. Diese Einsätze bergen unter Umständen ein Eskalationsrisiko bis hin zum Kampf, sodass die Kräfte das Gefecht bis auf die Ebene eines verstärkten Gefechtsverbandes sowohl gegen militärisch organisierte Gegner als auch gegen asymmetrisch kämpfende Kräfte führen konnten. Die Durchhaltefähigkeit bei der Bekämpfung solcher Gegner wurde beim Heer auch durch integrierte gepanzerte Kräfte sichergestellt. Stabilisierungskräfte bestanden wegen der Teilnahme an Auslandseinsätzen vorwiegend aus Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit sowie freiwillig Wehrdienstleistenden.

Gliederung


Heer

Im Heer gehörten folgende Truppenteile vollständig zu den Stabilisierungskräften:

Folgende Verbände waren teilweise als Stabilisierungskräfte klassifiziert:

Weblinks





Kategorien: Bundeswehr



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Stabilisierungskräfte (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 05.05.2020 10:42:29 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.