St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke - de.LinkFang.org

St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke



St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1914
Sitz St. Gallen, Schweiz
Leitung Stefano Garbin
(CEO)
Walter T. Vogel
(VR-Präsident)
Mitarbeiterzahl rund 330
Branche Energieversorgung und Kommunikation
Website www.sak.ch
Stand: 2017

Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) mit Sitz in St. Gallen ist ein Schweizer Energieversorgungsunternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Um 1900 waren in der ganzen Schweiz rund 900 Kleinkraftwerke in Betrieb, deren damalige Stromerzeugung kaum ausgereicht hätte, um eine einzige grössere Ortschaft zu versorgen. In den Kantonen St. Gallen und beider Appenzell entstanden, abgesehen vom Kubelwerk, nur kleine und kleinste Anlagen.

In den Jahren 1910/11 waren in der Ostschweiz zahlreiche kleine Elektrizitätsgesellschaften tätig. Darum wurden zwischen den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell Verhandlungen aufgenommen, um zu prüfen, ob die Gründung einer interkantonalen Kraftwerkgesellschaft möglich wäre. Die Verhandlungen führten aber vorerst zu keinen Ergebnissen.

Als im Jahre 1914 die Nordostschweizerische Kraftwerke gegründet wurde, wurden die Verhandlungen zwischen den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden wieder aufgenommen und führten zum Gründungsvertrag der St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) vom 28./29. August 1914. 1924 traten die SAK der Nordostschweizerische Kraftwerke bei. 1951 erklärte der Kanton Appenzell Innerrhoden seinen Beitritt zur SAK.

Obwohl die SAK in der privatrechtlichen Form einer Aktiengesellschaft gegründet wurde, ist sie ein Werk der Partnerkantone mit dem vorgenommenen Zweck, die Elektrizitätsversorgung der Partnerkantone aus öffentlichem und volkswirtschaftlichem Interesse sicherzustellen.

Die Parlamente der Partnerkantone können nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die SAK ausüben. So liegt damit die Verantwortung vor allem bei den Regierungen und den von ihr eingesetzten Vertretern, dass aber auch diese ihren Einfluss nur soweit wahrnehmen, als dies als Aktionär und Verwaltungsrat eines Aktionärs möglich ist. Wie in jeder privatrechtlichen Aktiengesellschaft wird ein erheblicher Teil der Geschäftstätigkeit durch die Geschäftsleitung bestimmt.

Geschäftsfelder


Ihre Geschäftsfelder umfassen Stromerzeugung, Strom- und Wärmelieferung, ein Glasfasernetz und Internet-, TV- und Telefon- Dienste sowie die Förderung von E-Mobilität und erneuerbaren Energien. Mit rund 330 Mitarbeitenden deckt sie die ganze Wertschöpfungskette ab: Von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis hin zu Vertrieb und Rechnungsstellung. Die SAK versorgt in den drei Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden rund 470'000 Menschen (82 lokale Energieversorgungsunternehmen, 70'000 Privat- und Geschäftskunden sowie 500 Grosskunden) mit Energie.[1][2]

Trägerkantone


Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG ist erst im Jahre 1928 als Aktionär der NOK beigetreten.[1]

Kraftwerke


Die SAK betreibt in der Ostschweiz mehrere Wasser- und Holzkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Wärmeverbunde zur Förderung erneuerbarer Energie und Wärme:

Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. a b St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK): St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK). In: www.sak.ch. 1. Januar 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  2. St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK): St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK). In: www.sak.ch. 1. Januar 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.



Kategorien: Elektrizitätsversorger (Schweiz) | Unternehmen (St. Gallen)



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 05.05.2020 08:58:20 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.