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Simon Borowiak

Simon Borowiak (* 8. November 1964 in Frankfurt am Main als Simone Borowiak) ist ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk


Borowiak wurde 1964 in Frankfurt geboren und dem weiblichen Geschlecht zugewiesen. Vom 12. bis zum 19. Lebensjahr studierte er Klavier am Konservatorium, bis er das Studium wegen seines Lampenfiebers abbrach.[1]

Er war von 1986 bis 1992 Redakteur der satirischen Zeitschrift Titanic. Er wurde besonders bekannt durch den kurzen, satirischen Reiseroman Frau Rettich, die Czerni und ich (1992), der 1998 unter demselben Titel von Markus Imboden verfilmt wurde. 1998 erschien Erste Zeile, letzte Klappe – ein von den Justitiaren der Produktionsfirmen zensierter Bericht über die Dreharbeiten. Eine Sammlung von kürzeren satirischen Texten erschien 1994 als Ein Zug durch die Gemeinde. 1999 erschien der erste „ernste“ Roman Pawlows Kinder.

Nach längerer Schaffenspause und geschlechtsangleichenden Maßnahmen trat er 2006 als Mann mit einem autobiographischen Sachbuch ALK über Alkoholismus wieder an die Öffentlichkeit. Sein Roman Wer wem wen erschien im September 2007 im Eichborn Verlag, 2009 eine Fortsetzung mit den Protagonisten von Wer wem wen unter dem Titel Schade um den schönen Sex. Im März 2014 erschien der Roman Sucht – laut Autor „die Fortsetzung von ALK mit lyrischen Mitteln“. Borowiak lebt als freier Schriftsteller in Hamburg.

Bibliografie


Auszeichnungen


Weblinks


Einzelnachweise


  1. brigitte.de: Die Verwandlung
  2. randomhouse.de: Filmstoffe Herbst/Winter 2012



Kategorien: Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Roman, Epik | Satire | Drehbuchautor | Deutscher | Geboren 1964 | Transsexuelle Person | Mann



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Simon Borowiak (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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