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Schweizerische Bundeskanzlei



Schweizerische Bundeskanzlei BK
Hauptsitz Bern, Bundeshaus West
Vorsteher Walter Thurnherr (CVP), Bundeskanzler
Stellvertreter Viktor Rossi und André Simonazzi (Vizekanzler)
Mitarbeitende 250[1]
Aufsicht Bundeskanzler
Untergeordnete Ämter
Website www.bk.admin.ch

Die Schweizerische Bundeskanzlei BK (französisch Chancellerie fédérale CF, italienisch Cancelleria federale CF, rätoromanisch Chanzlia federala CF) in Bern ist die Stabsstelle des Bundesrates, der Schweizer Landesregierung (Exekutive). Ihr steht der Bundeskanzler der Schweizerischen Eidgenossenschaft vor. Dieses Amt hat seit dem 1. Januar 2016 Walter Thurnherr (CVP) inne. Die beiden Vizekanzler – André Simonazzi, der gleichzeitig das Amt des Bundesratssprechers innehat, und Viktor Rossi[2] unterstützen den Bundeskanzler bei seiner Arbeit.

Inhaltsverzeichnis

Aufgabe


Die Bundeskanzlei ist die Stabsstelle des Bundesrats. Sie bereitet die Sitzungen der Regierung vor und informiert über deren Beschlüsse. Sie prüft Volksinitiativen und Referenden auf ihre Rechtmässigkeit und sorgt für die korrekte Durchführung von nationalen Wahlen und Abstimmungen. Sie veröffentlicht amtliche Texte in mehreren Sprachen.

Der Bundeskanzler wird wie die Mitglieder des Bundesrats für vier Jahre vom Parlament gewählt. Als Stabschef des Bundesrats sorgt er für ein einwandfreies Funktionieren der Landesregierung. Zusammen mit den beiden Vizekanzlern nimmt er an den Sitzungen des Bundesrats teil. Der Bundeskanzler kann Anträge zu allen Geschäften des Bundesrats stellen, hat aber kein Stimmrecht.

Organisation


Geschichte


Die Bundeskanzlei ist die älteste ständige Bundesbehörde der Schweiz. 1803 wurde Jean-Marc Mousson zum ersten Eidgenössischen Kanzler gewählt. Die Kanzlei, die er zu führen hatte, war zuständig für die Traktandenlisten, Korrespondenz und Beschlüsse der Tagsatzung. Er musste dabei jährlich mitsamt der Kanzlei und dem Archiv in den jeweiligen Vorort der Eidgenossenschaft ziehen, der jährlich aus den Orten Freiburg, Bern, Solothurn, Basel, Zürich und Luzern gewählt wurde (siehe auch: Médiationsverfassung der Schweiz). Ab 1815 blieben nur noch die Vororte Zürich, Bern und Luzern und der Umzug erfolgte «nur» noch alle zwei Jahre. Dem Kanzler stand ein Eidgenössischer Staatsschreiber zur Seite, der nicht derselben Konfession wie der Kanzler angehören durfte. Mit der Ausarbeitung der Bundesverfassung und Gründung des Bundesstaates von 1848 wurde der Kanzler zum Bundeskanzler ernannt und der Staatsschreiber durch einen Vizekanzler ersetzt. Die Wahl des Bundeskanzlers erfolgt seit daher durch die Bundesversammlung. 1896 kam ein zweiter Vizekanzler hinzu. Bis 1918 betreute die Bundeskanzlei auch die Sekretariate der Eidgenössischen Räte. Diese Aufgabe wird heute von den Parlamentsdiensten wahrgenommen. Der Mitarbeiterbestand der Bundeskanzlei stieg von 192 im 2008 auf 250 im Jahr 2011.

Siehe auch


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Der Bund kurz erklärt, Seite 46. (Memento des Originals vom 30. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. , der den Bereich Bundesrat der Bundeskanzlei leitet, Erster und zweiter Vizekanzler (Memento des Originals vom 2. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.



Kategorien: Behörde (Schweiz) | Bundesrat (Schweiz)



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerische Bundeskanzlei (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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