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Schwarzbach (Hofbieber)

Schwarzbach
Gemeinde Hofbieber
Höhe: 431 m
Einwohner: 488 (30. Jun. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36145
Vorwahl: 06684
Schwarzbach

Schwarzbach ist ein 450 m hoch gelegener Ortsteil der Gemeinde Hofbieber im osthessischen Landkreis Fulda.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage


Der Ortsteil Schwarzbach hat 488 Einwohner und liegt nordwestlich von Hofbieber, zwischen Gotthards im Norden und Langenberg im Süden.

Geschichte


Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schwarzbach – zuvor im Landkreis Hünfeld gelegen – im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Gemeinde Hofbieber eingegliedert.[2][3]

Politik


Ortsvorsteher ist Oliver Leitsch.

Religion


Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde 1912–1914 nach Entwürfen von Georg Kegel erbaut und ist der heiligen Maria vom Berg Karmel geweiht.[4] Sie wird wegen ihrer für den kleinen Ort ungewöhnlichen Größe auch „Rhön-Dom“ genannt. Da sich die kleine Gemeinde ein so großes Gotteshaus nicht leisten konnte, mussten die Schwarzbacher ehrenamtlich aktiv werden und den Bau zum Beispiel durch kostenfreien Transport der Sandsteinblöcke unterstützen. Beim Bau der Kirche wurde der Turm der wesentlich älteren Vorgängerkirche in seiner ursprünglichen Form erhalten und in den Neubau integriert.

Für die Kirche St. Maria vom Berg Carmel hat die Glockengießerei Otto aus Hemelingen/Bremen zweimal Glocken gossen. Im Jahre 1927 lieferte Otto vier Bronzeglocken, von denen drei im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und eingeschmolzen wurden. Nur eine Glocke überlebte den Krieg. Im Jahr 1952 wurden für Schwarzbach drei neue Glocken mit der Schlagtonreihe fis – a – h gegossen.[5][6]

Vereine


Persönlichkeiten


Einzelnachweise


  1. „Zahlen Daten Fakten“ der Gemeinde Hofbieber. In: Webauftritt. Gemeinde Hofbieber, abgerufen am 28. August 2019.
  2. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 220, § 2 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 395.
  4. Magnus Backes (Bearb.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Hessen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1982, ISBN 3-422-00380-0, S. 795.
  5. Gerhard Reinhold: Otto-Glocken. Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto. Selbstverlag, Essen 2019, ISBN 978-3-00-063109-2, S. 588, hier insbesondere S. 530, 551.
  6. Gerhard Reinhold: Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen/NL 2019, S. 491, 507, urn:nbn:nl:ui:22-2066/204770 (Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen).

Weblinks


Commons: Schwarzbach (Hofbieber)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Kategorien: Ort im Landkreis Fulda | Hofbieber | Ort in der Rhön | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) | Gemeindeauflösung 1972

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