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Schwanenstadt

Stadtgemeinde
Schwanenstadt
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 2,58 km²
Koordinaten: 48° 3′ N, 13° 47′ O
Höhe: 389 m ü. A.
Einwohner: 4.390 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 1702 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4690
Vorwahl: 07673
Gemeindekennziffer: 4 17 38
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtplatz 54
4690 Schwanenstadt
Website: www.schwanenstadt.at
Politik
Bürgermeister: Karl Staudinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
Lage von Schwanenstadt im Bezirk Vöcklabruck

Stadtplatz mit Rathaus
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schwanenstadt ist eine Stadtgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 4390 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Lage

Schwanenstadt liegt auf 389 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung von Nord nach Süd beträgt 2 km, von West nach Ost 2,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 2,6 km². 3,7 % der Fläche sind bewaldet, 44,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind: Oberndorf bei Schwanenstadt, Redlham, Rüstorf und Schlatt

Oberndorf Schlatt
Redlham Rüstorf

Bevölkerungsentwicklung



Geschichte


Die Geschichte von Schwanenstadt reicht bis in die Zeit der Illyrer und Kelten zurück. Diese gründeten in der Nähe des heutigen Stadtzentrums eine Siedlung namens Tergolape („Kleiner Markt am Wasser“). Während der römischen Kolonialzeit wurde aufgrund der günstigen Lage am Hauptverkehrsweg Ovilava (Wels) – Juvavum (Salzburg) eine Poststation errichtet. Tergolapes endgültige Position ist bis heute Gegenstand einer wissenschaftlichen Diskussion.

Der erste urkundlich überlieferte Name für den aufblühenden Ort war Suanaseo im Jahr 788. Der neu bezeichnete Markt Schwans fand 1361 seine erstmalige urkundliche Erwähnung. Am 26. Juni 1627 wurde der Markt Schwans zur Stadt Schwanenstadt erhoben, nachdem Graf Adam von Herberstorff den Markt um 125.000 Gulden käuflich erworben hatte. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Schwanenstadt immer mehr zu einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen, sportlichen und schulischen Zentrum.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Im Jahr 1627 Verleihung des Stadtrechtes durch Adam Graf von Herberstorff. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schwanenstadt
Bis in die Zeit, als die Illyrer und Kelten das Land bevölkerten und unweit des heutigen Stadtzentrums eine Siedlung namens Tergolape ("Kleiner Markt am Wasser") gründeten, reicht die Geschichte von Schwanenstadt zurück. Während der römischen Kolonialzeit wurde es aufgrund der günstigen Lage am Hauptverkehrsweg Ovilava (Wels) – Juvavum (Salzburg) eine Poststation. Viele Fundstücke davon sind im Heimathaus zu besichtigen.
Mit Unterstützung der Goldhaubengruppe Schwanenstadt und Obfrau Lisa Berger ist es dem Heimathaus-Verein gelungen, eine wertvolle Original-Urkunde aus dem Jahr 1290 zu erwerben.
Diese Ablassurkunde des Papstes Nikolaus IV mit 13 Siegeln, ausgestellt MCCLXXXX für die Pfarrkirche „sancti Michaelis archangeli in suans“ ist für Schwanenstadt (früher suans) von großer Bedeutung. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung, bei der die Pfarrkirche in Suans Erwähnung findet.

Regelmäßige Veranstaltungen


Sport


Der ÖTB Turnverein Schwanenstadt wurde 1870 gegründet. Die Aktivitäten reichen vom Mutter-Kind Turnen über Aerobic bis zu Geräteturnen und Volleyball.

Der Schwanenstädter Fußballverein SC Schwanenstadt wurde in der Saison 2004/2005 Meister der Regionalliga Mitte und spielte damit in der zweithöchsten österreichischen Spielstufe, der Ersten Liga. Nach finanziellen Problemen verkaufte der Verein die Lizenz 2008 an den SC Magna Wiener Neustadt.

Der Alpenverein Schwanenstadt ist mit rund 1.200 Mitgliedern der mitgliederstärkste Verein der Region Schwanenstadt und bietet sämtliche Alpinsportarten an.

Verkehr


Straße: In Schwanenstadt kreuzen sich die Wiener Straße (B 1) und die Gallspacher Straße (B 135). 2006 begannen die Bauarbeiten für die Umfahrungsstraße, die 2009 eröffnet wurde und südlich des Stadtkerns verläuft. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Laakirchen-West (vormals Steyrermühl) an der A1 in circa 8 km Entfernung.

Bus: Öffentliche Buslinien gibt es in Richtung Wels und Vöcklabruck, sowie Niedertalheim und Gmunden.

Bahn: Im ÖBB-Bahnhof Schwanenstadt halten Regional- und Regionalexpresszüge der Westbahnstrecke Wien–Salzburg.

Bildung


Politik


Zum Bürgermeister wurde bei der letzten Gemeinderatswahl Karl Staudinger von der ÖVP gewählt. Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Wappen


Blasonierung: In Blau auf grünem, gewelltem Schildfuß mit zwei silbernen, rot bewehrten, schwimmenden Schwänen ein silberner, zweitürmiger, gezinnter Torbau, das durchbrochene Rundbogentor mit hochgezogenem, goldenem Fallgitter und aufgeschlagenen, goldenen Torflügeln, die Türme mit roten, einen goldenen Knauf tragenden Kegeldächern. Über dem Torbau ein rotes, von einer goldenen Davidskrone überhöhtes Schildchen mit einem goldenen Mühlenrad. Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb.

Das ursprüngliche, 1565 erstmals nachgewiesene Marktwappen zeigte einen stehenden Schwan. Anlässlich der Stadterhebung 1627 wurde das heute gebräuchliche Wappen eingeführt. Tor und Türme kennzeichnen den Ort als Stadt, das Mühlrad ist das Stammwappen Adam Graf Herberstorffs, der kurz nach dem Erwerb des Marktes Schwans das Stadtrecht erwirkte. Die Schwäne stehen für die volksetymologische Herleitung des Ortsnamens.[2]

Persönlichkeiten


Ehrenbürger:

Söhne und Töchter der Stadt:

Ehrenringträger:

Großes Ehrenzeichen in Gold der Stadt Schwanenstadt:

Literatur


Weiterführende Literatur

Weblinks


Commons: Schwanenstadt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Statistik Austria: Änderungen von Gerichtsbezirken , 26. März 2008
  2. Land Oberösterreich: Wappen der Gemeinde Schwanenstadt , abgerufen am 18. Mai 2012
  3. Schwanenstadt.News: Goldene Ehrenzeichen für Franz Froschauer und Mag. Herbert Dutzler , abgerufen am 22. Jänner 2018



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