Rotunde (Greiz)


Die Rotunde in Greiz in Thüringen, im Volksmund auch Porzellanrotunde genannt, ist ein Kriegerdenkmal in der Kreisstadt und Teil des Fürstlich Greizer Parks.

Inhaltsverzeichnis

Geographisches


Das Denkmal befindet sich am südöstlichen Rand des Greizer Parks. Mit der Rückseite ist es der Parkgasse zugewandt.

Geschichte


Die Rotunde wurde 1787 unter Anweisung von Fürst Heinrich XI. erbaut und hatte ursprünglich den Zweck als Porzellanhäuschen, in welchem seine Ehefrau Alexandrine Ihre umfangreiche japanische Porzellansammlung aufbewahrte.[1][2] Im Jahr 1822 wurde die Rotunde von Fürst Heinrich XIX. in eine katholische Kapelle für seine Gemahlin, Fürstin Gasparine von Rohan-Rochefort-Montauban, umgebaut.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Rotunde als Kriegerdenkmal umfunktioniert. Im Inneren befinden sich an den Wänden gravierte Bronzetafeln mit den Namen der gefallenen Soldaten. In der Mitte des Bauwerks findet sich eine große Bronzeplastik eines gefallen Kriegers, die vom Bildhauer Karl Albiker 1926 geschaffen wurde.[3] Die Inschrift an der Außenseite "Euch Lebende ruf Ich" wurde ebenfalls 1926 angebracht.

Zum Schutz vor Vandalismus wurde die Eingangstür durch ein Stahlgitter ersetzt, sodass eine Betrachtung des Inneren möglich ist. Jeweils am Totensonntag ist die Rotunde für die Öffentlichkeit zugänglich und ein Totengedenken mit Kerzen möglich.

Weblinks


Commons: Rotunde  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. OTZ Greiz: Fürstliche Frühlingsträume. (PDF) OTZ Greiz, 18. März 2015, abgerufen am 10. Januar 2020.
  2. Stadt Greiz: Heimatmuseum. (PDF) Museum der Stadt Greiz, 27. August 2017, abgerufen am 10. Januar 2020.
  3. Stiftung Thüringer Schlösser: Greiz. (PDF) 2012, abgerufen am 10. Januar 2020.










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Stand der Informationen: 21.02.2021 03:37:30 CET

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