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Rottendorf



Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rottendorf (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 252 m ü. NHN
Fläche: 14,83 km2
Einwohner: 5329 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 359 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97228
Vorwahl: 09302
Kfz-Kennzeichen: , OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 185
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 4
97228 Rottendorf
Website: www.rottendorf.eu
Bürgermeister: Roland Schmitt (CSU)
Lage der Gemeinde Rottendorf im Landkreis Würzburg

Rottendorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Rottendorf liegt in der Region Würzburg.

Rottendorf gliedert sich in drei Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Rottendorf.

Geschichte


Bis zur Gemeindegründung

Rottendorf, ursprünglich „Rotendorf“ oder „Rodendorf“, wurde um 1025 erstmals urkundlich erwähnt. Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Stift Haug), das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Rottendorf 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.[3] Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde. Auf seinem Gut in Rottendorf gründete 1836 Joel Jakob von Hirsch neben einer Brauerei eine Rübenzuckerfabrik, wobei er, um das Königreich von Rohrzuckerimporten aus Übersee unabhängig zu machen, von der bayerischen Regierung Unterstützung erhielt.[4]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1950 2866
1961 3060[5]
1970 3935
1987 4286
1991 4438
1995 4699
2000 4761
2005 5238
2010 5259
2015 5354

Politik


Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder (mit dem Bürgermeister): Kommunalwahl 2014[6]

Bürgermeister

Rottendorfer Bürgermeister ist seit Mai 2014 Roland Schmitt (CSU). Sein Vorgänger war Rainer Fuchs (BWG).

Wappen

Blasonierung: „Geteilt; oben in Rot drei silberne Spitzen, unten in Blau ein goldener Sparren.“[7]
Wappenbegründung: Das Wappen zeigt den geteilten Schild; oben in Rot drei silberne Spitzen – unten in Blau ein goldener Sparren. Die drei silbernen Spitzen in Rot (Fränkischer Rechen) und die Wappenfarben Silber und Rot symbolisieren Hochstift und Domkapitel von Würzburg. Der goldene Sparren auf blauem Grund ist dem Wappen von Stift Haug, Würzburg, entnommen. Das Wappen wurde von dem inzwischen verstorbenen Rottendorfer Maler und Graphiker Ossi Krapf entworfen und am 15. Februar 1962 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater

Musik

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur


Rottendorf ist mit insgesamt 3919 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (Stand 30. Juni 2010) der größte Gewerbestandort im Landkreis Würzburg.[10]

Ansässige Unternehmen

Verkehr

Rottendorf hat einen Bahnhof[11], an dem sich die Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg und die Bahnstrecke Würzburg–Bamberg verzweigen. Auf beiden Strecken verkehren stündlich je ein Regional-Express und eine Regionalbahn.

Rottendorf liegt an der Bundesstraße 8, über die die nahe gelegene Anschlussstelle Rottendorf und Biebelried der Autobahn 3 und der A 7 erreicht wird.

Öffentliche Einrichtungen und Kultur


Bildung

Vereine, Sport

Persönlichkeiten


Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben

Weblinks


Commons: Rottendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online (BLO)
  3. Hubert Drüppel: „Ortsgeschichte – Aus Rottendorfs Vergangenheit“ auf rottendorf.eu
  4. Ursula Gehring-Münzel: Die Würzburger Juden von 1803 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. Band III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, S. 499–528 und 1306–1308, hier: S. 510.
  5. Horst-Günter Wagner: Die Stadtentwicklung Würzburgs 1814–2000. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 396–426 und 1298–1302, hier: S. 425 (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Gemeindedaten).
  6. Gemeinde Rottendorf: Fraktionen. Abgerufen am 11. März 2018.
  7. Eintrag zum Wappen von Rottendorf  in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 8. September 2017.
  8. Architekturmuseum der TU München , abgerufen am 23. November 2018.
  9. Colegios modernos en Alemania. In: Humboldt, Nr. 60 (1976), S. 30–43, hier S. 35–37.
  10. Gemeinde Rottendorf (Hrsg.): Jahresbericht der Gemeinde Rottendorf 2010. 53.
  11. Historie des Bahnhofs Rottendorf (Memento des Originals vom 15. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 3 und 5.
  12. www.rottendorf.eu: Schwimmbad .



Kategorien: Rottendorf | Gemeinde in Bayern | Ort im Landkreis Würzburg | Weinort in Franken | Ersterwähnung 1025 | Gemeindegründung 1818



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Rottendorf (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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