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Rott am Inn

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rott a.Inn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rott a.Inn hervorgehoben

Koordinaten: 47° 59′ N, 12° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Rott am Inn
Höhe: 481 m ü. NHN
Fläche: 19,57 km2
Einwohner: 4067 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 208 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83543
Vorwahl: 08039
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 170
Gemeindegliederung: 32 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kaiserhof 3
83543 Rott a.Inn
Website: www.rottinn.net
Bürgermeister: Marinus Schaber (Bürger für Rott)
Lage der Gemeinde Rott a.Inn im Landkreis Rosenheim

Rott am Inn (amtlich Rott a.Inn) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Rott am Inn.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Rott am Inn liegt im Landkreis Rosenheim in Oberbayern, auf halbem Weg zwischen Rosenheim und Wasserburg am Inn am Rand des Inngrabens.

Gemeindegliederung

Rott am Inn hat 32 Ortsteile[2]:

  • Aitermoos
  • Arbing
  • Au
  • Dinding
  • Dobl
  • Eich
  • Feldkirchen
  • Ferchen
  • Frauenöd
  • Hagenrain
  • Höhenrain
  • Katzbach
  • Leiten
  • Lengdorf
  • Maierbach
  • Manglham
  • Meiling
  • Neuried
  • Oberlohen
  • Obersaurain
  • Rabenbach
  • Ritzmehring
  • Rott am Inn
  • Rottmoos
  • Sargau
  • Schiffpoint
  • Stöbersberg
  • Unterlohen
  • Untersaurain
  • Unterwöhrn
  • Wurzach
  • Zainach

Nachbargemeinden

Klima

Das Klima des südbayerischen Alpenvorlandes zeichnet sich durch einen merklichen kontinentalen Einschlag aus. Das bedeutet neben einer ergiebigeren Niederschlagstätigkeit im Sommer auch zahlenmäßig geringeres Auftreten eines Wetterumschlags, größere Häufigkeit von Hochdrucklagen mit östlicher Luftzufuhr, Letzteres vor allem im Winterhalbjahr. Doch werden noch ca. 60 % der Sonnenscheindauer im Sommer an Tagen mit ergiebigen Gewitterschauern erreicht, die dann aber meist den Abschluss eines vorher schönen Tages bilden.

Geschichte


Bis zum 19. Jahrhundert

Rott am Inn ist benannt nach dem Flüsschen Rott, das östlich von Feldkirchen in den Inn mündet. Die Urkundenform „ad Rota“ (769) und „flumen qui dictur Rota“ (773), sowie die mundartliche Form Roud verweisen auf „Rotaha“, was so viel wie „roter Bach“ bedeutet. 1081 wird die Gründung des Klosters urkundlich erwähnt. Abt Benedikt II. (1757–1776) ließ anstelle der romanischen Basilika eine neue Klosterkirche erbauen. Jahrhundertelang war die Benediktinerabtei Rott am Inn eines der geistigen Zentren Altbayerns. Nach der Säkularisation verlor der Ort an Bedeutung.

Durch die Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf wurde Rott am Inn am 1. Mai 1876 an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Verwaltungsgemeinschaft

Heute ist Rott am Inn Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft, zu der die Gemeinde Ramerberg gehört. Wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde sind die Landwirtschaft und eine Anzahl gut fundierter Gewerbebetriebe.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1882 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Feldkirchen eingegliedert.[3]

Religion


77 % der Einwohner sind katholisch, 7 % evangelisch.[4] Die Katholiken gehören der Pfarrei St. Peter und Paul im Erzbistum München und Freising mit der Pfarrkirche St. Marinus und Anianus und der Filialkirche Unsere Liebe Frau (Feldkirchen) an. Die Lutheraner sind der Kirchengemeinde Wasserburg am Inn der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zugeordnet.

Wappen


Die beiden Türme als Hauptfigur des Wappens entsprechen einem erstmals im Jahre 1358 nachgewiesenen Siegel der ehemaligen Benediktinerabtei. Der grüne Dreiberg im Schildfuß weist auf die erhöhte Lage von Ort und Kloster über dem Inntal hin. Das den Türmen unterlegte silberne Band versinnbildlicht den Fluss Inn.

Baudenkmäler


Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Gemeinde

Ehrenbürger

Einzelnachweise


  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Rott a.Inn. In: Bayerische Landesbibliothek Online. Abgerufen am 20. Februar 2018.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 589.
  4. Zensus 2011

Weblinks


 Commons: Rott am Inn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Kategorien: Rott am Inn | Gemeinde in Bayern | Ort im Landkreis Rosenheim | Ort am Inn



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