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Regierungsbezirk Tübingen

Wappen Karte
Basisdaten
Verwaltungssitz: Tübingen
Fläche: 8.917,78 km²
Einwohner: 1.856.517 (31. Dezember 2018) [1]
Bevölkerungsdichte: 208 Einwohner je km²
Bezirksgliederung: 1 Stadtkreis und
8 Landkreise mit
insgesamt 255 Gemeinden
Regierungspräsidium
Regierungspräsident: Klaus Tappeser (CDU)
Adresse des Regierungspräsidiums: Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen
Webpräsenz: Regierungspräsidium Tübingen
Lage des Regierungsbezirks Tübingen in Baden-Württemberg

Der Regierungsbezirk Tübingen ist einer von vier Regierungsbezirken im deutschen Land Baden-Württemberg.

Er steht in der Hierarchie über den Land- und Stadtkreisen sowie unter der Landesregierung, das Regierungspräsidium ist somit eine staatliche Mittelbehörde.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Der Regierungsbezirk Tübingen liegt im Südosten Baden-Württembergs. Er hieß bis zum 31. Dezember 1972 Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern, hatte damals allerdings noch einen anderen Zuschnitt. Im Süden grenzt er an den Bodensee, im Westen an die Regierungsbezirke Freiburg und Karlsruhe, im Norden an den Regierungsbezirk Stuttgart und im Osten an den Regierungsbezirk Schwaben in Bayern. Seine heutige Ausdehnung geht auf die Verwaltungs- und Gebietsreform zum 1. Januar 1973 zurück.

Geschichte


Das Regierungspräsidium Tübingen besteht seit der Bildung des Südweststaates Baden-Württemberg im Jahr 1952. Die Behörde ist seit diesem Zeitpunkt im Wesentlichen für den südlichen Teil des ehemaligen Landes Württemberg sowie die ehemals preußischen Hohenzollerischen Lande bzw. für das ehemalige Bundesland Württemberg-Hohenzollern (Hauptstadt Tübingen) zuständig, das nach dem Zweiten Weltkrieg aus der französischen Besatzungszone hervorgegangen war. Der Verwaltungsbezirk hieß daher zunächst Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern. Bei der Gebietsreform, die zum 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde der Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Tübingen um ehemals badische Gebiete erweitert. Im Gegenzug wurden auch Gebiete in die Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Freiburg abgegeben. Daher wurde der Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern seinerzeit in Regierungsbezirk Tübingen umbenannt.

Bevölkerungsentwicklung


Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 1.482.535
31. Dezember 1975 1.476.938
31. Dezember 1980 1.511.453
31. Dezember 1985 1.523.790
27. Mai 1987 ¹ 1.530.045
31. Dezember 1990 1.628.608
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1995 1.725.584
31. Dezember 2000 1.767.013
31. Dezember 2005 1.805.146
30. September 2010 1.809.661
9. Mai 2011 (Zensus) 1.762.539
31. Dezember 2015 1.823.573

Organisation


Oberste Behörde ist das Regierungspräsidium Tübingen; Regierungspräsidenten seit 1973 sind

Verwaltungsgliederung


Der Regierungsbezirk umfasst

Die Regionen mit ihren Stadt- und Landkreisen:

Region Neckar-Alb
Landkreis Reutlingen (RT)
Landkreis Tübingen (TÜ)
Zollernalbkreis (BL)
Region Bodensee-Oberschwaben
Landkreis Ravensburg (RV)
Landkreis Sigmaringen (SIG)
Bodenseekreis (FN)
Region Donau-Iller (zu der grenzüberschreitenden Region gehören auch Gebiete in Bayern)
Stadtkreis Ulm (UL)
Alb-Donau-Kreis (UL)
Landkreis Biberach (BC)

Die 16 Großen Kreisstädte (unterstehen der Fachaufsicht des Regierungspräsidiums):

Wirtschaft


Im Vergleich mit dem BIP pro Kopf der EU ausgedrückt in Kaufkraftparität erreicht der Regierungsbezirk Tübingen einen Index von 134 (EU-28=100) (2015).[2]

Weblinks


Einzelnachweise


  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Eurostat. Abgerufen am 22. August 2018.




Kategorien: Regierungsbezirk | Regierungsbezirk Tübingen | Verwaltungsgliederung Baden-Württembergs | Gegründet 1952

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