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Orduspor




Orduspor
Basisdaten
Name Orduspor Kulübü
Sitz Ordu
Gründung 1967
Farben lila-weiß
Präsident Yaşar Pamuk
Website orduspor.org.tr
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Yalçın Gürsoy
Spielstätte Ordu 19 Eylül Stadı
Plätze 16.500
Liga Bölgesel Amatör Lig
2016/17 18. Platz (Abstieg)
Heim
Auswärts

Orduspor ist ein Fußballverein aus der nordtürkischen Stadt Ordu. Der Verein spielte in den 1970er, 1980er und 2010er Jahren insgesamt elf Spielzeiten in der Süper Lig und befindet sich in der Ewigen Tabelle der Süper Lig auf dem 35. Platz.[1] Seine erfolgreichste Erstligasaison hatte der Verein in der Saison 1978/79, in der der Klub den vierten Tabellenplatz erreichte. Der Verein hat viele namhafte türkische Spieler hervorgebracht, darunter Salih Aydoğan, Üstün Türközer, Arif Güney, Turgay Güney, Fikret Ayabakan, Kemal Yıldırım, Güven Türközer, Sinan Bayraktar, Fevzi Elmas, Bruno Ferreira Mombra Rosa, Şükrü Bekiroğlu und Hakan Keskin.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Gründung und erfolgreichste Epoche

Am 19. September 1967 wurde Orduspor durch die Fusion der in Ordu ansässigen Vereine Ordugücü, Ordu İdmanyurdu und Ocak Gençlik gegründet. Die Vereinsfarben Lila und Weiß wurden vom damaligen italienischen Meister AC Florenz übernommen.

Von 1975 bis 1981 sowie von 1983 bis 1986 spielte der Klub neun Saisons lang in der ersten Liga. Die beste Platzierung erreichte der Verein 1978/79 mit dem vierten Platz. Somit konnte Orduspor 1979 im UEFA-Cup antreten, schied aber gleich in der ersten Runde gegen den tschechoslowakischen Verein Baník Ostrava (Hinspiel 2:0, Rückspiel 0:6) aus.

Systembedingter Abstieg in die TFF 3. Lig

Da mit der Saison 2001/02 der türkische Profi-Fußball grundlegenden Änderungen unterzogen werden sollte, wurden bereits in der Spielzeit 2000/01 Vorbereitungen für diese Umstellung unternommen. Bisher bestand der Profifußball in der Türkei aus drei Ligen: Der höchsten Spielklasse, der einspurigen Türkiye 1. Futbol Ligi, der zweitklassigen fünfspurig und in zwei Etappen gespielten Türkiye 2. Futbol Ligi und der drittklassigen und achtgleisig gespielten Türkiye 3. Futbol Ligi. Zur Saison 2001/02 wurde der Profifußball auf vier Profiligen erweitert. Während die Türkiye 1. Futbol Ligi unverändert blieb, wurde die Türkiye 2. Futbol Ligi in die nun zweithöchste Spielklasse, die Türkiye 2. Futbol Ligi A Kategorisi (zu dt.: 2. Fußballliga der Kategorie A der Türkei), und die dritthöchste Spielklasse, die Türkiye 2. Futbol Ligi B Kategorisi (zu dt.: 2. Fußballliga der Kategorie B der Türkei), aufgeteilt. Die nachgeordnete Türkiye 3. Futbol Ligi wurde fortan somit die vierthöchste Spielklasse, die TFF 3. Lig. Jene Mannschaften, die in der Drittligasaison 2000/01 lediglich einen mittleren Tabellenplatz belegten, wurden für die kommende Saison in die neugeschaffene vierthöchste türkische Spielklasse, in die 3. Lig, zugewiesen. Orduspor, welches die Liga auf dem 6. Tabellenplatz beendet hatte, musste so systembedingt in die 3. Lig absteigen.

Neuzeit

Die in der Saison 2005/06 in der Zweiten Liga sechstplatzierten Orduspor verloren das Relegationsspiel gegen Altay İzmir mit 1:0 und verpassten so den Aufstieg in die Turkcell Süper Lig. Nach der Saison 2010/11 konnte Orduspor als Sieger des Play-off-Turniers nach über 20 Jahren wieder den Aufstieg in die oberste Spielklasse der Türkei feiern.[2] Zwei Jahre später stieg die Mannschaft aber wieder in die Zweitklassigkeit ab.

Nach dem Abstieg aus der Süper Lig im Sommer 2013 geriet der Verein immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten und erhielt daher vom national Verband Abmahnungen. Die Situation spitze sich vor der Saison 2014/15 zu, sodass die Mannschaft für neu verpflichtete Spieler vom Verband keine Lizenz bekam.[3] Nach diesen Entwicklungen trat Ende August 2014 der Vereinspräsident Nedim Türkmen von seinem Amt zurück und begründete seinen Rücktritt damit, dass der Verein von der Stadt allein gelassen werde und einige seinetwegen keine Hilfe leisteten.[4] Anfang September überwies der Verein dem türkischen Fußballverband die geforderte Summe und hob dadurch die Transfersperre auf.[5]

Im Sommer 2017 verfehlte Orduspor den Klassenerhalt der TFF 3. Lig und stieg damit das erste Mal in seiner Vereinshistorie in die Amateurliga ab.[6]

Ligazugehörigkeiten


Torschützenkönige


Der Brasilianer Bruno Ferreira Mombra Rosa, genannt Bruno Mezenga, wurde in der Saison 2008/09 mit 21 Toren Torschützenkönig. Auf diversem Druck der Fans wurde der Brasilianer zur Rückrunde der Saison 2010/11 wieder verpflichtet. Er galt als absoluter „Lieblingsspieler“ der Fans. Zur Rückrunde trat er mit der Nummer 86 an.

Rekordspieler


Die meisten Erstligaspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Turkei Salih Aydoğan 257 1975–1986
02. Turkei Güven Türközer 231 1975–1986
03. Turkei Uğur Şerement 223 1975–1986
04. Turkei Arif Güney 205 1975–1986
05. Turkei Üstün Türközer 176 1975–1984
06. Turkei Şükrü Bekiroğlu 173 1975–1986
07. Turkei Turgay Güney 140 1975–1985
08. Turkei Mahmut Kılıç 112 1977–1986
09. Turkei Selim Şener 111 1977–1986
10. Turkei Cihan Umanç 106 1976–1980
Stand: 9. März 2016
Die meisten Erstligatore
Rang Name Tor Einsätze Tor/Spiel
01. Turkei Sinan Bayraktar 23 85 0,27
Turkei Mahmut Kılıç 23 112 0,21
02. Rumänien Bogdan Stancu 20 61 0,33
Turkei Arif Güney 20 205 0,1
03. Turkei Kemal Yıldırım 19 58 0,33
04. Turkei Turgut Özel 17 83 0,2
05. Turkei Güven Türközer 15 231 0,06
06. Turkei Cihan Umanç 14 106 0,13
07. Turkei Üstün Türközer 10 176 0,06
08. Turkei Şenol Çorlu 9 56 0,16
09. Turkei Yücel Uyar 8 257 0,03
Turkei Salih Aydoğan 8 94 0,09
10. Turkei Orhan Kırıkçılar 7 30 0,23
Turkei Hasan Kabze 7 34 0,21
Stand: 9. März 2016

Bekannte ehemalige Spieler


1 Spielte während seiner Zeit bei Orduspor für die Türkische Nationalmannschaft bzw. wurde während dieser Zeit zum ersten Mal für diese nominiert.

Trainer (Auswahl)


  • Turkei İsfendiyar Açıksöz2 (August 1967 – Februar 1968)
  • Turkei Lefter Küçükandonyadis (Juli 1972 – Juni 1973)
  • Turkei Kadri Aytaç (September 1974 – Mai 1975)
  • Turkei Bülent Eken (Juli 1975 – November 1975)
  • Turkei Abdullah Matay (Juli 1975 – Mai 1976)
  • Turkei Gürsel Aksel (September 1976 – Juni 1977)
  • Turkei İsmet Arıkan (August 1977 – April 1978)
  • Turkei Osman Aydın3 (April 1978 – Mai 1978)
  • Turkei Yücel Uyar (August 2002 – November 2002)
  • Turkei Yücel İldiz (Oktober 2004 – Mai 2005)
  • Turkei Suat Kaya (Juli 2007 – September 2007)
  • Turkei İsmail Kartal (Januar 2008 – Mai 2008)
  • Turkei Hakkı Bayrak3 (September 2008 – Oktober 2008)
  • Turkei Yücel İldiz (Oktober 2008 – Mai 2009)
  • Turkei Osman Özdemir (Juni 2009 – Oktober 2009)
  • Turkei Ekrem Al (Oktober 2009 – Dezember 2009)
  • Turkei Ahmet Akcan (Januar 2010 – August 2010)
  • Turkei Deutschland Uğur Tütüneker (August 2010 – März 2011)
  • Turkei Metin Diyadin (März 2011 – Dezember 2011)
  • Argentinien Héctor Cúper (Januar 2012 – April 2013)
  • Turkei Cevat Güler3 (April 2013 – Mai 2013)
  • Turkei Erkan Sözeri (Juli 2013 – April 2014)
  • Turkei Hüsnü Özkara (April 2014 – Mai 2014)
  • Turkei Fikret Yılmaz (Juni 2014 – Oktober 2014)
  • Turkei Erkan Sözeri (Oktober 2014)
  • Turkei Sebahattin Akbayrak (Oktober 2014 – November 2014)
  • Turkei Levent Devrim (November 2014)
  • Turkei Ziya Doğan (November 2014 – Februar 2015)
  • Turkei Hüseyin Özcan (Februar 2015 – Mai 2015)
  • Turkei Sinan Bayraktar (Mai 2015 – November 2015)
  •  ? (November 2015 – März 2016)
  • Turkei Metin Altınay (März 2016 – Oktober 2016)
  • Turkei Turgut Kural (Oktober 2016 – Januar 2017)
  • Turkei Yalçın Gürsoy (Januar 2017 – )
3 interimsweise

Präsidenten (Auswahl)


Zuschauer und Fankultur


Die Fans von Orduspor

Die Fanklubs des Vereins nennen sich FİDANGÖR, 52 Genç taraftarlar, MorMenekşeler, Mor&Beyaz1967 und Çatlaklar.

Fanfreundschaften und -rivalität

Es besteht eine Freundschaft zu Karşıyaka SK in Izmir, wie auch zu den Vereinen in den Nachbarstädten Samsunspor und Çaykur Rizespor.

Spiele zwischen Orduspor und Eskişehirspor, als auch gegen Giresunspor haben hingegen eine besondere Brisanz.

Weblinks


Einzelnachweise


  1. Stand: Saisonstart 2016/17
  2. http://www.transfermarkt.com.tr/tr/bank-asya-1-liga--play-off%7C-orduspor-ist-aufgestiegen!/topic/ansicht_282_29_sayfa1.html (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. milliyet.com.tr: "Orduspor kapanıyor!" (abgerufen am 22. August 2014)
  4. trtspor.com.tr: "Canlı yayında istifa!" (abgerufen am 2. September 2014)
  5. trtspor.com.tr: "Orduspor'da maddi kriz aşıldı" (abgerufen am 2. September 2014)
  6. milliyet.com.tr: "Yarım asırlık Orduspor amatöre düştü" (abgerufen am 2. Juni 2017)



Kategorien: Türkischer Fußballverein | Orduspor | Gegründet 1967



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Orduspor (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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Stand der Informationen: 08.05.2020 03:07:30 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
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