Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik - de.LinkFang.org

Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik

Leichtathletik bei den
XXVIII. Olympischen Spielen
Informationen
Datum: 18. August bis 29. August
Wettkampfort: Griechenland Athen
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 24/Frauen: 22[1]
Sydney 2000 Peking 2008
Olympische Spiele 2004
(Bereinigter Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Total
1 Vereinigte Staaten USA 9 11 5 25
2  Russland 6 7 6 19
3 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 3 1 4
4 Schweden Schweden 3 5
2 Athiopien 1996 Äthiopien 2 3 2 7
6 Griechenland Griechenland 2 2 1 5
7 Jamaika Jamaika 2 1 2 5
Kuba Kuba 2 1 2 5
9 Marokko Marokko 2 1 3
10  Italien 2 1 3
11 China Volksrepublik Volksrepublik China 2 2
 Japan 2 2
13 Kenia Kenia 1 4 2 7
14 Litauen Litauen 1 1 2
15  Tschechien 1 2 3
16  Bahamas 1 1 2
 Polen 1 1 2
18 Dominikanische Republik Dominikanische Republik 1 1
Kamerun Kamerun 1 1
Norwegen Norwegen 1 1
 Weißrussland 1 1
22 Rumänien Rumänien 2 1 3
23 Deutschland Deutschland 2 2
Sudafrika Südafrika 2 2
25  Australien 1 2 3
Spanien Spanien 1 2 3
 Ukraine 1 2 3
28 Danemark Dänemark 1 1 2
 Portugal 1 1 2
30 Lettland Lettland 1 1
 Mexiko 1 1
 Ungarn 1 1
33  Frankreich 2 2
Nigeria Nigeria 2 2
35  Brasilien 1 1
Eritrea Eritrea 1 1
 Estland 1 1
Kasachstan Kasachstan 1 1
 Slowenien 1 1
Turkei Türkei 1 1

Bei den XXVIII. Olympischen Spielen 2004 in Athen wurden 46 Wettkämpfe in der Leichtathletik ausgetragen, 24 davon für Männer und 22 für Frauen. Mit wenigen Ausnahmen fanden die Wettbewerbe im Olympiastadion statt. Austragungsort für das Kugelstoßen – Frauen und Männer – war das antike Stadion von Olympia, die beiden Marathonläufe begannen in Marathon und endeten im Panathinaikon-Stadion.

Inhaltsverzeichnis

Teilnehmer


Wie bereits vier Jahre zuvor in Sydney betraten Süd- und Nordkorea bei der Eröffnungsfeier gemeinsam das Olympiastadion. Die beiden Verbände hatten sogar über ein gemeinsames Team nachgedacht, dazu kam es jedoch nicht.[2] Dieses positive Zeichen für eine Annäherung der beiden Staaten wurde später allerdings nach und nach wieder aufgeweicht und schlug spätestens nach den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin ins Gegenteil um. Bis zu den Winterspielen 2018 in Pyeongchang rückten beide Länder politisch, wirtschaftlich und militärisch wieder weit auseinander.

Wettbewerbe


Im Wettbewerbsangebot der Leichtathletik gab es bei diesen Spielen zum ersten Mal seit längerer Zeit keine Änderungen. Das Angebot für Frauen hatte den Umfang der Männerwettbewerbe durch die Erweiterungen vergangener Jahre fast erreicht. Im Bereich Laufen fehlte nur noch der 3000-Meter-Hindernislauf, der allerdings bereits bei den Olympischen Spielen 2008 hinzukommen sollte. Darüber hinaus gab und gibt es für die Frauen im Gehen nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern. Weitere Unterschiede finden sich außerdem in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 Meter und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Als Mehrkampf wurde und wird bei den Frauen ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen.

Stadion und Sportstätten


Das Athener Olympiastadion war bereits vorhanden und wurde auch vorher schon vor allem für die Austragung von Fußballspielen, aber auch für die Leichtathletik genutzt. Mit 156 Millionen Euro wurde es für die Olympischen Spiele auf den neuesten Stand gebracht. Die Sportanlage gehört zu den wenigen, die sich nach Beendigung der Spiele noch in gutem Zustand befinden und weiter intensiv genutzt werden. Fast alle anderen der teilweise komplett neu errichteten oder aber für sehr viel Geld modernisierten Sportstätten sind heute dem Verfall ausgeliefert. Veranstaltungen gibt es dort nicht mehr, eine Pflege findet nicht statt und die weitreichenden Pläne zur Einbindung der Anlagen in Freizeitparks wurden nie umgesetzt.[3]

Finanzkrise des Ausrichters Griechenland


Nicht alleine die verfallenden Sportstätten brachten dem Veranstalter Schwierigkeiten und Probleme. Die Ausrichtung der Spiele hatte nicht wie erhofft eine Belebung der Wirtschaft zur Folge, sondern im Gegenteil müssen ca. zwölf Milliarden Euro daraus resultierender Schulden abgetragen werden. Diese Spiele belasteten den von Krisen geschüttelten Haushalt Griechenlands zusätzlich so intensiv, dass es nur wenige Jahre später fast zu einem Staatsbankrott gekommen wäre.[4]

Doping


Es gab eine ganze Reihe von Dopingfällen in der Leichtathletik bei diesen Spielen. Einige betroffene Sportler wurden unmittelbar im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, einige durften wegen positiver Dopingproben, deren Ergebnis vor Beginn der Spiele offiziell wurde, gar nicht erst antreten und weiteren Sportlern wurde erst Jahre später bei Nachkontrollen der konservierten Proben mittels neuer Überprüfungsmethoden Dopen nachgewiesen. Das hatte für die Betreffenden in der Regel die Aberkennung ihres Resultats und eine Rückgabeforderung eventuell erhaltener Medaillen zur Folge. In dem oben aufgeführten Medaillenspiegel sind die entsprechend veränderten Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen komplett berücksichtigt. Ein ziemlicher Sumpf tat sich hier auf, in den die Leichtathletik immer mehr hineingeriet, denn auch bei zahlreichen späteren großen Meisterschaften auf Kontinental- und Weltniveau riss die Zahl der Dopingbetrüger nicht ab.

Darüber hinaus hatte es schon im Vorfeld dieser Spiele zwei Sportler gegeben, die wegen nachgewiesenen Dopingmissbrauchs gar nicht erst antreten durften.

Sportliche Erfolge


Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war wie eigentlich fast immer zu Zeiten solcher Höhepunkte für die Sportler hoch. Eine Rekordflut, wie in der Vergangenheit bei solchen Veranstaltungen immer wieder erlebt, gab es allerdings wie schon 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney nicht. Es wurden zwei Weltrekorde aufgestellt:

> 110-Meter-Hürdenlauf: Liu Xiang (Volksrepublik China) – 12,91 s (WR eingestellt)

> Stabhochsprung: Jelena Issinbajewa (Russland) – 4,91 m

Darüber hinaus wurde der olympische Rekord in neun Disziplinen neunmal verbessert, bei den Männern und den Frauen je viermal.

Erfolgreichste Nation waren wieder einmal die Vereinigten Staaten. Sie stellten neun Olympiasieger und gewannen insgesamt 25 Medaillen – eine Steigerung gegenüber dem Ergebnis von vor vier Jahren. An die zweite Stelle rückte wieder Russland, das sein letztes Ergebnis erheblich steigern konnte und damit wieder etwas näher an das Niveau der früheren Sowjetunion herankam. Auch Großbritannien hatte wieder etwas bessere Bilanz als noch in Sydney. Es gab drei Olympiasiege und eine weitere Bronzemedaille. Ebenfalls drei Sieger bzw. Siegerinnen stellte Schweden ohne weitere Medaillen. Sieben Nationen errangen je zwei Goldmedaillen, dies waren Äthiopien – zusätzlich dreimal Silber und zweimal Bronze, Gastgeber Griechenland – zusätzlich zweimal Silber und einmal Bronze, Jamaika – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Kuba – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Marokko – zusätzlich einmal Silber, Italien – zusätzlich einmal Bronze, China – ohne weiteren Medaillen und Japan – ohne weiteren Medaillen. Für alle anderen Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Resultate Männer


100 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Justin Gatlin Vereinigte Staaten USA 09,85
2 Francis Obikwelu  POR 09,86 ER
3 Maurice Greene Vereinigte Staaten USA 09,87
4 Shawn Crawford Vereinigte Staaten USA 09,89
5 Asafa Powell Jamaika JAM 09,94
6 Kim Collins Saint Kitts Nevis SKN 10,00
7 Obadele Thompson  BAR 10,10
DNF Aziz Zakari Ghana GHA

Datum: 22. August 2004, 23:10 Uhr

Wind: −0,6 m/s

Der US-Amerikaner Justin Gatlin gewann die Königsdisziplin der Leichtathletik relativ überraschend mit neuer Weltjahresbestzeit von 9,85 s. Francis Obikwelu, ein geborener Nigerianer, der nun für Portugal startete, verbesserte mit seinem zweiten Platz den alten Europarekord von Linford Christie auf 9,86 s.

Maurice Greene (USA), der angetreten war, seinen Olympiasieg von 2000 zu wiederholen, konnte bereits im Halbfinale nicht gänzlich überzeugen. Er gewann im Finale Bronze. Damit blieb Carl Lewis der einzige 100-Meter-Sprinter, der seinen Olympiasieg wiederholen konnte. Erst Usain Bolt gelang das später wieder.

200 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Shawn Crawford Vereinigte Staaten USA 19,79 PB
2 Bernard Williams Vereinigte Staaten USA 20,01 PB
3 Justin Gatlin Vereinigte Staaten USA 20,03
4 Frank Fredericks Namibia NAM 20,14
5 Francis Obikwelu  POR 20,14
6 Stéphan Buckland Mauritius MRI 20,24
7 Tobias Unger Deutschland GER 20,64
DNS Asafa Powell Jamaika JAM

Datum: 26. August 2004, 22:50 Uhr

Wind: +1,2 m/s

Nach zwanzig Jahren – seit Ralf Lübke 1984 in Los Angeles – erreichte mit dem Kornwestheimer Tobias Unger wieder ein deutscher Läufer das Finale Er wurde in 20,64 s Siebter und damit zweitbester Europäer. Asafa Powell aus Jamaika trat zu diesem Endlauf nicht an.

Das Rennen war einer der außergewöhnlichen Wettkämpfe der Spiele in Athen. Der Start verzögerte sich, da das Publikum durch lautstarke Äußerungen keinen geordneten Wettkampfablauf zuließ. Damit wollten die Zuschauer gegen die Turbulenzen um den Sprintstar Konstantinos Kenteris protestieren, der nach verweigerten Dopingproben nicht starten durfte und nach seinem Olympiasieg von Sydney somit keine zweite Goldmedaillenchance bekam.[5] Frank Fredericks aus Namibia, mit 36 Jahren der älteste Teilnehmer im Starterfeld, versuchte das Publikum mit beschwichtigenden Gesten zu beruhigen.

400 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jeremy Wariner Vereinigte Staaten USA 44,00
2 Otis Harris Vereinigte Staaten USA 44,16
3 Derrick Brew Vereinigte Staaten USA 44,42
4 Alleyne Francique Grenada GRN 44,66
5 Brandon Simpson Jamaika JAM 44,76
6 Davian Clarke Jamaika JAM 44,83
7 Leslie Djhone  FRA 44,94
8 Michael Blackwood Jamaika JAM 45,55

Datum: 23. August 2004, 21:05 Uhr

Der in seinem Viertelfinallauf auf Platz vier eingelaufene Anton Galkin aus Russland wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. In seiner Dopingprobe wurde Stanozolol nachgewiesen.[6]

800 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Juri Borsakowski  RUS 1:44,45
2 Mbulaeni Mulaudzi Sudafrika RSA 1:44,61
3 Wilson Kipketer Danemark DEN 1:44,65
4 Mouhssin Chehibi Marokko MAR 1:45,16
5 Wilfred Bungei Kenia KEN 1:45,31
6 Hezekiél Sepeng Sudafrika RSA 1:45,53
7 Djabir Saïd-Guerni  ALG 1:45,61
8 Ismail Ahmed Ismail Sudan SUD 1:52,49

Datum: 28. August 2004, 20:50 Uhr

1500 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj Marokko MAR 3:34,18
2 Bernard Lagat Kenia KEN 3:34,30
3 Rui Silva  POR 3:34,68
4 Timothy Too Kiptanui Kenia KEN 3:35,61
5 Iwan Heschko  UKR 3:35,82
6 Michael East Vereinigtes Konigreich GBR 3:36,33
7 Reyes Estévez Spanien ESP 3:36,63
8 Gert-Jan Liefers  NED 3:37,17

Datum: 24. August 2004, 23:40 Uhr

5000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj Marokko MAR 13:14,39
2 Kenenisa Bekele Athiopien 1996 ETH 13:14,59
3 Eliud Kipchoge Kenia KEN 13:15,10
4 Gebregziabher Gebremariam Athiopien 1996 ETH 13:15,35
5 Dejene Berhanu Athiopien 1996 ETH 13:16,92
6 John Kemboi Kibowen Kenia KEN 13:18,24
7 Zersenay Tadese Eritrea ERI 13:24,31
8 Craig Mottram  AUS 13:25,70

Datum: 28. August 2004, 21:05 Uhr

10.000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996 ETH 27:05,10
2 Sileshi Sihine Athiopien 1996 ETH 27:09,39
3 Zersenay Tadese Eritrea ERI 27:22,57 NR
4 Boniface Toroitich Kiprop Uganda UGA 27:25,48
5 Haile Gebrselassie Athiopien 1996 ETH 27:27,70
6 John Cheruiyot Korir Kenia KEN 27:41,91
7 Moses Cheruiyot Mosop Kenia KEN 27:46,61
8 Ismaïl Sghyr  FRA 27:57,09

Datum: 20. August, 22:35 Uhr

Der Äthiopier Haile Gebrselassie, der alles beherrschende Langstreckenläufer der 1990er Jahre, belegte den fünften Platz. Gebrselassie wandte sich anschließend auch der Marathondistanz zu, trat aber bei den Olympischen Spielen 2008 noch ein weiteres Mal auf der 10.000-Meter-Strecke an.

Marathon

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Stefano Baldini  ITA 2:10:55
2 Mebrahtom Keflezighi Vereinigte Staaten USA 2:11:29
3 Vanderlei de Lima  BRA 2:12:11
4 Jon Brown Vereinigtes Konigreich GBR 2:12:26
5 Shigeru Aburaya  JPN 2:13:11
6 Toshinari Suwa  JPN 2:13:24
7 Erick Wainaina Kenia KEN 2:13:30
8 Alberto Chaíça  POR 2:14:17
...
29 Michael Buchleitner  AUT 2:19:19
DNF Viktor Röthlin Schweiz SUI

Datum: 29. August, 18:00 Uhr

Der Brasilianer Vanderlei de Lima führte das Rennen an, bis er acht Kilometer vor dem Ziel von einem Zuschauer attackiert und von der Straße gedrängt wurde. Dieser trug ein Kilt-Kostüm und hatte auf seinem Rücken ein Plakat befestigt mit der Aufschrift „The Grand Prix Priest. Israel Fulfillment of Prophecy Says The Bible. The Second Coming Is Near“. Der nach Polizeiangaben stark angetrunkene Mann wurde sofort verhaftet und abgeführt. De Lima, der schon vorher ziemlich erschöpft war, verlor durch das Gerangel über zehn Sekunden und wurde fünf Kilometer vor dem Ziel von Baldini und Keflezighi eingeholt. Der Südamerikaner beklagte anschließend, er habe durch die Attacke im letzten Viertel des Laufes seinen Rhythmus und somit möglicherweise auch den Sieg verloren.

Bei dem Angreifer handelte es sich um den 56-jährigen Iren Cornelius Horan, der im Vorjahr beim Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien in Silverstone auf die Strecke gelaufen war. Er wurde im Anschluss von einem Athener Gericht zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbuße von 3000 Euro verurteilt.

Der große Favorit und Weltrekordler Paul Tergat aus Kenia landete auf einem für ihn enttäuschenden zehnten Platz.

110 m Hürden

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Liu Xiang China Volksrepublik CHN 12,91 e/
2 Terrence Trammell Vereinigte Staaten USA 13,18
3 Anier García Kuba CUB 13,20
4 Maurice Wignall Jamaika JAM 13,21
5 Staņislavs Olijars Lettland LAT 13,21
6 Charles Allen  CAN 13,48
7 Matheus Facho Inocêncio  BRA 13,49
8 Ladji Doucouré  FRA 13,76

Datum: 27. August 2004, 21:30 Uhr

Wind: +0,3 m/s

Liu Xiang egalisierte den elf Jahre alten Weltrekord des Briten Colin Jackson.

Der im Halbfinale auf Platz zwei ins Ziel gelaufene US-Amerikaner Duane Ross wurde aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre von der US-Anti-Doping-Kommission für zwei Jahre gesperrt. Seine Resultate wurden rückwirkend zum 2. November 2001 für alle Wettkämpfe nachträglich gestrichen.[7]

400 m Hürden

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Félix Sánchez Dominikanische Republik DOM 47,63
2 Danny McFarlane Jamaika JAM 48,11
3 Naman Keïta  FRA 48,26
4 James Carter Vereinigte Staaten USA 48,58
5 Bayano Kamani Panama PAN 48,74
6 Marek Plawgo  POL 49,00
7 Alwyn Myburgh Sudafrika RSA 49,07
8 Bennie Brazell Vereinigte Staaten USA 49,51

Datum: 26. August 2004, 22:30 Uhr

3000 m Hindernis

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi Kenia KEN 8:05,81
2 Brimin Kiprop Kipruto Kenia KEN 8:06,11
3 Paul Kipsiele Koech Kenia KEN 8:06,64
4 Musa Amer Obaid  QAT 8:07,18 PB
5 Luis Miguel Martín Spanien ESP 8:11,64
6 Simon Vroemen  NED 8:13,25
7 Bouabdellah Tahri  FRA 8:14,26
8 Ali Ezzine Marokko MAR 8:15,58

Datum: 24. August 2004, 21:40 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Jason Gardener
Darren Campbell
Marlon Devonish
Mark Lewis-Francis
38,07
2 Vereinigte Staaten USA Shawn Crawford
Justin Gatlin
Coby Miller
Maurice Greene
im Vorlauf außerdem:
Darvis Patton
38,08
3 Nigeria Nigeria Olusoji Fasuba
Uchenna Emedolu
Aaron Egbele
Deji Aliu
38,23
4  Japan Hiroyasu Tsuchie
Shingo Suetsugu
Shinji Takahira
Nobuharu Asahara
38,49
5  Polen Zbigniew Tulin
Łukasz Chyła
Marcin Jędrusiński
Marcin Urbaś
38,54
6  Australien Adam Basil
Paul Di Bella
Patrick Johnson
Joshua Ross
38,56
7 Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Nicconnor Alexander
Marc Burns
Ato Boldon
Darrel Brown
38,60
8  Brasilien Cláudio Roberto Souza
Édson Ribeiro
André da Silva
Vicente de Lima
38,67

Datum: 28. August, 21:45 Uhr

Das favorisierte US-Team verpatzte einen Stabwechsel an derselben Stelle wie tags zuvor die US-amerikanische Frauenmannschaft. Die US-Amerikaner konnten wieder auf die Briten aufschließen, verpassten den Sieg aber um eine Hundertstelsekunde.

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten USA Otis Harris
Derrick Brew
Jeremy Wariner
Darold Williamson
2:55,91
2  Australien John Steffensen
Mark Ormrod
Patrick Dwyer
Clinton Hill
im Vorlauf außerdem:
Kelly Willie
Andrew Rock
3:00,60
3 Nigeria Nigeria James Godday
Musa Audu
Saul Weigopwa
Enefiok Udo-Obong
3:00,90
4  Japan Yuki Yamaguchi
Jun Osakada
Tomohiro Itō
Mitsuhiro Satō
3:00,99
5 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Timothy Benjamin
Sean Baldock
Malachi Davis
Matthew Elias
3:01,07
6  Bahamas Nathaniel McKinney
Aaron Cleare
Andrae Williams
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Dennis Darling
3:01,88
7 Deutschland Deutschland Ingo Schultz
Kamghe Gaba
Ruwen Faller
Bastian Swillims
3:02,22
8  Botswana Johnson Kubisa
California Molefe
Gaolesiela Salang
Kagiso Kilego
im Vorlauf außerdem:
Oganeditse Moseki
3:02,49

Datum: 28. August 2004, 22:25 Uhr

20 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ivano Brugnetti  ITA 1:19:40
2 Francisco Javier Fernández Spanien ESP 1:19:45
3 Nathan Deakes  AUS 1:20:02
4 Jefferson Pérez Ecuador ECU 1:20:38
5 Juan Manuel Molina Spanien ESP 1:20:55
6 Zhu Hongjun China Volksrepublik CHN 1:21:40
7 Wladimir Andrejew  RUS 1:21:53
8 André Höhne Deutschland GER 1:21:56

Datum: 20. August 2004, 9:00 Uhr

50 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski  POL 3:38:46
2 Denis Nischegorodow  RUS 3:42:50
3 Alexei Wojewodin  RUS 3:43:34
4 Yu Chaohong China Volksrepublik CHN 3:43:45
5 Jesús Ángel García Spanien ESP 3:44:42
6 Roman Magdziarczyk  POL 3:48:11
7 Grzegorz Sudoł  POL 3:49:09 PB
8 Santiago Pérez Spanien ESP 3:49:48

Datum: 27. August 2004, 7:00 Uhr

Hochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Stefan Holm Schweden SWE 2,36
2 Matt Hemingway Vereinigte Staaten USA 2,34
3 Jaroslav Bába  CZE 2,34 PB
4 Jamie Nieto Vereinigte Staaten USA 2,34 PB
5 Andrij Sokolowskyj  UKR 2,32
6 Jaroslaw Rybakow  RUS 2,32
7 Mark Boswell  CAN 2,29
8 Svatoslav Ton  CZE 2,29
...
25 Roman Fricke Deutschland GER 2,20

Datum: 22. August 2004, 19:30 Uhr

Der Weißrusse Aleksej Lesnitschij wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. Lesnitschij hatte im Vorkampf zwar keinen gültigen Versuch geschafft und kam damit erst gar nicht in die Wertung, doch wurde bei der Dopingkontrolle die Substanz Clenbuterol nachgewiesen. Er wurde daraufhin von den Spielen ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt.[8]

Stabhochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Timothy Mack Vereinigte Staaten USA 5,95
2 Toby Stevenson Vereinigte Staaten USA 5,90
3 Giuseppe Gibilisco  ITA 5,85
4 Igor Pawlow  RUS 5,75 PB
5 Danny Ecker Deutschland GER 5,75
6 Lars Börgeling Deutschland GER 5,75
7 Derek Miles Vereinigte Staaten USA 5,75
8 Alexander Awerbuch  ISR 5,65
...
11 Tim Lobinger Deutschland GER 5,55

Datum: 27. August 2004, 20:00 Uhr

Weitsprung

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dwight Phillips Vereinigte Staaten USA 8,59
2 John Moffitt Vereinigte Staaten USA 8,47 PB
3 Joan Lino Martínez Spanien ESP 8,32 PB
4 James Beckford Jamaika JAM 8,31
5 Christopher Tomlinson Vereinigtes Konigreich GBR 8,25
6 Ignisious Gaisah Ghana GHA 8,24
7 Iván Pedroso Kuba CUB 8,23
8 Bogdan Țăruș Rumänien ROM 8,21

Datum: 26. August 2004, 20:20 Uhr

Dreisprung

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Olsson Schweden SWE 17,79 NR
2 Marian Oprea Rumänien ROM 17,55
3 Daniil Burkenja  RUS 17,48
4 Yoandri Betanzos Kuba CUB 17,47
5 Jadel Gregório  BRA 17,31
6 Christos Meletoglou Griechenland GRE 17,13
7 Wiktor Guschtschinski  RUS 17,11
8 Yoelbi Quesada Kuba CUB 16,96

Datum: 22. August, 20:10 Uhr

Kugelstoßen

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Adam Nelson Vereinigte Staaten USA 21,16
2 Joachim Olsen Danemark DEN 21,07
3 Manuel Martínez Spanien ESP 20,84
4 Andrej Michnewitsch Weissrussland 1995 BLR 20,60
5 Jury Bjalou Weissrussland 1995 BLR 20,34
6 Justin Anlezark  AUS 20,31
7 Ralf Bartels Deutschland GER 20,26
8 John Godina Vereinigte Staaten USA 20,19

Datum: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt. Dem ursprünglich erstplatzierten Ukrainer Jurij Bilonoh wurde am 5. Dezember 2012 seine Medaille wegen Dopings offiziell aberkannt.[9]

Diskuswurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Virgilijus Alekna Litauen 1989 LTU 69,89
2 Zoltán Kővágó  HUN 67,04
3 Aleksander Tammert  EST 66,66
4 Wassil Kapzjuch Weissrussland 1995 BLR 65,10
5 Frantz Kruger Sudafrika RSA 64,34
6 Casey Malone Vereinigte Staaten USA 64,33
7 Lars Riedel Deutschland GER 62,80
8 Hannes Hopley Sudafrika RSA 62,58

Datum: 23. August, 20:20 Uhr

Ursprünglich siegte der Ungar Róbert Fazekas. Nach dem Wettbewerb verweigerte er zunächst die Dopingkontrolle und wurde anschließend bei dem Versuch ertappt, seine Urinprobe mit Fremdurin zu vertauschen. Daraufhin wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.[10]

Lars Riedel musste den Wettkampf nach drei Versuchen – nur einer mit 62,80 m gültig – beenden. Beim fünfmaligen Weltmeister und Olympiasieger von Atlanta brach eine alte Verletzung auf, dennoch belegte er Platz sieben. Als zweitbester Deutscher wurde Torsten Schmidt bei seinem ersten Olympiaeinsatz Neunter, nachdem der dritte deutsche Teilnehmer Michael Möllenbeck in der Qualifikation ausgeschieden war.

Hammerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Kōji Murofushi  JPN 82,91
2 Silbermedaille nicht vergeben
3 Eşref Apak Turkei TUR 79,81
4 Wadsim Dsewjatouski Weissrussland 1995 BLR 78,82
5 Krisztián Pars  HUN 78,73
6 Primož Kozmus  SLO 78,56
7 Libor Charfreitag  SLK 77,54
8 Karsten Kobs Deutschland GER 76,30
...
11 Markus Esser Deutschland GER 72,51

Datum: 22. August 2004, 21:15 Uhr

Ursprünglich belegte der Ungar Adrián Annus mit einer Weite von 83,19 m Platz eins. Nachdem Annus zu einer vom Internationalen Olympischen Komitee angesetzten Zielkontrolle in Ungarn nicht erschien, wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.[11] Am 5. Dezember 2012 wurde auch dem weißrussischen Bronzemedaillengewinner Iwan Zichan, der nach Annus’ Disqualifikation auf Platz zwei vorgerückt war, wegen Dopings die Medaille aberkannt.[12] Die Silbermedaille wurde danach vom IOC nicht neu vergeben.[22]

Speerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andreas Thorkildsen Norwegen NOR 86,50 PB
2 Vadims Vasiļevskis Lettland LAT 84,95 PB
3 Sergei Makarow  RUS 84,74
4 Steve Backley Vereinigtes Konigreich GBR 84,13
5 Alexander Iwanow  RUS 83,31
6 Andrus Värnik  EST 83,25
7 Ēriks Rags Lettland LAT 83,14
8 Tero Pitkämäki  FIN 83,01

Datum: 28. August 2004, 20:40 Uhr

Zehnkampf

Platz Athlet Land Punkte
1 Roman Šebrle  CZE 8893
2 Bryan Clay Vereinigte Staaten USA 8820
3 Dmitri Karpow Kasachstan KAZ 8725 AS
4 Dean Macey Vereinigtes Konigreich GBR 8414
5 Chiel Warners  NED 8343
6 Attila Zsivóczky  HUN 8287
7 Laurent Hernu  FRA 8237
8 Erki Nool  EST 8235

Datum: 23./24. August 2004

Der Österreicher Roland Schwarzl wurde mit 8102 Punkten Zehnter. Florian Schönbeck aus Deutschland belegte mit 8077 Punkten Rang zwölf und sein Landsmann Stefan Drews mit 7926 Punkten Rang neunzehn. Dennis Leyckes, ebenfalls Deutschland, konnte durch eine Verletzung schon den 400-Meter-Lauf nicht mehr absolvieren. Weltmeister Tom Pappas (USA) hatte beim ersten Anlauf im Stabhochsprung Probleme mit dem Fuß und konnte den Wettkampf anschließend nicht mehr fortsetzen.

Resultate Frauen


100 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Julija Neszjarenka Weissrussland 1995 BLR 10,93
2 Lauryn Williams Vereinigte Staaten USA 10,96
3 Veronica Campbell Jamaika JAM 10,97
4 Iwet Lalowa  BUL 11,00
5 Aleen Bailey Jamaika JAM 11,05
6 Sherone Simpson Jamaika JAM 11,07
7 Debbie Ferguson  BAH 11,16
8 LaTasha Colander Vereinigte Staaten USA 11,18

Datum: 21. August 2004, 22:55 Uhr

Wind: −0,1 m/s

Die Ukrainerin Schanna Block erreichte das Halbfinale und schied dort als Sechste ihres Laufs aus. Im Oktober 2011 wurde sie dann wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.[13]

Ungereimtheiten gab es bei der Siegerin über 100 Meter Julija Neszjarenka aus Weißrussland. Sie wurde nach Angaben des polnischen Leichtathletikverbands zwei Jahre vor den Spielen des Dopingmissbrauchs mittels Clenbuterol überführt. Da das zuständige Labor jedoch keine Akkreditierung für die IAAF oder das IOC hatte, blieb dieses Resultat für immer ohne Folgen.[21]

200 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Veronica Campbell Jamaika JAM 22,05 PB
2 Allyson Felix Vereinigte Staaten USA 22,18 JWR
3 Debbie Ferguson  BAH 22,30
4 Aleen Bailey Jamaika JAM 22,42
5 Iwet Lalowa  BUL 22,57
6 Kim Gevaert  BEL 22,42
7 Abiodun Oyepitan Vereinigtes Konigreich GBR 22,87
7 Muna Lee Vereinigte Staaten USA 22,87

Datum: 25. August 2004, 23:20 Uhr

Wind: +0,8 m/s

400 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Tonique Williams-Darling  BAH 49,41
2 Ana Guevara  MEX 49,56
3 Natalja Antjuch  RUS 49,89
4 Monique Hennagan Vereinigte Staaten USA 49,97
5 DeeDee Trotter Vereinigte Staaten USA 50,00 PB
6 Sanya Richards Vereinigte Staaten USA 50,19
7 Christine Amertil  BAH 50,37
8 Natalja Nasarowa  RUS 50,65

Datum: 24. August 2004, 22:50 Uhr

800 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes Konigreich GBR 1:56,38
2 Hasna Benhassi Marokko MAR 1:56,43 NR
3 Jolanda Čeplak  SLO 1:56,43
4 Maria de Lurdes Mutola Mosambik MOZ 1:56,51
5 Tatjana Andrianowa  RUS 1:56,88
6 Jearl Miles Clark Vereinigte Staaten USA 1:57,27
7 Maria Cioncan Rumänien ROM 1:59,62
8 Zulia Calatayud Kuba CUB 2:00,95

Datum: 23. August 2004, 20:55 Uhr

1500 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes Konigreich GBR 3:57,90 NR
2 Tatjana Tomaschowa  RUS 3:58,12 PB
3 Maria Cioncan Rumänien ROM 3:58,39 PB
4 Natalja Jewdokimowa  RUS 3:59,05 PB
5 Daniela Jordanowa  BUL 3:59,10 PB
6 Lidia Chojecka  POL 3:59,27
7 Anna Jakubczak  POL 4:00,15 PB
8 Elvan Abeylegesse Turkei TUR 4:00,67

Datum: 28. August, 20:30 Uhr

5000 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Meseret Defar Athiopien 1996 ETH 14:45,65
2 Isabella Ochichi Kenia KEN 14:48,19
3 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996 ETH 14:51,83
4 Jelena Sadoroschnaja  RUS 14:55,52
5 Joanne Pavey Vereinigtes Konigreich GBR 14:57,87
6 Gulnara Samitowa  RUS 15:02,30
7 Irina Mikitenko Deutschland GER 15:03,36
8 Sun Yingjie China Volksrepublik CHN 15:07,23

Datum: 23. August 2004, 22:00 Uhr

10.000 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Xing Huina China Volksrepublik CHN 30:24,36 PB
2 Ejegayehu Dibaba Athiopien 1996 ETH 30:24,98 PB
3 Derartu Tulu Athiopien 1996 ETH 30:26,42
4 Werknesh Kidane Athiopien 1996 ETH 30:28,30
5 Lornah Kiplagat  NED 30:31,92
6 Sun Yingjie China Volksrepublik CHN 30:54,37
7 Jeļena Prokopčuka Lettland LAT 31:04,10 NR
8 Lidija Grigorjewa  RUS 31:04,62

Datum: 27. August 2004, 21:50 Uhr

Marathon

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Mizuki Noguchi  JPN 2:26:20
2 Catherine Ndereba Kenia KEN 2:26:32
3 Deena Kastor Vereinigte Staaten USA 2:27:20
4 Elfenesh Alemu Athiopien 1996 ETH 2:28:15
5 Reiko Tosa  JPN 2:28:44
6 Olivera Jevtić Serbien und Montenegro SCG 2:31:15
7 Naoko Sakamoto  JPN 2:31:43
8 Ljudmila Petrowa  RUS 2:31:56
...
18 Luminita Zaituc Deutschland GER 2:36:45
DNF Ulrike Maisch Deutschland GER

Datum: 22. August 2004, 18.00 Uhr

100 m Hürden

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Joanna Hayes Vereinigte Staaten USA 12,37
2 Olena Krassowska  UKR 12,45 PB
3 Melissa Morrison-Howard Vereinigte Staaten USA 12,56
4 Marija Korotejewa  RUS 12,72
5 Lacena Golding-Clarke Jamaika JAM 12,73
6 Angela Whyte  CAN 12,81
DNF Perdita Felicien  CAN
Irina Schewtschenko  RUS

Datum: 24. August 2004, 22:30 Uhr

Wind: +1,5 m/s

400 m Hürden

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fani Chalkia Griechenland GRE 52,82
2 Ionela Târlea-Manolache Rumänien ROM 53,38
3 Tetjana Tereschtschuk-Antipowa  UKR 53,44
4 Sheena Johnson Vereinigte Staaten USA 53,83
5 Jana Pittman  AUS 53,92
6 Jekaterina Bikert  RUS 54,18
7 Brenda Taylor Vereinigte Staaten USA 54,97
8 Julija Petschonkina  RUS 55,79

Datum: 25. August 2004, 21:55 Uhr

Fani Chalkia lief im zweiten Semifinale einen olympischen Rekord in 52,77 s.

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Jamaika Jamaika Tayna Lawrence
Sherone Simpson
Aleen Bailey
Veronica Campbell
im Vorlauf außerdem:
Beverly McDonald
41,73 NR
2  Russland Olga Fjodorowa
Julija Tabakowa
Irina Chabarowa
Larissa Kruglowa
42,27
3  Frankreich Véronique Mang
Muriel Hurtis
Sylviane Félix
Christine Arron
42,54
4  Bahamas Tamicka Clarke
Chandra Sturrup
Shandria Brown
Debbie Ferguson
42,69
5 Weissrussland 1995 Weißrussland Julija Neszjarenka
Natallja Safronnikawa
Alena Neumjarschyzkaja
Aksana Drahun
42,94 NR
6  Belgien Katleen De Caluwe
Lien Huyghebaert
Élodie Ouédraogo
Kim Gevaert
43,11
7 Nigeria Nigeria Gloria Kemasuode
Mercy Nku
Oludamola Osayomi
Endurance Ojokolo
43,42
DNF Vereinigte Staaten USA Angela Williams
Marion Jones
Lauryn Williams
LaTasha Colander

Datum: 27. August 2004, 22:45 Uhr

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten USA DeeDee Trotter
Monique Henderson
Sanya Richards
Monique Hennagan
im Vorlauf außerdem:
Crystal Cox
Moushaumi Robinson
3:19,01
2  Russland Olesja Krasnomowez
Natalja Nasarowa
Olesja Sykina
Natalja Antjuch
im Vorlauf außerdem:
Natalja Iwanowa
Tatjana Firowa
3:20,16
3 Jamaika Jamaika Novlene Williams
Michelle Burgher
Nadia Davy
Sandie Richards
im Vorlauf außerdem:
Ronetta Smith
3:22,00
4 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Donna Fraser
Catherine Murphy
Christine Ohuruogu
Lee McConnell
im Vorlauf außerdem:
Helen Karagounis
3:25,12
5  Polen Zuzanna Radecka
Monika Bejnar
Małgorzata Pskit
Grażyna Prokopek
3:25,22
6 Rumänien Rumänien Angela Moroșanu
Alina Râpanu
Maria Rus
Ionela Târlea-Manolache
3:26,81
7 Indien Indien Satti Geetha
K. Matthews Beenamol
Chitra K. Soman
Rajwinder Kaur
im Vorlauf außerdem:
Manjeet Kaur
3:28,51
8 Griechenland Griechenland Chariklia Bounda
Chrysoula Ngoundenoudi
Dimitra Dova
Fani Chalkia
3:45,70

Datum: 28. August, 22:00 Uhr

20 km Gehen

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Athanasia Tsoumeleka Griechenland GRE 1:29:12 PB
2 Olimpiada Iwanowa  RUS 1:29:16
3 Jane Saville  AUS 1:29:25
4 Ryta Turawa Weissrussland 1995 BLR 1:29:39
5 Melanie Seeger Deutschland GER 1:29:52
6 Elisa Rigaudo  ITA 1:29:57
7 María Vasco Spanien ESP 1:30:06
8 Wang Liping China Volksrepublik CHN 1:30:16

Datum: 23. August 2004, 9:00 Uhr

Hochsprung

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Slessarenko  RUS 2,06
2 Hestrie Cloete Sudafrika RSA 2,02
3 Wita Stjopina  UKR 2,02 PB
4 Amy Acuff Vereinigte Staaten USA 1,99
5 Iryna Mychaltschenko  UKR 1,96
6 Anna Tschitscherowa  RUS 1,96
7 Oana Pantelimon Rumänien ROM 1,93
8 Monica Iagăr Rumänien ROM 1,93
...
23 Corinne Müller Schweiz SUI 1,89

Datum: 28. August, 20:00 Uhr

Stabhochsprung

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa  RUS 4,91
2 Swetlana Feofanowa  RUS 4,75
3 Anna Rogowska  POL 4,70
4 Monika Pyrek  POL 4,55
5 Thorey Edda Elisdottir Island ISL 4,55
6 Naroa Agirre Spanien ESP 4,40
Anschela Balachonowa  UKR
Vanessa Boslak  FRA
Dana Ellis  CAN

Datum: 24. August 2004, 20:55 Uhr

Weitsprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lebedewa  RUS 7,07
2 Irina Simagina  RUS 7,05
3 Tatjana Kotowa  RUS 7,05
4 Bronwyn Thompson  AUS 6,96
5 Anju Bobby George Indien IND 6,83 NR
6 Jade Johnson Vereinigtes Konigreich GBR 6,80 PB
7 Tünde Vaszi  HUN 6,73
8 Bianca Kappler Deutschland GER 6,66

Datum: 27. August 2004, 20:05 Uhr

Marion Jones (USA), die mit einer Weite von 6,85 m den fünften Platz belegt hatte, wurde im Gefolge der BALCO-Affäre nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.[14]

Dreisprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Françoise Mbango Etone Kamerun CMR 15,30 AF
2 Chrysopigi Devetzi Griechenland GRE 15,25
3 Tatjana Lebedewa  RUS 15,14
4 Trecia Smith Jamaika JAM 15,02
5 Yamilé Aldama Sudan SUD 14,99
6 Baya Rahouli  ALG 14,86
7 Magdelín Martínez  ITA 14,85
8 Anna Pjatych  RUS 14,79

Datum: 23. August 2004, 18:45 Uhr

Kugelstoßen

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yumileidi Cumbá Kuba CUB 19,59
2 Nadine Kleinert Deutschland GER 19,55
3 Bronzemedaille nicht vergeben
4 Nadseja Astaptschuk Weissrussland 1995 BLR 19,01
5 Natallja Charaneka Weissrussland 1995 BLR 18,96
6 Krystyna Zabawka  POL 18,64
7 Misleydis González Kuba CUB 18,59
8 Valerie Adams Neuseeland NZL 18,56

Datum: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Das Kugelstoßen der Frauen wurde von gleich drei Dopingfällen überschattet.

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt.

Diskuswurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Natalja Sadowa  RUS 67,02
2 Anastasia Kelesidou Griechenland GRE 66,68
3 Věra Pospíšilová-Cechlová  CZE 66,08
4 Olena Antonowa  UKR 65,75
5 Nicoleta Grasu Rumänien ROM 64,92
6 Beatrice Faumuina Neuseeland NZL 63,45
7 Ekaterini Vongoli Griechenland GRE 62,37
8 Li Yanfeng China Volksrepublik CHN 61,05

Datum: 21. August 2004, 21:10 Uhr

Der Weißrussin Iryna Jattschanka wurde die Bronzemedaille 2012 wegen Dopings aberkannt.[18]

Hammerwurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olga Kusenkowa  RUS 75,02
2 Yipsi Moreno Kuba CUB 73,36
3 Yunaika Crawford Kuba CUB 73,16 PB
4 Betty Heidler Deutschland GER 72,73 DR
5 Kamila Skolimowska  POL 72,57
6 Wolha Zander Weissrussland 1995 BLR 72,27
7 Zhang Wenxiu China Volksrepublik CHN 72,03
8 Iryna Sekatschowa  UKR 70,40

Datum: 25. August 2004, 22:10 Uhr

Speerwurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Osleidys Menéndez Kuba CUB 71,53
2 Steffi Nerius Deutschland GER 65,82
3 Mirela Maniani Griechenland GRE 64,29
4 Nikola Brejchová  CZE 64,23
5 Sonia Bisset Kuba CUB 63,54
6 Laverne Eve  BAH 62,77
7 Noraida Bicet Kuba CUB 62,51
8 Tetjana Ljachowytsch  UKR 61,75

Datum: 27. August, 20:55 Uhr

Siebenkampf

Platz Athletin Land Punkte
1 Carolina Klüft Schweden SWE 6952
2 Austra Skujytė Litauen 1989 LTU 6435
3 Kelly Sotherton Vereinigtes Konigreich GBR 6424
4 Shelia Burrell Vereinigte Staaten USA 6296
5 Jelena Prochorowa  RUS 6289
6 Sonja Kesselschläger Deutschland GER 6287
7 Marie Collonvillé  FRA 6279
8 Natalja Dobrynska  UKR 6255

Datum: 20./21. August 2004

Weblinks


Video


Einzelnachweise


  1. Official Report of the XXVIIIth Olympiad, Results Athletics , englisch/französisch (PDF, 3054 KB), abgerufen am 19. April 2018
  2. Korea plant vereinigtes Team , Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. März 2003, abgerufen am 19. April 2018
  3. Wie die Olympischen Spiele Griechenland ruinierten , Zeit Online 29. Juli 2012, abgerufen am 19. April 2018
  4. Griechenland: Olympische Spiele 2004 brachten 12 Milliarden Euro Schulden , Deutsche MittelstandsNachrichten 27. Februar 2012, abgerufen am 19. April 2018
  5. a b Einer der grössten Olympia-Skandale: Kenteris und Thanou und der mysteriöse Töff-Unfall auf www.watson.ch, 12. August 2017, abgerufen am 19. April 2018
  6. a b Athletes Sanctioned for a Doping Offence Committed 2003-2008 iaaf.org (Memento vom 15. August 2012 im Internet Archive), abgerufen am 20. April 2018
  7. a b Meldung auf ESPN vom 6. Februar 2010 (engl.) , abgerufen am 24. April 2018
  8. a b Meldung auf N24 vom 30. August 2004 , abgerufen am 27. April 2018
  9. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  10. a b Austausch von Körperflüssigkeiten Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. April 2004, abgerufen am 19. April 2018
  11. a b Hammerwurf-Olympiasieger Annus gibt Gold ab , RP Online 21. Oktober 2004, abgerufen am 19. April 2018
  12. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  13. a b List of athletes currently serving a period of ineligibility as a result of an anti-doping rule violation under IAAF Rules , IAAF. 2. November 2012. Abgerufen am 5. Mai 2018. 
  14. a b Marion Jones hofft auf eine kurze Haftstrafe auf welt.de, 6. Oktober 2007, abgerufen am 19. April 2018
  15. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  16. a b Korschanenko verliert Gold - Kleinert gewinnt Silber Frankfurter Allgemeine Zeitung 23. August 2004, abgerufen am 19. April 2018
  17. a b Shchukina tested positive for Clenbuterol Offizielle Seite des IOC 20. August 2004, abgerufen am 14. Mai 2018
  18. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  19. [1] auf spox.com, 18. Juni 2008, abgerufen am 19. April 2018
  20. Doping - Weltmeisterin Torri Edwards erwischt Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. Juli 2004, abgerufen am 19. April 2018
  21. a b Doping-Affäre um Nesterenko wohl ohne Folgen Kölner Stadt-Anzeiger 14. September 2004, abgerufen am 19. April 2018
  22. Athletics at the 2004 Athina Summer Games: Men’s Hammer Throw. Olympics at Sports-Reference.com, abgerufen am 16. Juni 2015 (englisch).
  23. Athletics at the 2004 Athina Summer Games: Women’s Shot Put. Olympics at Sports-Reference.com, abgerufen am 16. Juni 2015 (englisch).



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