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Oberelsungen



Oberelsungen
Höhe: 288 m ü. NHN
Fläche: 11,57 km²[1]
Einwohner: 1267 (2015)[2].
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34289
Vorwahl: 05606

Oberelsungen ist der nach der Kernstadt der einwohnerstärkste Stadtteil von Zierenberg im nordhessischen Landkreis Kassel. Es liegt circa 30 km westlich von Kassel an der Bahnstrecke zwischen Kassel-Wolfhagen-Korbach. Nördlich von Oberelsungen verläuft die Bundesautobahn 44 mit dem Rasthof Bühleck.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Oberelsungen liegt am Oberlauf der Duse, einem kleinen südöstlichen Zufluss der Erpe, knapp 19 km (Luftlinie) westnordwestlich von Kassel im Naturpark Habichtswald am Westfuß der Berge Kleiner Gudenberg (531 m) und Großer Gudenberg (569 m), die nördliche Ausläufer des 599 m hohen Großen Bärenbergs sind.

Unweit des Dorfs befindet sich der Golfplatz Escheberg.

Geschichte


Im Jahre 775 n. Chr. wurde Oberelsungen, damals „Elisungun“ genannt, in den Aufzeichnungen – Breviarium Sancti Lulli – des Klosters Hersfeld erstmals erwähnt. (Auch der Nachbarort Niederelsungen, ein Stadtteil der Stadt Wolfhagen, ist mit dieser Nennung in Verbindung zu bringen.)

Am 3. April 1945 erreichte die Battery B des 881st Field Artillery Regiments der US Army Oberelsungen.[3]

Seit dem 1. Februar 1971 ist Oberelsungen ein Stadtteil der 5 km entfernten Stadt Zierenberg.[4][5]

Religion


1594 wird eine Kirche erwähnt; ein Vorgängerbau befand sich vermutlich an der höchsten Stelle des Kirchplatzes. 1640 brannte sie nach einem Blitzeinschlag vollkommen nieder. 1661 wurde der Kirchturm errichtet. Nachdem diese Kirche für die steigende Bevölkerungszahl zu klein und zudem baufällig geworden war, wurde sie abgerissen. Am 18. Juni 1798 wurde mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen, die im Jahr 1799 fertiggestellt wurde.[6]

Regelmäßige Veranstaltungen


Am ersten vollen Juliwochenende jedes Jahres findet die Kirmes „Salatkirmes“ statt.

Infrastruktur


Weblinks


Commons: Oberelsungen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Oberelsungen, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. Juli 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Stadt Zierenberg: Einwohnerzahlen der Stadtteile (Memento vom 29. Februar 2016 im Internet Archive), abgerufen im Februar 2016
  3. Haag, Walter (1984). „History of Battery B-881st Field Artillery“. In: Fighting 69th Infantry Division Association. Volume 38. Number 1. September/October/November/December 1984. S. 15. Abgerufen am 4. August 2016 (englisch).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411.
  5. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 2 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  6. Kirchspiel Oberelsungen mit den Kirchengemeinden Oberelsungen und Niederelsungen. Abgerufen im Mai 2019.



Kategorien: Ort im Landkreis Kassel | Ortsbezirk von Zierenberg | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kassel) | Ersterwähnung 775 | Gemeindeauflösung 1971



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Oberelsungen (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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