K.u.k. Infanterieregiment „Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein“ Nr. 14 - de.LinkFang.org

K.u.k. Infanterieregiment „Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein“ Nr. 14

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1733: „Infanterieregiment Graf Salm“

1892: „Infanterie-Regiment „Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein“ Nr. 14“
1915: „Infanterie-Regiment Nr. 14“



Der Regimentsinhaber Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen in der Uniform seines Regiments
Aktiv 1733 bis 1918
Land Heiliges Römisches Reich: Kaiserliche Armee / Habsburgermonarchie, 1804 Kaisertum Österreich, 1867 Österreich-Ungarn
Truppengattung Infanterie
Herkunft der Soldaten aus dem gesamten Reich, ab 1766: Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis und Reichsstädte des Niedersächsischen Reichskreises
Inhaber 1733 Nikolaus Leopold zu Salm-Salm,[1] 1770 Franz Joseph von Ferraris, 1775 Joseph von Tillier, 1786 Wilhelm von Klebek
Motto 1918: Schwarz die Farbe – Gold im Herzen – Treu bis in den Tod
Stammliste Liste der Infanterieregimenter der kaiserlich-habsburgischen Armee der Frühen Neuzeit &

Liste der k.u.k. Kampftruppen

Stammnummer 1769: No. 59; Tessin:[2] 1733/5

Das k.u.k. Infanterie-Regiment „Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein“ Nr. 14[3] wurde 1733 unter dem Kommando von Reichsgraf Nikolaus Leopold zu Salm-Salm als Infanterieregiment Graf Salm unter Kaiser Karl VI. in Dienst gestellt. Das Regiment bestand bis 1918 im Kaisertum Österreich bzw. in der österreich-ungarischen Monarchie fort. Seinen letzten Namen erhielt das Regiment 1892. Im Jahre 1915 wurden die Zusatzbezeichnungen abgeschafft, es sollte von da an nur noch „Infanterieregiment Nr. 14“ heißen.[4] Dies ließ sich jedoch im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen, einerseits weil sich niemand daran hielt, andererseits hatte die sparsame k.u.k. Militäradministratur verfügt, zuerst alle vorhandenen Stempel und Formulare aufzubrauchen.[5]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Aufstellung des Regiments

Durch den Tod des polnischen Königs August II. im Jahre 1733 und den dadurch ausbrechenden Polnischen Erbfolgekrieg sah sich Österreich genötigt, neue Truppen aufzustellen.

Mit Patent durch Kaiser Karl VI. vom 4. November 1733 stellte der Präsident des Hofkriegsrates, Prinz Eugen von Savoyen, einen Bestallungsbrief für Truppenaushebungen[6] an den Obristen und somit ersten Regimentsinhaber Nikolaus Leopold Reichsgraf von Salm aus. Er erhielt die Order ein Regiment von 2300 Mann aufzustellen. Dieses Regiment hieß, gemäß den damaligen Gepflogenheiten „Regiment Graf Salm“.

Die als Unterscheidungsmerkmal dienende Abzeichenfarbe[7] war bis 1748 blau und wurden dann in schwarz geändert.[8]

Name und Inhaber des Regiments

Im Jahr 1769 wurde die bisherige Praxis, die Regimenter nach ihrem Inhaber zu benennen, ergänzt durch eine ständige Nummerierung. Das Regiment erhielt die Nummer 14 zugewiesen.[9]

Von 1769 bis zum 16. Mai 1851 trug das Regiment lediglich die Bezeichnung Infanterieregiment Nr. 14.

Am 16. Mai 1851 erhielt das Regiment durch Allerhöchste Entschließung Kaiser Franz Josephs den hessischen Großherzog Ludwig III. als neuen Inhaber. Die Großherzogin Mathilde stiftete aus diesem Anlass am 18. Juni 1851 dem mit dem I. Bataillon in der Linzer Schlosskaserne stationierten Verband ein kostbares Fahnenband.

Nach dem Tod von Großherzog Ludwig III. im Jahre 1877 verblieb die Würde des Ehrenobersten dieses Regiments bis 1918 bei seinen Nachfolgern auf dem Thron des Großherzogtums Hessen: 1877 bis 1892 war dies sein Sohn Großherzog Ludwig IV., 1892 bis 1918 Großherzog Ernst Ludwig.

Regimentsgeschichte 1779–1914

Nachdem im Frieden zu Teschen im Jahre 1779, bei dem das Innviertel zu Österreich geschlagen wurde, kam das Regiment Nr. 14 zum ersten Mal nach Oberösterreich. Es wurde nach Linz und Braunau in Garnison gelegt. Linz wurde zum ersten Mal Werbe- und Ergänzungsbezirk des Infanterieregiments 14.

Organisation


Garnisonen

Nachdem bis 1903 lediglich das I. Bataillon in Linz stationiert gewesen war, wurde in diesem Jahr der Regimentsstab aus Bregenz ebenfalls nach Linz verlegt. 1908 führte man das komplette Regiment dann in Linz zusammen. Dazu kamen das II. Bataillon aus Innsbruck, das III. Bataillon aus Bregenz und das IV. Bataillon aus Schwaz. Genutzt wurde neben der „Schlosskaserne“ die sogenannte „Fabrikskaserne“, das Hauptgebäude der ehemaligen Wollzeugsfabrik, das 1856 zu einer Kaserne umgebaut wurde und ein Bataillon des Regiments aufnahm.

Regimentskommandanten

I. II. III.
  • 1733–1734 Obrist Nikolaus Leopold Rheingraf von Salm
  • 1734–1738 Obrist Graf Heinrich IV. Reuß-Plauen
  • 1739–1745 Obrist Ernst von Milner
  • 1745–1752 Obrist Josef Kessel
  • 1752–1758 Oberst Adam Ferdinand Freiherr Krammer von Obereck
  • 1758–1762 Oberst Christian Freiherr von Beffendorf
  • 1758 Oberst Maximilian Prinz zu Salm-Salm (2. Oberst)
  • 1762–1771 Oberst Maximilian August Zorn von Plombsheim
  • 1771–1783 Oberst Maximilian Graf Baillet de Latour
  • 1794 Oberst Eduard Jamez
  • 1794–1797 Oberst Franz Marquis de Lusignan
  • 1797–1800 Oberst Franz Freiherr von Kattlinsky
  • 1800 Oberst Karl Graf Paar
  • 1800–1807 Oberst Franz Marziani von Sacile
  • 1807–1809 Oberst Albert de Best
  • 1809–1814 Oberst Martin von Steinmann
  • 1814–1828 Oberst Joachim Ritter von Puteany
  • 1828–1832 Oberst Ludwig Freiherr von Schönermark
  • 1832–1838 Oberst Wenzel Eliatschek
  • 1838–1846 Oberst Franz Ullrich von Ullrichsthal
  • 1846–1848 Oberst Josef Bartsch
  • 1846–1848 Oberst Anton Tauber von Taubenberg (2. Oberst)
  • 1848–1849 Oberst Josef Tham
  • 1849–1853 Oberst Josef Freiherr Reichlin von Meldegg
  • 1852–1857 Oberst Erzherzog Heinrich s.k.H. (2. Oberst)
  • 1853–1857 Oberst Josef Freiherr Jablonsky del Monte Berico
  • 1857–1859 Oberst Ferdinand Mumb von Mühlheim
  • 1859–1866 Oberst Adolf Schütte Freiherr von Warensberg
  • 1866–1874 Oberst Peter Narancic
  • 1869 Oberst Gustav Edler von Gautta (2. Oberst)
  • 1872–1874 Oberst Hugo Ritter Taulow von Rosenthal (2. Oberst)
  • 1874–1877 Oberst Ludwig Edler von Cornaro
  • 1877–1879 Oberst Arnold König
  • 1879–1880 Oberst Josef Großman von Stahlborn
  • 1880–1883 Oberst Gustav Scharinger Ritter von Olosy
  • 1883–1888 Oberst Karl Kostersitz
  • 1888–1893 Oberst Oskar Negrelli Ritter von Moldelbe
  • 1893–1898 Oberst Sigmund Klug Edler von Klugenwald
  • 1898–1903 Oberst Wilhelm Lahausen Edler von Vivremont
  • 1903–1908 Oberst Heinrich Polaczek
  • 1908–1909 Oberst Johann Linhart
  • 1909–1913 Oberst Alfred Ritter von Hinke
  • 1912 Oberst Dioniys Rabatsch (2. Oberst)
  • 1913–1914 Oberst Friedrich Edler von Löw
  • 1914 Oberst Thomas Benesch
  • 1914–1917 Oberst Richard von Vittorelli
  • 1915–1918 Oberst Artur von Böschmann (2. Oberst)
  • 1918 Oberst August von Ontl

Gefechte und Kampfhandlungen


Vor dem Ersten Weltkrieg

Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1736–1739)

Österreichischer Erbfolgekrieg

Siebenjähriger Krieg

Russisch-Österreichischer Türkenkrieg

Koalitionskriege

Befreiungskriege

Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich

Sardinischer Krieg

Durch die Ausfälle im I. und II. Bataillon wurden diese auf das IV. Bataillon aufgeteilt.

Deutsch-Dänischer Krieg

Deutsch-Deutscher Krieg

3. Italienischer Unabhängigkeitskrieg

Feldzug in Dalmatien

Im Ersten Weltkrieg

Kommandobesetzung des Regiments im August 1914

Kriegsstand gesamt: 123 Offiziere, 4592 Mann, 284 Pferde, sowie 16 Maschinengewehre

Russlandfront

1914

Der Bahntransport des Regiments nach dem Aufmarschraum begann am 7. August 1914 um 7:00 Uhr und endete zunächst am 10. August in den Karpaten. Danach erfolgte die Verlegung in die Gegend von Grodek, wo das Regiment vom 11. – 13. August verblieb. Als Teil des XIV. Korps (Erzherzog Joseph Ferdinand) wurde das Regiment im Aufmarschraum der 3. Infanterietruppendivision (Feldmarschalleutnant Roth) bei Sambor gesammelt und der 4. Armee unter General von Auffenberg unterstellt.

An der Schlacht von Komarów (26. August bis 1. September 1914) nahm das Regiment im Raum nordöstlich von Telatyn am rechten Flügel teil. Die Feuertaufe bei Oszerdow am ersten Angriffstag des XIV. Korps, kostete dem Regiment bereits 13 Gefallene, 314 Verwundete und 59 Vermisste. Am 31. August kam es zum Gefecht bei Liski: Um 4:00 Uhr morgens ging das ganze Regiment mit vier Bataillonen zum geschlossenen Angriff gegen die russischen Stellungen über. Hierbei geriet die Einheit in das immer stärker werdende Sperrfeuer aus russischen Maschinengewehren und die massive Abwehr der Artillerie. Letztendlich blieb der Angriff stecken. Als sich dazu noch Munitionsmangel bemerkbar machte, entschloss sich der letzte Stabsoffizier, Major von Kirchner die Reste des vollkommen isolierten Regiments etwas zurückzunehmen. Um 9:10 Uhr lösen sich die Reste der Kompanien vom Feind, um der vollkommenen Vernichtung zu entgehen. Die Toten und Schwerverwundeten müssen zurückgelassen werden. Die Reste des Regiments sammelten sich in Liski. Mit zwei schwachen Bataillonen, darunter ein Dutzend Offiziere, folgt es schon am nächsten Tag dem vorrückenden XIV. Korps. An Ausfällen hatte das Regiment 400 Tote und etwa 1000 Verwundeten zu verzeichnen.[13] Einsatzfähig waren nur noch 13 aktiver Offiziere.

Am 4. September meldete sich der Regimentskommandant Oberst Löw krank und wurde durch Oberst Thomas Benesch ersetzt. Nach der Räumung von Lemberg erfolgte der Rückzug des Regiments über Oszerdow und Beltz auf Rawa-Ruska. In der Schlacht von Rawa Ruska wurde das XIV. Korps nochmals schwer geschlagen, das Regiment musste sich ab 11. September auf Rzeszów zurückziehen. Am 15. September nächtigte das Regiment nach dem weiteren Rückmarsch über Przeworsk in Jaroslau. Am 26. September stand es im Raum Tuchla und Anfang Oktober nach dem Rückzug zum San-Abschnitt im Raum Radomischl.

1915
1916

Italienfront

1915

Nach dem sich abzeichnenden Kriegseintritt Italiens und der desolaten Lage bezüglich des Aufbaus einer Front in diesem Gebiet, veranlasste das Armeeoberkommando einige zum Ersatz bestimmte Marschbataillone nach Tirol umzuleiten. Dort kämpften sie als selbstständige Einheiten. Im Laufe des Monats April 1915 wurde unter dem Kommando von Hauptmann Friedrich Ritter Hantken von Prudnik für das Infanterieregiment Nr. 14 Großherzog von Hessen, das X. Marschbataillon (X. IR 14) aufgestellt. Es sollte am 4. Mai marschbereit sein und das Abgehen an die Front wurde für Mitte Mai bestimmt. Durch die inzwischen eingetretenen widrigen Umstände wurden die zu Verfügung stehenden Marschbataillone zur Grenzverteidigung Tirols als „Alarmbataillone“ eingesetzt.

Am 6. Mai 1915 verließ es Linz mit 24 Offizieren und 1002 Mann nach Tirol.[14]

1916

Im Frühjahr 1916 wurde das XIV. Korps (später Edelweißkorps) unter seinem Befehlshaber General Viktor Dankl mit dem InfRgt 14 als Teil der 3. ITD (Infanterie-Truppendivision) an die Tiroler Front verlegt. Südlich Bozen wurde das Regiment für zehn Tage in der Gegend um Kurtinig und Margreid untergebracht. Während dieses Zeitraums erfolgte die Unterweisung in alpiner Kriegsführung. Ab dem 19. März 1916 verlegte das Regiment in zwei Nachtmärschen nach Trient, um hier bis zum Beginn der geplanten Frühjahrsoffensive zu verbleiben. Es folgte weitere Ausbildung im Gebirgskrieg und der Empfang der dafür benötigten Ausrüstung.

Am 30. März marschierte das I. und III. Bataillon unter klingendem Spiel aus der Stadt nach Vielgereuth, wo sich zu dieser Zeit der Kommandostab des XIV. Armeekorps befand. Das II., IV. und V. Bataillon verblieb noch bis Anfang Mai in Trient, um dann zum Sommosattel und über die Durer Ringstraße zur Hochfläche von Lafraun/Vielgreuth (Lavarone/Folgaria) aufzusteigen.[15] In der Nähe von Werk Sebastiano wurde das Regiment am 12. Mai wieder zusammengeführt, um sich für den Sturm auf den Monte Coston vorzubereiten.

Das I. Bataillon erstürmte den Costongipfel auf dem die Artillerievorbereitung dermaßen gewirkt hatte, dass sich die überlebenden 350 Italiener samt Regimentsstab, dem Kommandanten und der Regimentskassa mit 13000 Lire nach kurzem Kampf ergaben. An diesem Tage wurden insgesamt 638 Gefangene, 3 Geschütze, 2 Scheinwerfer und 10 Maschinengewehre eingebracht. Die eigenen Verluste waren verhältnismäßig gering.

1917

In der 11. Isonzoschlacht ging der Monte San Gabriele, der letzte Riegel zum Wippachtal und gegen Triest an die Italiener verloren. Das Regiment erhielt den Auftrag, den Berg zurückzuerobern. Dazu langte das nur noch drei Bataillone starke InfRgt 14 am 9. September 1917 in der Nähe des gerade wieder unter schwerstem Feuer gelegenen Berg ein. Der Angriff wurde für die Stunde vor dem Morgengrauen des 11. September 1917 festgesetzt. In tagelangen verlustreichen Kämpfen konnte der Berg schließlich wieder in den Besitz der Österreicher gebracht und gehalten werden, bis die Italiener ihre zwar immer wiederholten, aber fruchtlosen Versuche, sich des Berges wieder zu bemächtigen, einstellten. Bei der Ablösung durch Truppen der 20. Honved Infanteriedivision am 17. September 1917 betrugen die Verluste des InfRgt 14 zwei Drittel des ursprünglichen Personalbestandes.

12. Isonzoschlacht

1918

I. Bataillon

Regimentsstab, II. Bataillon (Obstlt. Schuldes) und III. Bataillon (Obslt. Lehmann)

Über 5000 Angehörige des Infanterie-Regiments Nr. 14 sind im Ersten Weltkrieg gefallen, gestorben oder vermisst.

Auszeichnungen für Regimentsangehörige


Vor dem Ersten Weltkrieg

Militär-Maria-Theresien-Orden

Goldene Tapferkeitsmedaille

8. März 1864 – lfde. Nr. 11 Cadet-Korporal Franz Richter bei Veile[19]

Im Ersten Weltkrieg

Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens

Militärverdienstkreuz II.Klasse mit Kriegsdekoration mit Schwertern

Goldene Tapferkeitsmedaille für Offiziere

Goldene Tapferkeitsmedaille für Mannschaften

Summarische Aufstellung der Regimentsauszeichnungen im Ersten Weltkrieg

Regimentsmusik


Kapellmeister

Bedeutende Kapellmeister der Regimentsmusik waren Philipp Fahrbach sen., der als Dirigent von 1856 bis 1865 tätig war,[20] Franz Rezek, der das Orchester von 1882 bis 1911 leitete, sowie Gustav Mahr, der die Leitung von Rezek übernahm und bis zur Auflösung innehatte.[21]

Regimentsmarsch

Der Marsch des Regiments war der 1916 entstandene Hessenmarsch von Oberleutnant i. d. R. Karl Pernklau, instrumentiert von Gustav Mahr[21] und mit einem Text von Landsturm-Leutnant Karl Gattermeyer.[22]

1.) Vom Landl an der Traun

Rückn’s an
vom blauen Donaustrand
vom Mühelland
von Enns- und Steiertal
und überall
mit ein Stolz ein jeder nennt:
Das Hessenregiment

2.) Erprobt in schwerster Zeit

stets bereit
zur Fahne siegumkränzt
das Auge glänzt!
gilt’s einen letzten Sturm
„d’Linzer Buam“
gehen drein, wär’s noch so heiß
und unser ist der Preis

3.) Österreich, lieb’s Vaterland

dein sei mein Herz
dein sei mein Sinn
dein sei die Hand
schwören es in Glück und Not:
schwarz die Farb, Gold das Herz,
treu bis in den Tod!

Daneben existieren ca. 80 weitere Märsche, die in Verbindung mit dem Regiment stehen, darunter drei andere „Hessen-Märsche“ von Jakob Berger, Philipp Fahrbach sen. und Franz Rezek.[21]

Tradition und Erinnerungskultur


Regimentsgedenktag ist der 12. September 1917, der Tag der Erstürmung des Monte San Gabriele durch Einheiten des Regiments Nr. 14 im Ersten Weltkrieg. Dies ist auch der offizielle Traditionstag des Bundesheer-Panzerbataillons 14.

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: k.u.k. Infanterieregiment „Hessen“ Nr. 14  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. geneagraphie.com
  2. Diese Nummerierung folgt konsequent den Aufstellungen von Tessin. Georg Tessin: Die Regimenter der europäischen Staaten im Ancien Régime des XVI. bis XVIII. Jahrhunderts. 3 Bände. Band 1: Die Stammlisten. Biblio Verlag, Osnabrück 1986, ISBN 3-7648-1488-8. – Band 2: Namen und Inhaber der Regimenter aller europäischen Staaten im “Ancien régime”. Eine Materialsammlung zu den einzelnen Regimentern in alphabetischer Folge, untergliedert nach Territorien. 1993, ISBN 3-7648-1775-5. – Band 3: Namensregister der deutschen Regimentsinhaber und Kommandeure und Namensregister der Regimenter mit Orts- und Ländernamen aus ganz Europa. 1995, ISBN 3-7648-2402-6.
  3. Volkstümlich auch „die Hessen“ oder „Hessenregiment“ genannt. Nicht zu verwechseln mit dem IR Nr. 49 Graf Hess, das „Hesser-Regiment“ genannt wurde
  4. wahrscheinlich, um alle jetzt unliebsamen Ehren-Regimentsinhaber wie z. B. den König von Montenegro, den König von Italien oder den Zaren von Russland auf diese elegante Weise loszuwerden
  5. gem. „Verlautbarung der Quartiermeisterabteilung“ des Heeresgruppenkommando FM. Erzherzog Eugen / Q.Op. Nr. 665/15. Ausgegeben vom Feldpostamt 512
  6. auf eigene Kosten – irgendwann sollte er das Geld zurückbekommen
  7. Kragen und Ärmelaufschläge
  8. Die Abzeichenfarbe wurde ausgelost.
  9. Die Regimentsnummer wurde nicht willkürlich gewählt, sondern nach dem Gesichtspunkt der Protektion vergeben. Je höher das Ansehen des jeweiligen Regimentsinhabers oder seines Protektors, desto niedriger die Regimentsnummer
  10. Das galt für alle Infanterieregimenter
  11. Uniform
  12. blofelds-wallace Wien 1909 – Die „Affäre Hofrichter“
  13. Über die Vermissten gibt es hier keine Angaben. Die Zahl dürfte jedoch nicht niedrig gewesen sein
  14. Das X. Marschbataillon wurde bis Kriegsende nicht dem InfRgt 14 zugeführt
  15. Unabhängig von den tatsächlichen Gegebenheiten wurde diese Gegend im k.u.k. Militärjargon „Hochfläche der Sieben Gemeinden“ genannt, auch wenn diese sich erst weiter südlich anschließt
  16. Ruhezeit
  17. womit sie Recht hatten
  18. X = werden im Hessenbuch S. 33–35 zwar erwähnt, aber im Buch der goldenen Tapferkeitsträger 2. Auflage 1900 nicht beschrieben oder bestätigt! So ist die Zahl von insgesamt 18 verliehenen fraglich.
  19. (Quellennachweis, [www.hessen14.at])
  20. Friedrich AnzenbergerFahrbach, Philipp . In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950. 2. überarbeitete Auflage (nur online).
  21. a b c Friedrich Anzenberger: Zum 125. Geburtstag von Karl Pernklau – er schrieb den Hessenmarsch (Oberösterreichischer Traditionsmarsch). In: Österreichischer Blasmusikverband (Hrsg.): Blasmusikforschung. Nr. 26. Zeillern Mai 2016, S. 3 f. (blasmusik.at [PDF; 1,4 MB]).
  22. Regimentsmarsch des InfRgt Nr. 14 bei youtube



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