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Murat Yakin




Murat Yakin
Murat Yakin (2014)
Personalia
Geburtstag 15. September 1974
Geburtsort BaselSchweiz
Grösse 184 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1982–1992 Concordia Basel
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1992–1997 Grasshopper Club Zürich 101 (17)
1997–1998 VfB Stuttgart 23 0(2)
1998–1999 Fenerbahçe Istanbul 26 0(3)
2000 FC Basel 23 0(1)
2000–2001 1. FC Kaiserslautern 9 0(0)
2001–2006 FC Basel 91 (24)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1994–2004 Schweiz 49 0(4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2006–2007 Concordia Basel
2007–2009 Grasshopper Club Zürich (Co-Trainer)
2009–2011 FC Thun
2011–2012 FC Luzern
2012–2014 FC Basel
2014–2015 Spartak Moskau
2016–2017 FC Schaffhausen
2017–2018 Grasshopper Club Zürich
2018–2019 FC Sion
2019– FC Schaffhausen
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Murat Yakin (* 15. September 1974 in Basel) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und heutiger Fussballtrainer. Seit Juni 2019 ist er Trainer des FC Schaffhausen.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler


Vereine

Yakins fussballerisches Talent wurde beim Verein Concordia Basel erkannt und gefördert. Im Jahr 1992 startete er seine Profikarriere beim Grasshopper Club Zürich, bei dem er als Abwehrspieler fünf Jahre engagiert war. In dieser Zeit bestritt er 101 Spiele, schoss 17 Tore und wurde 1994 Sieger des Schweizer Cups sowie 1995 und 1996 Schweizer Meister.

Für die Bundesliga-Saison 1997/98 wechselte Yakin zum VfB Stuttgart; in der Saison 1998/99 und an den ersten Spieltagen der Saison 1999/2000 spielte er in der türkischen Süper Lig für Fenerbahçe Istanbul, ehe er zum FC Basel zurückkehrte.

Nach einem Abstecher zum 1. FC Kaiserslautern, für den er in der Bundesliga-Saison 2000/01 neun Partien bestritt, kehrte Yakin in die Schweiz zurück und unterschrieb einen Vertrag beim FC Basel, bei dem er seine Karriere als Spieler am 30. Juni 2006 beendete. 2002 und 2003 gewann Yakin mit seiner Mannschaft den Schweizer Cup und 2002, 2004 sowie 2005 wurde er mit den Baslern Schweizer Meister. 2002 qualifizierte sich Yakin mit dem FC Basel für die UEFA Champions League.

Schweizer Nationalmannschaft

Yakin absolvierte in den Jahren 1994 bis 2004 49 Spiele für die Schweizer Fussballnationalmannschaft und schoss dabei vier Tore. Sein grösster Erfolg in der Nationalmannschaft, in der er die Rückennummer 5 trug, war die Qualifikation der Schweiz für die EM 2004 in Portugal.

Karriere als Trainer


Nach Beendigung seiner Fussballspielerkarriere übernahm Yakin 2006 das Traineramt bei seinem Jugendverein Concordia Basel. Ab Sommer 2007 war er Co-Trainer beim Grasshopper Club Zürich, bei dem er dem Chef-Trainer des Klubs, Hanspeter Latour, zur Seite gestellt wurde. Später trainierte er bei GC die U-21.

FC Thun

Am 5. Juni 2009 unterzeichnete Yakin einen bis Juni 2011 gültigen Vertrag als Cheftrainer beim FC Thun. Der FC Thun gewann daraufhin den Challenge-League-Meistertitel und kehrte damit nach zwei Jahren Absenz wieder in die Super League zurück. Anfang August 2010 wurde der bis 2011 gültige Vertrag um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2012 verlängert.

FC Luzern

Trotz dieser Vertragsverlängerung wechselte Yakin zur Saison 2011/12 als Cheftrainer zum FC Luzern. Dort traf er auf seinen jüngeren Bruder Hakan, der zum Spielerkader der Luzerner gehörte. In seiner ersten Saison beim FC Luzern führte er den Klub in den Schweizer Cupfinal und beendete die Super League hinter dem FC Basel auf dem zweiten Rang. Nachdem in der Saison 2012/13 in den ersten sechs Spielen nur drei Punkte erzielt worden waren, wurde Yakin am 20. August 2012 entlassen und durch Ryszard Komornicki ersetzt.[1]

FC Basel

Am 15. Oktober 2012 verpflichtete der FC Basel Yakin als Nachfolger des zuvor entlassenen Trainers Heiko Vogel[2] und wurde mit ihm 2013 und 2014 Schweizer Meister. Am 17. Mai 2014 wurde bekanntgegeben, dass die Zusammenarbeit nicht fortgeführt wird.[3]

Spartak Moskau

Am 15. Juni 2014 unterzeichnete Yakin einen Vertrag über zwei Jahre mit dem russischen Fussballclub Spartak Moskau.[4] Bereits nach einem Jahr wurde der Vertrag mit Spartak Moskau in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst, nachdem neben dem Präsidenten auch der General Manager den Verein verlassen hatten.[5][4]

FC Schaffhausen

Am 21. Dezember 2016 unterzeichnete Yakin einen bis 30. Juni 2017 gültigen Vertrag als Cheftrainer beim FC Schaffhausen. Am 27. April 2017 wurde der um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2018 verlängert.

Grasshopper Club Zürich

Am 25. August 2017 übernahm er von Carlos Bernegger den Trainerposten des Grasshopper Club Zürich in der Schweizer Super League.[6] Im April 2018 wurde Yakin freigestellt.

FC Sion

Am 17. September 2018 übernahm Yakin das Traineramt im FC Sion, wo er bis zu seiner Freistellung im Mai 2019 blieb.

Rückkehr nach Schaffhausen

Im Juni 2019 kehrte er als Trainer zum Challenge-League-Klub FC Schaffhausen zurück, an dem er auch Aktienanteile hält.[7]

Sonstiges


Bei Aufnahmen zum Schweizer Film Ferienfieber spielte Murat Yakin bei einem Kurzauftritt sich selbst. Der in Münchenstein aufgewachsene Sportler ist türkischer Abstammung, älterer Bruder von Hakan Yakin und jüngerer Halbbruder von Ertan Irizik, die beide ebenfalls ehemalige Fussballprofis sind.

Titel und Erfolge


Als Spieler

Grasshopper Club Zürich:

FC Basel:

Als Trainer

FC Basel:

Auszeichnungen


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Komornicki wird Yakins Nachfolger beim FC Luzern. In: Tages-Anzeiger 20. August 2012.
  2. FCB schmeisst Vogel raus – Yakin übernimmt! In: Blick 15. Oktober 2012.
  3. Murat Yakin verlässt den FC Basel 1893. (Nicht mehr online verfügbar.) FC Basel 1893, 17. Mai 2014, archiviert vom Original am 21. Mai 2014; abgerufen am 24. Mai 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. a b Trainerprofil – Murat Yakin. transfermarkt.ch, abgerufen am 20. Januar 2016.
  5. Trotz Vertrag bis 2016: Yakin verlässt Spartak Moskau! blick.ch, abgerufen am 20. Januar 2016.
  6. Trainer-Rochade bei den Grasshopper und dem FC Schaffhausen. Grasshopper Club Zürich, 25. August 2017, abgerufen am 25. August 2017.
  7. Zwei Familien sind eine zu viel – wie der FC Schaffhausen neu erfunden wird NZZ am Sonntag, 10. August 2019



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