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Montignoso

Montignoso
Wappen
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Massa-Carrara (MS)
Koordinaten 44° 2′ N, 10° 10′ O Koordinaten: 44° 1′ 30″ N, 10° 10′ 25″ O
Höhe 130 m s.l.m.
Fläche 16,7 km²
Einwohner 10.311 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 617 Einw./km²
Postleitzahl 54038
Vorwahl 0585
ISTAT-Nummer 045011
Volksbezeichnung Montignosini und Monceri
Schutzpatron San Vito (15. Juni)
Website Montignoso
Panorama von Montignoso (Piano/Piazza)
Panorama von Montignoso (Piano/Piazza)

Montignoso ist eine italienische Gemeinde mit 10.311 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Massa-Carrara in der Region Toskana.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 17 km² und besteht aus zahlreichen Ortsteilen. Einen Ort namens Montignoso gibt es nicht. Die Gemeinde liegt etwa 100 km nordwestlich von Florenz, rund 5 km südöstlich von Massa und 10 km südöstlich von Carrara in den Apuanischen Alpen und der Versilia. Sie ist die südlichste Gemeinde der Provinz Massa-Carrara und Teil des Weinbaugebietes Candia dei Colli Apuani. Montignoso liegt laut klimatischer Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 887 GG[2] und ist Teil des Bistums Massa Carrara-Pontremoli.

Der Ortsteil Cinquale (auch Marina di Montignoso genannt) liegt am Fluss Versilia, von dem 3 seiner insgesamt 12 km im Gemeindegebiet verlaufen und der ins Ligurische Meer mündet. Der Torrente Montignoso (Länge: 6 km) hingegen verläuft komplett in der Gemeinde.[3]

Zu den Ortsteilen zählen Capanne-Prato-Cinquale (69 m, ca. 8.270 Einwohner), Corsanico (130 m, ca. 40 Einwohner), Piano (auch Piazza, 150 m, ca. 30 Einwohner), San Vito-Cerreto (Gemeindesitz, ca. 1.300 Einwohner), Sant’Eustachio (305 m, ca. 290 Einwohner) und Vietina (325 m, ca. 30 Einwohner).[4]

Montignosos Nachbargemeinden sind Forte dei Marmi (LU), Massa, Pietrasanta (LU) und Seravezza (LU).

Geschichte


Erstes Bauwerk des Ortes war das Castello Aghinolfi, welches im 7. Jahrhundert von Rothari erobert wurde. Am 10. Februar 753 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt[5] in einem Dokument des König Aistulf aus Pavia.[6] Um das Jahr 1000 fiel der Ort an den Bischof von Luni. Ab dem 13. Jahrhundert gehörte er zu Lucca, mit Ausnahme der Jahre 1438 bis 1441, als Florenz die Herrschaft innehatte und den Ort dann nach dem Frieden von 1441 wieder an Lucca zurückgab.[6] Als Pietrasanta 1514 von Florenz eingenommen wurde, wurde der Ort zu einer Exklave von Lucca. Von 1847 bis zur italienischen Einigung gehörte die Gemeinde zum Herzogtum Modena. In der Zeit des italienischen Faschismus wurde sie 1938 mit den Orten Massa und Carrara zur Gemeinde Apuania zusammengefasst. Diese Gemeinde wurde 1946 wieder aufgelöst[7]. Seitdem ist der Ort selbständig. Im Zweiten Weltkrieg lag der Ort unmittelbar an der Gotenstellung.

Seit 1861 erlebt die Gemeinde einen stetigen Bevölkerungszuwachs. Waren 1861 noch ca. 2.150 Einwohner gemeldet, betrug deren Zahl im Jahr 2011 rund 10.200.

Sehenswürdigkeiten


Verkehr


Gemeindepartnerschaften


Montignoso pflegt Gemeindepartnerschaften mit den folgenden Orten:[15]

Söhne und Töchter der Gemeinde


Trivia


Luise von Österreich-Toskana wurde im Juli 1903, nach ihrer Scheidung vom sächsischen Kronprinzen Friedrich August und dem damit verbundenen Ausschluss aus dem Sächsischen Königshaus, von König Georg von Sachsen der Titel einer Gräfin von Montignoso verliehen.

Literatur


Weblinks


 Commons: Montignoso  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise


  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA) , abgerufen am 2. September 2013 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  3. Offizielle Website des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Montignoso , abgerufen am 2. September 2013 (italienisch)
  4. Comune di Montignoso mit den Einwohnerzahlen von 2011, abgerufen am 17. Juli 2019 (italienisch)
  5. Premio Maccari , abgerufen am 26. Februar 2010 (italienisch)
  6. a b c d E. Repetti: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana
  7. massacarrara-live.it , abgerufen am 26. Februar 2010 (italienisch)
  8. Castelli Toscani zur Burg der Aghinolfi in Montignoso , abgerufen am 5. September 2013 (italienisch)
  9. Webseite Istituto Valorizzazione Castelli zur Burg der Aghinolfi in Montignoso , abgerufen am 17. Juli 2019 (italienisch)
  10. a b Regione Toscana: I luoghi della Fede
  11. a b Touring Club Italiano
  12. Cinquale.it zum Naturpark Lago di Porta , abgerufen am 5. September 2013 (italienisch)
  13. Offizielle Website der Gemeinde Montignoso zum Lago di Porta , abgerufen am 5. September 2013 (italienisch)
  14. Ovidio Guaita: Le Ville della Toscana, Newton & Compton Editori, Rom 1997, ISBN 88-8183-787-0, S. 178 ff.
  15. Offizielle Website der Gemeinde Montignoso zu den Gemeindepartnerschaften , abgerufen am 26. Februar 2010 (italienisch)



Kategorien: Gemeinde in der Toskana | Provinz Massa-Carrara | Ort in der Toskana



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