Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen


Den Vereinten Nationen gehören 193 Staaten an.

Inhaltsverzeichnis

Beitrittsverfahren


Das Beitrittsverfahren ist in Artikel 4 im Kapitel II der Charta der Vereinten Nationen geregelt. Der Antragsteller muss vom Sicherheitsrat empfohlen werden. Anschließend kann ihn die Generalversammlung per Beschluss aufnehmen.

Liste der aktuellen und ehemaligen Mitgliedstaaten


Die folgende Tabelle zeigt alle Mitgliedstaaten mit ihrem Beitrittsdatum:

  • Gründungsmitglieder
  • Gründungsmitglieder (Staaten, die nicht mehr existieren o. Ä.)
  • Ehemalige Mitglieder (Staaten, die nicht mehr existieren o. Ä.)
  • Flagge Land Sicherheitsrats­resolution Beitrittsdatum Bemerkung
    Afghanistan Resolution 8 19. Nov. 1946
    Ägypten 24. Okt. 1945 Ägypten gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Syrien zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN, und die VAR wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
    Albanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Algerien Resolution 176 (4. Oktober 1962) 8. Okt. 1962
    Andorra Resolution 848 (8. Juli 1993) 28. Juli 1993
    Angola Resolution 397 (22. November 1976) 1. Dez. 1976
    Antigua und Barbuda Resolution 492 (10. November 1981) 11. Nov. 1981
    Äquatorialguinea Resolution 260 (6. November 1968) 12. Nov. 1968
    Argentinien 24. Okt. 1945
    Armenien Resolution 735 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Aserbaidschan Resolution 742 (14. Februar 1992) 2. März 1992
    Äthiopien 13. Nov. 1945
    Australien 1. Nov. 1945
    Bahamas Resolution 336 (18. Juli 1973) 18. Sep. 1973
    Bahrain Resolution 296 (18. August 1971) 21. Sep. 1971
    Bangladesch Resolution 351 (10. Juni 1974) 17. Sep. 1974
    Barbados Resolution 230 (7. Dezember 1966) 9. Dez. 1966
    Belarus 24. Okt. 1945 Die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 Bestandteil der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 25. August 1991 erklärte Weißrussland seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die offizielle Bezeichnung des Mitgliedstaates Bjelorussland wurde am 19. September 1991 in Belarus geändert.
    Belgien 27. Dez. 1945
    Belize Resolution 491 25. Sep. 1981
    Benin Resolution 147 20. Sep. 1960 bis zum 30. November 1975 als Dahomey
    Bhutan Resolution 292 (10. Februar 1971) 21. Sep. 1971
    Bolivien 14. Nov. 1945
    Bosnien und Herzegowina Resolution 755 (20. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem Jugoslawien zerfallen war.
    Botswana Resolution 224 (14. Oktober 1966) 17. Okt. 1966
    Brasilien 24. Okt. 1945
    Brunei Resolution 548 (24. Februar 1984) 21. Sep. 1984
    Bulgarien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Burkina Faso Resolution 149 20. Sep. 1960 bis zum 4. August 1984 als Obervolta
    Burundi Resolution 173 (26. Juli 1962) 18. Sep. 1962
    Chile 24. Okt. 1945
    China, Republik 24. Okt. 1945 Die Republik China war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen und hatte den offiziellen Sitz Chinas inne. Die Republik China auf Taiwan verlor an Bedeutung, nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik China anerkannten. Am 21. Oktober 1971 wurde sowohl der Sitz in der Vollversammlung als auch im Sicherheitsrat auf die Volksrepublik übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung). Seitdem wird die Republik China von den Vereinten Nationen nur noch als stabilisiertes De-facto-Regime angesehen.
    China Volksrepublik China, Volksrepublik 21. Okt. 1971 Am 21. Oktober 1971 wurden die Sitze Chinas in Vollversammlung und Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vom Gründungsmitglied Republik China auf die Volksrepublik China übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung), nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik anerkannt hatten.
    Costa Rica 2. Nov. 1945
    Dänemark 24. Okt. 1945
    Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. Sep. 1973 Die Deutsche Demokratische Republik wurde am 18. September 1973 Mitglied der Vereinten Nationen. Durch ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 erlosch die DDR als Staat und Völkerrechtssubjekt.
    Deutschland Deutschland, Bundesrepublik Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. Sep. 1973 Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR wurden am 18. September 1973 zwei selbstständige Mitglieder der Vereinten Nationen. Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der DDR am 3. Oktober 1990, der die Staatlichkeit der Bundesrepublik rechtlich unberührt ließ, wandelten sich die Länder der DDR in Länder der Bundesrepublik Deutschland; diese wurde (mit ganz Berlin) voll souverän und bildet nunmehr das vereinte Deutschland.
    Dominica Resolution 442 (6. Dezember 1978) 18. Dez. 1978
    Dominikanische Republik 24. Okt. 1945
    Dschibuti Resolution 412 (7. Juli 1977) 20. Sep. 1977
    Ecuador 21. Dez. 1945
    Elfenbeinküste Resolution 150 20. Sep. 1960 Offizieller Name: Côte d’Ivoire
    El Salvador 24. Okt. 1945
    Eritrea Resolution 828 28. Mai 1993
    Estland Resolution 709 (12. September 1991) 17. Sep. 1991
    Eswatini Resolution 257 (11. September 1968) 24. Sep. 1968 Nach einer Mitteilung der Ständigen Vertretung vom 30. Mai 2018 an den Protokoll- und Verbindungsdienst wurde der Name des Landes vom früheren Namen, Königreich Swasiland (Kurzform: Swasiland), in Königreich Eswatini (Kurzform: Eswatini) geändert. Datum des Inkrafttretens: 19. April 2018.[1]
    Fidschi Resolution 287 (10. Oktober 1970) 13. Okt. 1970
    Finnland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Frankreich 24. Okt. 1945
    Gabun Resolution 153 20. Sep. 1960
    Gambia Resolution 200 21. Sep. 1965
    Georgien Resolution 763 (6. Juli 1992) 31. Juli 1992
    Ghana Resolution 124 8. März 1957
    Grenada Resolution 351 (21. Juni 1974) 17. Sep. 1974
    Griechenland 25. Okt. 1945
    Guatemala 21. Nov. 1945
    Guinea Resolution 131 (9. Dezember 1958) 12. Dez. 1958
    Guinea-Bissau Resolution 356 (12. August 1974) 17. Sep. 1974
    Guyana Resolution 223 (21. Juni 1966) 20. Sep. 1966
    Haiti 24. Okt. 1945
    Honduras 17. Dez. 1945
    Indien 30. Okt. 1945 bis zum 15. August 1947 unter britischer Herrschaft
    Indonesien Resolution 86 (26. September 1950) 28. Sep. 1950 Indonesien verließ die Vereinten Nationen am 20. Januar 1965, erklärte aber am 19. September 1966, die Zusammenarbeit wieder aufnehmen zu wollen. Nach Einladung der Generalversammlung vom 28. September 1966 nahmen die Vertreter Indonesiens ihren Sitz wieder ein.
    Irak 21. Dez. 1945
    Iran 24. Okt. 1945
    Irland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Island Island Resolution 8 19. Nov. 1946
    Israel Resolution 69 (4. März 1949) 11. Aug. 1949
    Italien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Jamaika Resolution 174 (12. September 1962) 18. Sep. 1962
    Japan Resolution 121 (12. Dezember 1956) 18. Dez. 1956
    Jemen Sud Jemen, Süd- Resolution 243 14. Dez. 1967 Die Demokratische Volksrepublik Jemen (Südjemen) war seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
    Jemen Konigreich 1927 Jemen, Nord- 30. Sep. 1947 Das Königreich Jemen (ab 1962 Jemenitische Arabische Republik) (Nordjemen) war seit 30. September 1947 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
    Jemen 30. Sep. 1947
    (22. Mai 1990)
    Nordjemen war seit 30. September 1947, Südjemen seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten die beiden Staaten ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990. Die UN führt als Beitrittsdatum der vereinigten Staaten das Datum des Beitritts Nordjemens.
    Jordanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Jugoslawien 24. Okt. 1945 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, Gründungsmitglied der Vereinten Nationen: Ab 1991 zerfiel Jugoslawien, bis sie ab 27. April 1992 nicht mehr existierte. Die neu gegründeten Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie Bundesrepublik Jugoslawien wurden als selbstständige Staaten Mitglieder der Vereinten Nationen. Die meisten bereits 1992, Mazedonien wegen eines Namensstreits erst 1993. Serbien-Montenegro durfte aufgrund der Resolution 777 des UN-Sicherheitsrates die Mitgliedschaft der SFRJ nicht automatisch fortführen und wurde erst 2000 aufgenommen. 2006 spaltete sich Montenegro ab und wurde eigenständiges Mitglied.
    Kambodscha Kambodscha Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Kamerun Kamerun Resolution 133 20. Sep. 1960
    Kanada 9. Nov. 1945
    Kap Verde Resolution 372 (18. August 1975) 16. Sep. 1975 Die Republik Kap Verde hat ihren offiziellen Namen in Republik Cabo Verde geändert. Der Antrag wurde dem Generalsekretär am 24. Oktober 2013 durch den Ständigen Vertreter des Landes vorgelegt.[1]
    Kasachstan Resolution 732 (23. Januar 1992) 2. März 1992
    Katar Resolution 297 (15. September) 21. Sep. 1971
    Kenia Kenia Resolution 185 (16. Dezember 1963) 16. Dez. 1963
    Kirgisistan Kirgisistan Resolution 736 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Kiribati Resolution 1248 (25. Juni 1999) 14. Sep. 1999
    Kolumbien 5. Nov. 1945
    Komoren Komoren Resolution 376 (17. Oktober 1975) 12. Nov. 1975
    Kongo Republik Kongo, Republik Resolution 152 20. Sep. 1960
    Kongo Demokratische Republik Kongo, Demokratische Republik Resolution 142 20. Sep. 1960 vom 27. Oktober 1971 bis zum 17. Mai 1997 als Zaire
    Korea, Nord- 17. Sep. 1991
    Korea, Süd- Resolution 702 (8. August 1991) 17. Sep. 1991
    Kroatien Resolution 753 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Kroatien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem Jugoslawien zerfallen war.
    Kuba 24. Okt. 1945
    Kuwait 14. Mai 1963
    Laos Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Lesotho Resolution 225 (14. Oktober 1966) 17. Okt. 1966
    Lettland Lettland Resolution 710 (12. September 1991) 17. Sep. 1991
    Libanon 24. Okt. 1945
    Liberia 2. Nov. 1945
    Libyen Libyen Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Liechtenstein Liechtenstein Resolution 663 (14. August 1990) 18. Sep. 1990
    Litauen Resolution 711 (12. September 1991) 17. Sep. 1991
    Luxemburg 24. Okt. 1945
    Madagaskar Resolution 140 20. Sep. 1960
    Malawi Resolution 195 (9. Oktober 1964) 1. Dez. 1964
    Malaysia Resolution 125 (5. September 1957) 17. Sep. 1957 Am 17. September 1957 wurde der Malaiische Bund Mitglied der Vereinten Nationen. Im Anschluss an die Aufnahme von Singapur, Sabah (Nordborneo) und Sarawak in den Bund wurde dieser am 16. September 1963 umbenannt und heißt seitdem Malaysia. Singapur wurde am 9. August 1965 unabhängig und trat am 21. September 1965 den Vereinten Nationen bei.
    Malediven Resolution 212 (20. September 1965) 21. Sep. 1965
    Mali Resolution 159 28. Sep. 1960
    Malta Resolution 196 (30. Oktober 1964) 1. Dez. 1964
    Marokko Resolution 115 (20. Juni 1956) 12. Nov. 1956
    Marshallinseln Resolution 704 (9. August 1991) 17. Sep. 1991
    Mauretanien Resolution 167 (25. Oktober 1961) 27. Okt. 1961 Ein erster Aufnahmeantrag war im November 1960 von den arabischen Mitgliedsstaaten verhindert worden, die Marokkos Ansprüche auf Mauretanien unterstützt hatten
    Mauritius Resolution 249 (18. April 1968) 24. Apr. 1968
    Mexiko 7. Nov. 1945
    Mikronesien Resolution 703 (9. August 1991) 17. Sep. 1991
    Moldau Resolution 739 (5. Februar 1992) 2. März 1992
    Monaco Resolution 829 28. Mai 1993
    Mongolei Resolution 166 (25. Oktober 1961) 27. Okt. 1961
    Montenegro Resolution 1691 28. Juni 2006 Die Republik Montenegro wurde am 28. Juni 2006 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. Zuvor war Montenegro als Teil verschiedener Vorgängerstaaten Mitglied der UN: Bis zum Zerfall von der SFR Jugoslawien, vom 1. November 2000 bis zur Umbenennung am 4. Februar 2003 in der Bundesrepublik Jugoslawien und ab der Umbenennung in Serbien und Montenegro. Am 3. Juni 2006 erklärte Montenegro schließlich seine Unabhängigkeit.
    Mosambik Resolution 374 (18. August 1975) 16. Sep. 1975
    Myanmar Resolution 45 (10. April 1948) 19. Apr. 1948 bis zum 18. Juni 1989 als Birma
    Namibia Resolution 652 (17. April 1990) 23. Apr. 1990
    Nauru Resolution 1249 (25. Juni 1999) 14. Sep. 1999
    Nepal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Neuseeland 24. Okt. 1945
    Nicaragua 24. Okt. 1945
    Niederlande 10. Dez. 1945
    Niger Resolution 148 20. Sep. 1960
    Nigeria Resolution 160 7. Okt. 1960
    Nordmazedonien Resolution 817 (7. April 1993) 8. Apr. 1993 Mazedonien wurde nach dem Zerfall des Gründungsmitglieds Jugoslawien selbstständig und beantragte die Aufnahme in die Generalversammlung. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Griechenland über den Namen des Staates beschloss die Generalversammlung am 8. April 1993 die Aufnahme des Staates mit der provisorischen Bezeichnung „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien“. Diese provisorische Bezeichnung wurde in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung des Namensstreits verwendet.
    Norwegen 27. Nov. 1945
    Oman Resolution 299 (30. September) 7. Okt. 1971
    Österreich Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Osttimor Resolution 1414 27. Sep. 2002
    Pakistan 30. Sep. 1947
    Palau Resolution 963 (29. November 1994) 15. Dez. 1994
    Panama 13. Nov. 1945
    Papua-Neuguinea Resolution 375 (22. September 1975) 10. Okt. 1975
    Paraguay 24. Okt. 1945
    Peru 31. Okt. 1945
    Philippinen 24. Okt. 1945 bis zum 4. Juli 1946 unter US-amerikanischer Herrschaft
    Polen 24. Okt. 1945
    Portugal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Ruanda Resolution 172 (26. Juli 1962) 18. Sep. 1962
    Rumänien Rumänien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Russland 24. Dez. 1991 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. In einem mit 24. Dezember 1991 datierten Brief informierte Boris Jelzin, Präsident der Russischen Föderation, den Generalsekretär, dass die Mitgliedschaft der Sowjetunion im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Russische Föderation aufrechterhalten wird.
    Salomonen Resolution 433 (17. August 1978) 19. Sep. 1978
    Sambia Resolution 197 (30. Oktober 1964) 1. Dez. 1964
    Samoa Resolution 399 (1. Dezember 1976) 15. Dez. 1976
    San Marino Resolution 744 (25. Februar 1992) 2. März 1992
    Sansibar 1963 Sansibar Resolution 184 (16. Dezember 1963) 16. Dez. 1963 Sansibar trat den Vereinten Nationen am 16. Dezember 1963 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    São Tomé und Príncipe Resolution 373 (18. August 1975) 16. Sep. 1975
    Saudi-Arabien 24. Okt. 1945
    Schweden Resolution 8 19. Nov. 1946
    Schweiz Schweiz Resolution 1426 (24. Juli 2002) 10. Sep. 2002 Die Schweiz ist der einzige Staat, der den Vereinten Nationen durch eine Volksabstimmung, die „Eidgenössische Volksinitiative ‚für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)‘“, beitrat. Die Schweiz hatte seit 1948 einen Beobachterstatus inne.
    Senegal Resolution 158 28. Sep. 1960
    Serbien Resolution 1326 (31. Oktober 2000) 1. Nov. 2000 Nach der Auflösung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien kam es am 27. April 1992 zur Neugründung der „Bundesrepublik Jugoslawien“. Die von ihr beanspruchte Rechtsnachfolge für das ehemalige Jugoslawien wurde jedoch von der UN in der Resolution 777 des UN-Sicherheitsrates zurückgewiesen. Die neue Bundesrepublik Jugoslawien wurde stattdessen um eine Neubewerbung gleich den anderen Staaten Ex-Jugoslawiens gebeten. Am 4. Februar 2003 benannte sich der Staat in „Serbien und Montenegro“ um. Dieser wurde am 1. November 2000 in die UNO aufgenommen. Am 3. Juni 2006 erklärte sich Montenegro nach einem Referendum für unabhängig. Der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro ist die Republik Serbien, die somit auch die daran geknüpfte UN-Mitgliedschaft behielt.
    Seychellen Resolution 394 (16. August 1976) 21. Sep. 1976
    Sierra Leone Resolution 165 (26. September 1961) 27. Sep. 1961
    Simbabwe Resolution 477 (30. Juli 1980) 25. Aug. 1980
    Singapur Resolution 213 (20. September 1965) 21. Sep. 1965
    Slowakei Resolution 800 19. Jan. 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Slowenien Resolution 754 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Slowenien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem Jugoslawien zerfallen war.
    Somalia Resolution 141 20. Sep. 1960
    Sowjetunion Sowjetunion 24. Okt. 1945 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten und damit den Sitz im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen übernahm mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten die Russische Föderation (als „Fortsetzerstaat“).
    Spanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Sri Lanka 14. Dez. 1955 bis zum 22. Mai 1972 als Ceylon
    St. Kitts und Nevis Resolution 537 (22. September 1983) 23. Sep. 1983
    St. Lucia Resolution 453 (12. September 1979) 18. Sep. 1979
    St. Vincent und die Grenadinen Resolution 464 (19. Februar 1980) 16. Sep. 1980
    Südafrika 7. Nov. 1945
    Sudan Resolution 112 (6. Februar 1956) 12. Nov. 1956
    Sudsudan Südsudan Resolution 1999 14. Juli 2011
    Suriname Resolution 382 (1. Dezember 1975) 4. Dez. 1975
    Syrien 24. Okt. 1945 Syrien gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Ägypten zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN.
    Tadschikistan Resolution 738 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Tanganjika Tanganjika Resolution 170 (14. Dezember 1961) 14. Dez. 1961 Tanganjika trat den Vereinten Nationen am 14. Dezember 1961 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    Tansania 26. Apr. 1964 Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika (Mitglied seit 14. Dezember 1961) und Sansibar (Mitglied seit 16. Dezember 1963) zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten als ein Staat die Mitgliedschaft der Einzelstaaten fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    Thailand Resolution 13 16. Dez. 1946 bis zum 11. Mai 1949 als Siam
    Togo Resolution 136 20. Sep. 1960
    Tonga Resolution 1253 14. Sep. 1999
    Trinidad und Tobago Resolution 175 (12. September 1962) 18. Sep. 1962
    Tschad Resolution 151 20. Sep. 1960
    Tschechien Resolution 801 (8. Januar 1993) 19. Jan. 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Tschechoslowakei Tschechoslowakei 24. Okt. 1945 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Tunesien Resolution 116 (26. Juni 1956) 12. Nov. 1956
    Türkei 24. Okt. 1945 Die Türkei ist das einzige Land, das von den UN eingeladen wurde.
    Turkmenistan Turkmenistan Resolution 741 (7. Februar 1992) 2. März 1992
    Tuvalu Resolution 1290 (17. Februar 2000) 5. Sep. 2000
    Uganda Resolution 177 (15. Oktober 1962) 25. Dez. 1962
    Ukraine 24. Okt. 1945 Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 eine Teilrepublik der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 24. August 1991 erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion.
    Ungarn Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dez. 1955
    Uruguay Uruguay 18. Dez. 1945
    Usbekistan Resolution 737 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Vanuatu Resolution 489 (8. Juli 1981) 15. Sep. 1981
    Venezuela 15. Nov. 1945
    Vereinigte Arabische Emirate Resolution 304 (8. Dezember 1971) 9. Dez. 1971
    Vereinigte Arabische Republik Vereinigte Arabische Republik 21. Feb. 1958 Ägypten und Syrien gehörten am 24. Oktober 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Auf Grund einer Volksabstimmung am 21. Februar 1958 schlossen sich Ägypten und Syrien zusammen und gründeten die Vereinigte Arabische Republik, welche die Mitgliedschaft als einzelner Staat fortsetzte. Nachdem Syrien am 13. Oktober 1961 wieder ein unabhängiger Staat geworden war, nahm es auch seine Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen wieder auf. Die Vereinigte Arabische Republik wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
    Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24. Okt. 1945
    Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 24. Okt. 1945
    Vietnam Resolution 413 (20. Juli 1977) 20. Sep. 1977
    Zentralafrikanische Republik Resolution 154 20. Sep. 1960
    Republik Zypern Resolution 155 20. Sep. 1960

    Beobachterstaaten


    Der Heilige Stuhl und der Staat Palästina[2] besitzen den Status eines permanenten Beobachters bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Sie haben mit Ausnahme des Stimmrechts die Rechte eines Mitgliedstaates.

    Siehe auch


    Weblinks


    Einzelnachweise


    1. a b UN-Mitgliedstaaten. 2. März 2020, abgerufen am 26. August 2020 (deutsch).
    2. Permanent Observers: Non-member States , abgerufen am 28. September 2015.









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    Stand der Informationen: 04.11.2021 03:50:47 CET

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