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Meudon



Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Meudon (Begriffsklärung) aufgeführt.
Meudon
Region Île-de-France
Département Hauts-de-Seine
Arrondissement Boulogne-Billancourt
Kanton Meudon (Hauptort)
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Grand Paris Seine Ouest
Koordinaten 48° 48′ N, 2° 14′ O
Höhe 28–179 m
Fläche 9,90 km2
Einwohner 45.352 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 4.581 Einw./km2
Postleitzahl 92190
INSEE-Code
Website https://www.meudon.fr/meudonfr-3.html

Meudon [møˈdõ] ist eine französische Stadt mit 45.352 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) in der Pariser Umgebung (französisch Banlieue), zwölf Kilometer südwestlich der Hauptstadt. Die Stadt gehört zum Département Hauts-de-Seine in der Île-de-France. Verwaltungsmäßig gehört die Stadt zu einem kleinen Teil zum Kanton Issy-les-Moulineaux-Ouest und bildet mit dem größten Teil den Kanton Meudon. Die Einwohner werden Meudonnais genannt.

Meudon ist besonders durch die Forschung geprägt: ONERA und CNRS forschen hier. Das 1875 gegründete Observatorium ist seit 1926 verwaltungsmäßig dem Pariser Observatorium angeschlossen. Das IUCAF hat hier seinen Sitz.

Inhaltsverzeichnis

Stadtgliederung


Die Stadt Meudon gliedert sich in die Ortsteile Meudon-Ville, Bellevue, Val-Fleury, Bas-Meudon und Meudon-la-Forêt.

Geschichte


Meudon ist seit dem Neolithikum bewohnt; sein keltischer Name ist Mole-Dum (Sandhügel), die Römer latinisierten dies zu moldunum.

Im 16. Jahrhundert entstand unter Kardinal Charles de Lorraine-Guise das alte Schloss Meudon. Der Grand Dauphin ließ bis 1706 durch Jules Hardouin-Mansart das sogenannte Neue Schloss (französisch Château neuf) gleich neben dem alten erbauen. Bekannt sind bis heute insbesondere die großzügigen Parkanlagen. Das alte Schloss brannte während der Französischen Revolution 1795 ab. Das Neue Schloss wurde während des französisch-deutschen Krieges bei Kämpfen im Januar 1871 zerstört.

1842 ereignete sich hier der schwerste Eisenbahnunfall der frühen Eisenbahngeschichte.

Im 19. Jahrhundert war die Stadt ein beliebter Wohnort von Musikern und Künstlern; es wurde aber auch zu einem Industriestandort für Metallwaren und Explosivstoffe.

Sehenswertes


Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Meudon

Städtepartnerschaften


Meudon unterhält seit 1953 eine Städtepartnerschaft mit Celle (Deutschland). Außerdem bestehen Partnerschaften mit Woluwe-Saint-Lambert (Belgien, seit 1958), Ciechanów (Polen, seit 1970), Rushmoor (Großbritannien, seit 1972), Mazkeret Batya (Israel, seit 1987) und Brezno (Slowakei, seit 4. Mai 1999).

Verkehrsanbindung


Die Verkehrsanbindung durch die Pariser S-Bahn RER, Linie C, Richtung Versailles/Saint-Quentin-en-Yvelines bis Meudon Val Fleury. Das Tal des Ru d'Arthelon wird hier auf der Strecke nach Versailles durch den Eisenbahnviadukt von Meudon überquert. Er gilt als ältestes Ingenieurbauwerk des französischen Bahnwesens.

Persönlichkeiten


In Meudon geboren

In Meudon gestorben

Andere Persönlichkeiten

Literatur


Weblinks


Commons: Meudon  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Kategorien: Gemeinde im Département Hauts-de-Seine | Ort in der Île-de-France | Meudon



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Meudon (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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