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Medizincontrolling




Unter dem steigenden Druck der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen hat sich in den letzten Jahren ein neues Tätigkeitsfeld, welches krankenhausspezifische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit fundierter medizinischer Kompetenz verbindet, entwickelt.

Das Tätigkeitsfeld im Medizincontrolling umfasst die systematische Analyse und Verbesserung medizinisch organisatorischer Prozesse, die medizinökonomische Unternehmensentwicklung und -Beratung, die Qualitätssicherung der Leistungsdokumentation sowie das Erlösmanagement in der Zusammenarbeit mit Kostenträgern.

Eine besondere Stellung im strategischen Medizincontrolling nimmt dabei die Vorbereitung und Begleitung der jährlichen Budgetverhandlungen ein.

Zusätzlich rückt aktuell die Kommunikation mit den Kostenträgern und dem MDK unter besonderer Betrachtung medizinrechtlicher Aspekte in den Vordergrund der Tätigkeiten im Medizincontrolling.

Im Organigramm findet sich der ausgebildete, erfahrene Medizincontroller im mittleren Management, als Stabsstelle der Entscheidungsträger, aber auch in leitender Funktion wieder.

Neben der Tätigkeit im Krankenhaus sind zunehmend Positionen bei Kostenträgern und der Industrie zu besetzen.

Es haben sich Ausbildungen und Seminare diverser Fortbildungsveranstalter und auch Masterstudiengänge an verschiedenen privaten Fachhochschulen etabliert. Einen einheitlichen Ausbildungsgang gibt es nicht.

Inhaltsverzeichnis

Anforderungsprofil


Qualifikationen

Fach- und Methodenkompetenz

Ausbildung und Tätigkeitsprofil


Ausbildung

Ausbildungen zum/zur Medizincontroller/in werden von zahlreichen Bildungsanbietern seit den 90er Jahren durchgeführt; seit einigen Jahren gibt es auch vereinzelte Studiengänge. Das Berufsbild und die Ausbildung sind nicht gesetzlich geschützt.[1]

Allgemeine Aufgaben

Medizin-Controlling überwacht die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der medizinischen Leistungserstellungsprozesse im Krankenhaus. Durch die konsequente Umsetzung der Prozessorientierung sorgt das Medizin-Controlling für Kostenoptimierung und trägt somit zu höherer Wirtschaftlichkeit bei.

Medizin-Controller sind interne betriebswirtschaftliche Berater im medizinischen Bereich und medizinische Berater im Verwaltungsbereich. Damit trägt das Medizin-Controlling als internes Consultingorgan zur Erhöhung der Transparenz und Beschleunigung der Schnittstellenprozesse bei.

Aufgaben im operativen Bereich

Aufgaben im strategischen Bereich

Literatur


Siehe auch


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Medizin-Controller. In: Monster Career Advice. Abgerufen am 14. Februar 2017.



Kategorien: Controlling | Krankenhauswesen (Deutschland) | Medizinische Qualitätssicherung



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Medizincontrolling (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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