Mecachrome - de.LinkFang.org

Mecachrome




Mecachrome ist ein französisches Technologieunternehmen und Zulieferer von Motorenteilen. Der Unternehmenssitz befindet sich seit 2004 in Montreal, Kanada, die Hauptproduktionsstätte weiterhin in Frankreich in Aubigny-sur-Nère (Département Cher). Im internationalen Motorsport wurde Mecachrome vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Renault bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Formel 1


Als sich Renault nach dem Gewinn von fünf Formel-1-Weltmeisterschaften mit Ablauf der Saison 1997 vorübergehend aus der Formel 1 zurückzog, übernahm Mecachrome die erfolgreichen Renault-Motoren und bereitete sie für das folgende Jahr für zwei Kundenteams vor. 1998 wurden sie bei Williams und von Benetton eingesetzt. Bei Williams behielten die Motoren die Bezeichnung Mecachrome bei, Benetton hingegen benannte sie nach seinem Sponsor Playlife. Die Motoren hatten für die neue Saison nur eine oberflächliche Weiterentwicklung erfahren; ihre Leistungsfähigkeit fiel hinter die der Mercedes- und Ferrari-Motoren zurück. Anders als im Jahr zuvor, konnte keines der Teams, die die französischen Motoren einsetzten, einen Sieg einfahren. Die Mecachrome-Motoren wurden allgemein als ein wesentlicher Grund für die mangelnde Konkurrenzfähigkeit von Williams und Benetton angesehen.[1] Williams schloss die Saison 1998 hinter McLaren und Ferrari als Dritter der Konstrukteurswertung ab, Benetton wurde Fünfter.

Für 1999 übernahm Supertec, ein von Flavio Briatore gegründetes Unternehmen, die weitere Entwicklung und den Vertrieb der ehemaligen Renault-Motoren. Sie wurden bis zur Saison 2000 von Williams, Benetton, BAR und Arrows eingesetzt. Auch hier erzielten sie keine Siege.

Weitere Rennserien


Ab 2005 übernahm Mecachrome den Aufbau und Wartung der von Renault entwickelten Motoren der GP2-Serie. Zudem wurde die Basis dieses Motors auch in Le-Mans-Prototypen eingesetzt. Die französischen Teams von Noël del Bello und Paul Belmondo starteten 2005 und 2006 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in der Le Mans Series mit einem auf 3,4 Liter Hubraum verkleinerten Version des GP2-Pendants. Während der Vertrag zum Aufbau von GP2-Motoren 2008 verlängert wurde, fanden sich mit dem Rückzug beider Teams im Sportwagensport keine weiteren Abnehmer.

Statistik


Saison Teams Fahrer (Punkte) Grands Prix Punkte Siege Zweiter Dritter Poles schn. Runden WM-Platzierung
1998 Williams  Jacques Villeneuve (21) 16 38 3 3.
Deutschland Heinz-Harald Frentzen (17)
Benetton  Giancarlo Fisichella (16) 16 33 2 1 1 5.
 Alexander Wurz (17)
Gesamt 16 71 2 3 1 1

Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Ménard: La Grande Encyclopédie de la Formule 1. S. 579.








Kategorien: Formel-1-Motorenhersteller | Unternehmen (Montreal) | Renault








Stand der Informationen: 04.07.2020 11:26:18 CEST

Quelle: Wikipedia (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.

Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.