Matthias Konradt - de.LinkFang.org

Matthias Konradt




Matthias Konradt (* 4. Juli 1967 in Bochum) ist ein deutscher evangelischer Theologe. Er wirkt als Professor für Neutestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken


Von 1986 bis 1988 studierte Konradt Evangelische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum und bis 1993 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Nach dem ersten theologischen Examen der Evangelischen Kirche von Westfalen 1993 arbeitete er bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg am Lehrstuhl seines Doktorvaters, Christoph Burchard im Fach Neues Testament. Im folgenden Jahr war Konradt Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erlangte im Oktober 1996 an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg den Doktortitel mit seiner Dissertation zum Thema Christliche Existenz nach dem Jakobusbrief, die 1997 mit dem Ruprecht-Karls-Preis der Stiftung Universität Heidelberg ausgezeichnet wurde.

1996 bis 1999 absolvierte er das Vikariat in Bochum, legte im Februar 1999 in der Evangelischen Kirche von Westfalen das 2. Theologische Examen ab und wurde im Juni 1999 ordiniert.

Von Juli 1999 bis Februar 2003 arbeitete Konradt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich Judentum – Christentum. Konstituierung und Differenzierung in Antike und Gegenwart. Teilprojekt A3: Ethos und Identität im frühen Christentum und seiner Umwelt an der Universität Bonn bei Michael Wolter, wo er das Teilprojekt Ethos und Identität im Kontext der Vorstellung vom Gericht nach den Werken bei Paulus bearbeitete. An der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn habilitierte er sich im November 2002 mit seiner Arbeit Gericht und Gemeinde. Studien zur Bedeutung und Funktion von Gerichtsaussagen im Rahmen der paulinischen Ekklesiologie und Ethik im 1 Thess und 1 Kor.

Zur selben Zeit erhielt er einen Ruf an die Universität Bern, wo er von März 2003 bis September 2009 als Ordinarius für Neues Testament wirkte. Hier war er maßgeblich an der Errichtung des Lehrstuhls für Judaistik beteiligt und von September 2005 bis Februar 2008 Co-Direktor der interfakultären Forschungsstelle für Judaistik. Seit Oktober 2009 lehrt Konradt als Ordinarius für Neutestamentliche Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Die Schwerpunkte der Arbeit von Konradt liegen in der Erforschung des Matthäusevangeliums, der Paulusbriefe, des Jakobusbriefes, der neutestamentlichen Ethik sowie des Frühjudentums als Mutterbodens und Kontexts des entstehenden Christentums.

Konradt war zunächst Mitherausgeber der Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft (ZNW, seit 2010), seit 2013 fungiert er als geschäftsführender Herausgeber. Er ist ferner Mitherausgeber der monographischen Reihen Beihefte zur Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft (BZNW), Abhandlungen zur Theologie des Alten und Neuen Testaments (AThANT) und Biblisch-Theologische Studien (BThSt). Von 2010 bis 2012 war er Mitglied des "editorial board" der New Testament Studies (NTS), von 2009 bis 2015 zudem Mitherausgeber der Zeitschrift für Theologie und Kirche (ZThK).

Publikationen


Monographien

Für eine vollständige Bibliographie s. http://www.theologie.uni-heidelberg.de/fakultaet/personen/konradt_bib.html

Weblinks










Kategorien: Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert) | Evangelischer Theologe (21. Jahrhundert) | Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) | Hochschullehrer (Universität Bern) | Neutestamentler | Geboren 1967 | Deutscher | Mann








Stand der Informationen: 23.11.2020 04:24:43 CET

Quelle: Wikipedia (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.

Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.