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Massa (Toskana)



Massa
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Massa-Carrara (MS)
Koordinaten 44° 1′ N, 10° 8′ O
Höhe 65 m s.l.m.
Fläche 94 km²
Einwohner 68.889 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte 733 Einw./km²
Postleitzahl 54100
Vorwahl 0585
ISTAT-Nummer 045010
Volksbezeichnung Massesi
Schutzpatron San Francesco d'Assisi (4. Oktober)
Website Massa

Blick auf Massa

Massa ist eine italienische Stadt mit 68.889 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018) in der Toskana. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Massa-Carrara.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Lage und Nachbargemeinden

Massa liegt etwa 115 km westlich von Florenz und erstreckt sich von der ligurischen Küste bis in die Apuanischen Alpen. Den höchsten Punkt der Gemeinde bildet der Monte Tambura mit 1890 m über dem Meeresspiegel. Etwa die Hälfte des Gemeindegebiets liegt in der Küstenebene, die andere Hälfte bilden Hügel- und Bergland. Massa ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Massa Carrara-Pontremoli und liegt an der Via Francigena, der alten Pilgerstraße von England nach Rom.

Direkt nördlich von Massa liegt die Stadt Carrara. Die anderen Nachbargemeinden sind Fivizzano, Minucciano (LU), Montignoso, Seravezza (LU), Stazzema (LU) und Vagli Sotto (LU).

Stadtgliederung

Massa ist in fünf Verwaltungsbezirke (circoscrizioni) eingeteilt.

  1. Zona Montana
  2. Destra Frigido
  3. Centro Città
  4. Largo Viale Roma
  5. Marina di Massa

Die zahlreichen Fraktionen (Ortsteile) sind zum Teil Stadtteile von Massa und Marina di Massa, zum Teil Dörfer im Gebirge: Altagnana, Alteta, Antona, Baita, Bargana, Bergiola, Borgo del Ponte, Bozzone, Caglieglia, Campareccia, Canevara, Capaccola, i Capuccini, Casette, Castagnara, Castagnetola, Castagnola, Cervara, Cinque Vie, Ciremea, Codupino, Cupido, Forno, Le Grazie, Gronda, Grondini, Guadine, Le Iare, Lavacchio, Marina di Massa, Mirteto, Monte Pepe, Ortola, Pariana, La Partaccia, Pian della Fioba, Poggiolo, Poggioletto, il Ponte, Poveromo, Poveromo Macchie, Quercioli, Redicesi, Resceto, Ricortola, Rinchiostra, Rocca, Romagnano, Ronchi, San Carlo Terme, San Cristoforo, Santa Lucia, Il Santo, Sei ponti, Turano, Vergheto, Volpigliano, Zecca.

Zur Zeit des italienischen Faschismus wurde Massa 1938 mit den Städten Carrara und Montignoso zur Gemeinde Apuania zusammengefasst. Die Gemeinde wurde 1946 wieder aufgelöst,[2] seitdem ist Massa wieder selbständig.

Altstadt


Die Altstadt von Massa liegt etwa zweieinhalb Kilometer von der Küste entfernt am Fluss Frigido, der beim Seebad Marina di Massa in das Tyrrhenische Meer mündet.

Zum historischen Massa gehören der von der Burg dominierte Ortskern der Oberstadt sowie die im 16. Jahrhundert angelegte Unterstadt mit dem Dom, der auf eine Kirche von 1389 zurückgeht. Das Zentrum ist die von Orangenbäumen gesäumte Piazza degli Aranci. An der Südseite des Platzes steht der Palazzo Cybo-Malaspina (oder auch Palazzo Ducale) mit einer in barocker Manier rot-weiß akzentuierten Fassade, weshalb er auch Palazzo Rosso genannt wird. Das imposante Bauwerk zeugt von der einstigen Stadtherrschaft der Malaspina-Familie aus dem Cinquecento und ist heute Sitz der Regierung der Provinz Massa-Carrara.

Kultur


Die Nationale Esperanto-Bibliothek Italiens wurde 1972 gegründet. Seit 1994 ist sie öffentlich nutzbar.

Sport


Marina di Massa war 1988, 1996 und 2007 Etappenziel des Giro d’Italia.

Wirtschaft


Massa ist neben der Region von Carrara Hauptplatz für den toskanischen Marmorabbau.

Verkehr


Die schmale Ebene zwischen den Apuanischen Alpen und dem Mittelmeer war schon immer ein wichtiger Verkehrsweg an der italienischen Westküste. Hier verlief die römische Via Aurelia, die heutige Staatsstraße 1. Im 19. Jahrhundert wurde die Bahnstrecke Pisa–Genua gebaut. Auch die Autobahn A12 führt durch Massa. Ganz in der Nähe befindet sich der Flugplatz Massa-Cinquale für die allgemeine Luftfahrt.

Partnerstädte


Bad Kissingen und Vernon unterhalten ebenfalls miteinander eine Partnerschaft.

Persönlichkeiten


Weblinks


Commons: Massa  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2018.
  2. massacarrara-live.it , abgerufen am 26. Februar 2010
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