Marokkanische Fußballnationalmannschaft - de.LinkFang.org

Marokkanische Fußballnationalmannschaft




Marokko
al-Mamlaka al-Maghribīya
Spitzname(n) Lions de l'Atlas
Die Löwen vom Atlas
Verband Fédération Royale Marocaine de Football
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Puma
Cheftrainer Vahid Halilhodžić (seit 2019)
Kapitän Medhi Benatia
Rekordtorschütze Ahmed Faras (29[1])
Rekordspieler Noureddine Naybet (115)
Heimstadion Stade Mohammed V
FIFA-Code MAR
FIFA-Rang 43. (1456 Punkte)
(Stand: 9. April 2020)[2]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Marokko Marokko 3:3 Irak Königreich Irak 1924
(Libanon; 19. Oktober 1957)
Höchster Sieg
Marokko Marokko 13:1 Saudi-Arabien Saudi-Arabien
(Casablanca, Marokko; 6. September 1961)
Höchste Niederlage
Ungarn 1957 Ungarn 6:0 Marokko Marokko
(Tokio, Japan; 11. Oktober 1964)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1970)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 1986
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 17 (Erste: 1972)
Beste Ergebnisse Afrikameister 1976[3]
(Stand: 19. November 2019)

Die marokkanische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballnationalmannschaft des nordafrikanischen Staates Marokko.

Sie gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften auf dem afrikanischen Kontinent. Die Marokkaner gewannen 1976 die Fußball-Afrikameisterschaft mit dem rumänischen Trainer Virgil Mărdărescu und wurden 2004 erst im Finale von Tunesien geschlagen. Die Auswahl nahm fünfmal an einer Weltmeisterschaft teil und spielte dabei zweimal gegen die deutsche Mannschaft. Ihr bestes Ergebnis erreichte die Mannschaft 1986 mit dem Erreichen des Achtelfinals. Dabei erreichte die marokkanische Nationalmannschaft als erste afrikanische Mannschaft einen Gruppensieg bei einer WM, noch vor England, Polen und Portugal. Auch bei der Weltmeisterschaft in Frankreich 1998 spielten die „Löwen vom Atlas“ stark, scheiterten aber mit viel Pech in der Vorrunde. Der stärkste Spieler des Turniers wurde nach mehrfachen Abstimmungen Anouar El Moukhantir. Sie waren außerdem die zweite afrikanische Mannschaft überhaupt, die sich für eine WM-Endrunde qualifizieren konnte (1970).

Inhaltsverzeichnis

Rekordspieler


Stand: 19. November 2019[4]

Fettgesetzte Spieler sind noch aktiv.
Meiste Einsätze
# Spieler Spiele Tore Zeitraum
1 Noureddine Naybet 115 04 1990–2006
2 Youssef Safri 079 08 1999–2009
3 Houssine Kharja 078 12 2004–2015
4 Zaki 076[5] 00 1979–1992
5 Abdelmajid Dolmy 074[6] 02 1973–1988
6 Youssef Chippo 073 09 1996–2006
7 Abdelkrim El Hadrioui 072 04 1992–2001
8 Ahmed Faras 071[7] 29[1] 1966–1979
9 Mbark Boussoufa 070 08 2006-
10 Marouane Chamakh 065 18 2003–2014
Karim El Ahmadi 065 01 2008-
Hamid Hazzaz 065[8] 00 1969–1979
Rekordtorschützen
# Player Goals Caps Career
1 Ahmed Faras 029[1] 71[7] 1966–1979
2 Salaheddine Bassir 27 59 1994–2002
3 Camacho 19 48 1995–2002
4 Hassan Amcharrat 18[9] 39[10] 1971–1979
Marouane Chamakh 18 65 2003–2014
6 Abdeslam Laghrissi 17 35[11] 1984–1995
7 Youssef Hadji 16 64 2003–2012
8 Youssef El-Arabi 15 42 2010–
9 Hakim Ziyech 14 33 2015–
10 Mustapha Hadji 12 63 1993–2002
Houssine Kharja 12 78 2004–2015

Trainer


Quelle: [12]

Weitere bekannte Spieler


Fußball bei den Olympischen Spielen


Turnier Abschneiden
1900 bis 1956 nicht teilgenommen
1960 in Rom nicht qualifiziert
1964 in Tokio Vorrunde
1968 in Mexiko-Stadt nicht qualifiziert
1972 in München Zwischenrunde
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles Vorrunde
1988 in Seoul nicht qualifiziert
1992 in Barcelona Vorrunde
1996 in Atlanta nicht qualifiziert
2000 in Sydney Vorrunde
2004 in Athen Vorrunde
2008 in Peking nicht qualifiziert
2012 in London Vorrunde

Nach 1988 nahm die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teil. Die Olympia-Mannschaft nahm 1992, 2000, 2004 und 2012 teil, schied aber jeweils in der Vorrunde aus.

Fußball-Weltmeisterschaft


Marokko nahm 1970 als erste afrikanische Mannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg an einer Weltmeisterschaft teil und bestritt mit 98 Qualifikationsspielen die meisten aller afrikanischen Mannschaften.[13]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[14] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen Kein unabhängiger Staat
1934 Italien nicht teilgenommen Kein unabhängiger Staat
1938 Frankreich nicht teilgenommen Kein unabhängiger Staat
1950 Brasilien nicht teilgenommen Kein unabhängiger Staat
1954 Schweiz nicht teilgenommen Kein unabhängiger Staat
1958 Schweden nicht teilgenommen
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Play-offs Europa vs. Afrika an Spanien gescheitert.
1966 England zurückgezogen Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand.
1970 Mexiko Vorrunde Deutschland, Peru, Bulgarien 14. Blagoja Vidinić Als Gruppenletzter ausgeschieden
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 4. Runde an Zaire gescheitert.
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an Tunesien gescheitert.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 4. Runde an Kamerun gescheitert.
1986 Mexiko Achtelfinale Deutschland 11. José Faria
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Tunesien gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1994 USA Vorrunde Belgien, Saudi-Arabien, Niederlande 23. Abdellah Blinda Ohne Punktgewinn als Gruppenletzter ausgeschieden
1998 Frankreich Vorrunde Norwegen, Brasilien, Schottland 18. Henri Michel Nach einem Remis gegen Norwegen, einer Niederlage gegen Brasilien und einem Sieg gegen Schottland als Gruppendritter ausgeschieden.
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde am Senegal gescheitert.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Tunesien gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. Runde erneut an Kamerun gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation konnte sich Marokko gegen die Elfenbeinküste, Gambia und Tansania nicht durchsetzen und hatte bereits nach fünf Spielen keine Chance mehr sich zu qualifizieren
2018 Russland Vorrunde Spanien, Portugal, Iran Hervé Renard Nach einem Unentschieden gegen Spanien und Niederlagen gegen Portugal und den Iran als Gruppenletzter ausgeschieden.
2022 Katar

Fußball-Afrikameisterschaft


1957 in Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien zurückgezogen
1963 in Ghana nicht teilgenommen
1965 in Tunesien nicht teilgenommen
1968 in Äthiopien nicht teilgenommen
1970 in Sudan nicht qualifiziert
1972 in Kamerun Vorrunde
1974 in Ägypten nicht teilgenommen
1976 in Äthiopien Afrikameister
1978 in Ghana Vorrunde
1980 in Nigeria 3. Platz
1982 in Libyen nicht qualifiziert
1984 in der Elfenbeinküste nicht qualifiziert
1986 in Ägypten 3. Platz
1988 in Marokko 4. Platz
1990 in Algerien nicht qualifiziert
1992 im Senegal Vorrunde
1994 in Tunesien nicht qualifiziert
1996 in Südafrika nicht qualifiziert
1998 in Burkina Faso Viertelfinale
2000 in Ghana/Nigeria Vorrunde
2002 in Mali Vorrunde
2004 in Tunesien 2. Platz
2006 in Ägypten Vorrunde
2008 in Ghana Vorrunde
2010 in Angola nicht qualifiziert
2012 in Gabun und Äquatorialguinea Vorrunde
2013 in Südafrika Vorrunde
2015 in Marokko zunächst als Gastgeber benannt, dann disqualifiziert[15]
2017 in Gabun Viertelfinale
2019 in Ägypten Achtelfinale

Afrikanische Nationenmeisterschaft


Ergebnisse gegen deutschsprachige Mannschaften


Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
1. 21.06.1960 Erfurt Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR 1:2 Marokko Marokko
2. 11.12.1960 Casablanca Marokko Marokko 2:3 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
3. 10.12.1961 Casablanca Marokko Marokko 2:0 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
4. 13.01.1963 Casablanca Marokko Marokko 1:0 Schweiz Schweiz
5. 29.12.1963 Casablanca Marokko Marokko 1:4 Deutschland Bundesrepublik BRD
6. 22.02.1967 Karlsruhe Deutschland Bundesrepublik BRD 5:1 Marokko Marokko
7. 03.06.1970 León () Deutschland Bundesrepublik BRD 2:1 Marokko Marokko
8. 17.06.1986 Monterrey () Marokko Marokko 0:1 Deutschland Bundesrepublik BRD
9. 02.03.1988 Mohammedia Marokko Marokko 2:1 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
10. 18.02.2004 Rabat Marokko Marokko 2:1 Schweiz Schweiz

Bisher gab es keine offiziellen Begegnungen gegen Österreich, Luxemburg und Liechtenstein.

Siehe auch


Weblinks


Commons: Marokkanische Fußballnationalmannschaft  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. a b c Davon 3 Tore bei den Olympischen Spielen 1972, 9 Tore in Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1968 und 1972.
  2. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 9. April 2020, abgerufen am 15. April 2020.
  3. Marokko – Fußball Historie 1970er Jahre FIFA.com
  4. rsssf.com: Morocco - Record International Players (Liste evtl. unvollständig)
  5. Davon 3 Spiele bei den Olympischen Spielen 1984, 9 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1980, 1984 und 1988, 6 Spiele bei den Mittelmeerspielen 1979 und 1983 sowie 2 Spiele bei den Arabischen Spielen 1985.
  6. Davon 3 Spiele bei den Olympischen Spielen 1984, 9 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1976, 1980, 1984 und 1988, 3 Spiele bei den Mittelmeerspielen 1979.
  7. a b Davon 5 Spiele bei den Olympischen Spielen 1972, 10 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1968 und 1972, 3 Spiele bei den Mittelmeerspielen 1967.
  8. Davon 6 Spiele bei den Olympischen Spielen 1972, 11 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1972, 1976 und 1980, 5 Spiele bei den Mittelmeerspielen 1975 sowie 6 Spiele bei den Arabischen Spielen 1976.
  9. Davon 4 Tore in Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1976 und 1980 sowie 4 Tore bei den Arabischen Spielen 1976.
  10. Davon 6 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1976 und 1980 sowie 3 Spiele bei den Arabischen Spielen 1976.
  11. Davon 3 Qualifikationsspiele zu den Olympischen Spielen 1984 und 1988 sowie 3 Spiele bei Olympischen Spielen 1984.
  12. Morocco National Team Coaches . rsssf.com. Abgerufen am 10. Juni 2018.
  13. FIFA.com: Schwere Lose für Afrikas Favoriten
  14. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)
  15. fifa.com: „Afrika-Cup 2015 findet nicht in Marokko statt“ (Memento vom 12. November 2014 im Internet Archive)



Kategorien: Marokkanische Fußballnationalmannschaft | Fußballnationalmannschaft (CAF) | Nationalmannschaft (Marokko)



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