Marion Caspers-Merk - de.LinkFang.org

Marion Caspers-Merk




Marion Caspers-Merk geb. Caspers (* 24. April 1955 in Mannheim) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie war von 2002 bis 2005 parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung und anschließend von 2005 bis 2009 parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit. Von 2001 bis 2005 war Caspers-Merk zudem Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf


Nach dem Abitur 1974 absolvierte Marion Caspers-Merk ein Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, das sie 1980 als Magister Artium (MA) beendete. Sie war dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin, als Dozentin in der Erwachsenenbildung und schließlich als Lehrbeauftragte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl sowie an der Evangelischen und Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Freiburg/Breisgau tätig.

Partei


Seit 1972 ist sie Mitglied der SPD und war von 1993 bis 2003 Mitglied im SPD-Kreisvorstand Lörrach. Von 2005 bis 2007 gehörte sie dem Parteivorstand der SPD an, von 1997 und 2002 war sie Mitglied des SPD-Fraktionsvorstands.

Abgeordnete


Von 1980 bis 1990 war sie Mitglied im Gemeinderat von March im Breisgau. Von 1990 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort war sie von 1997 bis 2002 Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion. Sie ist Mitglied im Leitungskreis des Seeheimer Kreises. 1990 und 1994 ist Marion Caspers-Merk über die Landesliste Baden-Württemberg und danach stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Lörrach-Müllheim in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 43,7 Prozent der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte Caspers-Merk nicht mehr.

Öffentliche Ämter


Von 2001 bis 2005 war Caspers-Merk Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Nach der Bundestagswahl 2002 wurde sie am 22. Oktober 2002 als parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 2005 wurde sie am 23. November 2005 in der jetzt von Bundeskanzlerin Angela Merkel geleiteten Bundesregierung zur parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit ernannt. Nach der Bundestagswahl 2009 und dem folgenden Regierungswechsel schied Caspers-Merk aus dem Amt.

Lehrtätigkeit bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach


Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 nahm Marion Caspers-Merk eine Lehrtätigkeit im Studiengang BWL – Health Care Management an der DHBW Lörrach auf.

Weitere Tätigkeiten


Von 2009 bis 2013 war Caspers-Merk Präsidentin des Kneipp-Bundes.[1] Zum Jahresanfang 2013 wurde Caspers-Merk als Nachfolgerin des in den Ruhestand gegangenen Friedhelm Repnik Geschäftsführerin der landeseigenen Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Sie wurde 2018 von Georg Wacker abgelöst.[2]

Ehrungen


Kabinette


Weblinks


Commons: Marion Caspers-Merk  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Oliver Sommer: Den besten Zeitpunkt gewählt. In: kurierverlag.de. 12. März 2017, abgerufen am 18. Februar 2020.
  2. LOTTO Baden-Württemberg: Wechsel bei der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg . Abgerufen am 19. August 2018.



Kategorien: Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland) | Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg) | SPD-Mitglied | Politiker (20. Jahrhundert) | Politiker (21. Jahrhundert) | Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande | Person (Lörrach) | Deutscher | Geboren 1955 | Frau | Träger der DOSB-Ehrennadel



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Marion Caspers-Merk (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 05.05.2020 08:43:37 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.