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Mödling

Stadtgemeinde
Mödling
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mödling
Kfz-Kennzeichen: MD
Fläche: 9,95 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 16° 17′ O
Höhe: 246 m ü. A.
Einwohner: 20.570 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 2067 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2340
Vorwahl: 02236
Gemeindekennziffer: 3 17 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrgasse 9,
2340 Mödling
Website: www.moedling.at
Politik
Bürgermeister: Hans Stefan Hintner (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(41 Mitglieder)
16
11
8
3
2
1
16 11 
Insgesamt 41 Sitze
Lage von Mödling im Bezirk Mödling

Blick von der Johannes-Ruhe über Mödling Richtung Nordost
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mödling ist eine Stadt im Industrieviertel in Niederösterreich 16 km südlich von Wien als Teil von dessen Ballungsraum mit 20.570 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2019).

Mödling ist auch Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirk Mödling. Als ehemaliger Sitz einer Babenbergerlinie hat sie den Beinamen Babenbergerstadt.

Inhaltsverzeichnis

Bezeichnung


Etymologie

Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Zeit von medilihha über Medelikch und Medling zu Mödling. Die Wurzeln des Namens stammen aus dem Slawischen; bezeichnet wird damit ein langsam rinnendes Gewässer (wörtlich: träger Fluss).

Geografie


Mödling gehört zu Niederösterreich und ist Teil von dessen Industrieviertels, sowie des südlichen Ballungsraum von Wien. Mödling befindet sich relativ Zentral im west-ost ausgerichteten Bezirk Mödling dessen Verwaltungssitz es ist.

Die Gemeinde liegt einerseits mit ihren Hügeln im östlichen Wienerwald und gehört andererseits mit dessen Weinbaugebiet zur Thermenregion im westlichen Hanggebiet des Wiener Beckens.

Durch Mödling fließt der Mödlingbach, der in der Gemeinde Wienerwald entspringt und bei Achau in die Schwechat mündet. Ein Großteil des Gemeindegebietes ist bewaldet. Es gehört zum karstigen Naturpark Föhrenberge und ist mit Bauten wie dem weit sichtbaren Husarentempel Teil des Liechtensteinischen Landschaftspark. An den Hängen des Wienerwaldes sind zahlreiche Weingärten mit den zugehörigen Heurigen in der Stadt.

Der Siedlungsraum ist von Westen nach Osten geographisch durch die Vorderbrühl, die Hanglagen in Richtung Wiener Becken (Ortskern mit Altstadt, Neusiedlergebiet, Jakob Thoma Viertel) und durch das beginnende Flachland jenseits der Südbahngleise (Neu-Mödling/Schöffelvorstadt) unterscheidbar. Diese Siedlungsräume werden durch den Mödlingbach und eine West-Ostverkehrsachse aus Brühler-, Haupt- und Wiener-/Neudorfer-Straße verbunden und nur von der historischen Altstadt mit alten Bürgerhäusern und Fußgängerzone unterbrochen. Mit der Altstadt als gemeinsamem Knotenpunkt bilden entlang der Hanglangen Enzersdorfer- und Neusiedler-Straße eine Nord-Südachse.

Städtische Grenzräume und Topographie

Im Norden und Osten ist Mödling mit den Gemeinden Maria Enzersdorf und Wiener Neudorf zusammengewachsen.

Im Süden grenzt Mödling an Guntramsdorf, wobei die Grenze über den Eichkogel, der eine besondere Fauna und Flora aufweist, verläuft. Überquert man von Mödling gen Süden den Eichkogel erreicht man Gumpoldskirchen und quert hierbei lediglich das unbewohnte Gemeindegebiet von Guntramsdorf. Das bewohnte Guntramsdorf erreicht man südöstlich, welches an der Ostflanke des Eichkogels liegt.

Im Westen liegt in den Wienerwaldhügeln die Gemeinde Hinterbrühl, welche an die heute[1] zu Mödling gehörende Vorderbrühl grenzt. Die Vorderbrühl liegt im Brühltal und ist durch die Klausen mit dem Rest von Mödling verbunden. Die Klausen[1] ist ein enges mit ehemaligen Mühlen gespicktes Talstück und Verkehrskorridor, wo am Übergang mit der Vorderbrühl auf einer Talseite am Frauenstein (Halder- bis Maaberg) die Burgruine Mödling steht und entlang des von Kletterern beliebten Efeugrad verläuft. Die andere Talseite der Klausen wird vom Kalenderberg, mit der Jordankanzel gesäumt, auf dessen Rückseite sich die Burg Liechtenstein befindet. An ihrer Mündung ins Mödlinger Flachland wird die Klausen überquert von der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung, und zwar in Form eines gemauerten Aquädukts. Auf den schroffen Felsen der Klausen wachsen die seltenen, aber für Mödling typischen Schirmföhren (Pinus nigra var. austriaca) und tragen zum Charme und Beliebtheit des Tals als vielseitiges Naherholungsgebiet seit dem Biedermeier deutlich bei.

Im Südwesten liegt das Mödlinger Waldgebiet (Mödlinger, ehemals Liechtensteiner Forst) auf den nördlichen Ausläufern des Anningers. Der Wald grenzt im Westen an die Brühl, bzw. durch den Phönixberg des Kleinen Anningers und Husarentempel zunächst an die Hinterbrühl, sowie in Folge über den Matterhörndl Fels und Alexanderberg, die Meiereiwiese und Vorderbrühl einkreisend. Der Wald setzt sich mit dem Gebiet um die ehemalige Breite Föhre fort, welches sich entlang der Grenze mit Gaaden, bis zum Jennyberg, Friedrichshöhe und Prießnitztal zieht und südlich der Goldenen Stiege mit dem Frauenstein und dessen Steinbruch, sowie dem Eichkogel in Weingärten übergeht.

Maria Enzersdorf
Hinterbrühl Wiener Neudorf
Gaaden Guntramsdorf

Geologie

Als karstige, von markanten Kalkfelsen bis Dolomitwänden geprägtes und gleichzeitig ehemaliges Hanggebiet des Paratethys Meer ist Mödling, wie viele Orte der Thermenregion, nicht nur bei Weinhauern und Kletterern geschätzt, sondern auch reich an Fossilien. So z.B. die diversen Steilhänge bei der Goldenen Stiege mit der Rauhen Platte für Kletterer, oder im Rehgraben abseitz des Prießnitztals.

Aufgrund des Kalkvorkommens wurde in der Vergangenheit auch in Mödling Kalk gebrannt.

Klima

In Mödling am Eichkogel schneiden sich die pannonische sowie die atlantische Klimazone.

Weiters ist das Klima einerseits durch jenes des Wienerwalds und andererseits durch jenes des Wiener Beckens geprägt. So z.B. lichtet sich im Herbst der oft hartnäckige Nebel des Wiener Beckens rasch im Verlauf der Brühl.

In trockenen Sommern ist in dem von Nadelbäumen geprägten Waldgebiet der Stadt hohes Feuerrisiko gegeben, so sind in der Vergangenheit wiederholt größere Waldbrände durch Fahrlässigkeit entstanden.

Geschichte


Erste Siedlungsräume

Die ersten Siedlungsfunde gehen bis in die Jungsteinzeit (5000–2000 v. Chr.) zurück, wie ein Grabfund einer Doppelbestattung zeigt. Der Ort ist namengebend für die Mödling-Zöbing/Jevišovice-Gruppe der Kupfersteinzeit. Auf dem Jennyberg wurden Funde der Badener Kultur gemacht. Viele Funde wurden auch auf dem Kalenderberg und dem Jennyberg aus der Hallstattzeit (8.–5. Jhdt. v.Chr.) gemacht.

Erstes Jahrtausend n. Chr.

Mit dem Beginn des ersten Jahrtausends n. Chr. kam die Region unter römische Kontrolle. In der Nähe des Bahnhofs fand man römische Münzen und ein Grab. Unweit entfernt fanden sich ostgermanische Gräber, die auf die Bewohner der Region nach dem Rückzug Roms verweisen.

Ein langobardisches Gräberfeld im Süden von Mödling zeugt von der Besiedlung durch die Langobarden, die sich hier gegen Ende der Völkerwanderungszeit mit dem 6. Jhdt. niederließen, bevor die Masse dieses Volkes nach Pannonien und schließlich Italien abzog und den Awaren das Karpatenbecken überließ. Das Stadtgebiet Mödlings blieb während dieser Zeit besiedelt. Dies zeigten Ausgrabungen eines awarenzeitlichen Gräberfeldes mit über 500 Gräbern an der Goldenen Stiege. Grabbeigaben und vollständig erhaltene Skelette sind im Museum der Stadt Mödling ausgestellt.

Nach der Eroberung durch Karl den Großen und Sieg über die Awaren im Jahr 803 setzte die Besiedlung aus dem bayrisch-fränkischen Raum ein. Im Zuge dessen wurde die St. Martinskirche bei der heutigen Waisenhauskirche als Stützpunkt der Christianisierung errichtet,[2] und stellte den damaligen Siedlungskern, östlich abseits des späteren Ortskerns von heute dar.[3] Aus dem 9. Jahrhundert stammt auch die älteste nachgewiesene karolingische Vorgängerkirche der heutigen St. Othmarkirche.

Entwicklung des Markts

Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 8. September 903 im Zuge eines Gutstausches zwischen zwei Bischöfen als MEDILIHHA ULTRA MONTEM COMMIGENUM. Erst nach der Schlacht auf dem Lechfeld 955 dürfte die endgültige Besiedlung durch die Bayern begonnen haben. Womit sich das Siedlungsgebiet von der zerstörten Siedlung um die St. Martinskirche an den heutigen Ortskern, mit einem Anger (Klostergasse/Hauptstraße) zwischen altem (Josef Deutsch-Platz) und neuem Kornmarkt (Freiheitsplatz), verlagerte. Trotz dieser Verlagerung blieb die Martinskirche bis 1475 Pfarrkirche, und wurde erst 1683 zerstört und 1787 abgetragen. Der angeschlossene alte Friedhof von Mödling blieb bis zur Eröffnung des aktuellen am Eichkogel 1876 erhalten. Das Gelände des Friedhofs und der Martinskirche wurde schlussendlich 1889 durch das Waisenhaus überbaut.

Herrschaftssitz war vom 11. Jahrhundert an bis 1177 eine Burganlage um die heutige Othmarkirche. Im Jahr 1177 erhielt Heinrich der Ältere, der Sohn von Heinrich II. Jasomirgott, die Herrschaft, die ein Gebiet von Liesing bis zur Piesting und Bruck umfasste. Dies bezeugen Unterlagen, die sich im Stift Heiligenkreuz befinden. Hiermit wurde Mödling für einige Zeit Sitz einer Nebenlinie der Babenberger auf der heutigen Burgruine Mödling, wobei die Burg mit dem Ort über die Goldene Stiege erreichbar war[4] und bis 1556 genutzt wurde. Nachdem das Interesse auf der Burg Mödling mehr auf Kunst und Kultur als auf dem Herrschen lag, war hier des Öfteren auch Walther von der Vogelweide zu Gast. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde neben einer romanischen Vorgängerkirche der heutigen St. Othmarkirche der noch heute erhaltene Karner mit romanischen und byzantinischen Elementen errichtet. Bereits in dieser Zeit war Mödling ein bedeutender Weinort, neben Langenlois einer der bedeutendsten in ganz Niederösterreich.

Unter Herzog Albrecht II. wurde Medlich, wie es damals hieß, im Jahr 1343 zum Markt erhoben. Die Einfriedung des Markts zog sich zuletzt als Palisadenzaun über das östliche St. Merten-,[3] später Ungartor (bei Hauptstraße 31/35), das südwestliche Neusiedler Tor (nach Neusiedlerbrücke, bei Neusiedler Straße 14/15), das südöstliche Eisentor (nach Eisentorbrücke, bei Eisentorgasse 6) und das nördliche Enzersdorfer, bzw. Wiener Tor (bei Enzersdorfer Straße 2/3), diese bestanden bis zu deren Abbau im 18./19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde auch vor dem Ungartor eine hohe gotische Säule der Dombauhütte St. Stephan errichtet, von der heute nach dessen Abtragung 1876 nur noch ein kleiner Teil im Museumspark ausgestellt ist. 1374 wurde die Schranne (heute das alte Rathaus) am Marktplatz, dem heutigen Schrannenplatz, errichtet. Ab dem 14. Jahrhundert war auch eine jüdische Gemeinde nachweisbar, welche eine Synagoge in der Judengasse, der heutigen Kaiserin Elisabeth-Straße 7, hatte. Mit der Judenvertreibung des Jahres 1421 wurde jedoch die Gemeinde aufgelöst und erst 1840 wieder errichtet.[5]

Ab 1426 zählte Mödling als landesfürstliche Mark zur Kurie der Städte und Märkte im Verband der Landstände Österreichs unter der Enns.[2] 1458 bekommt der Markt sein eigenes Wappen, wobei die Verwendung des Steirischen Panthers wahrscheinlich bezug auf den Verleiher Kaiser Friedrich III. nimmt.[6] Ebenfalls im 15. Jahrhundert wurden in kurzer Abfolge die Spitalskirche und die heutige St. Othmarkirche erbaut, letztere wurde 1475 zur Pfarrkirche.

Frühmoderne Entwicklungen

Bei der ersten Osmanenbelagerung 1529 wurde ein großer Teil der Stadt zerstört. Aus der folgenden Zeit, dem 16. (aber auch teilweise dem 15.) Jahrhundert, stammt der Renaissance-Teil, der älteste prägende Teil, nach den mittelalterlichen Kirchen, des heutigen historischen Häuser- und Fassadenensembles des Orts, so etwa die zahlreichen repräsentativen Häuser des aufkommenden Bürgertums oder die Erweiterung des heutigen Alten Rathauses mit einem Turm (1548). Im Jahr 1580 war die Mödlinger Bevölkerung zu 90 % protestantisch, etwas mehr als in ganz Niederösterreich.[7] Ab Anfang des 16. Jahrhunderts besaß Mödling de facto, ab 1607 de iure ein eigenes Landgericht (Hochgericht).[2] Seit 1631 bestand bis 1785 ein Kapuzinerkloster an der Stelle des heutigen Bezirksmuseums vor dem Alten Kornmarkt, dem heutigen Josef Deutsch-Platz.

Bei der Pest in Wien 1679 starben auch in Mödling viele Einwohner. Bei der zweiten Osmanenbelagerung 1683 wurde ein Großteil der Bewohner getötet. Es gelang jedoch eine Wiederbelebung durch Siedler aus der Steiermark. Da bei der zweiten Pestepidemie 1713 nur 22 Bewohner starben, wurde als Dank die Dreifaltigkeitssäule oder Pestsäule, wie sie heute genannt wird, am neuen Kornmarkt, dem heutigen Freiheitsplatz, erbaut.

1805 und 1809 wurde Mödling von den Franzosen besetzt. Zu dieser Zeit lebten hier rund zweitausend Einwohner.[8] Als Teil des Liechtensteinischen Landschaftsparks im heutigen Naturpark Föhrenberge wurden ab 1807 die damals kahlen Hügel mit Österreichischen Schwarz-Föhren aufgeforstet und 1810 der neoromantische Schwarze Turm auf einem Fundament eines alten Wachturms von 1596, sowie 1813 der Husarentempel mit Gräbern von Soldaten der Schlacht bei Aspern (1809) errichtet. Das durch diese Veränderungen eingebettete Mödlingbachtal, die sogenannte Brühl, wurde im Biedermeier, spätestens durch Ludwig van Beethovens Wirken in Mödling ab 1818, ein geschätztes Ziel von Komponisten der Wiener Klassik, Romantik und auch der modernen Wiener Schule um Arnold Schönberg. So sind diesen zwei nicht Mödling gebürtigen Komponisten heute sogar eigene Museen im Ort gewidmet. Kern dieser Musik-und-Tanz-Szene in Mödling wurde die von Beethoven gepriesene Gastwirtschaft „Zu den 2 Raben“ an der Meiereiwiese, gegenüber der Königsmühle (eine der Ältesten am Mödlingbach, seit 15. Jhd., auch sagenumwobene Schädelmühle), in der damals noch nicht eingemeindeten Vorderbrühl, dessen späterer Bau heute noch besteht.[9]

Entwicklung der modernen Stadt

1841 wurde der Bahnhof Mödling, der seit 1839 in Bau befindlichen Südbahn, für den Verkehr nach Wiener Neustadt[10] und Wien eröffnet, sowie 1845 zum Ausgangspunkt der bis zum Zweiten Weltkrieg bestehenden Laxenburger Bahn.

Während der Revolution 1848/1849 gegen das System Metternich fanden betriebliche Störaktionen der Arbeiterschaft statt, jedoch ohne Kooperationsbereitschaft der bürgerlichen Revolution.[11] 1850 entstand eine einfache Kuranstalt Prießnitztal, benannt nach der angewandten Kaltwasserkur von Vinzenz Prießnitz. Die Anstalt wurde 1880 zu einem Sanatorium ausgebaut und bestand bis zum Zweiten Weltkrieg, 1968 wurde an dessen Stelle eine Wohnsiedlung erbaut. Ab 1864 wurde die hölzerne Wasserversorgung aus dem Mittelalter ersetzt und langsam ausgebaut.[12] Ab 1866 erfasste Mödling die Cholera erneut, nach dem ersten Ausbruch 1831/1832, im Zuge der Cholera Pandemien.

Durch die vom Staatsgrundgesetz 1867 garantierte Meinungsfreiheit fanden sich neue Interessenverbände in Mödling, so auch von Arbeitern.[13] Mit 1869 war die damals zweijährige Mittelschule Francisco Josephinum, inklusive der ersten Brauerschule Österreichs[14] außerhalb des Siedlungsgebiets, gegenüber der Brauerei errichtet worden und siedelte erst 1934 aus Mödling ab, heute befindet sich an deren Stelle das Neusiedlerviertel. Für die I. Wiener Hochquellenwasserleitung wurde 1872 das Aquädukt Mödling erbaut. Mit der ersten großen Industrialisierung des Orts, dem Bau der Mödlinger Lokomotivfabrik 1872 und deren noch heute bestehenden Arbeiter-Kolonie, begann trotz dessen Schließung 1874, bzw. der Weltwirtschaftskrise 1873–1896 erstmalig eine großflächige Erweiterung des historischen Ortsgebiets, welche in Folge zur Schöffelvorstadt heranwuchs. Etwas später setzte auch südlich um die Neusiedlerstraße eine Siedlungsausdehnung ein, denn das Wachstum der Bevölkerung stieg zu dieser Zeit drastisch an bis zu dessen Abflachung mit dem Ersten Weltkrieg.

1875, unter dem Bürgermeister und Retter des Wienerwalds Josef Schöffel, wurde der Markt Mödling zur Stadt erhoben, Gasbeleuchtung eingeführt, bei der Bürgerspitalmühle der Kurpark mit dem Kursalon, einem Sommertheater und den Zugängen zum Frauenstein eröffnet, denn Mödling hatte sich zu einem Kurort mit diversen Kurhäusern entwickelt. Im Jahr darauf wurden die Klausen und Vorderbrühl eingemeindet.[1] Es folgten die Gründung des Krankenhauses (1882), die erste elektrische Eisenbahn Österreichs (1883–1932) in die Hinterbrühl mit Ausgangspunkt des nun auch unterführten Bahnhof Mödling, der Endbahnhof der 360er Dampftramway nach Wien (1886) welche bis 1967[15] in Betrieb war, Feuerwehr und Rettung (1887), das Waisenhaus (1889), der Bezirk Mödling (1896),[16] Eröffnung des Gymnasium Franz-Keim-Gasse (1897) und die heutige HTL Mödling als Technische Militärakademie (1904) neben dem Francisco Josephinum.

1904 wurde unter Bürgermeister Jakob Thoma, nach Plänen von Charles Lomax, auf dem Gemeindegebiet von Wr. Neudorf in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. die erste biologische Kläranlage Mitteleuropas errichtet.[17]

1912 wurde die heute als Stadttheater Mödling geführte "Mödlinger Bühne", die älteste erhalten gebliebene Bühne und ehemaliges Kino Mödlings, erbaut. 1914 wurde der Jugendstilbau der Jakob Thoma Schule eröffnet. Das anwachsende Neu-Mödling bildete zunehmend einen Fokuspunkt für die Arbeiter des ganzen Bezirks, so fanden sich nach der Gründung 1892 der sozialdemokratischen Partei von Mödling und des Arbeiter-Konsumvereines im Bezirk deren Verwaltungszentrum im Arbeiterheim (Neudorferstraße 8)[18] und dem späteren Jugendstil-Zubau nach Hubert Gessner, dem heute letzten bestehenden ehemaligen Konsum Vereinshaus (1913). Weiters entstand in Neu-Mödling die "Fünfhaus"-Siedlung (1914) der Baugenossenschaft Mödling (1912, Vorsitz Ferdinand Buchberger) neben dem heutigen Krankenhaus, sowie ergänzend das nahegelegene unter Leopold Müller 1918 bezogene Kinderfreundeheim (heute Josef Schöffel-Haus).[19]

Am 22. Juni 1919 wurde die erste allgemeine Gemeinderatswahl abgehalten und in Folge Ferdinand Buchberger zum ersten sozialistischen Bürgermeister gewählt. Mit 1927 verbesserte das Städtische Wasserwerk die bestehende Wasserversorgung. Nach Schließung bestehender Bäder und Kurbäder wurde 1928 das Stadtbad unweit des im 17. Jhd. bestehenden Mödlinger Teichs[3] errichtet.

Mödlinger SDAP-Vorsitzender und Gemeinderat Leopold Müller wurde 1925 ein frühes Opfer faschistischer Gewalt durch Mödlinger Frontkämpfer vor dem durch ihn gegründeten heutigen Schöffel-Haus. Es folgte ein mahnender durch u.a. Renner und Seitz hochrangig begleiteter Trauerzug von Mödling nach Wien.[20]

Im Zuge des Österreichischen Bürgerkriegs verschanzten sich zwischen 35 und 200 Unterstützer der sozialistischen Republikaner gegen Exekutive und Heimwehr beim heutigen Krankenhaus in der Siedlung Fünfhaus, sowie in Folge gegen das in St. Gabriel Position bezogen habende Bundesheer, dabei wurden zwei Sozialisten und ein Unbeteiligter erschossen.[21]

Während der Novemberpogrome 1938 wurden in Mödling die jüdischen Bewohner von antisemitischen Mitbürgern verfolgt und deren Synagoge zerstört, seit 2003 ist an dessen Stelle an der Enzersdorferstraße 6 ein Mahnmal.[5]

Nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 wurde der Ort in die Stadt Wien zum 24. Bezirk eingemeindet. Erst im Jahr 1954 wurde der Ort wieder eigenständig und fiel wieder an Niederösterreich zurück. Aufgrund der Luftangriffe auf Wien wurden neben der Seegrotte in der Hinterbrühl zivile Bunkeranlagen mit diversen Zugängen in der Mödlinger Brühl im Kalenderberg angelegt, welche heute nur in Teilen begehbar sind, einer der einem Stollen wird durch das Theater im Bunker genutzt. Parallel hierzu wurde am Eichkogel eine Flak-Stellung errichtet und zuletzt durch "Volkssturm"-Rekrutierung mit Minderjährigen besetzt. Vor der Befreiung von Wien durch die 3. Ukrainische Front der Roten Armee steckte die Mödlinger NS ihre Parteihäuser in der Pfarrgasse und Goethegasse in Brand.[22] Dann am 5. April 1945[22] bis 6. April befreite die rote 100. Garde-Schützendivision[23] des 39. Garde-Schützenkorps der 9. Gardearmee Mödling, die berüchtigte 2. SS-Panzer-Division von Süden her vor sich her treibend, und begann damit den Kampf in Wien.

Während des Naziregimes wurden viele Mödlinger vertrieben, deportiert und ermordet, darunter rund 300 jüdische. Zum Gedenken an die ermordeten Mödlinger Opfer des NS-Regimes, unter ihnen auch die am Mödlinger Krankenhaus tätige Regimegegnerin Maria Restituta, wurden am 14. August 2006 Stolpersteine von Gunter Demnig verlegt.[5]

Entwicklung der spätmodernen Stadt

Mödling blieb bis 1954 mit allen anderen 1938 in Wien integrierten Gemeinden auf Wunsch der Alliierten Kommission Teil von Groß-Wien, obwohl bereits 1946 der Nationalrat das Gebietsänderungsgesetz zur weitgehenden Rückstellung beschloss. Diese Rechtslage von 1946-1954 verunmöglichte in allen Teilen Groß-Wiens Bezirksvertretungswahlen, bzw. jegliche Kommunalwahlen. Ab 1946, und bis 1955 wieder Gemeinderatswahlen in Mödling abgehalten wurden wählte ein provisorischer Gemeindeausschuss[24] und später Gemeinderat,[25] gleichzeitig bis 1954 als Bezirksvertretung, mit Stimmverhältnissen lokaler Landtagswahlergebnisse, einen designierten Bürgermeister, dieser wurde 1946-1954 vom Wiener Bürgermeister zu einem Ortsvorsteher ernannt und mit kommunaler Funktion eines Bezirksvorsteher betraut.[26]

In der Nachkriegszeit wurden vermehrt Flächen für Autos und Straßen (z.B. Verbreiterung für Busse) frei gemacht, so z.B. der Brunner Brauhof beim Bahnhof (1959), der Josef Deutsch-Platz, der Freiheitsplatz, der erste Abschnitt der Badstraße,[27] zudem wurden alle Lokalbahnstrecken zugunsten von Buslinien nicht mehr finanziert. Dieser Entwicklung wurde 1978 die Nutzung der 360er Straßenbahntrasse als Promenade und 1976 die Einrichtung der Fußgängerzone entgegen gesetzt, wobei erstmals eine durch die Stadt führende Bundesstraße zur Fußgängerzone erklärt wurde. In Folge wurden auch der Freiheits- und Josef Deutsch-Platz teilweise wieder hergestellt, indem die Klostergasse und speziell deren Einfahrten durch indirekte Zufahrten entschleunigt und fußgängerfreundlich gemacht wurden. Zuvor wurden bereits die Marktbrunnen des Freiheitsplatzes und Josef Deutsch-Platzes, zugunsten der weiterhin bestehenden Parkplatzflächen, zum Bahnhofplatz und Schrannenplatz versetzt. Mödling, bzw. das Ortsgebiet abseits der Hügel, wurde zu dieser Zeit endgültig zu einem durchgehend bebauten Raum und erfuhr ab den 1970ern auch wieder einen Bevölkerungszuwachs und Nachverdichtung selbst in Hanglagen.

Gegen Ende des Jahrhunderts übersiedelten dann das Gericht, die Bezirkshauptmannschaft, die Feuerwehr und das Finanzamt aus der Altstadt in moderne Gebäude in die Schöffelstadt, bzw. nach Neu Mödling jenseits der Bahn. Dieser Entwicklung kam 1983 der Lückenschluss entlang des Mödlingbachs durch den Pepi-Wagner Durchgang unter den Bahnhofsgleisen entgegen und ermöglichte eine naturnahe Fuß- und Radwegachse von Wr. Neudorf bis Hinterbrühl.

Ab den 1990ern wurde der Mödlingbach renaturiert, u.a. um die Wirkung gegen Hochwasser zu erhöhen. Ursprünglich gesäumt von Mühlen und deren Zuläufen wurde der Bach im 19. und 20. Jahrhundert reguliert, womit Hochwässer aus der Stadt ins Flachland verlagert wurden. Mit 1999 wurde der im Bauhausstil ausgeführte Teil des Gymnasiums Franz-Keim-Gasse zum Haus der Jugend und zur Redbox-Veranstaltungshalle.

Nach Auszug der seit 1979 ansässigen Gendarmerie-Zentralschule am Areal des ehemaligen Francisco Josephinum entstand ab 2016 das Neusiedler Viertel. Die verdichtende Nutzung alter Gebäude und Betriebsflächen, wie zuvor für die BH am alten Mödlinger Lokomotivfabrik-Gelände, nahm in den letzten Jahren wieder zu, so z.B. aktuell eine öffentlich gezielte Erschließung des ehemaligen Rotes Kreuz-Katastrophenschutzlagers auf Teilen des Waisenhausgebiets oder Pläne für die Leiner-Gründe.

Bevölkerung


Bevölkerungsentwicklung

Nach der Verneunfachung der Bevölkerung im 19. Jhdt. bis 1910 von rund 2.000[28] auf 18.000, mit rapidem Anstieg ab 1880, sank die Bewohnerzahl bis 1961 auf 17.000 und stieg langsam wieder bis 1991 auf die heutigen knapp über 20.000 Einwohner, wobei mehr als die Hälfte der heutigen Wohngebäude aus der Zeit nach 1961, insbesondere bis 1980 stammen.[29]


Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 59,4 % der Einwohner römisch-katholisch und 8,4 % evangelisch. 3,1 % sind Muslime, 4,1 % gehören orthodoxen Kirchen an und 0,1 % sind israelitisch. 19,0 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik


Der Bürgermeister von Mödling wird seit 1985 durch die ÖVP gestellt. Von 1985-2003 war Harald Lowatschek Bürgermeister, der bereits ab 1975 in Opposition das Amt des zweiten Vizebürgermeisters ausübte. Seit 2003 ist Hans Stefan Hintner Bürgermeister.

Seit 1975 gab es im Mödlinger Gemeinderat keine absolute Mehrheit. Deshalb bildete ab 1985 die ÖVP jeweils mit einer der anderen Listen eine Koalition.

Die erste Kommunalwahl nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1955 statt. Seitdem wurde alle fünf Jahre der Gemeinderat neu gewählt.

Im Gemeinderat gebildete Koalitionen

  • 1946: SPÖ & ÖVP & KPÖ (im provisorischen Gemeindeausschuss)[24]
  • 1955–1960: SPÖ (1955 erste Gemeinderatswahl nach 2. Weltkrieg)
  • 1960–1965: SPÖ
  • 1965–1970: ÖVP
  • 1970–1975: ÖVP
  • 1975–1980: SPÖ & FPÖ
  • 1980–1985: SPÖ
  • 1985–1990: ÖVP & Liste Wagner (Pepi Wagner)
  • 1990–1995: ÖVP & SPÖ
  • 1995–2000: ÖVP & Wir für Mödling (Pepi Wagner)
  • 2000–2005: ÖVP & SPÖ
  • 2005–2010: ÖVP & SPÖ
  • 2010–2015: ÖVP & Grüne
  • 2015–2020: ÖVP & Grüne
  • seit 2020: ÖVP & SPÖ

Mandatsverteilung im Gemeinde & Stadtrat

Mandatsverteilungen im Gemeinderat6
Wahl ÖVP Grüne SPÖ NEOS/LIF1 FPÖ WIR2 BMK3 WfM4 M 20005
1990 17 1 11 2 10
1995[30] 16 2 8 4 4 7
2000[31] 15 5 10 1 4 5 1
2005[32] 18 7 12 2 2
2010[33] 19 8 9 3 1 1
2015[34] 18 10 8 4 1
2020[35] 16 11 8 3 2 1
Mandatsverteilungen im Stadtrat7
Wahl ÖVP Grüne SPÖ NEOS/LIF1 FPÖ WIR2 BMK3 WfM4 M 20005
2015[36] 6 3 2 1
2020[35] 6 4 3 1
1 2020 Antritt als NEOS}
2 Wir für Mödling – Eva Maier
3 Bürgerliste Michael Kanyka
4 Wir für Mödling, vormals Liste Pepi Wagner
5 Mödling 2000
6 Die Anzahl der Gemeinderäte beträgt 41.
7 Die Anzahl der Stadträte kann in Mödling zwischen 9 und 14 variieren.

Bürgermeister

  • 1593 bis 1611: Georg Wiesing (als kaiserlicher Verwalter)
  • 1680er: Ignaz Viechtl (als Marktrichter, v. Beruf Müller)
  • 1822 bis 1848: Anton Bayer (längst amtierender)
  • 1848 bis 1861: Josef Scheffer
  • 1861 bis 1864: Johann Aichinger
  • 1864 bis 1868: Johann Nowotny-Mannagetta
  • 1870 bis 1873: Johann Aichinger
  • 1873 bis 1882: Josef Schöffel
  • 1882 bis 1885: Johann Nehammer
  • 1885 bis 1888: Alois Specht
  • 1888 bis 1890: Gustav Adolph
  • 1890 bis 1910: Jakob Thoma (CSP)
  • 1910: Josef Sarauer (geschäftsführender Vizebürgermeister)
  • 1910 bis 1911: Jakob Schafhauser
  • 1911 bis 1918: Thomas Thamussino
  • 1918: Hugo Ritter von Grimm (Gerichtskommissär)
  • 1918 bis 1919: Volksrat mit den Vorsitzenden Ferdinand Buchberger, Adolf Rziha und August Segur-Cabanac (abgelöst am 31. März 1919 durch Robert Mutschlechner)
  • 1919 bis 1922: Ferdinand Buchberger (SDAP), erster sozialistischer nach erster allgemeinen Gemeinderatswahl
  • 1922 bis 1925: Josef Lowatschek (CSP), ab 1924 durch das Land NÖ bestellt, da nach den SDAP auch die CSP Gemeinderatsmitglieder ihr Mandat zurücklegten
  • 1925 bis 1929: Ferdinand Buchberger (SDAP)
  • 1929 bis 1934: Hans Schürff (GDVP)
  • 1934 bis 1938: Josef Lowatschek (CSP)
  • 1938: Gustav Hartmann (designierter Bürgermeister)
  • von 1938 bis 1954 war Mödling in Wien eingemeindet, ab 1946 war Ferdinand Buchberger und ab 1951 Josef Deutsch als designierter Bürgermeister durch den provisorischen Gemeindeausschuss und später Gemeinderat gewählt und als Ortsvorsteher mit den Funktionen des Bezirksvorstehers betraut[26]
  • 1954 bis 1955: Carl Zwilling (ÖVP), provisorisch bis zur ersten Gemeinderatswahl 1955
  • 1955 bis 1965: Josef Deutsch (SPÖ)
  • 1965 bis 1972: Karl Stingl (ÖVP)
  • 1972 bis 1975: Rudolf Schwarzrock (ÖVP)
  • 1975 bis 1980: Heinz Horny (SPÖ), mit halbjähriger Unterbrechung 1979, durch Rücktritt aller ÖVP Gemeinderäte wurde ein Regierungskommissär (Walter Gamauf) eingesetzt
  • 1980 bis 1982: Friedrich Lehr (SPÖ)
  • 1982 bis 1985: Werner Burg (SPÖ)
  • 1985 bis 2003: Harald Lowatschek (ÖVP)
  • seit 2003: Hans Stefan Hintner[37] (ÖVP)

1. Vizebürgermeister

  • 1946: Carl Zwilling (ÖVP) und Josef Dworschak (KPÖ),[26] designiert da noch in Wien eingemeindet
  • 1954 bis 1955: Josef Deutsch (SPÖ)
  • 1970: Friedrich Lehr (SPÖ), in Opposition
  • 1975 bis 1985: 1. Harald Ofner (FPÖ), 2. Harald Lowatschek (ÖVP), 3. Friedrich Lehr (SPÖ)
  • 1985 bis 1990: Pepi Wagner (Liste Wagner)
  • 1990 bis 1995: Robert Karpfen (SPÖ)
  • 1995 bis 2000: Pepi Wagner (WfM)
  • 2000 bis 2010: Andreas Holzmann (SPÖ), bis 2015 Vizebürgermeister in Opposition
  • 2010 bis 2020: Gerhard Wannenmacher (Grüne)
  • seit 2020: Silvia Drechsler (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Die gut erhaltene und renovierte Altstadt steht unter dem Schutz der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.

Im Rathaus ist auch das Standesamt untergebracht. Aufgrund seines Ambientes hat sich Mödling auch einen Ruf als Hochzeitsstadt erworben. Mit der Kaiserin Elisabethstraße und dem Schrannenplatz errichtete Mödling im Jahr 1976 eine Fußgängerzone, wobei erstmals eine durch die Stadt führende Bundesstraße zur Fußgängerzone erklärt wurde.

Neben der geschützten Stadt selbst gibt es noch das Naturschutzgebiet am Eichkogel, der auf seinen Halbtrockenrasen seltene Pflanzen, wie das vom Aussterben bedrohte Knollen-Brandkraut (Phlomis tuberosa) und andere beherbergt. Aber auch in den Felsen der Klausen wachsen seltene Pflanzen, wie die Mödlinger Feder-Nelke (Dianthus plumarius subsp. neilreichii), die erst Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Botaniker August Neilreich entdeckt wurde, oder der Deutsche Alant (Inula germanica). Hier gibt es außerdem große Bestände der seltenen Schwarz-Föhre (Pinus nigra subsp. nigra) und zahlreiche romantische Ruinen des Fürsten Johann I. Josef. Dazu gehört auch die Burgruine Mödling, die auf den Resten der ehemaligen herzoglichen Burg Mödling steht. Letztere zählt zu den drei von Walther von der Vogelweide besungenen Orten, an denen er besonders gefördert wurde. Wegen der malerischen Umgebung und deren Gestaltung als Landschaftspark war Mödling im Biedermeier ein von Künstlern häufig besuchtes Ausflugsziel.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mödling

Museen

Bühnen

  • Stadttheater Mödling
  • Bühne Mayer (im Mautwirtshaus)
  • Mödlinger Puppenkiste
  • Theater im Bunker, befindet sich in einem ehemaligen Luftschutzstollen in der Vorderbrühl
  • Komödienspiele, Sommertheater im Stadttheater[Anm. 1]
  • Shakespeare, Sommertheater im Konzerthof der Stadtgemeinde Mödling
  • Stadtgalerie Mödling Veranstaltungszentrum
  • Raiffeisen Forum Mödling
  • Redbox (Haus der Jugend)

Feste

  • Mödlinger Fasching (inkl. Umzug seit 1969)[38]
  • Weinfest Mödling
  • Genussmeile
  • Grünes Wanderkino und Parkfest
  • Podium Festival (Kammermusik)
  • Sturm und Klang Festival (Alternativmusik)
  • Silvester am Schrannenplatz
  • Diverse 1. Mai Feste (u.a. zunächst ab dem späten 19. Jhd. als sozialistische Familienfeste im Prießnitztal)
  • Mödlinger Krimi- & Literaturnacht
  • Mödlinger LITEROTIK-Nacht
  • Autofreier Tag - Streetevent & OpenDOOR
  • Lange Einkaufsnacht
  • Streetfood City-Mödling
  • Straßenspektakel rund um das Schöffel-Haus
  • Regional und Kostbar Markt
  • Kunsthandwerksmarkt Mödling
  • Mittelalterfest zu Mödling

Mödlinger Advent

  • Adventmarkt in der Altstadt
  • Eva`s Adventmarkt am Hyrtl-Platz
  • Mödlinger Mittelalteradvent

Wochenmärkte

  • Bauernmarkt in der Altstadt
  • Bauernmarkt in der Schöffelstadt
  • Bauernmarkt in der Kolonie
  • Bauernmarkt vor dem Museum

Flohmärkte

  • Flohmarkt des Roten Kreuzes
  • Flohmarkt in der Altstadt
  • Flohmarkt Gymnasium Bachgasse
  • Flohmarkt Lowatschekgasse 17
  • Flohmarkt im Neusiedlerviertel
  • Flohmarkt im Schöffelpark
  • Großer Kindersachenflohmarkt im Schwarzrockpark
  • Kindersachenflohmarkt im Museumspark

Sportstätten

  • Stadtbad Mödling (inkl. Kunsteisbahn & Hallenbad)
  • Sportzentrum Mödling
  • Stadion Mödling
  • ASV Hinterbrühl - Mödling
  • Turnplatz des ÖTB TV Mödling
  • "Alle Neune" (Kegelbahn)
  • Tennisclub Union Mödling
  • Brühl Mödlinger Tennis Club
  • rocktopia - die Kletterhalle
  • Robert Karpfen Klettersteig

Tanz

  • DrumArt - drum & dance - Kulturraum
  • Ballettschule Schwamberger

Vereine

Sport

Sonstige

Bildung, Gesundheit, Verwaltung und Soziales


Als Bezirkshauptstadt ist Mödling Sitz einer Reihe bedeutender Verwaltungsstellen. In Mödling befindet sich:

Die Gemeinde Mödling sieht sich mit ihren vielen Schulen als Schulstadt und ist speziell mit ihrem Landesklinikum Thermenregion Mödling ein wichtiges regionales Gesundheitszentrum.

Bildung

Bibliotheken

  • Bücherei der Evangelikale Freikirchliche Gemeinde Mödling
  • Bücherei der Arbeiterkammer Mödling

Gesundheit

  • Diagnosezentrum Mödling
  • Institut für bildgebende Diagnostik
  • Villa Medica

Soziales

  • Psychosoziales Gesundheitszentrum
  • Wohngruppen Mödling (Caritas Österreich)
  • Sozialstation Mödling, Pflege Zuhause (Caritas Österreich)
  • Landespflegeheim Mödling
  • KOBV der Behindertenverband Mödling und Umgebung
  • Hilfswerk Mödling
  • die möwe - Kinderschutzzentrum
  • Sozialmarkt Soogut

Jugendeinrichtungen

  • Haus der Jugend (inkl. Redbox)
  • Waggon Jugendberatungsstelle

Asyl

Sozialer Wohnbau

  • Gemeindebau der Stadtgemeinde Mödling
  • Baugenossenschaft Mödling
  • WET gemeinnützige WohnbaugesmbH

Diverses

  • Volksheim Josef Schöffel-Haus (ehemaliges Kinderfreundeheim (1918),[19] davor Gasthaus Hollecek)
  • Gemeindehaus der Evangelischen Pfarrgemeinde Mödling (ehemaliger öffentlicher Kindergarten und Arbeitsschule des Evangelischen Frauen-Vereins in Mödling von 1877)
  • Hand.Werk.Stadt - Halle 6 - Makerspace
  • Book & Cook

Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft

Ursprünglich ein geschätzter Weinhauerort, Markt, Ort mit hoher Mühlendichte und dann später Kurort, war Mödling zuletzt durch Großbetriebe geprägt. Viele der Großbetriebe sind nach Wiener Neudorf in das Industriezentrum Niederösterreich Süd abgewandert, wenn auch vereinzelt noch Betriebe wie von Knorr-Bremse oder das EVN-Fernwärmekraftwerk ansässig sind.

Heute dominiert eher Kleingewerbe, welches jedoch teilweise Jahrhunderte alte Betriebsgeschichte nachweisen kann, so z.B. der zentrale Krawany oder die Lebzelterei Rachenzentner.

Der Dienstleistungssektor ist ausgeprägt und diversifiziert, auch im TV oder vermehrt Startup Bereich.

Energiewirtschaft

Mödling ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Mödling erzeugt wird, aufgeschlossen. Die öffentlichen Gebäude, wie Schulen, Ämter und Kranken- und Pflegeanstalten, als auch großvolumige Wohnbauten werden mit dieser Fernwärme versorgt.

Vereinzelt versucht die Gemeinde Solarenergie auf Dachflächen von Gemeindegebäuden zu nutzen und stadtklimatische Maßnahmen zu setzen.

Verkehr

Öffentlicher Nahverkehr

Mödling und speziell der Bahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des öffentlichen Verkehrs im Bezirk, per Schiene auf Nord-Süd-Achse und per Bus und Individualverkehr auf der West-Ost-Achse, in die Flügel des Bezirks und deren komplementäre Verkehrsinfrastruktur. Letztere West-Ost-Achse ist eine langjährige Herausforderung aufgrund des hohen Anbringerverkehrs bei gleichzeitig begrenzter Verfüg- und Belastbarkeit von Straßenzügen.

Die Stadt wird von der Südbahn durchquert, die mit Schnellbahn und Regionalzügen eine schnelle Verbindung nach Wien, Baden und Wiener Neustadt ermöglicht. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 ist Mödling an den Nächten vor Feiertagen und Wochenenden rund um die Uhr im Halbstundentakt mit Wien und im Stundentakt mit Wiener Neustadt verbunden.[40] Der Bahnhof ist für die zahlreichen Pendler auch mit einer großzügig angelegten Park&Ride-Anlage ausgestattet.

Innerstädtisch gibt es einen Citybus mit vier Linien, (1, 2a, 2b, 3) welcher vom ÖBB-Postbus betrieben wird.Außerdem führen von den zwei Busbahnhöfen (Bahnhof und Badstraße) Buslinien in den ganzen Bezirk sowie auch nach Siebenhirten und Liesing (Wien 23). Auch die Shopping City Süd wird durch die Buslinie 207 erschlossen.

Komplementiert wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs durch weitere Angebote im Bezirk: Zu nennen sind hier etwa die Badnerbahn, die ebenfalls an das Netz des Citybusses angeschlossen ist, sowie die Innere Aspangbahn und die Pottendorfer Linie.

Es gibt seit Jahren Bestrebungen, den Bahnhofsvorplatz zu renovieren und den Busbahnhof zu modernisieren; die Stadt Mödling hat auch schon eine Designstudie vorgestellt,[41] bisher ist aber kein konkretes Datum bekannt. 2014 wurde der vor allem im Schülerverkehr zur HTL Mödling bedeutende Busbahnhof Badstraße umgebaut.[42]

Weitere Verkehrsangebote

Seit den 2010er Jahren gibt es öffentlich gefördertes E-Carsharing, seit 2018 werden mehrere Standorte erfolgreich angeboten und weitere unter das gemeindenübergreifende Modell sharetoo geplant.

Mödling verfügt über ein Kurzparksystem, das Mitglied bei m-parking ist.

Die Stadt verfügt über ein besonders großes Netz von Radwegen, das unter der Regierungsbeteiligung der Grünen in den letzten Jahren massiv ausgeweitet worden ist.[43] Das niederösterreichweite öffentliche Nextbike Bikesharing Standortenetz bietet mehrere Standorte in der Stadt.

Die Autobahnanschlussstelle Mödling an die Südautobahn A2 ist zugleich die Anschlussstelle für die Shopping City Süd außerhalb der Stadt.

Weitere hochrangige Straßen im Großraum Mödling sind etwa die Außenring Autobahn A21, die Außenring Schnellstraße S1 und die Triesterstraße parallel zum ehemaligen Wiener Neustädter Kanal.

Verkehrsgeschichte

Von historischem Interesse ist in Bezug auf Verkehr noch

Städtepartnerschaften


Mödling pflegt Städtepartnerschaften und eine Städtefreundschaft mit[45]

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Bis 1900

1901 bis 1950

Ab 1951

Weitere Persönlichkeiten

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Mödling  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mödling – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise


  1. a b c Vorbereitung der Vereinigung von Mödling, Klausen und Vorderbrühl. – (Mödling-Klausen-Vorderbrühl.) . In: Die Presse, Local-Anzeiger, 28. September 1876, S. 9 (Online bei ANNO)
  2. a b c Mödling. In: Wien Geschichte Wiki. Stadt Wien, 27. August 2018, abgerufen am 27. Januar 2020.
  3. a b c Mödling - Wachstumsphasenkarte mit Legende. In: Österreichischer Städteatlas. Wiener Stadt- und Landesarchiv, 1982, abgerufen am 29. Januar 2020.
  4. Karlheinz Pilcz, nach Robert Eder: Die goldene Stiege in Mödling. Abgerufen am 23. Februar 2020.
  5. a b c Ehemalige Synagoge. In: Touren durch Mödling. Stadtgemeinde Mödling, abgerufen am 27. Januar 2020.
  6. 550 Jahre Mödlinger Wappen. Pfarre St. Othmar - Mödling, abgerufen am 23. Februar 2020.
  7. Evangelische Kirche. In: Touren durch Mödling. Stadtgemeinde Mödling, abgerufen am 27. Januar 2020.
  8. Wasserwerk Mödling. Abgerufen am 23. Februar 2020.
  9. Der Gasthof „Zu den 2 Raben“. In: Komponisten in Mödling. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  10. Südbahn. In: Wien Geschichte Wiki. Stadt Wien, 16. Januar 2019, abgerufen am 27. Januar 2020.
  11. SPÖ Bezirksorganisation Mödling (Hrsg.): Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Raum Mödling - Von den Anfängen bis zur Zweiten Republik. 2010, S. 18 (moedling-tour.at [PDF; abgerufen am 12. Februar 2020]).
  12. Geschichte. In: Wasserwerk. Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach, abgerufen am 28. Januar 2020.
  13. SPÖ Bezirksorganisation Mödling (Hrsg.): Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Raum Mödling - Von den Anfängen bis zur Zweiten Republik. 2010, S. 8 ff. (moedling-tour.at [PDF; abgerufen am 12. Februar 2020]).
  14. Gohren, Karl Theodor von auf DNB abgerufen am 11. März 2015
  15. Dann war der 360er endgültig tot… In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Dezember 1967, S. 7 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  16. Maria Enzersdorfer Rundschau Nr. 190 aus 2/2002 Seite 8, abgerufen am 17. April 2009
  17. Kläranlage Mödling. In: Stadtgemeinde Mödling. 2019, abgerufen am 3. September 2019.
  18. SPÖ Bezirksorganisation Mödling (Hrsg.): Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Raum Mödling - Von den Anfängen bis zur Zweiten Republik. 2010, S. 19, 22 (moedling-tour.at [PDF; abgerufen am 12. Februar 2020]).
  19. a b Baugenossenschaft Mödling (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre Baugenossenschaft Mödling. 2012, S. 25 (yumpu.com [abgerufen am 10. Februar 2020]).
  20. SPÖ Bezirksorganisation Mödling (Hrsg.): Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Raum Mödling - Von den Anfängen bis zur Zweiten Republik. 2010, S. 39 (moedling-tour.at [PDF; abgerufen am 12. Februar 2020]).
  21. SPÖ Mödling, Der 12. Februar im Raum Mödling noe.spoe.at
  22. a b Frühindustrie. In: Mödlinger Museum Online. Mödlinger Museum, 2020, abgerufen am 1. Februar 2020.
  23. Galbavy, Teresa: Der 24. Bezirk Mödling. Hrsg.: Universität Wien. 2012, S. 110, doi:10.25365/thesis.23178 (univie.ac.at [abgerufen am 14. Februar 2020] Diplomarbeit).
  24. a b Provisorischer Gemeindeausschuß Mödling . In: Österreichische Volksstimme. Organ/Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs, 12. Februar 1946, S. 5 (Online bei ANNO)
  25. Der Bürgermeister von Mödling 80 Jahre alt . In: Wiener Zeitung, 6. August 1946, S. 3 (Online bei ANNO)
  26. a b c Galbavy, Teresa: Der 24. Bezirk Mödling. Hrsg.: Universität Wien. 2012, S. 115 f., doi:10.25365/thesis.23178 (univie.ac.at [abgerufen am 14. Februar 2020] Diplomarbeit).
  27. Kurzer allgemeiner geschichtlicher Abriß. In: Mödlinger Stadtverkehrsmuseum. Peter Standenat, abgerufen am 27. Februar 2020.
  28. Wasserwerk Mödling. Abgerufen am 23. Februar 2020.
  29. 31717 - Mödling - Ein Blick auf die Gemeinde - Gebäude und Wohnungen - G4.3 - Gebäude nach Bauperiode. In: Statistik Austria. Abgerufen am 28. Februar 2020.
  30. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 10. Februar 2019.
  31. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 10. Februar 2019.
  32. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 10. Februar 2019.
  33. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 10. Februar 2019.
  34. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 10. Februar 2019.
  35. a b Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Mödling. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 3. Februar 2020.
  36. Neuer Gemeinderat konstituiert. Stadtgemeinde Mödling, 3. März 2015, abgerufen am 25. Februar 2020.
  37. Liste mit Stand von 2018 nach Bürgermeister von Mödling seit 1873 , PDF-Dokument von der offiziellen Webpräsenz der Stadtgemeinde Mödling (www.moedling.at), abgerufen am 10. Mai 2018
  38. Mödlinger Förderungsverein Vereinsgeschichte. In: Mödlinger Förderungsverein Onlineauftritt. Mödlinger Förderungsverein, abgerufen am 10. Februar 2020.
  39. Diagnostik auf höchstem wissenschaftlichen Niveau , www.ages.at, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  40. Schnellbahn fährt ab sofort auch nachts. ORF Wien, 14. Dezember 2019, abgerufen am 25. Februar 2020.
  41. 01.-3. April.: Projekt Neugestaltung Bahnhofplatz , auf moedling.at.
  42. Mödlinger Baustellenführer
  43. Gerhard Wannenmacher: Alles rund ums Radfahren: Der Mödlinger Radbericht 2019. Stadtgemeinde Mödling, abgerufen am 25. Februar 2020.
  44. Hellmuth R. Figlhuber: Die Straßenbahnlinie 360 von Mauer nach Mödling 1921–1967. Bezirks-Museums-Verein Mödling, Mödling 1988.
  45. Website Mödlong: Jumelage
  46. Arnold Schönberg Center , auf schoenberg.at, abgerufen am 10. Mai 2010
  47. Karl Lehrmann , auf usti-aussig.net
  48. Simmel: Das Böse tut niemals siegen In: Die Zeit. 31. März 1989 (zeit.de ).
  49. Gabriele Hasmann: Die spukenden Habsburger: Blaublütigen Geistern auf der Spur. 2015.

Anmerkungen


  1. Das ursprüngliche, in Holz gehaltene, ab 1877 voll überdachte Mödlinger Sommertheater befand sich von 1875 bis Ende der Saison 1913 im Kurpark (), einer Liegenschaft, die auf Initiative von Bürgermeister Josef Schöffel in Zusammenhang mit der Fertigstellung der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung von der Gemeinde Wien der Kommune Mödling überlassen worden war. – Siehe: Karl von Oelberg: Die Geschichte des Mödlinger Stadttheaters . In: Badener Zeitung, Nr. 72/1913 (XXXIV. Jahrgang), 6. September 1913, S. 4 f. (Online bei ANNO).



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