Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar - de.LinkFang.org

Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar


In der Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar sind Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Esslingen am Neckar verzeichnet. Die Liste wurde nach der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland erstellt.[1]

Diese Liste ist nicht rechtsverbindlich. Eine rechtsverbindliche Auskunft ist lediglich auf Anfrage bei der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Esslingen (Baurechtsamt) erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

Kernstadt


A

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Frühmittelalterliche Siedlung, hochmittelalterlicher Marktort, staufische Stadt, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Reichsstadt Abt-Fulrad-Straße, Archivstraße, Beblingerstraße, Fischbrunnenstraße, Marktplatz, Mittlere Beutau, Rathausplatz, Untere Beutau, Zehentgasse 4./5. Jahrhundert Auf dem Schuttkegel des Geiselbaches entstand in enger Anbindung an einen alten Flussübergang der älteste Siedlungskern der späteren Stadt Esslingen. Die ältesten Belege aus der Fülle der archäologischen Nachweise sind schon ins späte 4./frühe 5. Jahrhundert zu datieren. Die Befunde dokumentieren eine Entwicklung, die von der der völkerwanderungszeitlich-frühalemannischen Siedlungsphase ohne Lücken bis 866 reicht, in der die Siedlung als Hetsilinga das erste Mal mit Namen erscheint. Diese wurde im Rahmen des rechtsrheinischen fränkischen Herrschaftsausbaus zu einem zentralen Ort am Neckar; durch die Vitaliszelle, wohl im 3. Viertel des 8. Jahrhunderts gegründet, ist dies belegbar.

Aus diesen Anfängen heraus entwickelte sich Esslingen zum hochmittelalterlichen Marktort, zur staufischen Stadt und späteren Reichsstadt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt Abt-Fulrad-Straße, Adlerstraße, Agnespromenade, Archivstraße, Augustinerstraße, Beblingerstraße, Entengrabenstraße, Hauffstraße, Innere Brücke, Küferstraße, Landolinsplatz, Marktplatz, Mettinger Straße, Neckarhaldenweg, Ottilienplatz, Rathausplatz, Ritterstraße, Untere Beutau, Urbanstraße, Webergasse, Zwingerstraße 10./11. Jahrhundert ?, 13. Jahrhundert (Kernstadt-Befestigung) Im Laufe des 10./11. Jahrhunderts soll eine Befestigung der Siedlung um die Stadtkirche St. Dionysius erfolgt sein. Dies ist jedoch archäologisch und auch schriftlich nicht nachweisbar.

Im Boden sind Reste der 1241 erstmals erwähnten, wohl Anfang des 13. Jahrhunderts erbauten Stadtbefestigung der Esslinger Kernstadt mit Stadtmauer, Toren, Grabenbereich, Futter- bzw. Zwingermauer und zahlreichen Mauertürmen zu erwarten. Von den einst rund 29 Toren und Türmen der inneren Stadtbefestigung sind der Neckarhaldentorturm und der Wolfstorturm erhalten. Darüber hinaus sind bei zahlreichen Gebäuden, die im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung errichtet wurden, noch Reste der Stadtmauer sichtbar:

  • Abt-Fulrad-Str. 3
  • Archivstr. 3, 3/1
  • Augustinerstraße 3, 5, 7, 9
  • Innere Brücke 5
  • Kiesstraße 3, 3/1, 5
  • Küferstraße 36, 39, 40, 50, 52, 54
  • Marktplatz 18, 19, 20
  • Rathausplatz 5
  • Ritterstraße 10
  • Untere Beutau 5, 8, 9, 9/1, 10
  • Webergasse 5, 7, 11, 13, 15, 17, 19
    Geschützt nach § 2 DSchG



Städtische Wasserversorgung Abt-Fulrad-Straße, Augustinerstraße, Blumenstraße, Ebershaldenanlage, Fischbrunnenstraße, Geiselbachstraße, Hafenmarkt, Landenbergerstraße, Landolinsplatz, Marktplatz, Mittlere Beutau, Obere Beutau, Ottilienplatz, Untere Beutau, Untere Beutau 7 13. Jahrhundert, 1739, 1874–76, 1916/17 Im Boden sind Reste der historischen Wasserver- und entsorgung mit Brunnenstuben, Rohrleitungen und Kanälen zu erwarten. Darüber hinaus gehören zahlreiche öffentliche Laufbrunnen in der Kernstadt zum Bestand der historischen Wasserversorgung. Grundlage dafür waren der Neckar, der Beutaubach (Geiselbach) und mehrere Quellen an den nördlichen Hängen des Neckartals. Erste urkundliche Erwähnungen von öffentlichen Brunnen gibt es erst seit dem 13. Jahrhundert.

Ab 1739 gibt es einen städtischen Brunnenmeister. Die Wasserversorgung bestand damals aus etwa 3000 Deicheln, 25 Verteilerblöcken und 20 Brunnenstuben.

1874–76 entstand eine erste Grundwasserfassung mit Pumpstation und Hochbehälter im Innenhof der Esslinger Burg

1900 Dampfpumpwerk (abgegangen, Eberspächerstraße 24)

1916/17 Anschluss an die württembergische Landeswasserversorgung

Für die Abwasserentsorgung wurden der Neckar und der Beutaubach genutzt. Zusätzlich gab es innerhalb der Stadt offene Rinnen, abgedeckte Kanäle bis hin zu begehbaren Kanälen im Unterlauf der Dolen. Ein Großteil der baulichen Überreste befindet sich unter der Erde und besitzt vor allem archäologische Relevanz.
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Sankt-Agnes-Brücke Abt-Fulrad-Straße, Bahnhofstraße 1893 Einbogige, genietete Eisenkonstruktion der Maschinenfabrik Esslingen, geplant von Oberingenieur Julius Kübler. Das reich gegliederte Geländer mit historisten Formen ist von der Maschinenfabrik Fritz Müller. Mit dem Bau der Brücke wurde die Anbindung des Bahnhofs an die Kernstadt vollzogen.
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Ehemaliges Schulgebäude, sogenannte Lateinschule, heute Behördennutzung Abt-Fulrad-Straße 3
(Karte)
1488 Das Gebäude wurde im Jahr 1488 auf einen spätmittelalterlichen Unterbau, der zum Teil aus Buckelquadern besteht, als zweistöckiger Fachwerkbau aufgesetzt. In den Jahren 1766 und 1813/18 wurden Umbauten vorgenommen. Unter anderem wurde ein zweigeschossiger Westflügel angebaut, wobei Teile der alten Stadtmauer einbezogen wurden. Eine spätgotische Pforte in der einstigen Stadtmauer führte zum Agnesfriedhof. Entworfen wurde der Anbau von Gottlieb Christian Eberhard von Etzel.
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Konrektorat und Mesnerhaus Abt-Fulrad-Straße 5 1488, Mitte 19. Jahrhundert Bauwerk im Kameralamtsstil, Mitte des 19. Jahrhunderts über älterem Kern errichtet. Das Haus steht über dem Geiselbachgewölbe (siehe Abt-Fulrad-Straße 3, 5, Marktplatz)
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Städtische Wasserversorgung, hier Geiselbachgewölbe Abt-Fulrad-Straße 3, 5, Marktplatz, Marktplatz 3 Mittelalter Kanal des Geiselbachs, mit Sandsteinquadern befestigt und teilweise mit Tonnengewölbe versehen. Bereits in mittelalterlicher Zeit wurde der Bach innerhalb der Kernstadt überwölbt und verschwand so unter der Straße. Er war ein wichtiger Teil der Abwasserentsorgung.

Im Bild ist die Einmündung des Geiselbachkanals links unterhalb der Sankt-Agnes-Brücke zu sehen.
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Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt Adlerstraße, Apothekergasse, Blarerplatz, Fischbrunnenstraße, Franziskanergasse, Grunstraße, Hafenmarkt, Hauffstraße, Heugasse, Hirschstraße Hofstatt, Im Heppächer, Innere Brücke, Küferstraße, Kupfergasse, Landolinsgasse, Mauerstraße, Milchstraße, Ottilienhof, Ottilienplatz, Rathausplatz, Ritterstraße, Schmale Gasse, Spritzengasse, Strohstraße, Urbanstraße, Wagnerstraße, Webergasse, Wolfgasse, Zwerchstraße, Zwingerstraße Erste Jahrzehnte des 13. Jahrhunderts Altstadtbereich im östlichen und südöstlichen Anschluss an den früh- und hochmittelalterlichen Siedlungskern und gemeinsam mit dem daraus erwachsenen Marktort wohl in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts als staufische Stadt ummauert.

In diesem Bereich gab es eine Reihe ausgedehnter Hofanlagen mit Gebäuden zur Verwaltung und Lagerung von Besitz und Einkünften auswärtiger Klöster und Kirchen.

Es gab auch Anwesen stadtpatrizischer Familien in den nördlichen Quartieren. Dort waren auch einst zahlreiche Geschlechtertürme vorhanden, die nur noch mit wenigen obertägigen Relikten zu belegen sind.

Es gab in dem Gebiet das abgegangene Kloster der Franziskaner, einen großen Wirtschaftshof des Katharinenspitals auf dem südlichen Ottilienplatz und es gibt noch viele andere Relikte des handwerklichen und bürgerlichen Lebens der Vergangenheit im Boden zu entdecken.

Der Stadtbrand von 1701 hat vieles verändert, es kam danach sogar zur Veränderung von Straßentrassen. Kleine Hausparzellen wurden teilweise zu größeren zusammengelegt.
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Versammlungshaus des evangelischen Vereins Adlerstraße 4 19. Jahrhundert Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert
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Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus und Handelsschule, heute Feuerwache Adlerstraße 6 1912/13 Klar gegliedertes Ensemble mit repräsentativem Eckbau, Langbau, Turm sowie einem rückwärtigen Anbau
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Brücke, sogenannter Agnessteg Agnespromenade 16. Jahrhundert Kanalübergang aus dem 16. Jahrhundert. Der Agnessteg ist ein alter Kanalübergang, der das Stadtzentrum mit den Schelzgärten verband.
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Spätmittelalterlicher Friedhof mit spätmittelalterlicher Agneskapelle Agnespromenade, Beblingerstraße spätes Mittelalter Im späten'Mittelalter zwischen der Stadtmauer über dem Neckararm eingerichteter Bestattungsplatz, im Jahr 1316 erstmals bezeugt. Nach dem Kapellenpatrozinium wurde er Agnes-Friedhof genannt. 1575 entstand ein steinernes Grufthaus, bis 1816 gab es hier noch Beerdigungen. Die Agnes-Kapelle wurde vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts abgebrochen. Archäologische Befunde sind zu erwarten.
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Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensau-Vorstadt Allmandasse, Am Kronenhof. Bahnhofstraße, Ehnisgasse, Fischergasse, Innere Brücke, Kasernenstraße, Knäpplenshof, Krämerstraße, Lederstraße, Martinstraße, Neckarstraße, Oberer Metzgerbach, Peterlinggasse, Pliensaustraße, Roßmarkt, Schaichengässle, Schlossberggasse, Sirnauer Straße, Ulmer Straße, Unterer Metzgerbach hohes und spätes Mittelalter Südlich der mittelalterlichen Kernstadt und der beiden ehemaligen Neckararme – heute Roß- und Wehrneckarkanal – gibt es in dieser Vorstadt viele archäologische Zeugnisse, die teilweise bis ins 11. Jahrhundert zurückgehen, vor allem aber hoch- und spätmittelalterlich sind.

Der Name Pliensau taucht 1257 und 1259 das erste Mal in Schriftquellen auf. Diese Pliensauvorstadt wurde im 13. Jahrhundert durch eine Stadtmauer umgeben, die auch Hochwasserschutz übernehmen musste. In der Ehnisgasse 16, 18 gibt es erhaltene Häuser, die kurz vor 1300 errichtet wurden. Überwiegend waren in der Vorstadt Metzger, Gerber und Weingärtner ansässig, auch Hinweise auf Hafner gibt es. Noch im 18. Jahrhundert gab es im westlichen Teil der Vorstadt ausgedehnte offene Garten- und Wiesenflächen.

Dieser Teil Esslingens ist seit präurbaner Zeit von verkehrsgeschichtlicher Bedeutung für die das Neckartal in Nord-Süd-Richtung querende Straße vom Schurwald auf die Filder. Dies wird eindrucksvoll durch die beiden Steinbrücken über die Neckararme deutlich.
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Stadtbefestigung der Pliensau-Vorstadt Allmandgasse, Am Kronenhof, Bahnhofstraße, Färbertörlesweg, Innere Brücke, Martinstraße, Neckarstraße, Oberer Metzgerbach, Pliensaustraße, Roßmarkt, Schelztorstraße, Schwanengrabenstraße, Sirnauer Straße, Ulmer Straße, Vogelsangstraße, Wehrneckarstraße, Pliensaubrücke (Pliensauvorstadt) 13. Jahrhundert Im Boden sind Reste der im 13. Jahrhundert erbauten und spätestens 1292 wohl auch geschlossenen Stadtbefestigung der Pliensau-Vorstadt zu erwarten. Es gab Stadtmauer, Tore, Grabenbereiche, Futter- bzw. Zwingermauern und mehrere Mauertürme.

Der Metzgerbach ist wohl eine frühere nördliche Grenze einer älteren Besiedlung, die dann näher an den Flussarm vorgeschoben wurde.

Erhalten blieben: Der Pliensautorturm mit dem 2007 in der Nähe freigelegten Färbertörle (Färbertörlesweg 1) und der Innere Schelztorturm (Schelztorstraße 2). Reste der Stadtmauer stecken noch sichtbar in den Gebäuden Oberer Metzgerbach 28, Roßmarkt 12, 14, 16, 18, 20, 32, 36 und in der Wehrneckarstraße 12, 12/1.
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Weitere Bilder
Wohnhaus Apothekergasse 2 wohl 17. Jahrhundert, 1894 (Umbau) In Ecklage stehendes verputztes Fachwerkgebäude; an der Traufseite Eingang zu einem Keller. 1894 Einbau einer Wohnung im Dachgeschoss, dabei Ladeluke entfernt und Dachgaube aufgesetzt. Ladeneinbau des 20. Jahrhunderts.
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Gewölbekeller Apothekergasse 5 13. Jahrhundert Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert, (Südfassade siehe Apothekergasse 7)
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Wohnhaus Apothekergasse 7 1347 Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1347
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Wohnhaus Apothekergasse 11 1493/94 Fachwerkgebäude aus den Jahren 1493/94
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Wohnhaus Apothekergasse 13 1644 Haus des Apothekers Johann Kautter aus dem Jahr 1644
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Städtische Kanzlei Archivstraße 3 1644 Wohnhaus des Niklas von Wyle
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Städtische Wasserversorgung (siehe Abt-Fulrad-Straße) – hier: Augustinerbrunnen Augustinerstraße 19. Jahrhundert Laufbrunnen aus dem 19. Jahrhundert. In einer Nische unmittelbar links des Gebäudes Augustinerstraße 8 befindet sich der Augustinerbrunnen, ein Laufbrunnen mit einem rechteckigen Brunnentrog und einer Auslassröhre aus dem 19. Jahrhundert. Das Wasser stammt aus der Mayenwalter Quelle in Krummenacker.
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Städtische Wasserversorgung (siehe Abt-Fulrad-Straße) – hier: Herrenbrünnele Augustinerstraße Um 1820 Laufbrunnen aus der Zeit um 1820. In kleinem Freiraum zwischen Gebäuden Nr. 9 und 11. Wasserspeisung aus der Mayenwalter Quelle in Krummenacker.
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Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche „Schönenbergvorstadt“ Augustinerstraße, Burgsteige, Mittlere Beutau, Obere Beutau spätes Mittelalter Schmaler Streifen am Fuß des weinwirtschaftlich genutzten Schönenbergs, nördlich des Stadtgrabens und durch die von der „Burg“ herabkommenden Schenkelmauern begrenzt, die wahrscheinlich aus dem späten 13. Jahrhundert stammen.

In diesem kleinen vorstädtischen Quartier gab es drei stadtgeschichtlich bedeutsame Einrichtungen:

  • Das Augustinerkloster (1282 gegr.) mit einem 1333 genannten Friedhof (Bereich Augustinerstraße 8–14)
  • Den Pfleghof des Zisterzienserklosters Kaisheim (seit 1293, siehe Burgsteige 1–5)
  • Den Pfleghof des Benediktinerklosters Blaubeuren (wohl um 1240, siehe Mittlere Beutau 11, 15)

Am Beginn der Burgsteige gab es das nicht mehr genau lokalisierbare „Schwarze Tor“, vermutlich noch mit Befunden im Boden.

Am Rand des Landolinsplatz könnte es noch Reste im Boden von dem 1327 erwähnten Turmhaus geben, das mit „der schulthaissen berfrit“ bezeichnet wurde. Weitere Überreste in diesem Quartier dürften spätestens bei der Trassierung der heutigen Ringstraße bzw. des „Kleinen Markts“ auch im Boden vollständig abgegangen sein. Das Augustinerkloster diente schon am Beginn des 18. Jahrhunderts als Steinbruch und wurde schon damals vollständig abgetragen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Augustinerstraße 1 16./17. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert, im frühen 20. Jahrhundert erneuert. Der Anbau auf der Giebelseite bestand schon im 18. Jahrhundert; 1914 kam ein polygonaler Standerker im Süden und ein Turmerker auf der Nordseite hinzu. Großformatige Fenster befinden sich in der Ladenebene. Für die Umgestaltung war Ernst Stribel verantwortlich.
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Wohnhaus Augustinerstraße 2 16. Jahrhundert Kernbau aus dem 16. Jahrhundert
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Katholisches Pfarrhaus Augustinerstraße 5 19. Jahrhundert Klassizistischer Putzbau des 19. Jahrhunderts
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Ehemaliger Konstanzer Pfleghof Augustinerstraße 7–9 (?) Ehemaliger Konstanzer Pfleghof
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Wohnhaus Augustinerstraße 8 (?) Fachwerkbau auf den Überresten der Ummauerung des Augustiner-Eremiten-Klosters
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Bürgerstube und Kornhaus Augustinerstraße 11 (?) Bürgerstube und Kornhaus, (siehe Rathausplatz 5)
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Faulhabersches Haus Augustinerstraße 22 18. Jahrhundert Putzbau aus dem 18. Jahrhundert. Herausragend der Fassadenstuck im Louis-Seize-Stil. Im Inneren ein Logensaal des Druiden-Ordens im Art-Déco-Stil.
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Wohnhaus Augustinerstraße 24 15./16. Jahrhundert Fachwerkbau aus dem 15./16. Jahrhundert, aber mehrere Erneuerungen des Fachwerks und der Fassade im 19. und 20. Jahrhundert.
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B

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Empfangsgebäude Bahnhof 1 1883 Bahnhofsgebäude von 1883
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Zollamt Bahnhof 4 1907/08 Kubischer Bau von 1907/08
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Wettersäule Bahnhofstraße 1895 Wettersäule von 1895, gestiftet vom Verschönerungsverein anlässlich der Fertigstellung der Sankt-Agnes-Brücke
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 1 1898 Putzbau im Stil der Neurenaissance von 1898. Franz Schäffler entwarf das Haus für den Brauereibesitzer und Reichstagsabgeordneten Hermann Brodbeck an der Ecke zum Bahnhofsvorplatz. Repräsentative Gestaltung mit Rundbogenfenstern im Erdgeschoss. Verschiedene Fensterverdachungen in jedem Stockwerk sowie pilastergeschmückte Erker an den abgeschrägten Gebäudeecken. Das Erdgeschoss war ursprünglich für vier Ladenlokale ausgelegt. Ab 1901 befand sich im Erdgeschoss das früher legendäre Café Geiger, das fast hundert Jahre lang existierte. Mittlerweile ist dort eine Bank eingezogen. In den Obergeschossen sind die originalen Grundrisse in je zwei Wohnungen sowie die historische Ausstattung wie Treppenhaus, Türen, Lamberien oder Stuckkehlen erhalten geblieben.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthof zum Falken Bahnhofstraße 4 1860 Historistischer Bau von 1860. Von Friedrich Metzger erbaut, 1889 erweitert und 1897 aufgestockt. In einem Blindfenster im zweiten Stock ist ein Falkner dargestellt. Die wandfeste Ausstattung ist im zweiten Obergeschoss weitgehend erhalten geblieben.
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Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 32 1894 1894 von Franz Schäffler und Paul Weißinger für den Apotheker Wilhelm Häberlen und den Kaufmann Fritz Schumann erbautes dreigeschossiges Eckhaus, das in dominierender Lage am Ende der Bahnhofstraße an der Sankt-Agnes-Brücke steht. Die abgeschrägte Ecke ist durch einen Staffelgiebel betont, der durch zwei Rundtürme gerahmt ist und Balkone mit schmiedeeisernen Brüstungen aufweist. Das Erscheinungsbild lebt von der Verwendung von verschiedenartigen Ziegeln und Werkstein und ist sehr abwechslungsreich in der Ladenzone gestaltet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Festsaalgebäude des evangelischen Lehrerseminars, sogenannte „Alte Aula“, heute Teil des Behördenzentrums Beblingerstraße 3 1915/15 Im Stil eines italienischen Stadtpalazzos vom Königlichen Baurat Heeß errichtet. Ein gutes Beispiel für den Neuklassizismus des frühen 20. Jahrhunderts.

Nach Abbruch des 1842/43 errichteten Seminarhauptbaus 1983 in das durch Alexander von Branca 1980–87 errichtete städtische Behördenzentrum einbezogen und als Kantine und für Veranstaltungen genutzt.
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Ehemaliges Schelztorgymnasium, heute Sitz des Landesamts für Denkmalpflege Berliner Straße 12 1876/77 Nach Plänen des Stadtbaumeisters Gustav Wenzel als Realanstalt erbaut.

1954–79 Schelztor-Gymnasium.

Der in den Formen der Neurenaissance zurückhaltend gestaltete Backsteinbau gewinnt vor allem durch seine Monumentalität und strenge Fassadengliederung repräsentativen Charakter. Der dreiachsige Mittelpavillon ist sein wichtigster baulicher Akzent an der Berliner Straße.

Im Zuge der Umnutzung als Sitz des Landesdenkmalamts Baden-Württembergs 2001–03 am Südflügel und im rückseitigen Hof mit Erweiterungsbauten versehen.
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Wohnhaus Berliner Straße 17 1897 1897 durch Hermann Falch errichtetes Wohnhaus an der Ecke zur Martinstraße. Auf malerische Effekte zielender asymmetrischer Bau mit reicher Komposition. Ein typischer Vertreter des historischen Wohnbaus im späten 19. Jahrhundert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Blarerplatz 3 19. Jahrhundert Im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach verändertes Bauwerk, ein verputztes dreigeschossiges Gebäude mit Krüppelwalmdach.1913 baute Franz Schäffler ein bereits vorhandenes Geschäft um. Die damaligen Schaufenstereinteilungen und die Rahmungen sind noch erhalten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Blarerplatz 4, Spritzengasse 8 1907 Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1907, nach Entwürfen von Karl Kirchner für einen Hafnermeister erbaut. Die Ecksituation wird durch den Ladeneingang betont und durch die Kombination aus runden Ecktürmchen, Balkon, Erker und Krüppelwalmgiebel belebt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus, ehemaliges Gasthaus zur Sonne Blarerplatz 8 16. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 16. Jahrhundert mit schmiedeeisernem Wirtshausausleger
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung der Obertor-Vorstadt Blumenstraße, Charlottenstraße, Grabbrunnenstraße, Kanalstraße, Kiesstraße, Neckarstraße, Plochinger Straße, Richard-Hirschmann-Straße 1330–1335 Im Boden sind Reste der um 1330 bis 1335 erbauten Stadtbefestigung der Obertor-Vorstadt mit Stadtmauer, Toren, Grabenbereich, Futter- bzw. Zwingermauer und zahlreichen Mauertürmen zu erwarten. Von den 22 Toren und Türmen sind keine oberirdischen Reste erhalten.
Geschützt nach § 2 DSchG


Präurbane Siedlung, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertor-Vorstadt Blumenstraße, Entengrabenstraße, Friedensstraße, Hindenburgstraße, Kanalstraße, Katharinenstraße, Kiesstraße, Mühlstraße, Neckarstraße, Obertorstraße 1320/30 (Ummauerung) Die im 14. Jahrhundert erfolgte Ummauerung hat die Obertor-Vorstadt fest mit der staufischen Kernstadt verklammert. Vorher war sie ein offenes Suburbium entlang der aus der Kernstadt durch das „Wolfstor“ kommenden Straße, einem Teilstück der Fernverbindung vom Mittelrhein nach Ulm und Augsburg.

In diesem Bereich werden noch zahlreiche Funde und Befunde erwartet, trotz der großen Substanzverluste der Vergangenheit.
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Schilleranlage Blumenstraße, Heilbronner Straße, Schillerstraße 1907 Grünanlage mit Teich, 1907 im Auftrag der Stadt durch den Gartenarchitekten Harry Maasz erstellt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Eiserner Fischbrunnen Blumenstraße 1878 Gusseiserner Brunnen aus dem Jahr 1878, errichtet als Ersatz für den früheren Fischbrunnen, der 1878 als Achtröhrenbrunnen nach Wäldenbronn versetzt wurde. Als 1915/16 der Postmichelbrunnen gebaut wurde, musste der Eiserne Fischbrunnen von seinem ursprünglichen Standort weichen und wurde in die Klara-Anlage versetzt. Der Brunnen ist mit Fischgestalten und dem reichsstädtischen Adler verziert. Er wurde 1999 restauriert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Schulhaus, heute Realschule am Schillerpark Blumenstraße 10 1910–12 Erbaut als Mittelschule für Mädchen von Stadtbaurat Gustav Blümer. Heute ist sie die Realschule am Schillerpark.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Gasthaus Blumenstraße 14 1898 Wirtshaus Zum Hecht aus dem Jahr 1898
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Ehemalige Mädchenvolksschule Blumenstraße 31 1902/04 Ehemalige Mädchenvolksschule aus den Jahren 1902/04, Pendant zur Knabenvolksschule in der Katharinenstraße 47, errichtet zwischen 1902 und 1904 nach Plänen von Stadtbaurat Gustav Blümer unter Rückgriff auf Renaissancemotive. Das Bauwerk gehört zu den neun Schulbauten, die in Esslingen im Rahmen einer Schulbauoffensive zwischen 1892 und 1912 errichtet wurden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Blumenstraße 33 1898/99 Ehemaliges Nord-Ost-Café und Eck-Wohnhaus, errichtet für Jakob Bienz von Franz Schäffler 1898/99 an der Ecke Blumenstraße/Richard-Hirschmann-Straße (bis 1975 Ottilienstraße). Heute wird das Gebäude nur noch zu Wohnzwecken genutzt. Das Erdgeschoss wurde in massiver Ziegelbauweise errichtet, die beiden Obergeschosse sowie das Dachgeschoss in Fachwerktechnik. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der historische Fachwerkbau wieder beliebt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Blumenstraße 41 1912 1912 errichtetes Wohnhaus mit Bezügen zur Barockgotik
Geschützt nach § 2 DSchG



Doppelhaus Blumenstraße 43, Urbanstraße 36 (?) Ein ehemaliges Mietshaus für den gehobenen Mittelstand von Ernst Stribel
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Wohnhaus Blumenstraße 58 Um 1900 Um 1900 errichtetes Wohnhaus, charakteristisch für den damaligen Mietshausbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Teilabschnitt des Neckarkanals von Mannheim (Mündung in den Rhein) bis Plochingen (Hafen) mit Staustufen und Wasserkraftwerk Bundeswasserstraße Neckar, Inselstraße 2 (Sirnau), Nymphaeaweg 15 (Sirnau), Pulverwiesen 7/1 (Esslingen, Pliensauvorstadt) Nach 1920 bis 1968 (Plochingen) Verantwortlich für die Planung war Wasserbauingenieur Otto Konz, von 1924 bis 1935 unterstützt durch Paul Bonatz.

In der letzten Ausbauphase spielte der Heimat- oder Denkmalschutz eine geringere Rolle als früher, so dass drei Bögen der Esslinger Pliensaubrücke durch eine Balkenkonstruktion ersetzt wurden.
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Stadtbefestigung des Schönenbergs Burg 1, 2 und 4, Burgstaffel, Geiselbachstraße, Karl-Fuchs-Weg, Landolinsteige, Mittlere Beutau, Obere Beutau 1286/87 Esslinger Burg. Die sogenannte Burg ist ein erhalten gebliebener Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, der sich oberhalb der einstigen und heutigen Innenstadt befindet. Der Vorposten auf dem Schönenberg wurde in den Jahren 1286 und 1287 durch zwei Schenkelmauern mit der Stadtbefestigung verbunden. Im 14. Jahrhundert folgte eine dritte Schenkelmauer. 1519 bis 1531 wurde die Anlage durch eine Burgsteige sowie durch Wall und Graben auf der Stadtseite erweitert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Kaisheimer Pfleghof mit Kelter (sogenanntes Klösterle) und Burgweinbergen Burgsteige 1, 2, 3, 4 (Keller), 5 1293 (Schenkung des ersten Hauses samt Weinbergen) Der Kaisheimer Pfleghof bestand ursprünglich aus fünf Einzelbauwerken.
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D

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Königlich Württembergische Eisenbahnwerkstätten mit Arbeitersiedlung, Beamten- und Verwaltungsbauten Dammstraße 2–14 (gerade) und Rennstraße 9, 14, 16, 20 Seit 1897 Seit 1848 war die Wartung und Modernisierung des Wagen- und Lokomotivenbestandes in Esslingen angesiedelt, auf einem Areal beiderseits des Pliensauturmes. Den entstehenden chronischen Platzmangel suchte man durch Ausweitung der Anlagen in Richtung Oberesslingen abzuwenden.

So baute man in der Rennstraße eine Räderwerkstatt (abgerissen in den 1980er Jahren) und eine mehrschiffige Halle für die Kesselschmiede und die Montagewerkstätten (Rennstraße 20).

Neben den eigentlichen Werkstätten baute man Büro- und Wohngebäude:

  • Pförtnerhäuschen (Rennstraße 14)
  • Verwaltungsgebäude (Rennstraße 16)
  • Beamtenwohnhaus (Rennstraße 9, erbaut 1900)
  • Werkführergebäude (Dammstraße 14)
  • Fünf Arbeiterwohnhäuser mit 30 Wohnungen (Dammstraße 2, 4, 6, 8, 10)

Die bis Mitte der 1920er Jahre zweckentsprechend genutzten Bauten der Eisenbahnerwerkstätten sind heute aufschlussreiche Quellen und wertvolle Zeugen der Architektur und eines Kapitels der Esslinger Industriegeschichte.
Geschützt nach § 2 DSchG



Ensemble der Wohngebäude Deffnerstraße 4–6, Schäfflerstraße 4, 7 1899–1903 Zwischen 1899 und 1903 von Architekt Franz Schäffler geplante Gruppe von Ein- und Mehrfamilienhäusern entlang des Hammerkanals mit repräsentativen Straßenfassaden in historisierender Architektursprache. Insgesamt entstanden hier vier Villen auf der Defferstraße und zwei Villen auf der Schäfflerstraße, die alle heute unter Denkmalschutz der Stadt Esslingen stehen. Das Areal der Deffner- und Schäfflerstraße wurde damals von Franz Schäffler aufgekauft und bebaut, die Häuser danach in private Hände weiterverkauft. Schäffler nahm hier Formen der deutschen Renaissance auf und kombinierte diese mit Barock- und Klassik sowie mit Fachwerk. Das 1902 erbaute Gebäude auf der Deffnerstraße 5 besitzt eine Neobarockfassade und eine Jugendstiltür. Das Gebäude Schäfflerstraße 7 war das Privathaus des Architekten und ist bis heute im Besitz der Familie Schäffler.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus mit Brücke Deffnerstraße 6/1 1904 Das zweigeschossige Wohnhaus mit Mansarddach wurde im Jahr 1904 von Emil Zillinger für den Privatier Adolf Ulmer errichtet. Es kann nur über eine Brücke erreicht werden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Deffnerstraße 7 1905 Dreigeschossiges Mansarddachgebäude mit seitlicher Erschließung, erbaut 1905 durch Karl Mayer. Die Ecklage ist geschickt und in schlichter Weise der Reformarchitektur gestaltet. Schon mit Jugendstilformen am Eckerker.
Geschützt nach § 2 DSchG


E

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Städtische Wasserversorgung (siehe Abt-Fulrad-Straße) – hier: Quellfassungen, Landolin-Brunnenstuben Ebershaldenstraße, Landolinsplatz 13. Jahrhundert ? Diese Quellfassungen und Landolins-Brunnenstuben sind 1564 das erste Mal erwähnt und gehen wohl auf das 13. Jahrhundert zurück. Sie liegen unter dem heutigen Landolinsplatz und im Bereich des ehemaligen Stadtgrabens.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa mit Einfriedung Ebershaldenstraße 1 1874 Ein Satteldachbau mit Mittelrisalit aus dem Jahr 1874. Repräsentative Ausgestaltung des Sockelgeschosses mit Naturstein, reich dekoriertes 1. Obergeschoss. Ein typisches zeittypisches Beispiel für ein Wohnhaus des gehobenen Bürgertums.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa mit Einfriedung Ebershaldenstraße 5 1873 Das 1873 für Kommerzienrat August Weiß errichtete Putzgebäude mit Natursteinsockel und nachträglich angefügtem Sichtfachwerkanbau über dem Hauseingang besitzt auch plastischen Gipsschmuck im Giebelfeld und einen imponierenden Balkon mit Buntsandsteinbalustrade.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ebershaldenstraße 11 1877/78 Putzbau aus den Jahren 1877/78, von Carl Heinrich Brintzinger als Mietshaus konzipiert. Sockel und Erdgeschoss sind aus massivem Sandstein, die Obergeschosse verputztes Fachwerk. Der Sichtfachwerkanbau auf der Ostseite enthielt früher offene Loggien. Fassadendekor im Renaissancestil. Repräsentative Gestaltung für gehobene Mieterkreise.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ebershaldenstraße 25 1886/87 Wohnhaus des Architekten Albert Wager aus den Jahren 1886/87. Holzverschaltes Fachwerkgebäude mit großenteils hohlen Gefachen. Stilelemente des Chalets übernahm Wager aus seiner Schweizer Heimat.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ehnisgasse 16 13. Jahrhundert ? Fachwerkhaus, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ehnisgasse 18 1298 Verputztes dreigeschossiges Fachwerkhaus aus dem Jahr 1298
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ehnisgasse 20 vor 1530 Fachwerkhaus mit Dachwerk aus dem Jahr 1530 über wahrscheinlich älterem Unterbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Entengrabenstraße 2 1898 Viergeschossiges Eckgebäude. Das Gebäude wurde von Hermann Falch für den Kaufmann Ernst Eberspächer geplant und 1898 errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Entengrabenstraße 3 1442, 1843 (Umbau) 1442 als Scheune des Katharinenspitals errichtetes Bauwerk, 1843 von Georg Heinrich Brinzinger zum Wohnhaus umgebaut
Geschützt nach § 2 DSchG



Fabrik, (siehe Ottilienplatz 10) Entengrabenstraße 9 Fabrik
Geschützt nach § 2 DSchG



Ehemaliges israelitisches Waisenhaus, später städtisches Kinderheim, heute Kindertagesstätte Entengrabenstraße 10 (?), 1710 vergrößert, 1922 Umbau Von den Grafen von Moltke wurde das 1710 erworbene Haus erweitert (es bildet wohl den Mittelteil). 1841 erwarb es der „Verein zur Versorgung armer israelischer Waisen und verwahrloster Kinder“. 1913 Umzug des Waisenhauses, seitdem diente es bis 1971 als Städtisches Kinderheim. Die heutige Gestalt erhielt es 1922 durch Stadtbaurat Gustav Blümer.
Geschützt nach § 2 DSchG


F

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Städtische Wasserversorgung (siehe Abt-Fulrad-Straße) – hier: Postmichelbrunnen Fischbrunnenstraße 1915/16 Laufbrunnen mit rundem aus vier Segmenten bestehendem Naturstein-Brunnentrog, dessen Reliefs die Sage des Postmichels wiedergeben. Er hat eine zentral stehende Brunnensäule mit vier Auslassröhren und der Datierung 1915. Oben befindet sich ein Bronzeguss, der den auf einem Pferd sitzenden und das Posthorn blasenden Postmichel darstellt.

1381 und 1409 ist hier ein sogenannter Kaufbrunnen erwähnt, der 1510 erstmals Fischbrunnen genannt wird. 1658 und 1744 wurde er erneuert und 1876 abgebaut und nach Wäldenbronn versetzt. 1878 wurde der eiserne Fischbrunnen erstellt (siehe Blumenstraße 31).

Im Jahr 1915/16 wurde durch Emil Kiemlen der heutige Fischbrunnen aufgrund einer Stiftung erbaut. Die Wasserspeising erfolgte zuerst nur über die Landolin-Brunnenstube, später auch über die Mayenwalter Quelle in Krummenacker.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Fischbrunnenstraße 1 1701 Seit dem 17. Jahrhundert als Standort einer Apotheke belegt, ist es ein nach dem Stadtbrand 1701 neu errichtetes Gebäude, das um 1900 im neubarocken Stil umgebaut wurde.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Fischbrunnenstraße 8 18. Jahrhundert Stattlicher dreigeschossiger Putzbau aus dem 18. Jahrhundert in Ecklage zur Archivstraße. Das Erscheinungsbild stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Fischergasse 3 spätes Mittelalter Dreistöckiges Gebäude des Spätmittelalters. Die Umfassungsmauern des Erdgeschosses sind aus Bruchsteinmauerwerk, darüber befindet sich ein allseits vorkragender Fachwerkaufbau. Das Schulterbogenportal und die abgetreppte Steinkonsole legen eine Entstehung im 15./16. Jahrhundert nahe.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Fleischmannstraße 7 1896 Von Hermann Falch für den Schmiedemeister Reinhold Zink 1896 errichtetes dreigeschossiges Bauwerk aus gelben Ziegeln und rotem Sandstein im Stil der Neorenaissance. Die dreiachsige Hauptfassade ist auf malerische Weise durch einen zweigeschossigen Erker mit Giebelaufbau betont, seitlich gibt es einen über drei Geschosse reichenden Standerker mit Altan. Auf dem Mansardendach befinden sich turmähnliche Gauben. Ein typisches Gebäude der kaiserzeitlichen Stadterweiterungen im 19. Jahrhundert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gaststätte Staufeneck mit Nebengebäude, Garten und Einfriedung Fleischmannstraße 10 1899/1900 1899/1900 für die Esslinger Brauereigesellschaft durch Hermann Falch erbaut, heute Wohn- und Geschäftshaus. 1981 brannte der dritte Stock ab.
Geschützt nach § 2 DSchG



Ehemalige Gießerei, Esslinger Eisenlager Fleischmannstraße 20 1896 1896 nach Plänen von Hermann Falch erbaut, 1898 Erweiterung in die Kandlerstraße. Die Gießerei war der letzte Teil der Fabrikanlage der Pressenfabrik Fritz Müller in der Esslinger Weststadt, ehe 1911 der Firmensitz nach Oberesslingen verlegt wurde.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus mit Nebengebäude Franziskanergasse 1 18. Jahrhundert Repräsentatives Wohngebäude aus dem 18. Jahrhundert. Ein massives Erdgeschoss und zwei Obergeschosse in Fachwerkbauweise. An der Ostseite ein Altan unter weitem Dachüberstand mit hölzerner Balustrade. Im 2. OG gibt es einen Saal mit qualitätvollem Stuck.
Geschützt nach § 2 DSchG



Pfleghof des Chorherrenstifts Denkendorf, heute Gaststätte zum Schwanen Franziskanergasse 3 vor 1400, viele Umbauten bis 1894 Mächtiger zweiflügeliger Bau zu vier Geschossen mit verputztem Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss und großen Gewölbekellern.

Das Grundstück mit dem Steinhaus des Eberhard Lutram gelangte kurz nach 1400 in den Besitz des Chorherrenstifts und wurde als städtischer Verwaltungssitz eingerichtet. Es hat eine vielfältige Bau- und Ausbaugeschichte hinter sich; die letzte Aufstockung im Jahr 1894 ließ die monumentale Fassade entstehen, die den Blarerplatz beherrscht.
Geschützt nach § 2 DSchG



Chor der ehemaligen Franziskanerkirche Mariae Krönung, sogenannte Hintere Kirche, mit evangelischem Gemeindehaus Franziskanergasse 4 1275/76 (Chor), 1929/30 (Gemeindehaus) Der Chor bildet zusammen mit dem stark veränderten Westflügel den baulichen Überrest des einstigen Klosters, das die seit 1237 ansässigen Franziskaner mit Unterstützung des Esslinger Adels hier ab Mitte des 13. Jahrhunderts hier erbauten. Es nahm schließlich weitgehend das Geviert zwischen Franziskanergasse, Blarerplatz, Küferstraße und Kupfergasse ein.

Der Chor gilt als herausragendes Zeugnis frühgotischer Baukunst. Die Gebäude des Klosters wurden nach der Reformation und Auflösung des Klosters 1531 nach und nach abgerissen:

  • 1668 Südflügel und Außenwände des Kreuzgangs
  • 1840–56 Langhaus der Basilika

Errichtung des Gemeindehauses 1929/30 auf deren Grundmauern durch Prof. Rudolf Lempp, einem Vertreter der Stuttgarter Schule, der mit dem Gebäude ein gelungenes Beispiel des Bauens in historischer Umgebung schuf und im Inneren des Festsaals sogar die Dreischiffigkeit der ehemaligen Basilika wieder aufgriff.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Franziskanergasse 5 Frühe Neuzeit, 1896 (Erneuerung) Stattliches frühneuzeitliches Gebäude in Ecklage zur Landolinsgasse. Es wurde 1896 durch Franz Schäffler und Paul Weißinger erneuert. So wurden das werksteinsichtige Erdgeschoss sowie die geschweiften Fensterrahmungen gestaltet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus, heute Wohn- und Gasthaus Franziskanergasse 9 17. Jahrhundert ? Über zwei gewölbten Kellerräumen steht ein giebelständiges, ursprünglich zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit steil aufragendem Satteldach, das vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Im 19. Jahrhundert Ausbau des Dachgeschosses. Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Sitz des Gasthauses zur Kleinen Traube.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Franziskanergasse 10 (?) Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Franziskanergasse 13 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Franziskanergasse 15, 17 um 1900 Aus zwei ursprünglich eigenständigen Fachwerkgebäuden zusammengefügtes Ensemble mit mehrfarbiger Schieferverkleidung aus der Zeit um 1900
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Franziskanergasse 19 1372 1372 errichtetes Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Franziskanergasse 33 16./17. Jahrhundert Fachwerkhaus aus dem 16./17. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


G

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Beutau-Vorstadt Geiselbachstraße, Geiselstraße, Mittlere Beutau, Obere Beutau, Untere Beutau Mitte 14. Jahrhundert ummauert Die sich in das enge Tal des Geiselbachs erstreckende Beutau ist als letztes der Esslinger Suburbien ummauert und so in die befestigte Stadt einbezogen worden. Die heutige Geiselbachstraße wurde erst nach der Kanalisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Linie des Baches trassiert. An den vorher vorhandenen Straßen entwickelte sich eine dichte Bebauung, vorwiegend mit Weingärtnerhäusern und Handwerksbetrieben. Es sind noch viele mittelalterlich archäologische Zeugnisse zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Städtische Wasserversorgung (siehe Abt-Fulrad-Straße) – hier: Schöpfbrunnen Geiselbachstraße, Untere Beutau vor 1773 Etwa drei Meter unter dem Straßenniveau liegender Schöpfbrunnen mit rechteckigem steinernem Trog. Der Brunnen diente vermutlich auch als Brunnenstube und wurde bereits 1773 im Kandlerschen Häuseranschlagsprotokoll erwähnt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villenkolonie (siehe Rilkestraße 1) Grabbrunnenstraße 20, 22, 26 (?) Villenkolonie
Geschützt nach § 2 DSchG


H

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Hafenmarkt, Platz Hafenmarkt (?) Polygonal umrissener Platz in der staufischen Kernstadt. Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Hafenmarktbrunnen Hafenmarkt vor 1564 Laufbrunnen mit gusseisernem, achteckigem Trog, der an den Ecken durch Nymphen zusammengehalten wird. An einer Seite ist der Esslinger Adler zu sehen. Der Brunnen wurde 1564 erstmals als Krautmarktbrunnen erwähnt und 1687 umgebaut. 1717 wurde die Brunnensäule hinzugefügt, 1777 der Brunnenstock erneuert. Renovierungen erfolgten 1902 und 1977.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Hafenmarkt 1 14. Jh. Fachwerkbau aus dem 14. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Fachwerkzeile Hafenmarkt 2, 4, 6, 8, 10 14. Jahrhundert Die Häuserzeile gilt als eine der ältesten erhaltenen Fachwerkszeilen Deutschlands. Die Häuser wurden zwischen 1329 und 1333 errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Hafenmarkt 5 1333/34 1333/34 errichteter Fachwerkbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Burgermeisterisches Haus Hafenmarkt 7 1702 1702 für den Ratsherrn Paul Burgermeister errichteter Putzbau. Der von Jakob Ferdinand Schreiber gegründete Verlag betrieb in dem Gebäude von 1837 bis 1872 seine graphische Druckanstalt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtmuseum Gelbes Haus, ehemaliger Wohnturm Hafenmarkt 9 13. Jahrhundert, 1701 (umbaut) Wohnturm, der 1701 mit einem Fachwerkgebäude umbaut wurde. Das Gebäude, auch als Gelbes Haus bezeichnet, ist im Kern ein Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert. Dieser Teil des Gebäudes ist der letzte komplett erhaltene Geschlechterturm der Stadt. Das Bauwerk beherbergt mittlerweile das Stadtmuseum Esslingen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtneckarkanäle und Wasserhaus Hammerkanal, Pulverwiesen 5, Roßneckarkanal, Schelzwasenkanal, Wehrneckarkanal (?) Die Stadtneckarkanäle zeichnen den ursprünglichen Lauf des Neckars nach. Auf Höhe des Wasserhauses (Pulverwiesen 5) zweigt der Hammerkanal in nordwestlicher Richtung vom heutigen Hauptarm des Neckars ab. Er teilt sich vor der Oberen Mühle (Kanalstraße 16) am Schäferwehr in den nordöstlichen Roßneckar- und den südwestlichen Wehrneckarkanal. Der Roßneckarkanal teilt sich vor der ehemaligen Schleifmühle am Kesselwasen 4 in zwei Triebwerkskanäle. Im Bereich der St.-Agnes-Brücke münden die beiden Arme des Roßneckarkanals wieder in den Wehrneckarkanal ein. Bei der Schelztorstraße 4 zweigt der Schelzwasenkanal, auch Katzenneckar genannt, in südwestliche Richtung ab. Der Roßneckar teilt sich im Bereich Mettinger Straße 29 am Bäckermühlenwehr erneut, nördlich der Schelztorstraße 42 vereinigen sich die Arme wieder. Der Stadtneckarkanal mündet am westlichen Ende der Mettinger Straße wieder in den Schifffahrtskanal.
Geschützt nach § 2 DSchG



Hammerkanalbrücke, Straßenbrücke Hammerkanalbrücke 1896 Dreigelenkbogenbrücke, die 1896 nach Plänen des Stadtbaumeisters Keppler errichtet wurde und die Neckarstraße über den Hammerkanal führt
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Hauffstraße (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Glasdachfabrik Eberspächer Hauffstraße 6 (?) Glasdachfabrik Eberspächer. Das Fabrikgebäude für Eberspächer wurde von Hermann Falch entworfen und in mehreren Bauphasen nordöstlich der Altstadt errichtet. Die zweigeschossige Werkhalle wurde im Jahr 1900 erbaut. Ihre Fassade weist Sichtziegelmauerwerk und eingetiefte Putzfelder auf. Bis 1910 wurde das Bauwerk nach Osten erweitert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heilbronner Straße 5 1925 1925 errichteter Putzbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Gartenpavillon Dick Hellerweg 77 1906 1906 von Hermann Falch für den Fabrikanten Paul Friedrich Dick errichteter Gartenpavillon mit acht dorischen Säulen und welscher Haube
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Heugasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Heugasse 1 14. Jahrhundert ? Sachsen Haus. Wohl im 14. Jahrhundert für das Patriziergeschlecht Schühlin errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Heugasse 2 frühe Neuzeit ? Bürgerhaus, wohl in der frühen Neuzeit errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Heugasse 3 1262/63 Mehrfach umgebautes Fachwerkhaus. 1262/63 erbaut. Ältestes Fachwerkhaus Deutschlands.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heugasse 5 1262/63 Um 1361/62 erbautes Wohn- und Geschäftshaus an der Einmündung der Apothekergasse in die Heugasse
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Heugasse 6 (?) Fachwerkhaus in Ecklage zum Hafenmarkt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heugasse 7 14. Jahrhundert ? Vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammendes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heugasse 8 um 1711 Um 1711 errichtetes repräsentatives Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Bebenhäuser Pfleghof, heute Stadtbibliothek Heugasse 9, Webergasse 4 und 6 (?) Bebenhäuser Pfleghof, heute Stadtbibliothek

Der Bebenhäuser Pfleghof wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zum Zisterzienserkloster Bebenhausen. Heute ist in dem Gebäude die Stadtbücherei untergebracht.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Wirtschaftsanwesen Heugasse 11 16. Jahrhundert Im 16. Jahrhundert errichtetes und im 19. Jahrhundert geprägtes Ensemble
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heugasse 14 Um 1386 Um 1386 errichtetes Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn und Wirtschaftsanwesen, Haus zum Wolf Heugasse 15 14. Jahrhundert Sogenanntes „Haus zum Wolf“. Haupthaus, Nebengebäude und Hof sind im Kern mittelalterlich, wurden aber im 16. und 18. Jahrhundert umgebaut. Das Hauptgebäude dürfte um 1304/05 errichtet worden sein. Spätestens in der Zeit um 1602 war der Name „Haus zum Wolf“ üblich; noch im 20. Jahrhundert befand sich auf einer Eckkonsole die figürliche Darstellung eines Wolfes mit einem Vogel im Maul. In der Eingangshalle befindet sich ein Stuckporträt von Dr. Johann Friedrich Bilger, Doktor der Philosophie und Medizin, der im 18. Jahrhundert im ersten Obergeschoss wohnte. Wohl von oberitalienischen Stuckateuren wurde die barockisierende Stuckdecke im Erdgeschoss, die die Anbetung der Hirten im Stall zu Bethlehem zeigt, geschaffen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Heugasse 17 18. Jahrhundert Haus zum Einhorn. Im 18. Jahrhundert geprägtes herrschaftliches Anwesen
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus mit Hof Heugasse 19 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Pfleghof, Kelter- und Wohnhaus Heugasse 20 Kelter- und Wohnhaus des Zisterzienserpfleghofs, (vgl. Strohstraße 13)
Geschützt nach § 2 DSchG



Glasdachfabrik Eberspächer Heugasse 33 Glasdachfabrik Eberspächer
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Hindenburgstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterliche sowie frühneuzeitliche Obertorvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Hindenburgstraße 2 1902 1902 von Albert Benz errichteter Putzbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Frauenkloster St. Klara mit Torhaus, Freiflächen und Einfriedung Hindenburgstraße 8, Obertorstraße 21 und 23 1304 Das Klarissenkloster wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde es ins Stadtgefüge integriert, als die Obertorvorstadt ummauert wurde. 1536 wurde das Kloster aufgehoben und die Anlage an das städtische Hospital verkauft, ab 1922 wurde das Anwesen als städtisches Altersheim genutzt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Hirschstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Tiefbrunnen unter dem westlichen Wohnhausanbau Hirschstraße 3 (?) Pläne aus dem 19. Jahrhundert zeigen statt des erhaltenen Rundschachts aus regelmäßig behauenen Quadern einen kleinen quadratischen Bau auf der damaligen Freifläche.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Hofstatt (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


I

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlung Im Heppächer (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 1 16./17. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Zunfthaus und Synagoge Im Heppächer 3 15. Jahrhundert ? Ehemaliges Zunfthaus der Schneider, dann Synagoge, später Wohnhaus und Galerie, heute wieder Synagoge. Das Fachwerkgebäude stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert. Ein Zunfthaus der Schneider wurde erstmals 1463 belegt; die jüdische Gemeinde kaufte das Bauwerk 1819 und richtete darin eine Synagoge ein, die bis zur Reichspogromnacht 1938 existierte. Nach dem Krieg als Wohnhaus und Galerie genutzt. Seit März 2012 wieder als Synagoge.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 5 spätes Mittelalter Verputztes spätmittelalterliches Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 6 1487 Fachwerkgebäude an der Ecke zur Milchstraße, erbaut 1487
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 11, 13 15. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 15. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 14 spätes Mittelalter Vermutlich aus dem späten Mittelalter stammendes Wohnhaus. Das Dach wurde 1895 durch den Aufbau einer Plattform verändert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 21 (?) Eckhaus zur Franziskanergasse, verputztes Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Im Heppächer 29 (?) Verputztes Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtbefestigung und Siedlung Innere Brücke (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt, hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Steinbogenbrücke Innere Brücke (?) Steinbogenbrücke, die im Bereich einer ehemaligen Furt über zwei Neckararme (den heutigen Wehr- und den heutigen Rossneckarkanal) sowie die Insel dazwischen führte. 1286 rief Papst Honorius IV. zu Spenden für die Reparatur der durch ein Hochwasser beschädigten Brücke auf. Allerdings ist nicht ganz klar, ob es hier um die Innere oder die Äußere Pliensaubrücke geht. Die Brücke besitzt elf Bögen und zehn Pfeiler aus Quadermauerwerk und eine massive Brüstung. Sie hatte verkehrspolitische Bedeutung, da sie Teil der Fernhandelsstraße vom Oberrhein in den fränkischen Raum war. Ab dem 16. Jahrhundert wurde sie mit Wohn- und Geschäftshäusern bebaut. Sie gehört zu den wenigen bebauten innerstädtischen Brücken und ist eine der ältesten mittelalterlichen Steinbrücken nördlich der Alpen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Unterer Palmscher Bau, heute Wohn- und Gasthaus Innere Brücke 2 1708–11 1708–11 als Palais für Jonathan Palm errichtet. 1769 und im 20. Jahrhundert umgebaut. Der Palmsche Bau war zu seiner Entstehungszeit nach dem Stadtbrand von 1701 das größte private Wohnhaus der Stadt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Innere Brücke 5 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 9 16. Jahrhundert Putzbau aus dem 16. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 11 18. Jahrhundert Putzbau aus dem 18. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Brückenpfeilerhäuschen Innere Brücke 13 18. Jahrhundert ? Frühestens im 18. Jahrhundert errichtetes klassizistisches Bauwerk
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 14 1599 ? Verputzter Fachwerkbau aus der Frühen Neuzeit. Im Gebäudeinneren befindet sich eine Inschrift, nach der das Haus 1599 für den Gewandfärber Wilhelm Caspart von Meister Hantz Wintzenburger, einem „segmüller“, errichtet wurde. Das massive Erdgeschoss könnte einen Überrest des Brückenstaffelturmes, des mittleren der drei Brückentürme, darstellen. Archäologisch erwiesen ist dies jedoch nicht. Rechts und links der Ladeluke im Giebel befinden sich Rosetten und Flachschnitzereien. Rückseitig wurde das Gebäude erweitert; der hölzerne, dreigeschossige Erker stammt aus dem Jahr 1876.
Geschützt nach § 2 DSchG



Brückenpfeilerhäuschen Innere Brücke 15 17./18. Jahrhundert Im Kern auf das 17./18. Jahrhundert zurückgehendes Gebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 16 Um 1700 Um 1700 errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Nikolauskapelle Innere Brücke 17 Um 1300 Die um 1300 errichtete und dem Schutzpatron der Schiffer und Kaufleute geweihte Kapelle ist das älteste Bauwerk auf der Inneren Brücke. Der Werksteinbau besitzt gotische Maßwerkfenster und einen Glockengiebel. Nach der Profanierung im Zuge der Reformation wurde die Kapelle von Handwerkern genutzt. Im späten 19. Jahrhundert ließ der Verschönerungsverein Esslingen die Kapelle wieder instand setzen und nutzte sie als Ausstellungsraum. Mittlerweile dient sie als Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus und des Zweiten Weltkriegs.
Geschützt nach § 2 DSchG



Brückenpfeilerhäuschen Innere Brücke 19, 19/1 (?) Das Gebäude wurde einst als Schlosserwerkstatt genutzt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 23 1910/11 1910/11 für den Textilfabrikanten Eugen Fischer errichtetes Bauwerk mit Werksteinfassade
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 25 (?) Seit dem frühen 20. Jahrhundert sind die Gebäudeteile verbunden
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Innere Brücke 26 1903 1903 für den Kaufmann Albert Leuze errichtetes Jugendstilgebäude, das im Erdgeschoss Geschäftsräume, in den anderen Geschossen herrschaftliche Wohnungen beherbergte. Die Fassade weist Zierfachwerk, Putzflächen und Werksteinelemente auf.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Innere Brücke 30 1365 1365 errichteter Fachwerkbau, der mit einem im 16. oder 17. Jahrhundert errichteten Nebenbau verbunden ist.
Geschützt nach § 2 DSchG


J

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Wohn- und Geschäftshaus Julius-Motteler-Straße 6 1908 Wohn- und Geschäftshaus mit Werkstattanbau aus dem Jahr 1908
Geschützt nach § 2 DSchG


K

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Siedlung Kanalstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertorvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Fabrikgebäude Kanalstraße 12/1 19. Jahrhundert Kombiniertes Wohn- und Fabrikgebäude des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil. Um 1914 wurde das Haus umgebaut und diente dann lange als Gasthaus.
Geschützt nach § 2 DSchG


Gewerbegebiet Kanalstraße 12/1, Maille 3–5 (?) Spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Gewerbegebiet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kanalstraße 22 1902 Historisierendes Bauwerk von Hermann Falch für Werkmeister Friedrich Metzger aus dem Jahr 1902
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kanalstraße 24 1902 Historisierendes Bauwerk von Hermann Falch für Friedrich Metzger aus dem Jahr 1902
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kanalstraße 26 1902 1902 errichtetes Bauwerk mit Maßwerkmotiv am gartenseitigen Standerker
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kanalstraße 28 1904 1904 errichtetes und mit dem Haus Neckarstraße 55 verbundenes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Hochschulbau Kanalstraße 33/Mühlstraße 1 1913/14 1913/14 errichteter Gebäudekomplex der einstigen Königlich Württembergischen Höheren Maschinenbauschule mit Maschinenhalle, der heute von der Maschinenbauschule Esslingen genutzt wird
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kanalstraße 45 1910 1910 errichtetes Eckgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Karl-Fuchs-Weg (?) Stadtbefestigung des Schönenbergs, (siehe Esslinger Burg)
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Kasernenstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Treppenanlage Katharinenstaffel 1901 Treppenanlage aus dem Jahr 1901, die eine Verbindung der frisch bebauten Halbhöhenlagen zur Innenstadt bilden sollte
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Katharinenstaffel 4 1914 1914 errichtetes Mehrfamilienhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Katharinenstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertorvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Katharinenstraße 3 1908 1908 als Mehrfamilienmietshaus für gehobene Ansprüche errichtetes Bauwerk
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Katharinenstraße 5 1907 1907 errichtetes Mehrfamilienhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Katharinenstraße 7 1902/03 1902/03 errichtetes Haus mit vier Wohnungen und Sichtfachwerkschmuck
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Katharinenstraße 8 1905 1905 am Schillerplatz errichtetes Mehrfamilienwohnhaus
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Wohnhaus mit Garten und Einfriedung Katharinenstraße 44 1907 1907 erbautes Eckhaus zur Hindenburgstraße, das typische Elemente des süddeutschen Jugendstils zeigt. Der dreigeschossige Putzbau auf Rustikasockel mit asymmetrischer Baukörpergliederung, plastischem Schmuck und geometrischer Ornamentik stammt von Max Brintzinger.
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Wohnhaus Katharinenstraße 46 1905 1905 erbauter Putzbau an der Kreuzung mit der Richard-Hirschmann-Straße
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Schulhaus Katharinenstraße 47 1892–92 1892–92 erbautes Schulhaus, zunächst als Knabenvolksschule genutzt, ab 1936 Mädchen-Mittelschule, ab 1977 koedukative Wolfstor-Realschule, später Grund- und Hauptschule Schillerschule
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Doppelhaus Katharinenstraße 48 und 48/1 1910 Doppelwohnhaus mit Jugendstilelementen aus dem Jahr 1910
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Wohnhaus Katharinenstraße 57 1907 Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1907
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Wohnhaus Katharinenstraße 59 1898 Backsteinhaus von Albert Brintzinger, das 1898 errichtet wurde
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Wohnhäuser Katharinenstraße 67, 69 und 71 1896 Gruppe von Wohnhäusern, die 1896 im Auftrag von Albert Brintzinger errichtet wurden. Brintzinger plante Nr. 67 selbst, die beiden anderen Häuser entwarf Albert Benz.
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Wohnhaus mit Gastwirtschaft Katharinenstraße 73 1898 1898 von Albert Brintzinger errichtetes Eckhaus zur Landenbergerstraße
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Gewerbegebiet Kesselwasen 4, 6, 8, 10, 11, 12, 13, 15 (?) Spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Gewerbegebiet
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Mühl- und Wohngebäude Kesselwasen 13 um 1770 Zu Beginn der 1770er Jahre baute der Schreiner Johan Caspar Schmid nordöstlich seines Wohnhauses ein zweites Haus, das wie das erste eine Tabakmühle enthielt. Der an der Nordseite der beiden Gebäude vorbeilaufende Stichkanal war dafür ideal. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde eine der Tabakmühlen in eine Schleifmühle umgewandelt. 1892 fügte man einen hölzernen Erker an und überdachte die unterschlächtigen Wasserräder.
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Stadtbefestigung Kiesstraße (?) Stadtbefestigung der Obertorvorstadt; präurbane Siedlung und spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertorvorstadt
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Stadtbefestigung Kiesstraße 3, 3/1 und 5 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
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Siedlung Knäpplenshof (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
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Ehemalige Fabrik, heute ein Freizeit- und Erlebniscenter Kollwitzstraße 1, Martinstraße 35 (?) Ehemalige Werkzeugfabrik Friedrich Dick GmbH, heute integriert in das Freizeit- und Erlebniscenter DAS DICK
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Wohnhaus Kollwitzstraße 9 1891 1891 nach Plänen Hermann Falchs errichtetes Wohnhaus
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Villa Kollwitzstraße 16 1903 1903 nach Plänen Hermann Falchs errichtetes Wohnhaus für Josef Leinen
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Siedlung Krämerstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
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Wohnhaus Krämerstraße 4 1338 Fachwerkhaus aus dem Jahr 1338
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Weitere Bilder
Wohnhaus Krämerstraße 6 Spätmittelalterliches Fachwerkhaus
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Gartenmauer mit Portal Krämerstraße 14 Barock Barockes korbbogiges Portal in einer älteren Mauer
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Fabrik und Bürohaus Krummenackerstraße 17, 19 1864/65 Lebensmittel- und Bettfedernfabrik Gebrüder Kaufmann. Nr. 17 ist das ehemalige Bürohaus aus den Jahren 1864/65, 1912 fand die Erweiterung durch Hermann Falch statt.
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Stadtbefestigung Küferstraße (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt, hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
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Wohn- und Geschäftshaus Küferstraße 5 16./17. Jahrhundert Bauwerk aus dem 16./17. Jahrhundert
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Gasthaus Küferstraße 7 Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert
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Gasthaus Küferstraße 10 spätes Mittelalter Spätmittelalterlicher Fachwerkbau
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Wohn- und Geschäftshaus Küferstraße 13 1910 1910 nach Entwürfen von Hermann Falch für den Bürstenfabrikanten Adolf Gunzenhäuser errichtet
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Wohnhaus Küferstraße 14, 16 1498/99 Bauwerk aus den Jahren 1498/99
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Wohnhaus Küferstraße 18, 20 16./17. Jahrhundert Eckhaus zur Adlerstraße. Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert
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Wohnhaus Küferstraße 19, Kupfergasse 10 16./17. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert
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Wohnhaus Küferstraße 21 15./16. Jahrhundert ? Spätmittelalterliches Fachwerkhaus an der Ecke zur Kupfergasse. Wahrscheinlich ist das verputzte Erdgeschoss in Massivbauweise errichtet. Nachdem das Haus 1833 von einem Küfer an einen Brauer verkauft worden war, wurde es zusammen mit dem Nebengebäude Nr. 23 als Gasthaus genutzt, was Änderungen in der inneren Aufteilung zur Folge hatte. Die Giebelseite zur Küferstraße zeigt jedoch mit ihren Verblattungen und profilierten Knaggen typische Merkmale eines Bauwerks des 15./16. Jahrhunderts.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthaus Küferstraße 22 15. Jahrhundert Gasthaus zum Goldenen Adler. Fachwerkgebäude aus dem 15. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthaus Küferstraße 23 spätes Mittelalter Spätmittelalterlicher Sichtfachwerkbau, der im Laufe seines Bestehens wohl zahlreichen Erneuerungen und Umgestaltungen ausgesetzt war. Das Erdgeschoss erhielt im 19. Jahrhundert neue Umfassungswände in Quadermauerwerk. Die fehlenden Verblattungen des Dachwerks weisen ebenfalls auf eine Umgestaltung hin. Das Haus wird seit 1833 zusammen mit dem Nachbarhaus Nr. 21 gastronomisch genutzt; im 18. Jahrhundert war es das Wohnhaus eines Bäckers.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Küferstraße 24 um 1530 Um 1530 errichteter Bau
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Küferstraße 27, 29 16. Jahrhundert Verputztes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, das entlang des Firstes in zwei Haushälften geteilt ist. Der östliche Hausteil mit der Nr. 29 besitzt einen Gewölbekeller und im ersten Stock eine Bohlenstube. Wahrscheinlich wurde das Bauwerk ursprünglich in Sichtfachwerkbauweise errichtet, Spuren der Fachwerkfassung sind im ersten und zweiten Stock erhalten geblieben.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Küferstraße 30 1482 Fachwerkbau aus dem Jahr 1482
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Küferstraße 36 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Küferstraße 39 (?) Winkelförmig an das Wolfstor angeschlossenes Haus
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Küferstraße 40 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Torturm Küferstraße 41 vor 1288 Massiver Torturm mit quadratischem Grundriss, Zinnenkranz, geschweiftem Vollwalmdach und Glockentürmchen. Die spitzbogige Tordurchfahrt ist mit staufischen Löwen geschmückt. Das Tor wurde 1268 erstmals als Obertor, ab 1411 als Brottor und ab 1551 als Wolfstor erwähnt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Küferstraße 44 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Kupfergasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kupfergasse 1 15./16. Jahrhundert Eckhaus zur Franziskanergasse. Fachwerkbau aus dem 15./16. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kupfergasse 7 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkhaus aus dem 16./17. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kupfergasse 8 1471/1472 Fachwerkhaus aus den Jahren 1471/1472
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Kupfergasse 15 1448 Verputztes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1448
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohn- und Stallgebäude Kurt-Schumacher-Straße 43 1903 Nach Plänen des Städtischen Tiefbauamtes 1903 errichtet, besitzt das Gebäude Sichtziegelmauerwerk im Erdgeschoss und ornamentales Fachwerk in den Obergeschossen.
Geschützt nach § 2 DSchG


L

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Villenkolonie Landenbergerstraße 4 (?) Villenkolonie (siehe Rilkestraße 1)
Geschützt nach § 2 DSchG



Ebershaldenfriedhof mit Einfriedung und Leichenhaus Landenbergerstraße 50 1843 Der städtische Friedhof wurde 1843 eröffnet. Er besitzt eine original erhaltene Toreinfahrt und eine klassizistische Einfriedung. 1856 erfolgte die erste Erweiterung, 1874 wurde ein jüdisches Begräbnisareal eingerichtet, 1900 eine weitere Erweiterung vorgenommen. Das Leichenhaus wurde in den Jahren 1900 bis 1902 im Stil der Neorenaissance gebaut.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Landolinsgasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Zunfthaus Landolinsgasse 1 (?) Zunfthaus der Schuhmacher und Weinschenken
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Wirtschaftsanwesen Landolinsgasse 3, Heugasse 16 (?) Vorindustrieller Wohn- und Wirtschaftshof
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 4 (?) Eckhaus zur Heugasse
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 6 spätes Mittelalter Verputztes spätmittelalterliches Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 8/1 1360 Eckhaus zur Heugasse aus dem Jahr 1360
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 9 1339 Kaufmannshaus aus dem Jahr 1339
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Landolinsgasse 10 1890 Um 1890 durch den Eigentümer Christian Zillinger erneuertes ursprünglich spätmittelalterliches Haus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 11 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 13 15./16. Jahrhundert Fachwerkhaus aus dem 15./16. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 14 17. Jahrhundert Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


Reste eines Steinturms und Keller Landolinsgasse 16 13. Jahrhundert Überreste eines Steinturms aus dem 13. Jahrhundert und eines Gewölbekellers. Darüber befanden sich ein Fachwerkbau aus der Zeit um 1358 und ein Rückgebäude von 1545, die 1997 einem Brand zum Opfer fielen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsgasse 18 1301/02 Fachwerkgebäude aus den Jahren 1301/02
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Landolinsplatz (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt und Quellfassungen der Landolin-Brunnenstuben
Geschützt nach § 2 DSchG



Landolinsbrunnen Landolinsplatz um 1890 Laufbrunnen mit gusseisernem rechteckigem Trog und neugotischer Brunnensäule aus den 1890er Jahren
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Landolinsplatz 1 1846 Putzbau in Ecklage aus dem Jahr 1846, 1905/06 durch Albert Benz erweitert
Geschützt nach § 2 DSchG


Keller Landolinsplatz 2 1273/74 Keller aus der Zeit um 1273/74
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Landolinsplatz 4 1288/89 Haus aus den Jahren 1288/89, im 17. Jahrhundert umgebaut
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtbefestigung Landolinsteige (?) Stadtbefestigung des Schönenbergs
Geschützt nach § 2 DSchG


Gasthaus Landolinsteige 1 1824 1824 erbautes Gasthaus unmittelbar an der Stadtmauer. Seit 1835 befand sich in dem Gebäude ein Bierausschank; damit wurde die jahrhundertelange Beschränkung der Esslinger Gasthäuser auf eine Anzahl von zwölf Lokalen überschritten. In der späten Vormärzzeit und in den Revolutionsjahren 1848/49 war das Lokal ein Treffpunkt radikalpolitischer Kräfte. Von 1907 bis 1911 beherbergte es Höchels Burgkeller. Inzwischen wird es als Wohnhaus genutzt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Landolinsteige 3 1906 1906 von Albert Benz errichtete Villa auf dem ehemaligen Gelände des 1905 abgebrannten Lokals Aktiengarten
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Siedlung Lederstraße Hochmittelalterliche Siedlung, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


M

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Grünanlage Maille (?) Der Name der Grünanlage deutet darauf hin, dass das ebene Gelände zwischen Ross- und Wehrkanal ursprünglich für das im 17. Jahrhundert beliebte Paille-Maille-Spiel genutzt wurde; auch noch im 19. Jahrhundert wurde die Maille für Turnspiele genutzt. 1828 fand hier außerdem das erste Sängerfest Württembergs statt.

Auf einem Stadtplan aus dem Jahr 1739 sind bereits ein Wegenetz und eine Allee auf der Maille verzeichnet. In den Jahren 1751 und 1752 wurden entlang der Wege systematisch Kastanien, Linden und Nussbäume gepflanzt, um 1900 wurde außerdem noch eine Platanenallee angelegt.

Aus dem Jahr 1868 stammt ein Denkmal für Karl Pfaff, das nahe der Inneren Brücke aufgestellt wurde. Die Bronzebüste, die auf einem Sandsteinsockel steht, wurde von Ernst Rau geschaffen. Ein weiteres Denkmal wurde 1895 zu Ehren Theodor Georgiis aufgestellt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Tuchfabrik Gebrüder Hardtmann Maille 3, 4, 5 (?) Tuchfabrik Gebrüder Hardtmann
Geschützt nach § 2 DSchG


Gewerbegebiet Mailleweg (?) Spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Gewerbegebiet
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlungen Marktplatz (?) Bronze- und urnenfeldzeitliche Siedlungen, eisenzeitliche, römische, völkerwanderungszeitliche und frühmittelalterliche Überreste. Frühmittelalterliche Siedlung, hochmittelalterlicher Marktort, staufische Stadt, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Reichsstadt. Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt. Geiselbachgewölbe
Geschützt nach § 2 DSchG



Löwenbrunnen Marktplatz vor 1421 Der Brunnen wurde 1421 als Spitalbrunnen erwähnt, später als Fundelbrunnen bezeichnet, 1616 und 1721 erneuert, 1773 oder 1774 neu erbaut, im 20. Jahrhundert zweimal renoviert
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Marktplatz 1 1655 1655 errichtetes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Kielmeyerhaus Marktplatz 2 1582 Sogenannter Spitalkelter, letzter Bauzeuge des Katharinenspitals. Das Haus wurde 1582 von den Zimmermeistern Jacob Johann und M. Jacob Zech sowie dem Maurer Hans Flachtern errichtet. Es sollte die abgebrannte Kelter des Katharinenspitals, dessen letzten Bauzeugen es heute darstellt, ersetzen. Die übrigen Gebäude des Spitals standen auf dem heutigen Marktplatz und wurden im Jahr 1811 abgerissen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Marktplatz 3 vor 1459 Das Haus war Teil des Katharinenspitals, mit dem der Esslinger Marktplatz bis 1811 vollständig überbaut war. Es wurde im Jahr 1459 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als „des spitals nuwes huß“. Es steht linksseitig über einem älteren Gewölbekeller, der westlich bis unter die Gasse reicht. Unter der rechten Haushälfte befindet sich das Geiselbachgewölbe. Der giebelständige, verputzte Stockwerkbau weist bauzeittypische Vorkragungen mit Knaggen an der Giebel- und der Westseite auf. Im ersten der zwei Dachgeschosse befand sich einst eine Ladeluke, die auf einer Lithographie aus dem 19. Jahrhundert noch zu sehen ist. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein neugotischer Erker an der Fassade angebracht, gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein aufgeständerter Erker auf der Hausrückseite. Auf der Westseite wurden im 20. Jahrhundert die Ausfachungen im Erdgeschoss entfernt, wodurch ein Arkadengang entstand. Das Dachgeschoss wurde 1979 ausgebaut. Das einstige Wohnhaus wird mittlerweile als Wohn- und Gasthaus genutzt; im ersten Stock ist eine Holzdecke mit Rankenmalereien aus dem frühen 18. Jahrhundert erhalten geblieben, im zweiten Stock eine Stuckdecke mit Bandelwerk. Das Haus war seit dem 16. Jahrhundert im Besitz namhafter Bürger. In den 1840er Jahren kaufte Carl Jakob Christian Weiß das Haus, das bis 1910 im Besitz der Familie Weiß blieb.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Marktplatz 4 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des 16./17. Jahrhunderts
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Marktplatz 5 16./17. Jahrhundert Zwei zusammengefügte Gebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Marktplatz 5/2 2. Hälfte 18. Jahrhundert Haus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Geschützt nach § 2 DSchG



Münster St. Paul und Dominikanerkloster Marktplatz 8, 9, 10, 11, Beblingerstraße 1, 1/1 13. Jahrhundert Münster St. Paul und Dominikanerkloster, letzteres heute als Waisenhofschule genutzt.

Das katholische Münster St. Paul ist ein frühgotischer Sakralbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche gilt als älteste erhaltene Bettelordenskirche Deutschlands.
Geschützt nach § 2 DSchG



Schwörhaus Marktplatz 12 13. Jahrhundert Schwörhaus, Bauwerk aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtkirche St. Dionys mit Kirchenbibliothek Marktplatz 17 1352 fertig Die evangelische Stadtkirche St. Dionys ist eine Kirche aus der Zeit der Gotik.

Die Kirche steht auf der Südseite des Marktplatzes und bildet mit dem katholischen Münster St. Paul und der Frauenkirche ein Ensemble, das das Stadtbild prägt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Marktplatz 18, 19 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Allerheiligenkapelle, heute Stadtarchiv Marktplatz 20
(Karte)
13. Jahrhundert, 1610 (Umbau zum Archiv) Allerheiligenkapelle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, mittlerweile als Stadtarchiv genutzt.

Die Kapelle wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts an der Stadtmauer errichtet, deren Buckelquader in der südlichen Langseite des Gebäudes noch vorhanden sind. Der Kapellenbau lag ursprünglich ebenerdig und war zweigeschossig, das Untergeschoss wurde als Beinhaus genutzt, nachdem Knochen vom Friedhof der Stadtkirche St. Dionys umgebettet werden mussten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Sektkellerei Kessler im Speyrer Pfleghof Marktplatz 21, 22, 23, Rathausplatz 15–18 13. Jahrhundert, 1832/33 Sektkellerei Die Sektkellerei Kessler befindet sich im Speyrer Pfleghof, der später Pfarr- und Zehnthof mit Kirchenkasten wurde.

Der Speyrer Pfleghof, auch Speyrer Zehnthof oder Kessler-Haus genannt, steht am Georg-Christian-von-Kessler-Platz (früher Marktplatz 21–23). Er war Teil der Stiftung des Kaisers Friedrich II., der am 30. Dezember 1213 anlässlich der Bestattung seines Onkels Philipp von Schwaben die Kirche St. Dionys mit allen zugehörigen Rechten dem Speyrer Domkapitel übertrug.[2] Der Pfleghof gehörte dem Domkapitel bis 1547. Seit 1832/33 beherbergt das Gebäude mit der Kessler Sekt GmbH & Co. KG die älteste Sektkellerei Deutschlands. Am 30. April 1829 wurde hier der Forschungsreisende Ferdinand von Hochstetter geboren (Gedenktafel)
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Kirchenkastenverwaltung Marktplatz 21 16. Jahrhundert Kirchenkastenverwaltung, Bauwerk aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts
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Pfarr- und Zehnthof mit Kirchenkasten Marktplatz 22 um 1500 Zwei mittelalterliche Pfleghofgebäude wurden um 1500 zusammengebaut und zum repräsentativen Hauptbau des Speyrer Pfleghofs gemacht.
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Wirtschaftsgebäude und Zehntkelterhaus mit Hof Marktplatz 23 um 1500 Um 1500 im Zuge der Erweiterung des Speyrer Pfleghofs errichteter Wirtschaftsbereich
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Wohnhaus Marktplatz 25 16. Jahrhundert Fachwerkbau des späten 16. Jahrhunderts, der im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde
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Siedlung Martinstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt, Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Martinstraße 20 1890 1890 von Hermann Falch errichtetes und 1892 und 1893 erweitertes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Martinstraße 22 1886/87 1886/87 errichtetes Wohnhaus im Neorenaissancestil, erbaut durch die Brüder Blessing
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Martinstraße 24 1878 1878 für Christian Wild erbautes Haus im Schweizerhausstil mit klassizistisch gefärbten Elementen der Neorenaissance
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Martinstraße 27 1904 Jugendstilwohnhaus, 1904 von Hermann Falch für Fuhrunternehmer Blocher errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Pferdestall und Mauer Martinstraße 27/1 1900–1909 Einer der letzten mehrgeschossigen Pferdeställe in Europa, 1900–1909 von Franz Schäffler für den Fuhrunternehmer und königlichen Hofspediteur August Blocher errichtet.Der dreigeschossige Backsteinbau mit Segmentbogenfenstern in der Nähe des Bahnhofs bot Platz für 18 - 20 Pferdeboxen übereinander sowie für Futterraufen und Belüftungseinrichten. Da Grundstücke in so zentraler lage teuer waren, wurde "in die Höhe" gebaut. Während im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss die Zugtiere untergebracht waren, befanden sich im weitgehend original erhaltenen 2. Obergeschoss die Hafer- und Geschirrkammer sowie der Heuboden. Erhalten sind heute noch die Rampe mit dem Zugang zum Obergeschoss, die historische Ladeluke sowie der schwenkbare Aufzugskran.Westlich des Stalls befand sich früher ein Werkstattgebäude mit Schmiede, das 1988 abgerissen wurde.Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurde das Erdgeschoss zu einer Garage für Lastkraftwagen umgebaut. Franz Schäffler entwarf außerdem eine Jugendstilmauer aus Eisenbeton, mit der das Areal 1913 zur Straße hin abgegrenzt wurde.
Geschützt nach § 2 DSchG



Fabrik, heute ein Freizeit- und Erlebniscenter Martinstraße 35 1900–1909 Fabrik mit Schornstein (siehe Kollwitzstraße 1), heutzutage ein Freizeit- und Erlebniscenter.

Das Dick wurde im ehemaligen Firmengebäude von Friedr. Dick in der Esslinger Weststadt eingerichtet. Die aus einer Feilenhauerei hervorgegangene Firma nutzte den Backsteinbau mit dem auffallenden 68 Meter hohen Kamin von 1889 bis zu ihrem Umzug nach Deizisau im Jahr 1997.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Pebra Martinstraße 37 (?) Villa Pebra. Von Franz Schäffler im Jahre 1894 errichtete Villa mit Stilelementen des Neubarocks und der Neurenaissance. Daneben ein von Paul Braun nach Entwürfen von Franz Schäffler erbautes Fabrikgebäude für seine Präzisionszieherei
Geschützt nach § 2 DSchG



Metallwarenfabrik F. W. Quist Martinstraße 44 1897, 1903 Fabrikgebäude der Metallwarenfabrik F. W. Quist
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Mauerstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Merkelstraße 19 1904/05 1904/05 von Albert Eitel für Robert Furch erbaute Villa
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Merkelstraße 20 1908 1908 von Gustav Eisele erbautes Mehrfamilienhaus in Ecklage zum Schillerplatz. Auf jeder Etage des vierstöckigen Gebäudes befindet sich je eine Wohnung. Die beiden Fassaden wurden mit einem Eckturm verbunden. Die gestalterischen Elemente aus Barock und Frühklassizismus (Girlanden im Zopfstil, geschweifte Erkergiebel, Putten und Lisenen) befinden sich hauptsächlich auf der zum Schillerplatz gewandte Seite.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Mettinger Straße (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Mettinger Straße 19 1578, 1905 (versetzt) 1578 erbautes und 1905 transloziertes und neu gestaltetes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Straßentor Mettinger Straße, nördlich vor Nr. 31 Mittelalter Mittelalterliches Straßentor
Geschützt nach § 2 DSchG



Historistische Villa Mettinger Straße 46 1896 Regierungsbaumeister Gustav Eisele errichtete die Villa im Jahr 1896 für Karl Kugel im Neorenaissancestil. Unter- und Erdgeschoss der in Hanglage auf der Nordseite der Mettinger Straße erbauten Villa sind massiv gebaut und verputzt, die oberen Geschosse weisen Zierfachwerk auf. Ein Standerker betont den „altdeutschen“ Stil des Bauwerks; seine Ecken sind mit Säulen und Pilastern, seine Brüstung mit Familienwappen geschmückt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Milchstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Milchstraße 8 (?) Verputztes Fachwerkhaus in Ecklage
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Milchstraße 9 (?) Verputztes Fachwerkhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Milchstraße 11 1358 Fachwerkhaus aus dem Jahr 1358
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Milchstraße 13 (?) Ursprünglich als Scheune errichtetes Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Milchstraße 15 spätes Mittelalter Spätmittelalterlicher Bau
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Mittlere Beutau spätes Mittelalter Frühmittelalterliche Siedlung, hochmittelalterlicher Marktort, staufische Stadt, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Reichsstadt, Schönenbergvorstadt, Beutauvorstadt, Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Beutaubrunnen Mittlere Beutau vor 1564 Beutaubrunnen. Laufbrunnen mit polygonalem Trog und Brunnensäule mit Maskenverzierung. 1564 als Brunnen am Kapellenberg erwähnt, 1616 als Kapellenbrunnen, auch Blaubeurer Brunnen genannt. 1722 erneuert, 1777 neu erbaut, 1906 renoviert, 1966 erneuert und versetzt
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Mittlere Beutau, Obere Beutau, Turmstraße, Untere Beutau vor 1351 Stadtbefestigung der Beutauvorstadt. Reste der 1351 erstmals erwähnten, aber älteren Befestigung der Beutauvorstadt sind im Boden zu vermuten. Reste des 1610 vermauerten unteren Beutautores sind im Bauwerk Untere Beutau 48 erhalten. Reste der Stadtmauer sind in den Häusern Mittlere Beutau 42, Obere Beutau 35 und Untere Beutau 45 und 48 zu erkennen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Mittlere Beutau 1 1450 Verputztes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1450
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Mittlere Beutau 3 14. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus dem 14. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Mittlere Beutau 5 1362/63 Verputztes Fachwerkhaus von 1362/63
Geschützt nach § 2 DSchG



Pfleghof des Benediktinerklosters Blaubeuren Mittlere Beutau 11, 15 (?) Pfleghof des Benediktinerklosters Blaubeuren, der aus zwei rechtwinklig aneinandergebauten Fachwerkhäusern besteht
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Mittlere Beutau 12 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches verputztes Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Mittlere Beutau 18 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches Fachwerkgebäude
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhäuser Mittlere Beutau 21, 23 und Geiselstraße 12 (?) Zwei Wohnhäuser und eine Scheune
Geschützt nach § 2 DSchG



Scheune Mittlere Beutau 30 Spätmittelalter Spätmittelalterlicher Bau
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Wohnhaus Mittlere Beutau 32 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des 16./17. Jahrhunderts
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Wohnhaus Mittlere Beutau 34 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des 16./17. Jahrhunderts
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Wohnhaus Mittlere Beutau 36 16. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des 16. Jahrhunderts
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Wohnhaus Mittlere Beutau 39 16./17. Jh. Verputztes Fachwerkgebäude des 16./17. Jahrhunderts
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Stadtbefestigung Mittlere Beutau 42 (?) Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
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Wohnhaus Mittlere Beutau 47 1. Hälfte 18. Jahrhundert Fachwerkgebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
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Wohnhaus Mittlere Beutau 51 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des 16./17. Jahrhunderts
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Wohnhaus Mittlere Beutau 53 16. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude des frühen 16. Jahrhunderts
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Wohnhaus mit Scheune Mittlere Beutau 55 18. Jahrhundert ? Vermutlich aus dem 18. Jahrhundert
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Villa Mörikestraße 4 1911 Villa für Emil Kienlin von 1911, Entwurf von Paul Schmohl und Georg Staehelin
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Siedlung Mühlstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertorvorstadt
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Weitere Bilder
Hallenbad mit Vorgarten und Einfriedung Mühlstraße 6 1907 Das Merkel’sche Schwimmbad, ein Hallenbad, ist eines der letzten erhaltenen Jugendstil-Hallenschwimmbäder Deutschlands und wurde von 1905 bis 1907 nach Entwurfs- und Ausführungsplänen des Gießener Architekten Hans Meyer ausgeführt.

Das Bad wurde von dem Fabrikanten Oskar Merkel für die Bevölkerung gestiftet; er erhielt daraufhin die Ehrenbürgerwürde der Stadt Esslingen. Neben einem Schwimmbecken bot es auch Dusch- und Wannenbäder für Arbeiter, deren Wohnungen damals normalerweise noch keine Badezimmer hatten.

Das Bauwerk wurde in den 1960er Jahren umgestaltet und um ein Sport- und ein Lehrschwimmbecken erweitert; im Zuge der Renovierung wurde die Decke abgehängt und dadurch die ursprüngliche architektonische Konzeption beeinträchtigt.
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Wohnhaus Mühlstraße 12 1890/91 1890/91 von Hermann Falch erbautes Haus
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Denkmal mit Grünanlage Mülbergerstraße 1890/91 Erstes in Deutschland errichtetes Lenaudenkmal
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Wohnhaus Mülbergerstraße 5 1896/97 1896/97 errichtetes Mehrfamilienhaus
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Villa mit Gartenpavillon Mülbergerstraße 9 1902/03 Von Adolf Brintzinger errichtete Villa aus den Jahren 1902/03
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Villa mit Gartenhäuschen Mülbergerstraße 17 1910/11 Für den Kaufmann Robert Lamparter 1910/11 errichtete Villa
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Villa Mülbergerstraße 29 1906 Von Hermann Falch für den Privatier Karl Schwarz errichtete Villa aus dem Jahr 1906
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Villa Mülbergerstraße 31 1910 Von Karl und Otto Junge errichtete Villa aus dem Jahr 1910
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Villa Mülbergerstraße 33 1905 1905 von Hermann Falch für Emil Kauffmann gebaut
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Villa mit Pavillon Mülbergerstraße 37 1925/26 1925/26 von Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer für Paul Eberspächer erbaut
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Villa Mülbergerstraße 41 1923 1923 erbautes Direktorenwohnhaus für die Neckarwerke
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Villa Mülbergerstraße 43 1911 1911 von Otto Junge errichtet
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Wohnhaus Mülbergerstraße 45 1906 Für August Hägele 1906 von Hermann Falch gebaut
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Wohnhaus Mülbergerstraße 50 1905 Von Karl Junge für den Kaufmann Adolf Wagner entworfen, schon im Jahr der Erbauung 1905 wurde eine dritte Wohneinheit im 2. OG hinzugefügt. In historistischem Stil errichtet, Neorenaissancegiebel zur Straßenseite.
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Villa Mülbergerstraße 54 1904 1904 nach Plänen von Albert Benz (Architekt) an der Ecke zur Lenaustaffel für Eugenie und Pauline Kauffmann gebaut. Putzbau mit geschossübergreifenden Fenstern im Treppenhaus.
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Villa mit Geflügelhaus Mülbergerstraße 74 1906 1906 von Franz Schäfflerfür Erna Berger errichtete Villa mit Garten und Geflügelhaus. Zweieinhalbgeschossiger Putzbau in Hanglage mit seitlichem Standerker und rückversetzter Eingangsloggia. Asymmetrische Baukörpergliederung, reiche Jugendstilausstattung (Stuck, Farbfenster, Wandmalereien, Lampen, Türen und Beschläge). Im Garten steht ein turmartiges Geflügelhaus mit Fachwerkaufsatz.
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Villa mit Gartenpavillon Mülbergerstraße 81 1901 1901 von Adolf Brintzinger für Antonie Rapp geplant, 1902/03 errichtet. (Vgl. Mülbergerstraße 9)
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Villa Mülbergerstraße 90 1909 Von Karl und Otto Junge 1909 für Albert Staudenmaier gebaut. Mittlerweile stark verändert; ursprünglich befand sich der Hauseingang im Hanggeschoss, doch wurde er in den 1980er Jahren in einen Vorbau mit Aufgang und Aufzug verlegt. Auch neue Fenster wurden eingebaut und plastische Putzfelder mit Festonmotiven unter den Fenstern entfernt.
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Villa Mülbergerstraße 116 1914 1914 für Paul Gangler nach dessen Plänen erstellt. Relativ spätes Beispiel historisierenden Villenbaus, evtl. von dem Gebäude Mülbergerstraße 43 inspiriert, da der Turmerker in gleicher Weise in Fußwalm und Steildachfläche übergeht.
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Wohnhaus Mülbergerstraße 122 1911 Nach Plänen von Gustav Weißinger 1911 errichtetes zweigeschossiges Mansarddachhaus Walmdachanbau auf der Rückseite. Ein Jugendstilelement ist der stuckierte Lebensbaum am Erker an der Fassade zur Straße. Typisch für den süddeutschen Jugendstil ist die Kombination mit Fachwerk. Noch vor Baubeginn wurde das Haus an den Ingenieur Emil Kürschner verkauft.
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N

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Weinberge Neckarhalde (?) Weinberge (siehe Untere Neckarhalde)
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Ruhbank Neckarhaldenweg (?) Dreistufige Ruhbank
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Neckarhaldentorturm Neckarhaldenweg (?) Neckarhaldentorturm, massiver Turm mit spitzbogiger Durchfahrt und Zeltdach aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. An der nördlichen Seite Überreste eines vorgelagerten Mauerabschnittes.
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Siedlung Neckarstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Obertorvorstadt. Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt. Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt. Stadtbefestigung der Obertorvorstadt
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Wohn- und Geschäftshaus Neckarstraße 9 1905 Der barockisierende Jugendstilbau wurde 1905 von Richard Weith für Peter Villforth errichtet. Das verputzte vierstöckige Gebäude weist eine asymmetrische Fassade auf; links vom Mittelrisaliten befindet sich ein dreigeschossiger Erker und rechts eine Fensterbahn. Das Mansarddach besitzt einen geschweiften Zwerchgiebel. Im dritten Obergeschoss ist ein Relief mit einem Jagdmotiv zu sehen. Das Erdgeschoss wird von zwei Geschäften genutzt, darüber befinden sich Wohnungen.
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Wohn- und Geschäftshaus Neckarstraße 15 barock Dieses Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage zur Pliensaustraße ist ein im Barock umgebautes, im Kern wahrscheinlich älteres Fachwerkhaus. Im späten 19. Jahrhundert erfolgte ein Ladeneinbau, verbunden mit einer aufwändigen Fassadengestaltung. Die Schaufenster sind zwischen rustifizierten Pilastern und gusseisernen Stützen in historistischen Formen von der Firma Streicher in Bad Cannstatt eingespannt. Profiliertes Gesims mit Zahnschnittfries auf Konsolen, Fassade auf der Giebelseite in den Obergeschossen mit Blechplatten, im Giebel mit Schiefer verkleidet. Erhalten geblieben sind auch die Gittertüren.
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Wohn- und Geschäftshaus Neckarstraße 24 1898/99 Dies ist ein 1898/99 vom Bauherrn Hermann Falch geplanter und errichteter Ziegelbau, in dessen Erdgeschoss sich nach wie vor das Architekturbüro Falch befindet. Portalschmuck mit frühen Jugendstileinflüssen, Fassade im Stil der Neorenaissance. Kontrastierende Fassadengestaltung mit Ziegeln und Werkstein.
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Bankgebäude Neckarstraße 32 1909 1909 von Heinrich Jassoy für die Deutsche Reichsbank errichteter Bau mit Tuffsteinverkleidung und figürlichem Schmuck von Ludwig Habich
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Doppelhaus Neckarstraße 36, Mörikestraße 2 1896 Dreigeschossiger Ziegelbau aus dem Jahr 1896 von Franz Schäffler im Stil der Neorenaissance. Durch eine vertikale Putzlinie ist der Bau klar als Doppelhaus markiert. Im zweiten Obergeschoss Putzfelder mit dem Baujahr, den Initialen des Architekten sowie den berufstypischen Instrumenten Zirkel, Winkelmaß und Lot. Fensterverdachungen, eine Sockelzone, ein ausladendes Kranzgesims sowie ein sehr flaches Walmdach prägen das Gebäude. An die linke Haushälfte wurde 1952/53 ein eingeschossiger Ladenanbau mit einem zeittypisch geschwungenen Schaufenster angefügt.
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Mörike-Gymnasium Neckarstraße 38 1896 Mörike-Gymnasium
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Wohn- und Geschäftshaus mit Gastronomie Neckarstraße 46 1898 Das Haus wurde im Jahr 1898 von Christian Zillinger als viergeschossiger, massiver Ziegelbau errichtet. Die Schauseiten wurden mit Naturstein verkleidet. Im Erdgeschoss befanden sich eine Gastwirtschaft und ein Ladengeschäft,

Die Fassaden des Gebäudes sind sowohl auf der Straßenseite als auch zum Hammerkanal hin reich geschmückt. Die beiden unteren Stockwerke sind mit rustiziertem rötlichem Haustein verkleidet. In den beiden Stockwerken, die einst vornehme Etagenwohnungen beherbergten, finden sich Fensterverdachungen, Schmucknischen und vergoldete Balkongitter. An der nordwestlichen Gebäudeecke befindet sich noch eine Inschrift, die auf die einstige Nutzung als Gastwirtschaft „Schillerhof“ hinweist, ferner befindet sich an dem Gebäude auch eine Büste Friedrich Schillers. Eine verkleinerte Nachbildung der Büste erhielt die Schillerschule anlässlich der Renovierung des Hauses zum Geschenk.[3]
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Wohn- und Geschäftshaus mit Lageranbau Neckarstraße 53 1894 Das Gebäude wurde 1894 errichtet.
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Wohnhaus mit Garten Neckarstraße 55 1894 Das Gebäude wurde 1904 von August Blessing erbaut
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Wohnhaus Neckarstraße 57 1903/04 Das Gebäude wurde 1903/04 von Hermann Falch errichtet.
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Fabrik Neckarstraße 58 1923 Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde nach Plänen von Architekt Alfred Zillinger 1923 als Handschuhfabrik für die Firma Schenk und Cie. erbaut.
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Wohnhaus Neckarstraße 61 (?) Wohnhaus
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Wohn- und Geschäftshaus Neckarstraße 65 1904/05 Dieses Wohn- und Geschäftshaus ist ein 1904/05 für die Firma Dupper & Bernhold errichtetes Jugendstilgebäude mit Mansarddach, Eingangsloggia und Verandaanbau. Auf dem rückwärtigen Grundstücksbereich stand die Metallwarenfabrik, die die Räume im Erdgeschoss als Büros und Musterzimmer nutzen sollte. Im Treppenhaus original erhaltene farbige Fenster.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Neckarstraße 68 (?) Wohnhaus
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Wohnhaus Neckarstraße 83 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Neckarstraße 88 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG


O

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlung Obere Beutau (?) Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Schönenbergvorstadt; Stadtbefestigung des Schönenbergs, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Beutauvorstadt, Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
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Oberer Beutaubrunnen Obere Beutau, südlich von Haus Nr. 9 (?) Einziger öffentlicher Ziehbrunnen der Stadt, der auf eine mittelalterliche Erbauung zurückgeht; der sandsteinerne runde Ziehbrunnen mit etwa zehn Meter tiefem Schacht wurde 1978 saniert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Obere Beutau 1 16. Jahrhundert Sichtfachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert in der Gabelung zwischen Mittlerer und Oberer Beutau auf trapezförmigem Grundriss. Ein Wappenschild mit Steinmetzzeichen an einem Kragstein rechts trägt die Jahreszahl 1569. Am Kragstein links sind ein Kreuz und zwei kniende Gestalten zu sehen. Das Haus besitzt barocke Türen mit handgeschmiedeten S-Beschlägen. Im Inneren Spuren der Neugestaltung im 18. und 19. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert Gasthaus zur Rose.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 2 16./17. Jahrhundert Verputzter Fachwerkbau des 16./17. Jahrhunderts
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 3 (?) Verputzter Fachwerkbau
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 5 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert mit großen Gewölbekellern. Das Dachwerk wurde an der Nordseite nachträglich erhöht. Die Haustür stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert; ihr Gitter weist Jugendstileinflüsse auf.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 6 1483/84 Verputztes Fachwerkgebäude von 1483/84. Das zweigeschossige Dachwerk ist rauchgeschwärzt. Es weist eine liegende, verblattete Stuhlkonstruktion auf. Auf der Straßenseite befindet sich ein Zwerchhaus, in dem sich früher eine Ladeöffnung befand. Das Bauwerk wurde vermutlich ursprünglich als Lager genutzt und wahrscheinlich im 18. Jahrhundert zum Wohnhaus umgebaut. 1862/63 erfolgte ein Anbau an der südöstlichen Hausecke. Dies hatte eine Änderung der Fensteranordnung und eine Umgestaltung des Inneren zur Folge.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 8 17./18. Jahrhundert Verputztes Fachwerkhaus aus dem 17./18. Jahrhundert. Im zweigeschossigen Dachwerk befand sich wohl ursprünglich eine Ladeöffnung. Im Häuseranschlagsprotokoll von 1777/78 wurde das Gebäude noch als Scheune geführt, kurz darauf wurde es wahrscheinlich zum Wohnhaus umgebaut.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 9 spätes Mittelalter ? Fachwerkgebäude, dessen Kern aus dem Mittelalter stammt, das aber im 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil neu gestaltet wurde. Der Keller des Nachbarhauses Mittlere Beutau erstreckt sich bis unter die Nordseite dieses Hauses. Im dreigeschossigen Dachwerk befand sich einst eine Ladeöffnung. Mittiges Zwerchhaus mit Okulus, zwei Dachgauben. Südlich des Hauses befindet sich ein kleiner Garten mit historischer Einfriedung, davor der Obere Beutaubrunnen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 22 1536/37 Fachwerkhaus von 1536/37. Um 1900 wurde das Haus nach Osten verlängert. 1891 erhielt es auf der Nordseite einen Anbau. Gewölbekeller, Quadersockel, einstige Ladeöffnung im Dachwerk.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus mit Remise Obere Beutau 29 16./17. Jahrhundert Das Haus stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Im Untergeschoss befinden sich zwei firstparallele Gewölbekeller. An der Südseite wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts eine eingeschossige Wagenremise angebaut, die 1924 bei einem Umbau durch Albert Gänzle mit Laube und Erker versehen wurde. Seit dieser Umgestaltung sind Remise und Wohnteil erhöht und unter einem durchgehenden Dach zusammengefasst.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obere Beutau 35 (?) Die Nordwand des Hauses wird großenteils von der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert gebildet. Auf der Südseite wurde im 19. Jahrhundert eine Remise angebaut; 1924 erfolgte ein Umbau, bei dem die einstöckige Remise aufgestockt und das Obergeschoss des Wohnhauses erhöht wurde. Dabei wurden Laube und Erker hinzugefügt und beide Gebäudeteile erhielten ein gemeinsames Dach.
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Siedlung Oberer Metzgerbach (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt. Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Liebfrauenkapelle (abgegangen) Oberer Metzgerbach (?) Liebfrauenkapelle aus dem Spätmittelalter, 1351 erstmals urkundlich erwähnt, bis ins frühe 16. Jahrhundert nachweisbar, vermutlich im Zuge der Reformation abgerissen
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Wohn- und Geschäftshaus Oberer Metzgerbach 1 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Oberer Metzgerbach 5 (?) Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus Oberer Metzgerbach 14 (?) Wohn- und Geschäftshaus (siehe Oberer Metzgerbach 16)
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Oberer Metzgerbach 16 (?) Wohn- und Geschäftshaus (siehe Oberer Metzgerbach 16)
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Wohnhaus Oberer Metzgerbach 23 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Oberer Metzgerbach 25 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Oberer Metzgerbach 27 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Oberer Metzgerbach 28 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Oberer Metzgerbach 29 (?) Wohnhaus, das 1899 durch Franz Schäffler durch einen rückwärtigen Anbau erweitert wurde.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Oberer Metzgerbach 30 1837 Klassizistischer Putzbau auf Sandsteinsockel aus dem Jahr 1837. 1851 von Valentin Salzmann gekauft, an den Kartuschen über dem Eingang mit dem Familienwappen und dem Äskulapstab sowie eine Gedenktafel erinnern.
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Weinberghäuschen Oberer Neckarhaldenweg 19. Jahrhundert Fachwerkbau mit seitlicher Laube und steinernem Sockel aus dem 19. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Obertorstraße (?) Präurbane Siedlung und spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Obertorvorstadt. Bereits ab 1891 realisierte Franz Schäffler hier eine sehr verdichtete Blockrandbebauung mit drei- bis vierstöckigen Gebäuden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obertorstraße 8 vor 1441/42 Giebelständiger Fachwerkbau, spätestens 1441/42 erbaut. Schopfwalm am Straßengiebel wurde 1552/53 hinzugefügt. Umbau im Neurenaissancestil durch August Metzger und Albert Brintzinger 1888
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obertorstraße 10 1912 1912 von Hermann Falch erbautes Wohnhaus mit Mansarddach und sparsamem Schmuck in Form von floralen Flachreliefs in Putzfeldern und Kranzgesims. Gesimsverläufe und Erdgeschossgestaltung wurden dem älteren Nachbarhaus Nr. 8 angepasst.
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Torhaus des Frauenklosters St. Klara Obertorstraße 21 1912 Torhaus des Frauenklosters St. Klara
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Haus Obertorstraße 23 Obertorstraße 23 (?) Haus Obertorstraße 23
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Wohn- und Geschäftshaus Obertorstraße 32 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Werkstattgebäude ? Obertorstraße 34 (?) Werkstattgebäude ? (siehe Obertorstraße 32)
Geschützt nach § 2 DSchG



Doppelhaus Obertorstraße 42, 44, 46 (?) Dreigeteiltes Doppelhaus an der Ecke Katharinenstraße/Obertorstraße
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Obertorstraße 51 Mittelalter ? Wohnhaus, vermutlich mittelalterlich
Geschützt nach § 2 DSchG



Kleines Wohnhaus Obertorstraße 62 Mittelalter ? Kleines Wohnhaus, vermutlich mittelalterlicher Bau
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Wohnhaus Obertorstraße 74 Mittelalter Mittelalterlicher Fachwerkbau
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Siedlung Ottilienhof (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ottilienhof 6 1899 Von Franz Schäffler für den Fuhrmann Friedrich Haug 1899 erbautes Wohnhaus. Die Hauptfassade an der Südseite besteht aus Ziegelmauerwerk und Sichtfachwerk mit geschwungenen Verzierungen. Quer zum First ist das Haus geteilt. Im Westen gab es früher eine Tenne mit Barn, die über drei Stockwerke reichte. Im Dachgeschoss gab es einen teilweise in Ziegelmauerwerk erstellten Scheunenboden. Im Osten befanden sich im Erdgeschoss ein Stall mit vier Boxen. Im ersten und zweiten Stock gab es jeweils eine Dreizimmerwohnung. Das Treppenhaus, die Holzböden, Rahmentüren sowie die Lamberien sind noch im Original erhalten.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Ottilienplatz (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Ottilienbrunnen Ottilienplatz vor 1564 Ursprünglich als Gilgenbrunnen bezeichnet, 1564 erstmals erwähnt, 1667 umgebaut, 1711 neu gebaut, 1764 und 1920/22 erneuert, 1979 versetzt und erneuert. Laufbrunnen mit achteckigem Sandsteintrog. Auf der zentralen Brunnensäule ein Pinienzapfen. Mehrere Inschriften in Wappenschilden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ottilienplatz 2 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches, traufständiges, dreigeschossiges Gebäude. Auskragungen und Knaggen des Fachwerkbaus sind unter dem Putz erkennbar. Wahrscheinlich vor dem 18. Jahrhundert wurde ein rückwärtiger Anbau erstellt. Das Zwerchhaus besaß ursprünglich eine Ladeluke. Durch den Einbau einer Gastwirtschaft wurde 1980 das Erdgeschoss verändert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ottilienplatz 7 16./17. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert an der Ecke zur Küferstraße mit zahlreichen Knaggen und Auskragungen. Zu Nr. 6, das spätestens seit dem 18. Jahrhundert eine Besitz- und Nutzungseinheit mit Nr. 7 bildete, bestehen Durchgänge. Die Fassade wurde im 19. Jahrhundert modernisiert, die Fenster erfuhren dabei eine Umgestaltung. 1892 wurde das erste Dachgeschoss ausgebaut und das Gebäude dabei erhöht. Ein Dachaustritt zur Küferstraße hin wurde dabei geschaffen. 1924 wurde das Dach auch auf der Nordseite ausgebaut.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Ottilienplatz 9 um 1400 Eckhaus zur Küferstraße aus der Zeit um 1400. Der Unterstock bildete einst eine hohe Halle, in die nachträglich ein Zwischengeschoss eingezogen wurde. Im 18. wurde der Giebel erneuert, außerdem wurde ein Stall angebaut, auf den später ein überdachter Austritt gesetzt wurde. Seit 1928 ist dieser Stall zum Laden umgewandelt. 1983/84 wurde das Dachwerk erneuert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Fabrik Ottilienplatz 10, Entengrabenstraße 9 1911/12 1911/12 von Otto Junge für Alfred Huttenlocher errichteter Fabrikbau. Zunächst Bijouteriefabrik, später Teil der Metallwarenfabrik Wagner. Die profanierte Ägidiuskapelle wurde damals abgebrochen. Der Stahlbetonbau bezieht ein älteres Ziegelfabrikgebäude aus der Zeit um 1900 mit ein. Die Sichtbetonfassade gehört zu den frühesten Exemplaren ihrer Art. 1993 bis 1995 für das Finanzamt Esslingen umgebaut, damals wurde ein Anbau entlang der Entengrabenstraße angefügt.
Geschützt nach § 2 DSchG


P

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlung Peterlinggasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Pliensaustraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt. Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Pliensaustraße 5 spätes Mittelalter ? Vermutlich im Spätmittelalter erbautes ursprünglich dreistöckiges Sichtfachwerkhaus, das 1891 umgestaltet und um ein Stockwerk erhöht wurde. Dabei erhielt das Haus auch sein Sichtfachwerk in Formen des 16./17. Jahrhunderts. 1898 wurde das Erdgeschoss durch Franz Schäffler umgebaut. Bis 1933 befand sich hier die Gaststätte zum Krokodil.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Pliensaustraße 8 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Ehemaliges Gasthaus zum Goldenen Ochsen, heute Gast-, Wohn- und Geschäftshaus Pliensaustraße 29 um 1600 Fachwerkbau aus der Zeit um 1600, vermutlich seit dem späten Mittelalter Gastwirtschaft. 1892/93 wurde das untere Stockwerk umgestaltet und der Eingang an der Gebäudeecke angelegt. Darüber befindet sich eine Konsole mit der Metallfigur eines Ochsen. 1925 wurde dem Gebäude Sichtfachwerk vorgeblendet. 1928 wurden durch Franz Schäffler die Gasträume im ersten Stock neu gestaltet. Aus dieser Phase sind noch Überreste der Wandtäfelung sowie bleiverglaste Fenster erhalten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Pliensautorturm und Färbertörle Pliensaustraße 73, Färbertörlesweg 1 (?) Pliensautorturm und Färbertörle
Geschützt nach § 2 DSchG


Mühle Pliensaustraße (?) Westlich von Nr. 73: Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Pliensaumühle, 1844 abgerissen
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Plochinger Straße (?) Stadtbefestigung der Obertorvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Plochinger Straße 8 1905 Von Franz Schäffler 1905 für den 1890 gegründeten Esslinger Bau- und Sparverein erbautes vierstöckiges Eckgebäude mit Erkern und Risaliten. Das Haus ist bis zum 2. Stock in Massivbauweise (Sichtbackstein, Putz) gebaut, darüber befand sich ein Aufbau aus Sichtfachwerk, der nachträglich verputzt wurde. Jedes Stockwerk beherbergt je eine Vier- und Dreirzimmerwohnung mit Veranda und Toilette innerhalb der Wohnung. Damit stattete der Bau- und Sparverein (die heutige gemeinnützige Baugenossenschaft Esslingen eG), der 1890 von Franz Schäffler mitbegründet wurde, seine Wohnungen erheblich besser aus als die üblichen Arbeiterwohnungen um 1900.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wasserhaus Pulverwiesen (?) Stauwehr
Geschützt nach § 2 DSchG



Staustufe Esslingen Pulverwiesen 7/1 (?) Staustufe Esslingen
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnwirtschaftsgebäude Pulverwiesen 21 1895 Gärtnerhaus. 1895 als Nebengebäude der Villa Merkel errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Merkel Pulverwiesen 25 1873/74 Von Otto Tafel 1873/74 für Oskar Merkel erbaut
Geschützt nach § 2 DSchG


R

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Siedlung Rathausplatz (?) Siedlung
Geschützt nach § 2 DSchG



Brunnen Rathausplatz (?) Marktbrunnen
Geschützt nach § 2 DSchG



Altes Rathaus Rathausplatz 1 1420 Es wurde um 1420 als städtisches Kauf- und Steuerhaus errichtet und gilt mit seinem prächtigen Fachwerk-Südgiebel als Hauptwerk des alemannischen Fachwerkbaus. 1586 bis 1589 wurde vor der Nordseite durch Heinrich Schickhardt eine Giebelfront mit zierlichem Uhrentürmchen im Renaissancestil errichtet. 1592 kam eine astronomische Uhr mit den allegorischen Figuren Justitia und Temperantia dazu, die sich bei jedem Stundenschlag bewegen. Ein Adler, das Wappentier der Freien Reichsstadt, schlägt dazu mit den Flügeln. Die Uhr am Alten Rathaus zu Esslingen ist eine astronomische Uhr und die älteste funktionierende schmiedeeiserne Turmuhr Deutschlands.

Anlässlich einer Renovierung 1926 wurde von den Esslinger Bürgern ein Glockenspiel mit 24 Glocken gespendet, 1976 wurde das Glockenspiel noch einmal erneuert und um 5 Glocken erweitert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Neues Rathaus Rathausplatz 2 nach 1747 Das Bauwerk wurde im Jahr 1747 begonnen und in den 1760er Jahren fertiggestellt. Ursprünglicher Bauherr war Franz Gottlieb von Palm, doch wurde das Palais erst unter dessen Nachfolger Leopold Carl von Palm vollendet. Die Pläne stammten von Gottlieb David Kandler.

Franz Gottlieb von Palm hatte lange in Wien gelebt und ließ seine Residenz in Esslingen nach dem Vorbild von barocken Wiener Bauten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichten. Das Erdgeschoss, in dem sich ein Durchgang befindet, ist als Sockelgeschoss deutlich von den darüberliegenden Stockwerken abgesetzt. Die Obergeschosse sind durch Pilaster zusammengefasst, über dem stadtseitigen Portal befindet sich ein Balkon mit aufwändig geschmücktem Fenster und die Mittelzone wird, ebenfalls auf der Schau- und Stadtseite, durch ein Giebeldreieck bekrönt, in dem sich einst das Wappen der Familie von Palm befand. Flache Fassadenpartien wechseln sich mit raumgreifenden Elementen ab.

Im Jahr 1840 wurde das Gebäude zum Rathaus gemacht. Damals erhielt es einen Dachreiter und auch sein Inneres wurde baulich verändert. Erhalten geblieben sind eine repräsentative Treppenanlage und Stuckdecken in mehreren Räumen, darunter eine Rokokodecke mit figurlichen Stuckreliefs.
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Dekanatsgebäude, heute städtischer Verwaltungsbau Rathausplatz 3 und 4 1565 ? Das Gebäude Rathausplatz 4 stammt möglicherweise aus dem Jahr 1565; jedenfalls ist spätestens für diese Zeit nachgewiesen, dass es im Besitz von Esslinger Geschlechtern war. 1803 ging es in den Besitz des Oberamtsarztes und Botanikers Ernst Gottlieb Steudel über. Auf diesen geht die Umgestaltung des Anwesens zu seinem heutigen Aussehen zurück. Steudel kaufte 1808 das nördlich anschließende Grundstück und legte dort einen Garten an. 1812 erfolgten Umbauten im Obergeschoss, 1829 wurde ein Anbau errichtet, der eine Durchfahrt zum Hof ermöglichte. Von dort aus hatte man Zugang zum Erdgeschoss und den beiden Gewölbekellern.

Ab 1869 wurde der Gebäudekomplex als Stadtpfarrhaus genutzt, das sowohl Wohn- als auch Amtsräume enthielt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Umgestaltungen durch den Architekten Hermann Falch vorgenommen. Dabei wurde der Haupteingang des Hauses nach Westen verlegt und ein neues Treppenhaus eingebaut, ferner wurde das erste Dachgeschoss des Hauses Nr. 4 ausgebaut. Falch veränderte jedoch sonst wenig an der alten Grundrissstruktur. Auch Ausstattungsteile wie die alten Türen, der Stuck und die Vertäfelungen des Hauses blieben erhalten.

Ab 1953 nutzte die Stadt Eßlingen am Neckar das Bauwerk als Verwaltungsgebäude. Eine Fassadensanierung am Hausteil mit der Adresse Rathausplatz 3 wurde im Jahr 2010 abgeschlossen.
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Bürgerstube und Kornhaus, heute Gaststätte Rathausplatz 5, Augustinerstraße 11 spätes Mittelalter Gaststätte Reichsstadt, spätmittelalterliches Fachwerkhaus
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Wohn- und Geschäftshaus Rathausplatz 8 (?) Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus Rathausplatz 9 und 10 (?) Ehemals zwei eigenständige Häuser, die im 19. Jahrhundert zusammengefasst wurden
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Wohn- und Geschäftsanwesen Rathausplatz 11 18. Jahrhundert ? Wohn- und Geschäftsanwesen mit Hof. Im frühen 18. Jahrhundert wurden fünf eigenständige Gebäude zusammengefasst. Die ältesten Teile der Gewölbekelleranlage stammen wohl aus dem 13. Jahrhundert. Im Inneren u. a. eine barocke Tür und klassizistische Stuckdecken sowie ein Jugendstil-Treppenhausfenster mit Esslinger Motiven. Der Komplex wurde 2001 saniert.
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Wohn- und Geschäftshaus Rathausplatz 13 1. Hälfte 19. Jahrhundert In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Umbau zweier Wohnhäuser entstanden. Die Vorgängerbauten waren offenbar dreigeschossige Fachwerkhäuser mit vermutlich bereits gemeinsamem Keller.
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Wohnhaus Rathausplatz 15 (?) Ehemaliges Zunfthaus der Gerber
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Wohnhaus mit Anbau Rathausplatz 16 (?) Ehemaliges Diakonat
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Wohnhaus Rathausplatz 17 (?) 1584/85 in Mischbauweise errichtet
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Wohn- und Geschäftshaus mit Anbau Rathausplatz 18 (?) Dannhäusersches Haus
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Doppelhaus Rathausplatz 19, 20 spätes Mittelalter Spätmittelalterliches herrschaftliches Wohnhaus, das aus zwei ursprünglich eigenständigen Hausteilen zusammengefügt wurde
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Werkstätten mit Siedlung und Verwaltungsbauten Rennstraße 9, 14, 16, 20 (?) Königlich Württembergische Eisenbahnwerkstätten mit Arbeitersiedlung, Beamten- und Verwaltungsbauten
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Stadtbefestigung Richard-Hirschmann-Straße (?) Stadtbefestigung der Obertorvorstadt
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Fabrik Richard-Hirschmann-Straße 5 1925 1925 als einer der letzten Bauten Hermann Falchs errichtet
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Villenkolonie Rilkestraße 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 13, 15
Grabbrunnenstraße 20, 22, 26
Landenbergerstraße 4
1909–1912 In den Jahren 1909–1912 von Karl und Otto Junge errichtet
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Wohn- und Geschäftshaus Ritterstraße 4 1. H. 18. Jahrhundert, 1906 (Umbau) Wohn- und Geschäftshaus, das im Kern auf die 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts zurückgeht. Der viergeschossige Putzbau wurde 1906 durch Karl Kirchner umgebaut. Damals wurde das Gebäude erhöht und der Erker mit Dreiecksgiebel errichtet. Putzdekor in barockisierenden Jugendstilformen wurde angebracht.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Ritterstraße 6 1899 Von Franz Schäffler 1899 für die Bankiers Karl Ottenbach und Karl Gayler errichtetes dreistöckiges Wohn- und Geschäftshaus im Neubarock. Das Gebäude mit einem Erker, der sich über zwei Stockwerke zieht und mit einem geschweiftem Zwerchgiebel abschließt, befindet sich neben dem reichsstädtischen Rathaus. Im Erdgeschoss befand sich eine Bank, in den Obergeschossen je eine Sechszimmerwohnung mit Bad.
Geschützt nach § 2 DSchG



Reichsstädtisches Rathaus, heute Amtsgericht Ritterstraße 8 1705–1715 Das Reichsstädtisches Rathaus, 1705–1715 von Johann Jakob Börel und Peter Jochum errichtet, ab 1802 vorübergehend Verwaltungssitz Oberamt Eßlingen, dann Oberamtsgericht. 1817 Sitz des Kriminalgerichtshofs für den Neckar- und Schwarzwaldkreis, von 1818 bis 1869 für den Neckarkreis, seit 1879 Amtsgericht
Geschützt nach § 2 DSchG



Kanzleigebäude, heute Amtsgericht Ritterstraße 10 (?) Ritterbau, heute Amtsgericht
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Wohn- und Geschäftshaus Ritterstraße 11 1898/99 Dieses Wohn- und Geschäftshaus wurde 1898/99 von Hermann Falch für die Esslinger Aktienbank errichtet.
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Schlachthaus und Eichamt Ritterstraße 16 (?) Putzbau aus dem 18. Jahrhundert
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Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Neckarwerke Ritterstraße 17 1909 Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Neckarwerke, 1909 von Hermann Falch erbaut
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Roßmarkt Mittelalter Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt, Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
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Wohn- und Geschäftshaus Roßmarkt 1 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Roßmarkt 2 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Roßmarkt 5 15. Jahrhundert ? Verputzter Fachwerkbau, wohl aus dem 15. Jahrhundert. 1905 und 1911 wurde die Ladenfront durch Franz Schäffler und Karl Junge modernisiert. Am Sandsteinpilaster befindet sich das Wappen des Königreichs Württemberg und das Esslinger Stadtwappen, über dem Eingang sind die Initialen des Bauherrn Gotthilf Frey in einer Rollwerkkartusche zu sehen. Bis in das frühe 19. Jahrhundert befand sich im Hintergebäude eine Rotgerberwerkstätte.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthaus und Lichtspielhaus Roßmarkt 5 1629, 1861 (Aufstockung), 1913 (Kino) Das Bauwerk, in dem sich das Kino befindet, wurde 1629 unter dem Namen „Herberge zum Hammel“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Später wurde es in „Gasthaus Zum Goldenen Lamm“ umbenannt; die ehemaligen Ställe und Scheunen wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts in eine Brennerei und eine Bierbrauerei umgewandelt; 1861 wurde das Haus aufgestockt und 1913 wurde das Lichtspieltheater mit etwa 300 Sitzplätzen als drittes Kino Esslingens im Südflügel des Gebäudes eingerichtet. Der Nordflügel mit dem barocken Portal blieb Gastwirtschaft. Heute dient das Haus auch als Kulturtreff und Kleinkunstbühne.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Roßmarkt 12, 14 (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Roßmarkt 16 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Roßmarkt 20 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Roßmarkt 27 1906 Späthistoristischer Bau aus dem Jahr 1906 an der Ecke zum Unteren Metzgerbach, von Karl Junge in gotisierenden Formen für den Bäckermeister Wilhelm Riker errichtet. Am Eingang zur Gaststube befinden sich figürliche Konsolen. Als Wirtshausschild dient das Relief einer Schenkkanne.
Geschützt nach § 2 DSchG



Kanal (siehe Hammerkanal) Roßneckarkanal (?) Roßneckarkanal
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S

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Straße Schäfflerstraße Um 1900 Kurze, schmale Straße in der Oststadt zwischen der Deffnerstraße und der Mörikestraße (früher Lenaustraße), die nach dem Esslinger Architekten Franz Schäffler benannt wurde. Ehemalige Privatstraße, die zum Wohnhaus des Architekten führte. Bis auf den Erweiterungsbau des Mörikegymnasiums besteht die Straße ausschließlich aus zwei- bis dreigeschossigen Wohnhäusern, die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schäfflerstraße 4 1903 1903 von Franz Schäffler erbautes Wohnhaus mit schlichter Fassade und Jugendstilelementen (Farbfenster mit floralen Motiven, Original-Jugendstiltür)
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schäfflerstraße 7 1900 1900 von Franz Schäffler erbautes Wohnhaus, in dem der Architekt bis zu seinem Tode wohnte. Bis heute wird das Haus durch die Nachkommen der Architektenfamilie bewohnt.
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Siedlung Schaichengässle (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
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Stadtbefestigung Schelztorstraße (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
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Schelztorturm Schelztorstraße 2 13. Jahrhundert Der Turm wurde als Teil der im 13. Jahrhundert errichteten Ummauerung der Pliensauvorstadt 1377 erstmals erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde er mit einem Zinnenkranz versehen. Er besitzt einen quadratischen Grundriss und ist in seinem unteren Teil, in dem sich eine spitzbogige Tordurchfahrt befand, aus grob behauenen Buckelquadern errichtet, der obere Teil besteht aus regelmäßiger gesetzten und behauenen Buckelquadern mit stadtseitiger Fachwerkwand. Den Abschluss bildet ein Vollwalmdach.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus mit Werkstatt Schelztorstraße 6 (?) Wohnhaus mit Werkstatt
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Villa Schelztorstraße 12 1877 Von Christian Zillinger für die Witwe Kauffmann 1877 errichtet; Ziegelmauerwerk und Werksteinarchitektur. Mittelrisalit mit Doppelfenstern und Schmuck aus Haustein. Spätklassizistisches Bauwerk aus der frühen Kaiserzeit; im Inneren ist die wandfeste Ausstattung fast vollständig erhalten. Ebenso ist der Garten hinter dem Haus samt Zaun weitgehend original erhalten. Eine der ältesten Fabrikantenvillen in der Esslinger Weststadt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Ehemalige Präzisions-Werkzeugmaschinen-Fabrik Boley & Leinen, heute umgenutzt Schelztorstraße 19 1905 Im Jahr 1905 wurde das Fabrikgebäude als Massivbau in Backstein-Mauerwerk nach Entwurf des Esslinger Architekten Hermann Falch errichtet. Die viergeschossige, fünfachsige Straßenfassade mit großen Fenstern ist durch kolossale Pilaster gegliedert und größtenteils mit orange-gelblichen Klinkern verblendet. Die Pilaster tragen Tropfenkapitelle aus Werkstein und kaschieren zum Teil vertikale Entlüftungsschächte, die in vasenähnlichen Kaminaufbauten über der Trauflinie enden. Die Brüstungsfelder zwischen den Pilastern werden durch eine einfache, geometrische Klinker-Putz-Ornamentik aufgelockert.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schelztorstraße 20 1888 1888 von Friedrich Metzger für den Fabrikanten Carl Mahr errichtet. Im Innern des Neorenaissancebaus sind ornamental geätzte Türverglasungen und Mosaikfußboden erhalten. Bis 1899 wurde das Haus gleichzeitig als Arbeitsstätte genutzt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schelztorstraße 41 1895 Von Albert Pantle 1895 für den Sägemühlenbesitzer Rudolf Eisele errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schelztorstraße 43 1912 1912 von Karl Kirchner für den Prokuristen Julius Mailänder errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schelztorstraße 53 1903/04 1903/04 von Paul Weißinger in Ecklage errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schillerstraße 12 nach 1920 ? Ein viergeschossiges Wohnhaus, wohl mit Bauzeit nach 1920 (?)
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Schlossberggasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Schmale Gasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Stadtbefestigung Schwanengrabenstraße (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Sirnauer Straße (?) Hochmittelalterliche Siedlung und spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt, Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Sirnauer Straße 16 16./17. Jahrhundert Das traufständige Fachwerkhaus stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Bis ins frühe 19. Jahrhundert befand sich darin eine Rotgerberwerkstatt. Im mittigen Zwerchhaus befindet sich eine Ladeluke. Im Jahr 1912 wurde durch Emil Motz und Karl Fischer eine Durchfahrt und eine Remise ins Erdgeschoss eingebaut. Im späten 20. Jahrhundert wurde das Haus umgebaut.
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Spritzengasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Strohstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Strohstraße 2 (?) Verputztes Fachwerkgebäude an der Ecke zur Küferstraße
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Strohstraße 9 (?) Ehemaliges Gasthaus zum Roten Löwen und Posthalterei in Ecklage zur Milchstraße
Geschützt nach § 2 DSchG



Pfleghof des Zisterzienserklosters Fürstenfeld Strohstraße 13, Heugasse 20 (?) Pfleghof des Zisterzienserklosters Fürstenfeld
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Strohstraße 18 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Strohstraße 34 1566 Verputztes Fachwerkgebäude, das laut Inschrift am Rundbogenportal 1566 errichtet wurde. Eine rückseitige Fachwerkscheune wurde 1980 abgerissen. Im späten 17. bzw. frühen 18. Jahrhundert war das Haus im Besitz der Bürgermeister Johann Philipp Weickersreuter und Balthasar von Rhau. Der Seitenanbau von 1900 geht auf den Handschuhfabrikanten Armand Mangold zurück.
Geschützt nach § 2 DSchG


T

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Stadtbefestigung Turmstraße (?) Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Jüdischer Friedhof Turmstraße/Untere Beutau 1807 Von 1807 bis 1874 genutzter jüdischer Friedhof
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Turmstraße 15 1900 Adolf Hornung entwarf im Jahr 1900 das zur Talseite hin viergeschossige, von der Turmstraße aus betrachtet jedoch nur zweigeschossige Wohnhaus für den Lokomotivführer Wilhelm Schmeckenbecher. Der späthistoristische Bau besitzt ein flaches Walmdach. Das Erdgeschoss ist verputzt und mit Werksteinfensterrahmen versehen, das Obergeschoss kragt über Konsolen etwas vor, ist teilweise verschiefert und mit Zierfachwerk geschmückt. Das Gebäude enthält drei Dreizimmerwohnungen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa mit Garten und Gartenlauben Turmstraße 16 1903 1903 nach Entwürfen von Gustav Schworetzky für Emma Deffner errichtet, 1928 von Oskar Braun, dem Pebra-Inhaber, erworben und umgestaltet, steht die Villa in einem ehemaligen Weinberg oberhalb der Straße. Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein hohes Sockelgeschoss. Das Obergeschoss und die Giebelwände des Dachgeschosses sind mit historistischem Zierfachwerk geschmückt. Im Inneren ist die Jugendstilausstattung erhalten geblieben, so sind etwa die Fenster mit Walzglas ausgestattet, die Türen besitzen Supraporten und die Wände sind getäfelt. Auch expressionistische Ausstattungselemente sind noch vorhanden. Der Garten wurde 1928 nach Westen hin vergrößert und enthält zwei Lauben, von denen die eine 1903, die andere 1928 errichtet wurde.
Geschützt nach § 2 DSchG


U

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlung Ulmer Straße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pliensauvorstadt, Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Untere Beutau (?) Frühmittelalterliche Siedlung, hochmittelalterlicher Marktort, staufische Stadt, spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Reichsstadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Beutauvorstadt, Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Untere Beutau 5 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
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Jüdischer Friedhof, (siehe Turmstraße/Untere Beutau) Untere Beutau/Turmstraße (?) Jüdischer Friedhof
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Evangelische Frauenkirche Untere Beutau 7 1516 (Fertigstellung) Evangelische Frauenkirche

Der Rat der Bürgerschaft forderte am 26. Mai und am 1. Juni 1321 die Bürger zum Bau einer Kirche zu unserer lieben Frau auf. Das dreischiffige Bauwerk gilt als die Bürgerkirche der Stadt. Der eigentliche Grund für den Bau der Kirche war allerdings, dass die älteste Kirche von Esslingen, die Stadtkirche, dem Domkapitel zu Speyer gehörte.

Die Frauenkirche ist wohl die erste gotische Hallenkirche im Südwesten von Deutschland. Beinahe 200 Jahre wurde an ihr gebaut. Unter Mitwirkung der bekannten Baumeisterfamilien Ensinger und Böblinger war sie bis zum Jahre 1516 vollendet. Sie besitzt einen 72 m hohen Turm. Bemerkenswert sind außen die plastischen Darstellungen von Weltgericht und Marienleben in den Tympana auf der Südseite.[4]

Im Inneren befinden sich mittelalterliche Glasfenster im Chor (entstanden um 1330). Im Kirchenschiff wurden im 20. Jahrhundert Fenster von Hans Gottfried von Stockhausen eingebaut: südöstlich das Passionsfenster und nordöstlich das Frauenfenster.

Die Frauenkirche wurde von 1994 bis 2016 einer umfangreichen Außensanierung unterzogen. Dabei wurden auch die drei ursprünglichen Glocken aus den Jahren 1350, 1496 und 1587 wieder eingesetzt und durch drei weitere aus dem 20. Jahrhundert ergänzt.[5]
Geschützt nach § 2 DSchG


Brunnenstube Untere Beutau 7 vor 1328 Quellfassung, die bereits 1328 als Brunnen unter einem Haus erwähnt wird. Die Brunnenstube ist heute über eine Treppe in der Frauenkirche zu erreichen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Salemer Pfleghof Untere Beutau 8, 10 vor 1229 Der Pfleghof wurde erstmals 1229 als im Besitz des Zisterzienserklosters Salem erwähnt. In dem monumentalen Bau auf trapezförmigem Grundriss befindet sich heute das Schreiber-Museum zur Geschichte des Schreiber-Verlags.
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Wohnhaus Untere Beutau 9 Spätmittelalter Das aus dem späten Mittelalter stammende Wohnhaus besitzt einen Gewölbekeller, der den gesamten Hausgrund einnimmt und auf der Südseite des Hauses durch einen rundbogigen Eingang zugänglich ist. Auf der Nordseite des traufständig ausgerichteten Gebäudes ist ein Teil der Stadtmauer, die die staufische Kernstadt umschloss, in den Bau einbezogen. Das Erdgeschoss ist insgesamt weitgehend massiv gebaut, während die beiden darüberliegenden Etagen in Fachwerkbauweise errichtet wurden. Außer auf der südlichen Giebelseite wird auf Vorkragungen verzichtet. Das Dachwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es weist einen liegenden Stuhl und einfachen Windverband auf; auf der Südseite befand sich einst eine Ladeluke. Im Inneren des Hauses ist im ersten Stock eine Stube mit Bohlenbalkendecke erhalten geblieben. Eine angeblattete Strebe legt eine Errichtung des Hauses im 15. Jahrhundert nahe. Ein Ständer mit Kopfbügen und Sattelholz, der sich im südlichen Teil des Erdgeschosses befindet, lässt darauf schließen, dass der Grundriss ursprünglich ungeteilt war.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Untere Beutau 9/1 (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Untere Beutau 12 15./16. Jahrhundert Das traufständige, verputzte Fachwerkgebäude aus dem 15. oder 16. Jahrhundert besitzt ein massives Sockelgeschoss über drei gewölbten Kellerräumen. An der Ostseite floss bis um 1900 der Geiselbach vorbei, gegen den das Haus durch die Sockelmauer abgeschirmt war. An der nördlichen Seite des Gebäudes bestand einst eine Brücke über diesen Bach. Auf dieser Seite kragt das Haus mehrfach vor, auf der östlichen Traufseite nur einmal. Das Haus stand ursprünglich frei, wurde aber um 1850 an den Salemer Pfleghof angebunden. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude modernisiert. 1981 erfolgte ein Garageneinbau.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Untere Beutau 14, 16 16. Jahrhundert Das Wohnhaus mit Kelter stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das zweistöckige Fachwerkgebäude steht über einem gewölbten Keller und besitzt ein Satteldach. Das Bauwerk wurde mehrfach modernisiert. Ein Treppengeländer mit Balusterbrettern im Inneren zeugt von einer Modernisierung im 18. Jahrhundert. Auf der Ostseite wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein dreigeschossiger Anbau errichtet, der ursprünglich eine Dachterrasse trug. 1906 wurde er aber um ein Stockwerk erhöht; der Architekt, auf den diese Umgestaltung zurückgeht, war Karl Junge. Im Osten schließt sich das Keltergebäude an, das 1581 errichtet wurde. Es ist eine von nur wenigen erhaltenen Keltern in Esslingen. Der Bau ist einstöckig und besitzt ein Satteldach; das Dachwerk mit liegendem Stuhl und dreiachsigem Hängewerk ist zweigeschossig. Zwei der Außenwände der Kelter sind massiv. Im nördlichen Teil der Kelterhalle befindet sich ein Gewölbekeller, der wahrscheinlich deutlich älter als der Rest des Baus ist. Im 19. Jahrhundert wurde in die Kelter ein Stall eingebaut, wovon eine erhalten gebliebene Futterrinne zeugt. Der Gebäudekomplex gehörte im späten 18. Jahrhundert dem Obrist-Leutnant Faulhaber. Ursprünglich war er aber Teil des Denkendorfer Pfleghofs, der seit mindestens 1387 Güter in der Unteren Beutau besaß.
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Untere Beutau 25 Spätmittelalter Das traufständige, drei Etagen umfassende Wohngebäude stammt wahrscheinlich im Kern aus dem Spätmittelalter. Der Nordteil besitzt einen Gewölbekeller und ein massives Sockelgeschoss, im ersten Obergeschoss befindet sich ein spitzbogiger Hauseingang aus dem Jahr 1492. Im Dachwerk aus der Zeit um 1669 wurden mittelalterliche Dachhölzer wiederverwertet. Der südliche Hausteil ist deutlich jünger als der nördliche. Er wurde 1940 unter dem Architekten Fritz Luidhardt neu errichtet, wobei ältere Umfassungsmauern im Erdgeschoss weiterverwendet wurden. Aus der Zeit dieser Umgestaltung stammt auch ein Stallgebäude auf der Südseite. 1955 wurde eine Garage hinzugefügt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Untere Beutau 36 frühe Neuzeit Das traufständige, verputzte Fachwerkgebäude ist ein ehemaliges Weingärtnerhaus und stammt aus der frühen Neuzeit. Es besitzt einen Gewölbekeller. Auf dem Schlussstein des rundbogigen Kellereingangs ist eine Weintraube dargestellt, außerdem trägt er die Jahreszahl 1769, die wahrscheinlich auf einen Umbau oder einen Besitzerwechsel hinweist. Auf der nördlichen Seite des Gebäudes kragt das Obergeschoss, von einer Büge unterfangen, stark aus. Das Dachwerk ist zweigeschossig. Straßenseitig befindet sich ein Zwerchhaus mit Ladeluke.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weingärtner-Wohnhaus Untere Beutau 43 16./17. Jahrhundert Das giebelständige Fachwerkgebäude stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Über einem hohen Kellersockel in Massivbauweise erheben sich zwei Nutzungsebenen. Der Oberstock kragt vor. Der Schlussstein des rundbogigen Kellereingangs weist eine Weintraube sowie die Inschriften HCB, IHS und DNK auf, dazu die Jahreszahl 1749. Im ersten Obergeschoss ist die ursprüngliche Grundrissstruktur noch zu erkennen, die zwei Längs- und drei Querzonen umfasste. Das Dachwerk ist zweigeschossig, im ersten Dachgeschoss befindet sich eine Ladeluke. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus modernisiert.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Untere Beutau 45, 48 (?) Stadtbefestigung der Beutauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Weinberge Untere Neckarhalde, Obere Neckarhalde, Oberer Neckarhaldenweg, Mittlere Neckarhalde, Schenkenberg, Waldhäuser Weinberge (?) Weinberge auf Steillagen mittelalterlichen Ursprungs
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung Unterer Metzgerbach (?) Hochmittelalterliche Siedlung, spätmittelalterlich-fruhneuzeitliche Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Unterer Metzgerbach 10, 12 1338 Das verputzte Fachwerkhaus war ursprünglich nicht geteilt. Nr. 10 wurde im Jahr 1338 in einer Mischung aus Geschoss- und Stockwerkbauweise errichtet. Um 1535 erhielt das Haus einen rückseitigen Anbau in Form eines Querhauses, wobei das ursprüngliche Dachwerk verändert wurde. 1561 erfolgte der Umbau des Zwerchhauses; eine Ladeluke wurde eingesetzt. Auf der Straßenseite wurde das Fachwerkgerüst des ersten Obergeschosses im 18. Jahrhundert durch eine massive Mauer unterfangen; außerdem wurde im nordöstlichen Gebäudeteil ein Gewölbekeller eingebaut. Bauinschriften an einem Fenster im Erdgeschoss zeugen von diesen Umbauarbeiten. Im 19. Jahrhundert wurde das Innere des Hauses verändert. Nr. 12 wurde im 20. Jahrhundert verändert. Beide Hausteile gehören möglicherweise zur ersten Generation von Bauwerken der Pliensauvorstadt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Unterer Metzgerbach 16 16. Jahrhundert ? Die Fassade des giebelständigen, verputzten Fachwerkhauses kragt dreifach aus. In der Gebäudemitte befindet sich ein großer, rundbogiger Eingang, im Giebel eine Ladeluke. Das Gebäude stammt wohl aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert um Rückgebäude ergänzt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Pfleghof des Klosters St. Blasien, heute Wohn- und Geschäftshaus Unterer Metzgerbach 18, 18/1 vor 1265 Der Pfleghof des Klosters St. Blasien wurde später zum Zunfthaus der Kärcher und dient mittlerweile als Wohn- und Geschäftshaus. Heinrich von Eybach schenkte den Bau im Jahr 1265 dem Kloster St. Blasien. 1605 wurde er an die Stadt verkauft; damals hatte er die Gestalt eines ummauerten Hofes mit Haus und zahlreichen Nebengebäuden. Ab 1664 als Zunfthaus der Kärcher genutzt, wurde das Anwesen 1805 zu Wohnzwecken und als Geschäftshaus verwendet. Das einst zweigeschossige Haus mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkaufbau wurde 1909 umgestaltet und um zwei Geschosse erhöht; Architekt war Adolf Hornung, Auftraggeber Otto Keinath.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Unterer Metzgerbach 20 spätes Mittelalter Im Kern spätmittelalterlich, wurde das verputzte Fachwerkgebäude im 18. und 19. Jahrhundert als Wohnhaus und Werkstatt von Tuchmachern verwendet. Im Gebäudekataster von 1773/74 wird auch ein „Farbhauß“ erwähnt, das damals zu dem Gebäude gehörte. Paul Weißinger baute 1898 einen Laden in das Haus ein, der heute dessen Erscheinungsbild prägt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Stadtbefestigung Urbanstraße (?) Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt. Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohn- und Geschäftshaus Urbanstraße 18 1906 1906 wurde das Haus von Hermann Falch für den Metallwarenfabrikanten Eugen Wagner errichtet. Das zweigeschossige Walmdachgebäude weist eine asymmetrische Fassadengliederung auf, die typisch für die Reformarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts ist. Im Obergeschoss befand sich die Fabrikantenwohnung; dieses Stockwerk ist mit Erkern, Lisenen etc. geschmückt. Am Werksteinerker ist unter anderem ein Kannenschmied dargestellt. Das Erdgeschoss enthielt einst die Büros und Nebenräume der Fabrik. Diese schloss sich auf der Hofseite direkt an das Vorderhaus an und erstreckte sich bis zur heutigen Richard-Hirschmann-Straße. Vgl. Richard-Hirschmann-Str. 5
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V

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Stadtbefestigung Vogelsangstraße (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Vogelsangstraße 12 1896 1896 von Friedrich Metzger als Mietshaus für gehobene Ansprüche errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG


W

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Siedlung (Sachgesamtheit) Wagnerstraße (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Siedlung (Sachgesamtheit) Webergasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt – Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt
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Wohnhaus Webergasse 1 (?) Verputztes Fachwerkgebäude
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Wohn- und Geschäftshaus Webergasse 2 1844/45 Putzbau aus der Zeit um 1844/45
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Konstanzer Pfleghof Webergasse 3, Augustinerstraße 7, 9 (?) Konstanzer Pfleghof
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Pfleghof des Zisterzienserklosters Bebenhausen (siehe Heugasse 9) Webergasse 4, 9 (?) Bebenhäuser Pfleghof
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Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt Webergasse 5 (?) Teil der Stadtbefestigung
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Wohnhaus Webergasse 7 (?) Wohnhaus
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Wohnhaus Webergasse 8 1266/67 Sichtfachwerkhaus, dessen Kern aus den Jahren 1266/67 stammt. Der Westteil wurde wohl nach einem Brand weitgehend erneuert, der östliche Teil enthält die älteste Bausubstanz. Gewölbekeller, selbstständig abgezimmerter Unterstock, der ursprünglich eine Halle bildete. Das Kehlbalkensparrendach ist fast komplett erhalten. 1386 wurde ein zweifach stehender Stuhl eingebaut, 1494 der Nordgiebel errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde ein Laden eingebaut.
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Wohnhaus Webergasse 9 frühes 19. Jahrhundert Verputztes Fachwerkgebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, im Kern spätmittelalterlich. Gewölbekeller, Mansardgiebeldach. Um 1806 durch Johannes Brodhag grundlegend erneuert. In den westlichen Anbau ist ein älteres Wandstück mit Spitzbogentor von 1481 einbezogen. Die Keller erstrecken sich bis unter das Haus Augustinerstraße 5. Bodenfunde sind zu erwarten.
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Wohnhaus Webergasse 10 (?) Wohnhaus
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Wohnhaus Webergasse 11 (?) Wohnhaus
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Wohn- und Geschäftshaus Webergasse 12 (?) Wohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Webergasse 13 1361–1363 1361–1363 errichtetes giebelständiges Fachwerkhaus, dessen Gewölbekeller sich über das ganze Grundstück hinzieht und dessen Unterstock nachträglich massiv gemauert wurde. Er enthält eine Halle mit zwei Ständern. Das Haus gehörte zeitweise den Patrizierfamilien Datt und Schloßberg. 1725 wurde das Haus nach Norden erweitert, dabei wurde die alte Stadtmauer mit einbezogen. Am gassenseitigen Eingang ist die Jahreszahl 1825 zusammen mit den Initialen des zeitweiligen Besitzers Joseph Friedrich Knöpfle zu lesen. Das Haus Augustinerstraße 3 gehörte wohl ursprünglich als Wirtschaftsgebäude zu dem Haus.
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Wohn- und Geschäftshaus Webergasse 14, 16 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohn- und Geschäftshaus Webergasse 15 (?) Wohn- und Geschäftshaus
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Webergasse 17 1346/47 Verputztes Fachwerkgebäude aus den Jahren 1346/47. Im ersten Obergeschoss sind Überreste einer Bohlenstube vorhanden. Eine Hausteilung führte zum Einbau einer Flurküche im zweiten Obergeschoss. Reste eines mit Schiefer ausgekleideten Rauchfangs sind vorhanden. Die Nordseite des Gebäudes besteht bis zur Höhe des Dachansatzes aus der alten Stadtmauer und weist vereinzelte Buckelquader auf.
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Wohnhaus Webergasse 18 (?) Haus mit dem Wolf
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Pfleghof der Prämonstratenserstifte Ursberg und Roggenburg Webergasse 20 (?) Pfleghof der Prämonstratenserstifte Ursberg und Roggenburg
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Wohnhaus Webergasse 22 1457 1457 erbautes Bürgerhaus an der Ecke zur Landolinsgasse. Verputzter Fachwerkbau über Gewölbekeller. Der Unterstock war einst eine ungeteilte hohe Halle; vier gefasste Eichenständer legen Zeugnis vom Einzug einer Zwischendecke ab. Im ersten Obergeschoss gibt es Überreste einer Bohlenstube. Südlich des Hauses liegt ein Hof mit Rundbogentor. Das Rundbogenportal Richtung Webergasse stammt aus dem Jahr 1887.
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Kanal (siehe Hammerkanal) Wehrneckarkanal (?) Kanal, siehe Hammerkanal
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Stadtbefestigung Wehrneckarstraße (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
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Wohnhaus Wehrneckarstraße 2 1888 Wohnhaus, 1888 von Albert Brinzinger errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Wehrneckarstraße 5 1895 Wohnhaus, 1895 von Hermann Falch für Joseph Reim erbaut
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Stadtbefestigung Wehrneckarstraße 12, 12/1 (?) Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Wehrneckarstraße 14 1875 1875 für den Hafner Christian Mayer errichtetes Wohnhaus mit Elementen des Schweizerhausstils
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Wehrneckarstraße 28 1897 1897 von Friedrich oder August Metzger errichtet
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Siedlung Wolfgasse (?) Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
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Z

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Ziegelhütte (abgegangen) Ziegelhüttenweg, Ziegelhüttenweg 2/1 (?) Um 1300 lässt sich erstmals eine reichsstädtische Ziegelei belegen. Nach einem Brand im Jahr 1519 wurde die Ziegelei östlich der Obertorvorstadt wieder aufgebaut. Sie wurde zeitweise als Ziegelei auf der Schütte bezeichnet, besaß 1828 auch einen Kalkofen, stellte um 1830 ihren Betrieb ein und wurde in den 1890er Jahren abgerissen. Der Bereich der Ziegelhütte ist heute großenteils eine öffentliche Anlage. Bodenfunde sind zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Zwerchstraße 6 16. Jahrhundert Verputztes bzw. verkleidetes Fachwerkgebäude aus dem 16. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Glasdachfabrik Eberspächer Zwerchstraße 12, Hauffstraße 6, Heugasse 33 16. Jahrhundert Glasdachfabrik Eberspächer
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Stadtbefestigung (Teil der SG Stadtbefestigung der staufischen Kernstadt) Zwingerstraße Mittelalter Hochmittelalterliche Siedlung, staufische Stadt, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reichsstadt
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Stadtteile


Berkheim

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Gräberfeld Albert-Kraft-Straße frühes Mittelalter Frühmittelalterliches Gräberfeld (siehe Gartenstraße)
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Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern (Sachgesamtheit) Am Schäferplatz, Augustenstraße, Brunnenstraße, Dürrbeundstraße, Im Honighof, Klarastraße, Konsumstraße, Soflenstraße Mittelalter, frühe Neuzeit Auf dem Gebiet von Berkheim gibt es Spuren einer Besiedlung seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Aus der Römerzeit gibt es Spuren in Form einer Villa. Die erste kleine Holzkirche entstand gegen Ende des 7. Jahrhunderts.

1142 wurde Berkheim von Graf Berthold von Hohenberg-Lindenfels dem Kloster Denkendorf vermacht.
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Rat- und Schulhaus Brunnenstraße 26 1780 Fachwerkbau von 1780
Geschützt nach § 2 DSchG



Evangelische Michaelskirche Brunnenstraße 31 12. Jahrhundert Die Kirche stammt wohl schon aus dem 12. Jahrhundert.
Geschützt nach § 2 DSchG


Taglöhnerhaus Brunnenstraße 36 (?) Taglöhnerhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Bauernhaus Dürrbeundstraße 49 (?) Bauernhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Frühmittelalterliches Gräberfeld Gartenstraße, Alfred-Kraft-Straße, Beundenäcker, Jurastraße, Ruiter Straße frühes Mittelalter Reihengräber, in denen 1893 neben einem halben Schädel einige Grabbeigaben geborgen werden konnten
Geschützt nach § 2 DSchG



Hammerschmiede und Arbeiterwohnhaus Hammerschmiede 1, 3 (?) Hammerschmiede und Arbeiterwohnhaus
Geschützt nach § 2 DSchG


Grab der Urnenfelderkultur Konsumstraße, Brunnenstraße, Schulstraße Vorgeschichte 1911 wurden Gefäßscherben mit Leichenbrand gefunden. Weitere Bodenfunde sind zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG


Jungsteinzeitliche Siedlung Moltkestraße, Osterfeldstraße, Schulstraße Vorgeschichte Spuren einer ausgedehnten linearbandkeramischen Siedlung
Geschützt nach § 2 DSchG


Jungsteinzeitliche Siedlung Spieth-Hof, Wasserreute Vorgeschichte Feuerstein-Oberflächenfunde im Jahr 1951 belegen eine Siedlung
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Jungsteinzeitliche Siedlung und römische Anlage Steinriegel, Weilwiesäcker Vorgeschichte Reste eines römischen Gutshofes sowie bandkeramische Funde
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Brühl

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Spinnerei und Weberei mit Arbeitersiedlung (Sachgesamtheit) Brühl Fabrik 5, 6, 7, 13, 14, 19, 21
Brühlkanalstraße 17, 18, 19, 20
Heinrich-Gyr-Straße 31, 33, 35, 37, 39, 41, 43, 45, 49, 73, 75
Palmenwaldstraße 36, 38, 40, 42, 44, 46
1852 Arbeiterwohnhäuser der 1852 gegründete Baumwollspinnerei und Weberei; diese stellte 1962 ihre Produktion ein.
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Brühl Fabrik 5 1852 Arbeiterwohnhaus der Fabrik
Geschützt nach § 2 DSchG


Verwaltungsgebäude Brühl Fabrik 6 1921 Verwaltungsgebäude von Maas und Horlacher aus dem Jahr 1921, in dem Bauteile von 1860 und 1903 verwendet wurden
Geschützt nach § 2 DSchG


Portiergebäude Brühl Fabrik 7 1949/50 Portiergebäude von 1949/50 von Heinrich Maas, in das der später aufgestockte Vorgängerbau aus dem Jahr 1874 einbezogen wurde
Geschützt nach § 2 DSchG


Lagergebäude Brühl Fabrik 13 1861 Baumwollmagazin von 1861
Geschützt nach § 2 DSchG


Lagergebäude Brühl Fabrik 14 1898 Baumwollmagazin aus dem Jahr 1898 von Philipp Jakob Manz, neuklassizistisch
Geschützt nach § 2 DSchG


Fabrikgebäude Brühl Fabrik 19, 21 1856, 1861 Spinnereigebäude von 1856 und 1861
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhäuser Brühlkanalstraße 17, 18 1906 Arbeiterwohnhäuser von Wilhelm Siegler aus dem Jahr 1906
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Brühlkanalstraße 19, 20 1906 Arbeiterwohnhäuser von Heinrich Maas aus dem Jahr 1912
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Heinrich-Gyr-Straße 31 1885 Arbeiterwohnhaus aus dem Jahr 1885 von A. Ulrich
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Heinrich-Gyr-Straße 33, 35, 37, 39 1905, 1907 1905 und 1907 erbaute Arbeiterwohnhäuser von Wilhelm Siegler
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Heinrich-Gyr-Straße 73, 75 1939 1939 errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Heinrich-Gyr-Straße 41, 43, 45, 47, 49 1939 1922 errichtet, von Maas und Horlacher
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Palmenwaldstraße 36, 38, 40, 42 1924 1924 errichtet, von Maas und Horlacher
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhäuser Palmenwaldstraße 44, 46 1925 1925 errichtet, von Maas und Horlacher
Geschützt nach § 2 DSchG


Hegensberg

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Kein Kulturdenkmal In Hegensberg gibt es noch keine Kulturdenkmale.


Hohenkreuz

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Becelaere-Kaserne Flandernstraße 1, 1/1, 1/2
Pfaffenackerstraße 1, 3, 5
Tobias-Mayer-Straße 2, 4, 4/1
Wäldenbronner Straße 2, 2/1, 2/2, 2/3, 2/4, 2/5, 2/6, 4, 6, 8
1914/15 Die in den Jahren 1914/15 errichtete Kaserne, von Heinrich Graser entworfen, wird heute als Wohnanlage genutzt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Schlossgut Hohenkreuz mit Nebengebäuden und historischer Wasserversorgung Hohenkreuzweg 1, 5, Kernenweg (Obertal) nach 1722 Im Jahr 1551 wurde das eventuell bis ins Mittelalter zurückreichende Gut erstmals erwähnt, ab 1722 im Besitz der Freiherren von Palm.

Das Herrenhaus (Nr. 5) dürfte kurz nach dieser Übernahme gebaut worden sein, die Meierei, später Fremdenhaus genannt (Nr. 1) kurz vor 1775. Die Wasserversorgung wurde ab 1723 angelegt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Ehemaliges israelitisches Waisenhaus Wilhelmspflege Mülbergerstraße 146 1911/12 Es wurde 1911/12 nach Plänen von Bloch und Guggenheimer erbaut, im Ersten Weltkrieg als Lazarett genutzt, 1938 von Nationalsozialisten überfallen und geplündert und 1939 geräumt. Während des Zweiten Weltkriegs war es erneut Lazarett, seit 1953 ist es staatliches Waisenheim, inzwischen Theodor-Rothschild-Haus genannt.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gaststätte Zur schönen Aussicht Mülbergerstraße 180 1901 Die 1901 errichtete Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ ist ein Gebäude im historistischen Stil.
Geschützt nach § 2 DSchG


Kennenburg

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Burg mit Mühle und Kelter (abgegangen) Kennenburger Straße 27–33 (?) Abgegangene Kürnenburg mit abgegangener Mühle und Kelter.

Auf einem aufgeschütteten Hügel mit Wassergraben stand wohl die als Turmbau angelegte Burg; im späten Mittelalter befanden sich südlich davon eine Mühle und eine Kelter. 1360 wurde die Anlage von Simon von Kirchheim an einen Esslinger Bürger verkauft. 1384 gehörte sie der Esslinger Familie Kürn, 1589 wurde sie an den Armenkasten verkauft. 1556/67 war sie noch als Ruine inmitten eines Sees vorhanden, bald danach dürfte sie abgetragen worden sein. Die Burgmühle dürfte im 17./18. Jahrhundert abgegangen sein. Bodenfunde sind zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wasserbassin und Pavillon Kennenburger Straße 63, 65
(Karte)
um 1840 Ein Zierfischbecken und ein achteckiger gusseiserner Pavillon mit Mosaikfußboden aus der Zeit um 1840 sind die letzten Bauzeugen der Kaltwasserheilanstalt Kennenburg.
Geschützt nach § 2 DSchG


Kimmichsweiler und Oberhof

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Wohnhaus Kimmichsweilerweg 56 1893 Es ist das 1893 im Heimatstil errichtete Wohnhaus des Direktors Walcher aus Stuttgart, der das Jagdrecht im Hegensberger Wald besaß.
Geschützt nach § 2 DSchG


Burg/Spitalhof (Abgegangene Burg) Oberhofweg 5, 7, 11, 11a, 13 13. Jahrhundert Vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichteten die Herren von Backnang hier eine Burg, die den Aufstieg aus dem Neckartal zum Schurwald sichern sollte. 1308 wird ein Hof zum Burgstall erwähnt. 1301 wurde eine Hälfte des Oberhofs von den Kindern Alberts von Backnang dem Katharinenspital geschenkt, später auch die andere Hälfte. Aus der Burg wurde ein Wirtschaftshof des Spitals.
Geschützt nach § 2 DSchG



Inschriftenstein Oberhofweg 7 1598 Inschriftenstein mit Jahreszahl 1598 und drei Wappen
Geschützt nach § 2 DSchG


Gewölbekeller Oberhofweg 7 und 11 1598 ? Gewölbekeller, vermutlich von 1598
Geschützt nach § 2 DSchG


Kellerhaus, Brunnen Oberhofweg 11a 19. Jahrhundert Kellerhaus aus dem 19. Jahrhundert mit älterem Gewölbekeller und gemauerter Tiefbrunnen
Geschützt nach § 2 DSchG


Steinkreuz Rosswiese (?) Sühnezeichen aus Stubensandstein mit dem Relief eines Beils
Geschützt nach § 2 DSchG


Krummenacker

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Siedlung Katharinenlinde (?) Alt- und mittelsteinzeitliche Lesefunde, jungsteinzeitliche Siedlung, hallstattzeitlicher Grabhügel. (Siehe Rüdern)
Geschützt nach § 2 DSchG



Aussichtsturm Katharinenlinde 1 1957 Von Willi Kallhardt 1957 im zeittypischen Stil errichteter Aussichtsturm
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Kirschenbuckel, Krummenacker Heide (?) Mittel- und jungsteinzeitliche Funde. Funde von Resten von mittelsteinzeitlichen Lagerplätzen und jungsteinzeitlichen Siedlungen sind hier noch zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG


Wohnhaus Krummenackerstraße 137 1904 Das Wohnhaus wurde 1904 von Karl Kirchner für Albert Pitt erbaut. Es hat eine asymmetrisch gestaltete Fassade.
Geschützt nach § 2 DSchG



Salzmann-Camerer-Denkmal Langer Weg 1921 Das Salzmann-Camerer-Denkmal wurde 1921 von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins errichtet. Es ist für Valentin Salzmann und Ernst Camerer.
Geschützt nach § 2 DSchG


Liebersbronn

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern Alte Ränkelesgasse, Alte Steige, Neue Straße Mittelalter, frühe Neuzeit Der mittelalterliche und frühneuzeitliche Ortskern Liebersbronns, damals ein Weiler, reicht vielleicht ins 9. oder 10. nachchristliche Jahrhundert zurück. Ob hier im frühen 13. Jahrhundert eine Franziskaner-Niederlassung bestand, muss durch Bodenfunde geklärt werden.

Bodenfunde am Südwesthang der Braunhalde, die 1924 entdeckt wurden, weisen auf Besiedlung in römischer Zeit hin. Etwa 800 Meter südlich dieser Spuren eines römischen Gebäudes befindet sich eine keltische Viereckschanze. 200 bis 250 Meter nordwestlich der Viereckschanze befinden sich fünf vorgeschichtliche Grabhügel, von denen nur einer 1922 untersucht wurde. Ein jungsteinzeitliches Siedlungsareal und bronzezeitliche Grabhügel wurden 1939 am Roten Kreuz und im Saisleshau entdeckt.

Eine erste Ansiedlung soll sich im 9. oder 10. Jahrhundert bei einer Quelle namens „Luitpertsbrunnen“ befunden haben, diese Annahme lässt sich jedoch historisch nicht belegen. Das Kloster Zwiefalten bekam vor 1138 vom Kloster St. Peter im Schwarzwald einen Mansus in „Liubirisbrunnen“. Dionysius Dreytwein erzählt in seiner Reimchronik, die Franziskaner hätten vor der Übersiedlung nach Esslingen im Jahr 1237 oberhalb des Zimmerbachs bei Liebersbronn gelebt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Römisches Gebäude Braunhalde (?) Am Südwesthang der Braunhalde wurden 1924 Bruchsteine aus Angulatensandstein und Gefäßkeramikscherben aus dem 2. Jahrhundert entdeckt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Burgstall, Viereckschanze Braunhalde (?) Viereckschanze aus der La-Tène-Zeit
Geschützt nach § 2 DSchG


Vorgeschichtliche Grabhügel Braunhalde, Steinbrüchle (?) Gruppe aus fünf Grabhügeln aus vorrömischer Zeit
Geschützt nach § 2 DSchG


Villa Zenneck/Eberspächer mit Park und Torhäusern Im Gehren 1 1871 Für Julius Zenneck von Waelde 1871 als Sommersitz erbaute Villa im Renaissancestil, 1916 in den Besitz der Familie Eberspächer übergegangen. In den 1920er Jahren wurde ein Wintergarten angebaut, der in den 1950er Jahren verändert wurde. 1981 wurden der Parkettboden und eine bemalte Decke im ersten Stock wiederhergestellt. Im Park befindet sich ein gusseiserner Brunnen, die Torhäuser für Pförtner und Gärtner stammen aus der Erbauungszeit der Villa.
Geschützt nach § 2 DSchG


Schulhaus Im Gehren 3/1 1848 1848 errichtetes Schulhaus in Fachwerkbauweise mit Holzschindelverkleidung
Geschützt nach § 2 DSchG



Weg mit Ruhbank Pfauenbergsteige 14. Jahrhundert Wegverbindung zwischen Liebersbronn und Kennenburg aus dem 14. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Ruhbank Römerstraße/Neue Straße 1846 Sie wurde 1846 aus Sandstein errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthaus Römerstraße 1 1846 Das 1899 von Albert Brinzinger erbaute Gasthaus „Zu den drei Linden“ ist auch bekannt als Jägerhaus.
Geschützt nach § 2 DSchG



Altes Jägerhaus Römerstraße 2 1750 Das Gebäude wurde 1750 errichtet, bis 1969 war es Amts- und Wachstation des Stadtförsters. Heute ist es in die Hotelanlage des Jägerhauses integriert.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung und Gräber Rotes Kreuz, Saisleshau, Steinbruch (?) Jungsteinzeitliches Siedlungsareal und bronzezeitliche Grabhüge
Geschützt nach § 2 DSchG


Mettingen

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern Altenbergweg, Schenkenbergstraße, Silvanerstraße, Trollingerstraße Mittelalter, frühe Neuzeit Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern. Zahlreiche Bodenfunde.

Mettingen wird 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1399 gehört Mettingen als Filialort zur Stadt Esslingen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Altenbergweg 24 1910 Von Franz Schäffler 1910 für den Fabrikanten Eugen Kielmeyer erbaut.Zweigeschossiger, asymmetrischer Putzbau. Im EG offener Arkadengang. Im 1. OG Fenstererker und Zwerchhaus.
Geschützt nach § 2 DSchG


Bahnhof Burgunderstraße 6/1 1904 1904 errichtet. Der Standort des für württembergische Bahnhöfe charakteristischen Baus belegt den Verlauf der ersten württembergischen Bahnstrecke.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Bahnhofshalle Cannstatter Straße 61 1921/22 Bei der Verlegung der Bahntrasse 1921/22 erbaut, Zeugnis des Neuen Bauens der 1920er Jahre, geprägt von der Stuttgarter Schule und speziell von Paul Bonatz' Stuttgarter Hauptbahnhof.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Gayernweg 9 1911 1911 von Herrmann & Gänzle errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Sommerhaus Gayernweg 65 1951 Das Sommerhaus der Familie Weiss wurde 1851 inmitten eines Versuchsweinbergs für Kessler Sekt gebaut. Auf der Talseite weist eine Bauinschrift „Glück und Segen dem Weinbau“ auf die Zwecke des Hauses hin, das mehr als 150 Jahre lang in Familienbesitz blieb.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Genossenschaftliche Siedlung Lerchenbergstraße 37, Rieslingstraße 17, 19, 21, 23, Rosenstraße 58, 60 1927 Diese Genossenschaftliche Siedlung wurde 1927 nach Plänen von Gustav Eisele errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG


Frühmittelalterliche Gräber Obertürkheimer Straße, Lerchenbergstraße, Rosenstraße, Weinstraße frühes Mittelalter Ein erstes dieser frühmittelalterlichen Gräber wurde 1910 entdeckt; es ist ein westöstlich orientiertes Plattengrab aus dem 7. Jahrhundert. Skelettreste und kleine Eisenteile wurden geborgen, weitere Gräber werden in diesem Bereich vermutet.
Geschützt nach § 2 DSchG


Evangelisches Pfarrhaus Rosenstraße 30 1902 Das Evangelisches Pfarrhaus wurde 1902 von Hermann Falch errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Weinberge Schenkenberg (?) Siehe Untere Neckarhalde
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Schenkenbergstraße 13 1904 Das Wohnhaus wurde 1904 von Carl Junge errichtet
Geschützt nach § 2 DSchG



Weitere Bilder
Wohnhaus Schenkenbergstraße 15 1898 Das Wohnhaus wurde 1898 errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa mit Garten und Einfriedung Schenkenbergstraße 20 1905/06 Diese Villa mit erhaltenem Garten und Einfriedung wurde 1905/06 von Albert Benz errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG



Brenn- und Backhäuschen Schenkenbergstraße 59 1865 Von der Weilergenossenschaft 1865 im Ortskern errichteter Bau aus Sandsteinquadern
Geschützt nach § 2 DSchG



Evangelische Liebfrauenkirche Schenkenbergstraße 68 (?) Die Evangelische Liebfrauenkirche hat einen besonderen Turm.

Dieser wird „Faivegrädler“ genannt, weil (angeblich) von jeder Stelle in Mettingen nur vier der fünf aufgesetzten Türmchen sichtbar sind. Insgesamt sind das aber fünf (einer in der Mitte und vier außen). Von daher ist in Mettingen fünf eine gerade Zahl.

Für den Bau des Kirchturms wurde damals Geld auch in Gegenden am Bodensee gesammelt. Um den Kirchturm herum lag der alte Friedhof. Heute ist nur noch eine Grabplatte in der Außenwand der Kirche eingelassen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Gasthof Große Herberge Schenkenbergstraße 76, Altenbergweg 2 1551 An einer Knagge mit der Jahreszahl 1551 datiert, gehört dieser Bau zu den ältesten Gebäuden Mettingens und dokumentiert den Wiederaufbau nach der Zerstörung im Jahr 1519.
Geschützt nach § 2 DSchG



Kleinbauernhaus Silvanerstraße 5 18. Jh. Verputztes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Kleinbauernhaus Trollingerstraße 1 19. Jh. Verputztes und verkleidetes Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG


Neckarhalde und Hohenacker

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Weinberge Mittlere Neckarhalde (?) Weinberge (siehe Untere Neckarhalde (Esslingen))
Geschützt nach § 2 DSchG


Ateliergebäude Rüderner Straße 1 1949 1949 für den Bildhauer Otto Baum von Bodo Rasch entworfen
Geschützt nach § 2 DSchG


Oberesslingen

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlung und Gräber Albertusweg Vorgeschichte Urnenfelderzeitliche Bronzefunde, eisenzeitliche Siedlungsreste, frühmittelalterliches Reihengräberfeld (siehe Georg-Deuschle-Straße)
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung, römischer Gutshof Banatstraße, Beim Pfarrhaus Vorgeschichte Urnenfelderzeitliche Siedlungsfunde, römischer Gutshof, frühmittelalterliches Gräberfeld (siehe Schorndorfer Straße)
Geschützt nach § 2 DSchG


Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen Breslauer Straße 19–21 1965 Das Schulhaus wurde 1964 von Karst und Kimming geplant, 1965 bis 1967 erbaut, es ist ein Beispiel des Brutalismus in der Nachkriegsarchitektur.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung, römischer Gutshof Danziger Straße Vorgeschichte Urnenfelderzeitliche Siedlungsfunde, römischer Gutshof, frühmittelalterliches Gräberfeld (siehe Schorndorfer Straße)
Geschützt nach § 2 DSchG


Fabrikhalle Ebenspächerstraße 24 1913, 1954 1954 erfolgte die Erweiterung eines seit 1913 bestehenden Fabrikgebäudes
Geschützt nach § 2 DSchG


Fabrik Fritz-Müller-Straße 16 1921 1921 für die Pressenfabrik Fritz Müller von Wayss und Freytag und Joseph Müller geplant
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung und Gräber Georg-Deuschle-Straße, Albertusweg, Hirschländer, Hirschlandstraße, Kreuzäcker, Paul-Gerhardt-Straße, Urbanstraße Vorgeschichte Urnenfelderzeitliche Bronzefunde und eisenzeitliche Siedlungsreste sowie ein mittelalterliches Reihengräberfeld. Insgesamt mindestens vierzig Gräber wurden in verschiedenen Haus- und Kanalbauphasen entdeckt und dokumentiert, weitere – etwa zwanzig – zerstört. Die Funde stammen teilweise aus dem 5. Jahrhundert. Mit weiteren Funden ist zu rechnen.
Geschützt nach § 2 DSchG


Ortskern Gerberstraße, Hainbachstraße, Hirschlandstraße, Kegelstraße, Keplerstraße, Schorndorfer Straße, Schulbergstraße Mittelalter, frühe Neuzeit Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern, zahlreiche archäologische Befunde
Geschützt nach § 2 DSchG


Wüstung Haarschwärz 1236 1236 belegt, wahrscheinlich im 15. Jahrhundert wüst gefallen
Geschützt nach § 2 DSchG


Grablege Häberlinstraße frühes Mittelalter Frühmittelalterliche Hofgrablege (siehe Kreuzstraße)
Geschützt nach § 2 DSchG


Hof der Grafen von Rechberg Haldenstraße 29, 31 (?) Hof der Grafen von Rechberg, die 1360 Patronatsherren der Oberesslinger Pfarrkirche wurden. Bruchsteingiebelwände der Zehntscheune aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten
Geschützt nach § 2 DSchG


Gräberfeld Herderstraße, Hindenburgstraße (?) Frühmittelalterliches Gräberfeld (siehe Schorndorfer Straße)
Geschützt nach § 2 DSchG


Grablege Hindenburgstraße (?) Frühmittelalterliche Hofgrablege (siehe Kreuzstraße)
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnsiedlung Lindenhof Hindenburgstraße 108, 110, 112, 114, 116, 118
Paulinenstraße 36, 38, 40, 42, 44, 46, 48
Plochinger Straße 55, 57, 59, 61, 63
Stauffenbergstraße 51, 53, 55, 57, 59, 61, 63, 65, 67, 69
1919–1931 1919 bis 1931 nach Entwürfen von Franz Schäffler für den Bau- und Sparverein Esslingen gebaut
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Wohnhaus Hindenburgstraße 175 1905 1905 von Carl Junge gebaut
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Turn- und Festhalle mit Feuerwehrmagazin Hindenburgstraße 183 1913 Das Turn- und Festhalle mit Feuerwehrmagazin wurde 1913 errichtet
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Bauernhaus Hirschlandstraße 15 18. Jahrhundert Verputztes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert
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Abgegangene Martinskirche Keplerstraße, Friedhof 13. Jahrhundert Diese Kirche ist 1275 erstmals erwähnt, im Dreißigjährigen Krieg ruiniert und zu Pferdestallungen umgewandelt, wenig später durch Blitzschlag beschädigt, 1828/29 abgerissen worden. Bodenzeugnisse sind vorhanden.
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Bauernhaus mit Garten Keplerstraße 27 19. Jahrhundert Bauwerk aus dem späten 19. Jahrhundert
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Evangelisches Pfarrhaus Keplerstraße 27 1824 Evangelisches Pfarrhaus aus dem Jahr 1824
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Frühmittelalterliche Hofgrablege Kreuzstraße, Häberlinstraße, Hindenburgstraße Frühes Mittelalter Einer Kanalbaumaßnahme im Jahr 2007 fielen mindestens drei frühmittelalterliche Gräber zum Opfer, Grabbeigaben wurden jedoch geborgen. Sie weisen auf Männerbestattungen der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts hin
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Wohnhaus mit Garten Kreuzstraße 37 19. Jahrhundert Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert
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Weiler Hof Kreuzstraße 60 19. Jahrhundert Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert. 1388 erstmals urkundlich belegt, 1519 bei der Plünderung Esslingens wohl schwer in Mitleidenschaft gezogen, im 16./17. Jahrhundert aus Altholz neu erbaut und um 1700 erweitert. Die Scheune ist in umgebautem Zustand erhalten. Bis 1973 von der evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart als Feierabendheim genutzt.
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Scheune Kreuzstraße 74 15. Jahrhundert Fachwerkbau aus dem frühen 15. Jahrhundert
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Krankenhausverwaltungsgebäude Paracelsusstraße 23 1928–1930 Zwischen 1928 und 1930 nach Entwürfen von Rudolf Lempp errichtet
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Ehemaliges Gasthaus zum Deutschen Haus Plochinger Straße 102 1902 1902 von G. Eisele als Gaststätte zum Deutschen Haus erbaut, ab 1919 aber als evangelisches Gemeindehaus genutzt und nach Immanuel Gottlob Brastberger auch Brastbergerhaus genannt. Vom Heimat- und Jugendstil geprägt
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Gasthaus zum Hirsch Plochinger Straße 107 1903 Das Gasthaus zum Hirsch wurde 1903 nach Entwürfen von Hermann Falch gebaut.
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Siedlung, römischer Gutshof, Gräber Schorndorfer Straße, Banatstraße, Beim Pfarrhaus, Danziger Straße, Keplerstraße Vorgeschichte, 6./7. Jahrhundert n. Chr. Urnenfeldzeitliche Siedlungsfunde, römischer Gutshof und frühmittelalterliches Gräberfeld. Beim Anlegen einer Lehmgrube in den 1920er Jahren fand man urnenfeldzeitliche Siedlungsschichten mit Keramikscherben. Schon 1910 wurde das Hauptgebäude eines römischen Gutshofes freigelegt, der ein Hypokaustum mit Kanalheizung besaß und aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. stammen dürfte. 1924 wurden in der Lehmgrube der Ziegelei mittelalterliche Gräber entdeckt und zerstört. 1925 wurden zwei antik beraubte Plattengräber gefunden, 1930 die Reste von zwölf weiteren Gräbern untersucht. Mehrere weitere Gräber fielen dem Lehmabbau zum Opfer, ohne dokumentiert worden zu sein. 1935 wurden drei weitere Körpergräber dokumentiert, 1960 fünf Gräber ohne Beigaben in der Nähe des Pfarrhauses gefunden. Das Reihengräberfeld stammt aus dem 6./7. Jahrhundert
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Frühmittelalterliches Gräberfeld Schorndorfer Straße, Herderstraße, Hindenburgstraße, Plochinger Straße 7. Jahrhundert Frühmittelalterliches Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert. Unter anderem wurde das Esslinger Reiterle, ein Anhänger in Form einer bronzenen Zierscheibe, die einen Reiter zu Pferd mit Lanze zeigt, gefunden.
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Gasthaus Adler Schorndorfer Straße 34 1896 Das Gasthaus Adler wurde 1896 nach Plänen von Hermann Falch errichtet.
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Obertal

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Gerechtigkeitsbrunnen Kernenweg 1868 1868 von G. Kuhn gefertigter gusseiserner Brunnen, den die Freiherren von Palm als Entschädigung für den Bau der Wasserleitung ins Schloss Hohenkreuz errichten ließen
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Aquädukt Obertal Kernenweg (?) Zweibogiger Sandsteinbau, der zur Wasserleitung von Obertal nach Hohenkreuz gehörte, wo ein Brunnen im Schlosshof mit dem Wasser gespeist wurde. Ein zweiter Aquädukt, der zu dieser Leitung gehörte, ist nicht erhalten geblieben.
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Pliensauvorstadt

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Villa mit Wirtschaftsgebäuden Berkheimer Straße 32, 34 1904 Die Villa mit Wirtschaftsgebäuden wurde 1904 von Albert Benz für den eigenen Bedarf errichtet. Das Grundstück befindet sich in Ecklage zum Unteren Eisbergweg und wird durch einen Eckturm abgeschlossen, an den sich ein eingeschossiges Wirtschaftsgebäude anschließt. Dieses und die Ummauerung des Anwesens geben der höher am Hang gelegenen Villa den Charakter eines mittelalterlichen, adeligen Landsitzes. Zinnengiebel, Erker und Bauinschrift am Erker verstärken diesen Eindruck.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 36 1916 Die Villa wurde 1916 von Gustav Eisele für den Fabrikanten Otto Mayer gestaltet. Sie weist historistische Elemente wie Fachwerk sowie einen polygonalen zweigeschossigen Eckerker und ein Balkenkopffries im Giebelfeld auf.
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Villa Berkheimer Straße 38 1909 Die Villa wurde 1909 von Albert Benz errichtet. Sie besitzt eine Böschungsmauer mit korbbogenförmigem Eingangstor und Garagen. Ihr Hauptgeschoss ragt auf mehrfach profilierten Knaggen über die Bauflucht hervor. Am Giebel befindet sich Fachwerk, das jedoch keine konstruktive Bedeutung hat. Zwei Erker mit spitz zulaufenden Giebelfeldern korrespondieren mit den spitzen Zwerchhäusern.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 40 1906 1906 baute Albert Benz die Villa für den Kaufmann Ferdinand Benz. Sie weist die Formensprache des 18. Jahrhunderts auf und besitzt ein geschwungenes Mansarddach sowie einen Okulus im Giebelfeld.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 42 1906 Die Villa wurde 1906 von Albert Benz für den Kaufmann Wilhelm Spahr entworfen. Sie ist zweigliedrig angelegt; der westliche Baukörper besitzt ein steiles Satteldach, der östliche ein Krüppelwalmdach. Am Erker, der auf geschwungenen Knaggen ruht, findet sich Fachwerk.
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Villa Berkheimer Straße 44 1909 Albert Benz baute die Villa 1909 für Karl Liebhardt. Fachwerk schmückt das Giebelfeld. Wie fast alle Bauten der Berkheimer Straße besitzt die Villa einen Erker auf der Giebelseite; eine Variation gegenüber den älteren Gebäuden in der Reihe ist der zweite, als Treppenturm genutzte Erker. Auf dem Garagenbau bei der Böschungsmauer befindet sich eine Laube.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 46 1909 Albert Benz baute 1909 diese Villa ohne Auftrag eines Bauherrn. Sie besitzt straßenseitig zwei Erker, die auf Knaggen hervorspringen, und an den seitlichen Fassaden Fenstererker über zwei Stockwerke.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 48 1909 Die Villa wurde 1909 von Albert Benz für den Privatier Wilhelm Werwag gebaut. Sie weist eine Bemalung in klassizistischen Formen auf. Der Eingang in der Böschungsmauer befindet sich an der Seite des Grundstückes und ist mit einem verglasten Türmchen versehen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 50 1905 Albert Benz baute die Villa 1905 für den Kaufmann Eduard Berger aus St. Petersburg. Der giebelseitige Vorbau bildet im Erdgeschoss eine Arkade. Auf der Traufseite befindet sich ein Treppenturm.
Geschützt nach § 2 DSchG



Villa Berkheimer Straße 52 1905 Von Albert Benz wurde die Villa für den Privatier Albert Freis im Jahr 1905 erbaut. Sie schließt die Villenreihe in der Berkheimer Straße nach Osten hin ab. Betont wird diese exponierte Lage durch den wachturmartigen Turmaufsatz an der Seite der Villa.
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Pliensauschule Breitenstraße 19 1913 Die Schule wurde 1913 errichtet.
Geschützt nach § 2 DSchG


Brückenturm und Kapelle Brückenstraße 4, südliches Ende Pliensaubrücke 1444 ? Mittelalterlicher Torturm mit angebauter Brückenkapelle. Der Turm wurde wohl 1444 über einen älteren Vorgänger gesetzt. Auf der Westseite war eine Heiligkreuzkapelle angebaut. Der Turm wurde 1837 abgetragen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnhaus Faißtstraße 11 1893 Schieferverkleidetes Haus, 1893 für Joseph Reim erbaut und damit eines der ältesten Gebäude der Pliensauvorstadt
Geschützt nach § 2 DSchG



Wohnsiedlung Hedelfinger Straße 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, Karl-Pfaff-Straße 1, 3, 5, 7 (?) Nach Plänen von Rudolf Lempp in vier Bauphasen errichtet
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Fabrik Hedelfinger Straße 4, 12 (?) Lederwarenfabrik Jakob Heinrich Roser und Fabrikantenwohnhaus
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Wohn- und Geschäftshaus Parkstraße 11 (?) Wohn- und Geschäftshaus
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Stadtbefestigung der Pliensauvorstadt Pliensaubrücke (?) Fünf Brückenjoche der mittelalterlichen Steinbogenbrücke über der B 10 sind erhalten.
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Staustufe Esslingen Pulverwiesen 7/1 (?) Vollständig als Doppelschleuse ausgeführt
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Evangelische Südkirche Spitalsteige 1, 3 (?) Expressionistischer Kirchenbau von Martin Elsaesser
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Villa Uhlandstraße 12 (?) Villa
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Villa Zollbergstraße 25 (?) Villa
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Rüdern

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Weinberg Ailenberg (?) Weinberg
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Siedlungen Ailenberg, Eulenberg, Ölberg, Schlurker Vorgeschichte Urnenfeldzeitliche, eisenzeitliche und römische Siedlungsreste, Gräber aus der Völkerwanderungszeit
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Weitere Bilder
Mélacturm Ailenberg 3 1574 Der Mélac- oder Schlurkerturm wurde 1574 erbaut.
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Steinzeitfunde Katharinenlinde Vorgeschichte Alt- und mittelsteinzeitliche Lesefunde, jungsteinzeitliche Siedlung, hallstattzeitlicher Grabhügel. Letzterer wurde 1832 erwähnt, ist jedoch heute nicht mehr sichtbar. Er dürfte hallstattzeitlich gewesen sein.
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Ortskern Paradiesweg, Spitalwaldweg, Sulzgrieser Straße Mittelalter, frühe Neuzeit Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern. Bodenfunde
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Weitere Bilder
Brennhaus Paradiesweg 13 vor 1825 Vor 1825 errichtet
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Siedlung Rüderner Heide Vorgeschichte Jungsteinzeitliche Siedlungsspuren
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Ruhbank Sulzgrieser Straße Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert Ruhbank aus Sandsteinplatten vom Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts
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Sankt Bernhardt

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Ruhbank Am Schönen Rain 18./19. Jahrhundert Ruhbank aus Sandsteinplatten vom Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts
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Evangelische St.-Bernhardt-Kirche mit Friedhof Am Schönen Rain 72 1382 Die Kirche ist erstmals 1382 urkundlich belegt. Der Chorturm stammt aus dem Jahr 1450. Wiederaufbau nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg; ein Erweiterungsbau stürzte bei seiner Einweihung 1733 ein. Später wurde die Kirche geschlossen und ein neues Kirchenschiff gebaut, 1898/99 wurde das Bauwerk wiederum erweitert.
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Serach

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Schloss Serach Schlößlesweg 39, 41, 45 (?) Schloss Serach mit Nebengebäuden und Park
Geschützt nach § 2 DSchG



Schloss Serach Schlößlesweg 39 1820 1820 erbautes Schlösschen, das durch Alexander von Württemberg vergrößert wurde
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Fremdenhaus oder Neues Schlösschen Schlößlesweg 41 1853 Fremdenhaus oder Neues Schlösschen, 1853 von Christian Friedrich Leins für Felix von Hohenlohe-Öhringen gebaut
Geschützt nach § 2 DSchG



Castellanhaus Schlößlesweg 45 (?) Castellanhaus, von Heinrich Friedrich Haueisen für Felix von Hohenlohe-Öhringen gebaut
Geschützt nach § 2 DSchG


Wüstung Steinigenhardt Seracher Straße 161, 165, 177, 177/1, 179, 183, 185, 187 (?) Spätmittelalterliche Ansiedlung, Bodenfunde sind zu erwarten.
Geschützt nach § 2 DSchG


Sirnau

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Siedlungen Alemannenweg, Bussardweg, Elsterweg, Eulenweg, Habichtweg, Häherweg, Schwalbenweg, Untere Ebene Vorgeschichte Jungstein-, urnenfelder- und La-Tène-zeitliche Siedlungsspuren, hallstattzeitliche Grabhügel, römische Einzelfunde und frühmittelalterliches Gräberfeld.

Bei Ausgrabungen des frühmittelalterlichen Reihengräberfeldes wurden 1936 fünf spätzhallstattzeitliche Gräber gefunden. Diese waren früher wohl von Hügeln überwölbt. Das Grab einer Frau fiel durch reiche Beigaben, darunter Goldschmuck und Korallenperlen, auf. Neben Oberflächenfunden, die auf eine Besiedlung während der Jungsteinzeit, der Urnenfelder- und der La-Tène-Zeit schließen lassen, kamen im Bereich des frühmittelalterlichen Gräberfeldes auch einige Scherben römischer Gebrauchskeramik zutage.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlung Bodenacker Vorgeschichte Jungsteinzeitliche und vorgeschichtliche Siedlung. (Siehe Riederacker)
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlungen Dornierstraße, Finkenweg, Sirnauer Brücke, Untere Ebene Vorgeschichte Siedlungsreste aus der Urnenfelder- und der La-Tène-Zeit. Pfostenlöcher wiesen auf eine frühurnenfelderzeitliche Siedlung hin, als 1966 beim Straßenbau im Südbereich der Sirnauer Brücke gearbeitet wurde. 2007 wurden im Westbereich der Dornierstraße weitere Pfostenlöcher und Keramikscherben der La-Tène-Zeit gefunden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Staustufe Oberesslingen Inselstraße 2, Nymphaeaweg 15, Sirnauer Brücke 9, 11, 13, 15 1920 (geplant), 1964–1968 Die Staustufe wurde 1920 geplant. Umgesetzt wurde in den Jahren 1927 bis 1929 das Wasserkraftwerk (siehe Nymphaeaweg 15) und ein Wehr bei Zell, das 1953/55 wieder abgerissen und durch ein in die Sirnauer Brücke integriertes Wehr ersetzt wurde. Die Doppelschleuse Oberesslingen wurde von 1964 bis 1968 fertiggestellt.
Geschützt nach § 2 DSchG


Abgegangene Siedlung Untersirnau mit Kirche Nymphaeaweg 6 Mitte 13. Jahrhundert Seit Mitte des 13. Jahrhunderts war eine Kirche in Untersirnau urkundlich bekannt. Das Dorf fiel im 15. Jahrhundert wüst, die Kirche wurde später zur Scheune und 1922 abgerissen. Ihre Fundamente sollen aber 1936 bei Grabungen noch gefunden worden sein, ebenso Reste des Friedhofs und spätmittelalterliche Keramikscherben.
Geschützt nach § 2 DSchG



Kraftwerk Oberesslingen Nymphaeaweg 15 1929 Das Nymphaeaweg 15 ist ein Laufwasserkraftwerk von Paul Bonatz aus dem Jahr 1929.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siedlungen Riederacker, Bodenacker Vorgeschichte Jungsteinzeitliche und vorgeschichtliche Siedlung. Funde eines Klingenbruchstücks und von Gruben mit Resten von Holzkohlen und Scherben lassen auf eine jungsteinzeitliche oder sonstige vorgeschichtliche Siedlung schließen.
Geschützt nach § 2 DSchG



Plastik Sirnauer Brücke 1956 Großer Fährmann von Bernhard Heiliger. Bronzeguss, 1956 aufgestellt. Der Große Fährmann gilt als eine der bedeutendsten Brückenfiguren ihrer Zeit in Deutschland.
Geschützt nach § 2 DSchG



Hof und Keller Sirnauer Hof 1, 2 1544, 18. Jahrhundert 1241 wurde auf dem Grundstück, das zuvor Adeligen gehört hatte, ein Dominikanerinnenkloster gebaut, das nach 1292, als der Konvent in die Pliensauvorstadt gezogen war, als Wirtschaftshof weitergeführt wurde. Dieser kam 1525 in den Besitz des Katharinenspitals und 1535 in den der Reichsstadt Esslingen. Nach mehreren Zerstörungen wurde der Hof laut einer Reliefinschrift ab 1544 wieder aufgebaut. Das Wohngebäude stammt wahrscheinlich samt Scheune aus dem 18. Jahrhundert, wobei in der Südwand der Scheune Überreste des Langhauses der Kirche eingebaut sind. Im Keller des Gutshauses sind Reste dieser Kirche mit Polygonalchor erhalten geblieben. Mit Bodenfunden ist zu rechnen.
Geschützt nach § 2 DSchG


Sulzgries

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Weitere Bilder
Ortskern (Sachgesamtheit) Bergstraße, Kelterstraße Mittelalter, frühe Neuzeit Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern. Sulzgries wurde 1275 erstmals als Esslinger Filialdorf erwähnt, als die Witwe des Ritters Wolfram, des Vogtes zu Rems, ein Gut in Sulzgries an das Kloster Mariental (Steinheim an der Murr) schenkte.[6]
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Brennhaus Bergstraße 11 1835 1835 errichtetes Brennhaus aus Sandstein mit Fachwerkgiebel
Geschützt nach § 2 DSchG


Römische Siedlung Hochwiesenweg, Hohenackerstraße, Mäzenhellesweg, Weißdornweg Antike Reste einer römischen Siedlung wurden 2005 gefunden, mit weiteren Funden ist zu rechnen
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Bauernhaus Hohenackerstraße 7 1826 1826 errichtetes Bauernhaus mit Scheune und Stall
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Grabhügel Obere Kastenäcker, Untere Spitaläcker Hallstattzeit ? Vorgeschichtliche Grabhügel, wahrscheinlich aus der Hallstattzeit. 1935 waren diese Grabhügel noch etwa 1,50 Meter hoch. Angrenzende Ackerflächen wiesen dunkel verfärbte Stellen auf, die vielleicht auf weitere Gräber oder auf Siedlungsreste hindeuteten.
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Kirche und Leichenhaus Sulzgrieser Straße 111, 113 1837–39 Im Kameralamtsstil 1837–39 errichtete Kirche. Das Leichenhaus stammt aus dem Jahr 1925
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Schulhaus Sulzgrieser Straße 122 1904 Von Gustav Blümer entworfenes Schulhaus aus dem Jahr 1904
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Altes Schulhaus Sulzgrieser Straße 124 1847 Altes Schulhaus. 1847 im Kameralamtsstil gebaut, 1869 um eine zweite Lehrerwohnung erweitert, seit 1970 Kindergarten
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Wäldenbronn

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Lesefunde Katzenbühl, Stettener Straße (?) Mittelsteinzeitliche Lesefundstelle
Geschützt nach § 2 DSchG



Weingärtnerhaus Stettener Straße 61 1819 1819 errichtetes Fachwerkhaus auf massivem Sockel
Geschützt nach § 2 DSchG


Söflinger Pfleghof Stettener Straße 84–90 1342 bezeugt Die Anfänge reichen eventuell bis ins 13. Jahrhundert zurück, erstmals bezeugt ist der Pfleghof aber 1342. 1768 wurde er an den württembergischen Hofrat und Kreiskassiert Tritschler aus Ulm verkauft, der ihn an Wäldenbronner Bauern weitergab, woraufhin das Anwesen parzelliert wurde. Ein Stall wurde im 18. Jahrhundert zum Wohngebäude umgebaut, die Kelter am Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen. Durch einen Fliegerangriff wurden drei der vier Wohnhäuser auf dem Hofareal 1944 zerstört.
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Weil

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Dominikanerinnenkloster Weil (abgegangen) Klosterallee 12–26, 29–35, Wannenrain 1, 3 (?) Abgegangenes Dominikanerinnenkloster Weil
Geschützt nach § 2 DSchG



Gestüt Klosterallee 12, 18, 20 18. Jahrhundert, 1820 Folgende Gebäude gehören dazu:

Nr. 12: Musterstallung für 36 Fohlenstuten, 1820 erbaut
Nr. 18: Stutenhof des Gestüts Weil. 1820 von Giovanni Salucci geplant, 1857/58 gebaut
Nr. 20: Ökonomiegebäude aus dem 18. Jahrhundert
Geschützt nach § 2 DSchG



Traineranstalt Königsallee 1 1898 Traineranstalt des Württembergischen Reitervereins. 1898 errichtet; erhalten blieb nach Abriss der Stallung im Jahr 2007 nur der historistische Turm.
Geschützt nach § 2 DSchG



Schloss Weil Königsallee 33 1819/20 Das Schloss Weil wurde von Giovanni Salucci 1819/20 im Auftrag Wilhelms I. im Stil einer italienischen Landvilla erbaut. Es ist rings von einer gusseisernen Veranda umgeben, das Treppenhaus aus Neresheimer Marmor hat ein Oberlicht in Form einer Glaspyramide.
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Abgegangenes Dominikanerinnenkloster Weil – erhaltene Teile Wannenrain 1, 3 (?) Klostermauer mit Torhaus, Meierei und Scheune
Geschützt nach § 2 DSchG


Wiflingshausen

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung

Schutzhütte, sogenanntes Dulkhäusle, mit Relieftafel Römerstraße 16 19. Jahrhundert Hölzerne Schutzhütte mit rotem Ziegelwalmdach, erbaut im 19. Jahrhundert.

Das Gebäude wurde zwischen 1880 und 1884 von Albert Dulk genutzt und später nach diesem benannt sowie mit einem Reliefbildnis des Schriftstellers geschmückt. Das Dulkhäusle verlor 2010 seinen Denkmalstatus, als bei Renovierungsarbeiten festgestellt wurde, dass das erhaltene Holzwerk großenteils nicht mehr aus Dulks Zeit stammte, wurde daraufhin abgerissen und am selben Standort nachgebaut. An dem Neubau wurde die alte Relieftafel wieder angebracht.
Geschützt nach § 2 DSchG


Zell

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Ortskern (Sachgesamtheit) Bachgraben, Bachstraße, Forststraße, Hauptstraße, Kirchstraße, Schulgässle, Traubengässle, Untere Straße, Wilhelmstraße Mittelalter, frühe Neuzeit Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortskern. Die ehemals selbstständige Gemeinde Zell am Neckar wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert befand sie sich im Besitz der Grafen von Aichelberg.
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Ruhbank Egert (?) Diese Ruhbank diente – wie andere ihrer Art – früher als Rastmöglichkeit am Wegesrand und zum selbständigen Abstellen und Wiederaufnehmen von Lasten, die auf dem Rücken oder auf dem Kopf transportiert wurden.
Geschützt nach § 2 DSchG



Schutzhütte Heiligenbergweg Um 1800 Um 1800 errichtete Schutzhütte aus Sandstein mit Fachwerkgiebel
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Evangelische Johanneskirche mit Friedhof und Kapelle Kirchstraße 13 (?) Die Evangelische Johanneskirche ist eine moderne Kirche der Nachkriegszeit
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Backhaus aus dem 19. Jahrhundert Wilhelmstraße 23 19. Jahrhundert Das Backhaus war früher eine Gemeinschaftseinrichtung des Dorfes.
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Bauernhaus Wilhelmstraße 23 (?) Das Bauernhaus besitzt eine Schieferverkleidung.
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Zollberg

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung
Villa Hohenheimer Straße 65 1903 Nach Plänen von Albert Benz errichtete Villa des Eisenbahnsekretärs Karl Siegel
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Evangelische Christuskirche Hohenstaufenstraße 4, Neuffenstraße 18 1963 Die Evangelische Christuskirche, mit fünfeckigem Grundriss, wurde von Heinz Rall geplant. Sie besitzt eine freitragende Dachkonstruktion, die wie ein ausgespanntes Zeltdach wirkt.
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Katholische St.-Augustinus-Kirche Waldheimstraße 10 1959 Diese Kirche ist in modernem Stil gebaut.
Geschützt nach § 2 DSchG


Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Band I.2.1 Stadt Esslingen am Neckar. Thorbecke, 2009
  2. Regesta Imperii V n. 714
  3. http://www.caze-online.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel490874.cfm
  4. Esslingen-Bilderbuch: Frauenkirche
  5. Jürgen Veit: Alte und junge Glocken in trauter Harmonie. In: StN.de. Stuttgarter Nachrichten, 2. Mai 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.
  6. „Judenta, die Witwe des Ritters Wolfram, Vogts von Rems, schenkt drei zu Murr, Poppenweiler und Sulzgries gelegene Güter dem Kloster Steinheim zunächst als Zinsgüter, nach ihrem Tode durch die Hand König Rudolfs als Eigentum“, 5. Oktober 1275, Württembergisches Urkundenbuch Band VII., Nr. 2532, Seite 391–392. Im Landesarchiv Baden-Württemberg [abgerufen am 21. Februar 2017]









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Stand der Informationen: 24.02.2021 09:34:32 CET

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