Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben - de.LinkFang.org

Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben

Filmdaten
Deutscher TitelLast Boy Scout – Das Ziel ist Überleben
OriginaltitelThe Last Boy Scout
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1991
LängeFSK 16: 96 Minuten
FSK 18: 101 Minuten
AltersfreigabeFSK 16/18
Stab
RegieTony Scott
DrehbuchShane Black,
Greg Hicks
ProduktionMichael Levy,
Joel Silver
MusikMichael Kamen
KameraWard Russell
SchnittStuart Baird,
Mark Goldblatt,
Mark Helfrich
Besetzung

Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben (Originaltitel: The Last Boy Scout) ist ein Action-Thriller aus dem Jahr 1991 des Regisseurs Tony Scott. Die Hauptrollen spielten Bruce Willis und Damon Wayans.

Inhaltsverzeichnis

Handlung


Der Film beginnt mit einem Auswärtsspiel der Football-Mannschaft Los Angeles Stallions in Cleveland. Dieses endet im Eklat, als Billy Cole, der Runningback der Stallions, bei seinem Lauf in die Endzone eine Pistole zieht und auf die gegnerischen Spieler schießt, die sich ihm in den Weg stellen. Als Sicherheitskräfte zu ihm eilen, tötet er sich mit einem Kopfschuss selbst. In der Spielpause hatte ihn jemand am Telefon mit dem Tode bedroht, falls er im Spiel nicht noch mit einigen Touchdowns Punkte für seine Mannschaft erzielen würde.

Währenddessen wacht in Los Angeles der ehemalige Secret-Service-Agent Joe Hallenbeck, ein beruflicher und privater Verlierer, nach einer durchzechten Nacht in seinem Wagen auf. Seit der Kündigung fristet er sein Dasein als Privatdetektiv. Seine Tochter Darian hasst ihn, seine Ehefrau Sarah betrügt ihn mit seinem besten Freund Mike. Er erwischt beide in flagranti. Unmittelbar nachdem Joe Mike deshalb die Freundschaft gekündigt hat, wird dieser überraschend durch eine Autobombe getötet.

Sein aktueller Auftrag, den Joe noch von Mike vermittelt bekommen hat, besteht darin, dass er die Stripperin Cory beschützen soll, die sich bedrängt fühlt. Er sucht Cory in der Bar auf, in der sie arbeitet, und nimmt ihren Auftrag an. Dabei gerät er mit ihrem Freund aneinander, dem Ex-Stallions-Spieler Jimmy Dix, der aufgrund von Verletzungen, illegalem Glücksspiel und Drogendelikten ausgemustert wurde. Als Joe die Bar verlässt, wird er von Unbekannten niedergeschlagen und kann Cory deshalb nicht beschützen, als diese auf offener Straße erschossen wird. Als Joe und Jimmy am Tatort eintreffen, gelingt es ihnen noch, die Angreifer zu töten, für Cory jedoch kommt jede Hilfe zu spät.

Notgedrungen raufen sich die beiden ungleichen Männer nun zusammen, um die Hintergründe des Verbrechens aufzuklären. In Corys verwüsteter Wohnung kommen beide den Hintergründen auf die Spur: Cory hatte Shelly Marcone, den verbrecherischen Besitzer der Stallions, erpresst, damit ihr Freund Jimmy wieder für Marcones Team spielen dürfen sollte. Darüber hinaus scheint auch der Senator Calvin Baynard in die Sache verwickelt zu sein. Für diesen hatte Joe zu seiner Zeit als Agent gearbeitet, und der Senator ist auch für Joes Entlassung vor zwei Jahren verantwortlich, weshalb beide seitdem verfeindet sind.

Im Zuge der Nachforschungen geraten Joe und Jimmy immer wieder mit Marcones Auftragsmördern aneinander, welche von Marcones Chefkiller Milo angeführt werden. Milo gelingt es, Joe in Marcones Auftrag zu entführen, um ihn zum Sündenbock zu machen. Marcone, der auch für Billy Coles Tod verantwortlich ist, plant, die schwächelnde Football-Liga durch die Legalisierung von Glücksspiel und Sportwetten wieder interessanter zu machen. Dies will er erreichen, indem er einflussreiche Politiker besticht. Lediglich Baynard hat sich ihm bislang widersetzt und verlangt hohe Bestechungssummen. Statt zu bezahlen, will Marcone diesen nun umbringen lassen. Das Wissen um dieses Geschehen wollte Cory nutzen, um Marcone dazu zu zwingen, Jimmy wieder einzustellen.

Marcone lässt Joe bei einer fingierten Schmiergeld-Übergabe an Baynard als Strohmann auftreten. Dabei wird der eigentliche Geldkoffer heimlich gegen ein mit C4-Sprengstoff gefülltes Duplikat ausgetauscht, welches Baynard – der bei einem Stallions-Spiel als VIP-Gast anwesend ist – töten soll. Joe, der aufgrund seiner Vorgeschichte als Baynards Mörder hingestellt werden soll, soll ebenfalls umgebracht werden, kann dem Hinterhalt aber mit Hilfe seiner Tochter Darian und Jimmy entkommen. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd können Joe und Jimmy nicht nur das Geld an sich bringen, sondern auch die zu Baynard transportierte Bombe abfangen.

Marcone spielt daraufhin seinen letzten Trumpf aus; er entführt Darian und zwingt Joe und Jimmy, das Geld zu ihm ins Stadion zu bringen. Den Senator soll nun Milo töten, der mit einem Scharfschützengewehr in der Arena lauert. Auch dieser Zwangslage können Joe und Jimmy entkommen, und sie befreien zudem Darian. Während Jimmy Baynard vor dem Attentäter rettet, kann Joe Milo in der Flutlichtanlage aufspüren und schließlich töten.

Marcone kann sich zwar zunächst absetzen, greift sich bei der Flucht aber versehentlich den Koffer mit der Bombe, welche kurze Zeit später beim Öffnen in seinem Haus explodiert; und auch Baynard ist aufgrund seiner kriminellen Handlungen erledigt. Am Ende versöhnt sich Joe wieder mit Frau und Tochter; und Joe und Jimmy beschließen, fortan gemeinsam als Detektive zu arbeiten.

Kritiken


Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 13. Dezember 1991, er sei sicher, der Film könne ein finanzieller Erfolg werden. Der Produzent Joel Silver hätte die Gewalt gegen Frauen zum „Schlüsselelement“ seiner Filme gemacht, in diesem Film würde die Gewalt gegen Kinder hinzukommen. Die beiden Hauptcharaktere würden ihre Partnerinnen – die sie betrügen würden – hassen. Der Film sei „glänzend“ („glossy“), „geschickt“ („skillful“), „zynisch“ und „selbstverliebt“.[1]

„Ein unschlagbares Darstellergespann, coole Sprüche, viel Action und Explosionen, kurz: spaßig-spannende Unterhaltung vom Feinsten vom Action-Spezialisten Tony Scott („Der Staatsfeind Nr. 1“), der hier mit Gewaltdarstellungen aber nicht gerade zimperlich umgeht. Oscar-Gewinnern Halle Berry ist in einer ihrer sehr frühen Rollen zu sehen.“

„Mischung aus Action-Thriller und Buddy-Film, mit überraschenden Wendungen spannend inszeniert, aber unnötig rüde im Tonfall und ideologisch fragwürdig in den maßlosen Gewaltszenen.“

„Das Blockbuster-Duo Bruce Willis und Joel Silver hat nach Stirb langsam I & II und Hudson Hawk erneut einen Volltreffer gelandet: Mit einer wahren Kanonade von flapsigen Sprüchen, wilden Verfolgungsjagden und pausenlosen Explosionen rauben sie dem Zuschauer den Atem. Willis, glänzend unterstützt von dem farbigen Stand Up-Komiker Damon Wayans (Mo’ Money), war noch nie besser. Von Tony Scott (Top Gun) furios inszeniert, überwiegen die lautstarken Oberflächenreize. Doch im Hintergrund gibt das hoffnungslose Bild eines von Drogen und Korruption zerrütteten Landes zusätzlichen Ballast. Der Millionenhit im Kino wird ein hundertprozentiger Verleihblockbuster auf Video und darf getrost auf Platz 1 der Charts getippt werden.“

„Drei Genre-Asse – Willis, Scott und der Topautor Shane Black […] – zünden eine Actionrakete mit wilden Ballereien und coolen, witzigen Sprüchen. Fazit: Ein Klassiker des modernen Actionkinos.“

Hintergrund


Soundtrack


Auszeichnungen


Für die MTV Movie Awards 1992 wurde das Duo Damon Wayans und Bruce Willis in der Kategorie Bestes Film-Duo (Best On-Screen Duo) nominiert, zudem erhielt der Film eine Nominierung in der Kategorie Beste Actionszene (Best Action Sequence).[8]

Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Kritik von Roger Ebert
  2. Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben auf prisma.de
  3. Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017. 
  4. Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben auf kino.de
  5. Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben auf cinema.de
  6. a b Trivia
  7. Last Boy Scout wurde vom Index gestrichen
  8. The Last Boy Scout – Awards



Kategorien: Filmtitel 1991 | US-amerikanischer Film | Actionfilm | Buddy-Film | Indizierter Film | Footballfilm


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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