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Landkreis Lörrach




Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bestandszeitraum: 1973–
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Region: Hochrhein-Bodensee
Verwaltungssitz: Lörrach
Fläche: 806,76 km2
Einwohner: 228.639 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 283 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:
Kreisschlüssel: 08 3 36
Kreisgliederung: 35 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Palmstraße 3
79539 Lörrach
Website: www.loerrach-landkreis.de
Landrätin: Marion Dammann (Freie Wähler)
Lage des Landkreises Lörrach in Baden-Württemberg

Der Landkreis Lörrach ist ein Landkreis im äußersten Südwesten des Bundeslandes Baden-Württemberg (Deutschland). Er gehört zum Regierungsbezirk Freiburg und zum Regionalverband Hochrhein-Bodensee.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Lage

Das Wiesental (benannt nach dem Fluss Wiese) als nordöstlicher Teil des Landkreises gehört zum Hochschwarzwald und zieht sich hoch bis zum Feldberg, dem höchsten Berg des Schwarzwaldes. Im Westen erheben sich die Weinberge des Markgräfler Hügellandes, im Süden der Dinkelberg. Zwischen Dinkelberg und Schweizer Jura zieht sich das Hochrheintal nach Westen und weitet sich nach Basel nordwärts zur Oberrheinischen Tiefebene aus.

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2015.[2]

Natur

Der Landkreis Lörrach besitzt folgende Naturschutzgebiete. Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[3] stehen 6162,82 Hektar der Kreisfläche unter Naturschutz, das sind 7,64 Prozent.

  1. Altrhein Wyhlen: 23,4 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen – Gemarkung Wyhlen
  2. Auf der Eckt: 3,1 ha; Gemeinde Schliengen – Gemarkungen Liel und Mauchen
  3. Belchen: 1614,8 ha (davon 1239,6 ha im Landkreis Lörrach); Gemeinde Kleines Wiesental – Gemarkung Neuenweg, Gemeinde Böllen – Gemarkung Böllen, Gemeinde Schönenberg – Gemarkung Schönenberg, Gemeinde Aitern – Gemarkung Aitern und Gemeinde Wieden – Gemarkung Wieden
  4. Blansinger Grien: 23,6 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen – Gemarkungen Kleinkems und Huttingen
  5. Buchswald bei Grenzach: 92,8 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen – Gemarkungen Grenzach und Wyhlen
  6. Buhrenboden: 16,1 ha; Stadt Rheinfelden – Gemarkungen Eichsel und Minseln
  7. Buttenberghalde: 18,8 ha; Gemeinde Inzlingen – Gemarkung Inzlingen
  8. Eichholz-Buchholz: 34,6 ha; Gemeinde Bad Bellingen – Gemarkung Rheinweiler, Gemeinde Efringen-Kirchen – Gemarkung Kleinkems
  9. Feldberg: 4226 ha (davon 738,9 ha im Landkreis Lörrach); Stadt St. Blasien – Gemarkung Menzenschwand, Gemeinde Bernau im Schwarzwald – Gemarkung Bernau
  10. Galgenloch: 11,8 ha; Gemeinden Bad Bellingen – Gemarkung Bellingen, Gemeinde Schliengen – Markung Schliengen
  11. Gletscherkessel Präg: 2866,8 ha; Stadt Todtnau – Gemarkungen Todtnau, Geschwend, Präg und Schlechtnau, Stadt Schönau im Schwarzwald – Gemarkung Schönau und Gemeinde Tunau – Gemarkung Tunau
  12. Isteiner Klotz: 26,0 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen – Gemarkungen Huttingen, Istein und Kleinkems
  13. Kapellengrien: 65,9 ha; Gemeinde Bad Bellingen – Gemarkung Rheinweiler, Gemeinde Efringen-Kirchen – Gemarkung Kleinkems
  14. Kiesgrube Käppelin: 21,7 ha; Stadt Weil am Rhein – Gemarkung Weil am Rhein
  15. Kiesgrube Weberalten: 6,3 ha; Stadt Rheinfelden – Gemarkung Herten
  16. Krebsbachtal: 22,8 ha, Stadt Weil am Rhein – Gemarkungen Weil und Haltingen
  17. Langenbach-Trubelsbach: 36,0 ha; Stadt Todtnau – Gemarkung Muggenbrunn
  18. Leuengraben: 139,9 ha; Stadt Rheinfelden – Gemarkung Herten, Gemeinde Grenzach-Wyhlen – Gemarkung Wyhlen
  19. Nonnenmattweiher: 70,8 ha; Gemeinde Kleines Wiesental – Gemarkung Neuenweg
  20. Rümminger Moos: 12,2 ha; Gemeinde Rümmingen – Gemarkung Rümmingen
  21. Ruschbachtal: 30,7 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen – Gemarkung Wyhlen
  22. Rütscheten: 5,6 ha; Gemeinde Bad Bellingen – Gemarkung Bad Bellingen
  23. Totengrien: 2,8 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen – Gemarkung Istein
  24. Utzenfluh: 272,5 ha; Gemeinde Utzenfeld – Gemarkung Utzenfeld, Stadt Todtnau – Gemarkungen Schlechtnau und Geschwend
  25. Wehramündung: 12,1 ha; Stadt Wehr – Gemarkung Öflingen, Gemeinde Schwörstadt – Gemarkung Schwörstadt
  26. Wiedener Weidberge: 379,0 ha; Gemeinde Wieden – Gemarkung Wieden

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzt im Norden an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und im Osten an den Landkreis Waldshut. Weiterhin grenzt er im Uhrzeigersinn an die Schweiz (Kantone Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt) und an das Elsass (Frankreich).

Geschichte


Verwaltungsbezirke zum Ende des Alten Reiches

Zum Ende des „Alten Reiches“ um 1800 existierte auf dem heutigen Gebiet des Landkreises Lörrach eine Vielzahl von Verwaltungsbezirken. Dies war für den Südwesten Deutschlands nicht ungewöhnlich, aber die Zersplitterung bestand hier nicht nur auf der Ebene der Grundherrschaften und Reichsstände, sondern Gebiete des Landkreises lagen auch in drei verschiedenen Reichskreisen.

Auch innerhalb des Vorderösterreichischen Oberamtes Breisgau bestand eine Zersplitterung. Nur die Kameralherrschaft Rheinfelden unterstand der Regierung in Freiburg direkt. Daneben hatten drei Mitglieder des Breisgauer Prälatenstandes (Kloster St. Blasien, Damenstift Säckingen, Deutschordenskommende Beuggen) und vier Mitglieder der Breisgauer Ritterschaft (Freiherren von Andlau, von Baden, von Rotberg, von Schönau) Herrschaften im Gebiet des heutigen Landkreises Lörrach.

Verwaltungsbezirk übergeordneter Verwaltungsbezirk zugehörig zum Reichstand[4] zugehörig zum Reichskreis
Landvogtei Schliengen Fürstbistum Basel Oberrheinischer Reichskreis
Oberamt Rötteln Markgrafschaft Baden Schwäbischer Reichskreis
Herrschaft Inzlingen der Reich von Reichenstein Oberamt Rötteln Markgrafschaft Baden Schwäbischer Reichskreis
Herrschaft Bellingen der Freiherren von Andlau Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Herrschaft Liel der Freiherren von Baden Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Herrschaft Bamlach und Rheinweiler der Freiherren von Rotberg Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Herrschaft Stetten des Damenstifts Säckingen unter der Vogtei der Freiherren von Schönau Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Landschaft Rheintal in der Kameralherrschaft Rheinfelden Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Deutschordenskommende Beuggen Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Herrschaft Schwörstadt der Freiherren von Schönau-Schwörstadt Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Herrschaft Zell des Damenstifts Säckingen unter der Vogtei der Freiherren von Schönau-Zell Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis
Amt Schönau des Klosters St. Blasien mit den Talvogteien Todtnau und Schönau (mit der Vogtei Fröhnd) Oberamt Breisgau Gefürstete Grafschaft Tirol Österreichischer Reichskreis

Historische badische Amtsbezirke auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Lörrach

Auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Lörrach gab es im Kurfürstentum Baden, Großherzogtum Baden und der Republik Baden von 1803 bis 1939 eine Reihe von mehr oder weniger langlebigen staatlichen Verwaltungsbezirken.

Bezirksamt von – bis aufgegangen in Anmerkungen
Oberamt Rötteln bis 1810 Bezirksämter Lörrach, Schopfheim, Kandern
Bezirksamt Lörrach 1810 entstanden aus der Auflösung des Oberamts Rötteln
Bezirksamt Schopfheim 1810 bis 1938 Bezirksamt Lörrach entstanden aus der Auflösung des Oberamts Rötteln
Bezirksamt Kandern 1810 bis 1819 Bezirksämter Schopfheim, Lörrach, Müllheim entstanden aus der Auflösung des Oberamts Rötteln
Bezirksamt Schönau 1807 bis 1924 Bezirksamt Schopfheim
Bezirksamt Schliengen 1803 bis 1809 Bezirksämter Kandern, Lörrach de facto seit 1802
Bezirksamt Beuggen 1807 bis 1809 Bezirksämter Lörrach, Schopfheim, Säckingen Vorgänger seit 1806: „Breisgauisches KammeralAmt des Rheinthals in Nollingen“
Bezirksamt Säckingen 1807 bis 1973 Landkreise Waldshut und Lörrach ab 1939 eigener Landkreis

Vom Übergang der Landvogtei Schliengen an Baden (de facto 1802) bis 1809 gab es noch ein badisches Oberamt Schliengen, das dann im Rahmen der Verwaltungsreform des Großherzogtums aufgelöst und größtenteils dem Bezirksamt Kandern zugeordnet wurde. Istein und Huttingen kamen 1809 zum Bezirksamt Lörrach.[5]

1803 kam das vorderösterreichische Oberamt Breisgau durch den Reichsdeputationshauptschluss an das kurzlebige Herzogtum Modena-Breisgau, das alsbald wieder an das Haus Habsburg vererbt wurde. Durch den Frieden von Pressburg kam dieses Herzogtum 1806[6] an das Kurfürstentum Baden, das noch im gleichen Jahr von Napoleon zum Großherzogtum Baden gemacht wurde.

Die südwestlichen Teile des Oberamts Breisgau (Herrschaft Zell und Talvogteien Schönau und Todtnau) wurden durch das General-Ausschreiben über die Eintheilung des Großherzogthums Baden in Bezirke vom 7. Juli 1807 überwiegend dem großherzoglich badischen „ObervogteyAmt Schönau“ (später Bezirksamt Schönau) zugewiesen.[7] Die bisherigen grundherrlichen Ämter Bellingen, Liel, Bamlach, Rheinweiler und Stetten wurden dem Oberamt Rötteln zugewiesen.[8]

Das bisherige Gebiet der Deutschordenskommende Beuggen und die Landschaft Rheintal wurden in dem neuen badischen Amt Beuggen zusammengefasst.[9] 1809 wurde das Amt Beuggen aufgelöst und dessen Gemeinden auf die Ämter Lörrach, Schopfheim und Säckingen aufgeteilt.[10]

Die Grundherrschaft der Freiherren von Schönau-Schwörstadt wurde zunächst dem neuen badischen Oberamt Säckingen zugeordnet. Diese Gemeinden kamen erst 1973 zum Landkreis Lörrach.

Durch das Organisations-Reskript vom 26. November 1809 wurde das bisherige Oberamt Rötteln aufgelöst und an seine Stelle traten die neuen Bezirksämter Lörrach, Schopfheim und Kandern,[11] die zusammen mit weiteren Ämtern den Wiesenkreis bildeten, der dann 1815 im Dreisamkreis aufging.

Entwicklung der mittleren Verwaltungsebene in Baden

Zum 1. Mai 1832 wurden die verbliebenen sechs Kreise aufgelöst und durch vier neu gegründete Kreise ersetzt.[12] Die Behörde hieß zudem nun nicht mehr Kreisdirektion, sondern Kreisregierung, der jeweils ein Regierungsdirektor vorstand und von Regierungsräten und Regierungsassessoren unterstützt wurde. Das Gebiet des Dreisamkreises wurde Teil des neuen Oberrheinkreises zu dem auch die Ämter Lörrach, Schopfheim und Schönau gehörten.

Die zwischen 1809 und 1863 in Baden bestehenden Groß-Kreise sind nicht als Vorgänger der heutigen Landkreise anzusehen, sondern entsprachen eher den heutigen Regierungspräsidien.

Das Gesetz, die Organisation der inneren Verwaltung betreffend vom 5. Oktober 1863[13] schuf Kreisverbände als Zusammenschluss von Gemeinden für Selbstverwaltungsaufgaben. Diese Kreisverbände umfassten jeweils die Gemeinden im Gebiet mehrerer Amtsbezirke und schufen parallel zu den unteren staatlichen Verwaltungsbehörden (Bezirksämter) neue Selbstverwaltungskörperschaften. Die Vollzugsordnung zum Gesetze über die Organisation der inneren Verwaltung … vom 12. Juli 1864[14] regelte die Kompetenzen der staatlichen Verwaltungsorgane. Als Aufsichtsbehörde wurden den staatlichen Bezirksämtern und den neuen als Selbstverwaltungsorganisationen ausgebildeten Kreisen vier Landeskommissäre im Rang von Ministerialräten als Aufsichtsorgane vorgesetzt. Der Landeskommissärbezirk Freiburg (1864–1939) umfasste die kommunale Selbstverwaltungskörperschaft Kreis Lörrach (sowie die Kreise Freiburg und Offenburg). Die Gemeinden der unteren staatlichen Verwaltungsbehörden, den Bezirksämter Lörrach, Müllheim, Schönau (1924 aufgehoben) und Schopfheim (1936 aufgehoben), waren im Kreis Lörrach zusammengeschlossen. Der Bezirksamtmann des Amtsbezirks in dessen Gebiet sich der Sitz des Kreises befand, war gleichzeitig Kreishauptmann. Mit der Kreisversammlung gab es bereits ein Gremium mit weitgehend indirekt gewählten Vertretern der Kreisangehörigen, das diesen eine gewisse Mitwirkung bei den Kreisangelegenheiten ermöglichte.

Die Badische Kreisordnung vom 19. Juni 1923[15] bestätigte die im Großherzogtum vorgenommene Kreiseinteilung (11 Kreise; mit dem Kreis Lörrach im Landeskommissärbezirk Freiburg) und definierte die Kreise wiederum als Selbstverwaltungskörperschaften die weiterhin der Staatsaufsicht durch die Landeskommissäre unterstanden. Es gab weiterhin eine Kreisversammlung, deren Mitglieder (Kreisabgeordnete) nun direkt gewählt wurden. Die Kreisversammlung wählte zudem einen Kreisrat, der als engeres Gremium über die Geschäfte des Kreises zu entscheiden hatte, wenn die Kreisversammlung nicht tagte. Die Leitung des Kreises lag bei einem Kreisvorsitzenden, der durch die Kreisversammlung gewählt wurde.

Im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung wurden die Kreisversammlungen 1935 abgeschafft und die Kreisräte verloren 1936 das Recht Beschlüsse zu fassen und wurden Beratungsorgane.[16]

Die zwischen 1863 und 1939 in Baden bestehenden Kreise waren nur Selbstverwaltungskörperschaften ohne staatliche Verwaltungsaufgaben und entsprachen daher nicht den heutigen Landkreisen. Die bis 1939 in Baden bestehenden Bezirksämter hatten keine Selbstverwaltungsaufgaben, sondern nur staatliche Verwaltungsaufgaben und entsprachen daher auch nicht den heutigen Landkreisen.

Schaffung des modernen Landkreises 1939

Durch das Gesetz über die Landkreisselbstverwaltung in Baden (Landkreisordnung) vom 24. Juni 1939[17] wurden die bisherigen Kreise per 15. Juni 1939 aufgelöst und die neuen Landkreise traten an deren Stelle. Die Gemeinden Aftersteg und Muggenbrunn wurden dem Landkreis Neustadt zugeteilt. Die Abwicklung der Geschäfte der bisherigen Kreise oblag den Landkreisen am Sitz der bisherigen Kreise.[18] Der bisherige Kreis Lörrach als Verband der kommunalen Selbstverwaltung und das staatliche Bezirksamt Lörrach (die Bezirksämter Schönau und Schopfheim waren schon 1936 aufgelöst worden) wurden also durch den Landkreis Lörrach als unterer staatlicher Verwaltungsbezirk (Organleihe) und gleichzeitig Selbstverwaltungskörperschaft ersetzt. Insgesamt wurden 1939 in Baden 27 Landkreise geschaffen.[19] Damit wurde die badische Sonderlösung mit parallel bestehenden Verwaltungsbehörden und Selbstverwaltungskörperschaften abgeschafft und die Organisation dem preußischen Muster angepasst. Zugleich hatte das nationalsozialistische Regime eine einheitliche Verwaltungsstruktur geschaffen, die aufgrund der abgeschafften gewählten Vertretungskörperschaften auch dem Führerprinzip entsprach.

Die Landkreise existierten nach dem Zweiten Weltkrieg auch in der Französischen Besatzungszone als deutsche Behörden weiter, die die Vorgaben der Besatzungsmacht zu erfüllen hatten. Mit der Verordnung Nr. 60 über die Wahlen zu den Kreisversammlungen in Baden vom 2. September 1946[20] regelte die französische Besatzungsmacht im Land Baden das Wahlverfahren und die Kompetenzen der Kreisversammlungen.

Nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 gehörte der Landkreis Lörrach zum Regierungsbezirk Südbaden, seit 1. Januar 1973 zum Regierungsbezirk Freiburg.

Per 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Degerfelden in den Landkreis Säckingen umgegliedert.

Durch die Kreisreform wurde der ehemalige Landkreis Lörrach am 1. Januar 1973 mit einigen Gemeinden der Landkreise Säckingen und Müllheim zum neuen Landkreis Lörrach vereinigt.[21] Nach Abschluss der Gemeindereform umfasste der Landkreis Lörrach 35 Gemeinden, darunter acht Städte und hiervon wiederum drei „Große Kreisstädte“ (Lörrach, Rheinfelden (Baden) und Weil am Rhein). Größte Stadt ist Lörrach, kleinste Gemeinde ist Böllen, die zugleich die kleinste Gemeinde des Bundeslandes ist.

Am 1. Januar 1977 wurde der Ortsteil Au der Stadt Schopfheim in die Gemeinde Todtmoos (Landkreis Waldshut) umgegliedert.

Einwohnerentwicklung


Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (V) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg; gezählt werden dabei nur die Hauptwohnsitze.

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 196.278
31. Dezember 1975 193.655
31. Dezember 1980 190.832
31. Dezember 1985 190.822
25. Mai 1987 (V) 191.004
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 201.880
31. Dezember 1995 212.122
31. Dezember 2000 217.175
31. Dezember 2005 221.357
31. Dezember 2010 222.650
31. Dezember 2015 226.708

Politik


Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Gewinne und Verluste

Kreistag

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis.[22]

Die Ergebnisse vergangener Wahlen sind in folgender Tabelle dargestellt:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019[23]
Sitze
2019
%
2014[24]
Sitze
2014
%
2009[25]
Sitze
2009
%
2004[26]
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
%
1994[27]
Sitze
1994
[28]
%
1989
Sitze
1989
CDU Christlich Demokratische Union 26,8 16 32,2 19 31,6 19 36,5 24 38,0 26 33,1 23 33,3 21
FW Freie Wähler 21,2 13 20,1 12 19,7 12 19,3 14 - - - - - -
WG Wählervereinigungen - - - - - - - - 22,9 14 19,4 12 17,4 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 18,9 11 16,8 9 13,6 7 10,8 6 8,5 5 13,1 8 10,4 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 17,4 11 24,5 14 24,1 15 24,5 17 24,7 16 27,7 19 30,4 19
FDP Freie Demokratische Partei 7,3 4 4,6 3 7,6 4 6,4 4 4,7 3 6,6 5 8,6 5
AfD Alternative für Deutschland 6,3 4 - - - - - - - - - - - -
LINKE DIE LINKE. 2,1 1 - - 0,3 0 - - - - - - - -
DU Die Unabhängigen - - 1,9 2 3,1 2 1,3 1 - - - - - -
JF Junges Forum - - - - - - 1,3 1 - - - - - -
REP Die Republikaner - - - - - - - - 1,2 - - - - -
Gesamt 100 60 100 59 100 59 100 67 100 64 100 67 100 61
Wahlbeteiligung 55,9 % 45,7 % 46,4 % 47,1 % 49,1 % 62,0 % 56,4 %

Landrat

Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.[29]

Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Bezirksamts bzw. Landkreises Lörrach seit 1809:

Landräte des Bezirksamtes Lörrach[30]
Landräte des Landkreises Lörrach

Kreisfinanzen

Der Landkreis Lörrach einschließlich seiner Eigenbetriebe und Eigengesellschaften war per 31. Dezember 2016 mit etwa 9,7 Mio. EUR verschuldet, was bezogen auf die Einwohnerzahl etwa 43 EUR/Kopf entspricht. Der Landkreis ist damit in Baden-Württemberg der Kreis mit der drittniedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung.[31]

Wappen

Geteilt und halb gespalten: oben in Silber ein linksgewendeter, wachsender roter Löwe; unten vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Blau ein schräglinker silberner Wellenbalken (Wappen-Verleihung 29. Januar 1957/11. Dezember 1973)

Der Löwe symbolisiert die Herren von Rötteln, die mit der Burg Rötteln ihre Stammburg im Wiesental hatten. Der rote Schrägbalken in Gold ist das Wappen von Baden (die Markgrafen von Baden erbten später die Besitzungen der Röttler) und die Wellen stehen für den Fluss Wiese, der durch den Landkreis fließt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Lörrach Platz 74 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Landkreisen mit „hohen Zukunftschancen“.[32] In der Ausgabe von 2019 lag er auf Platz 168 von 401.[33]

Innerhalb des Landkreises gibt es große strukturelle Unterschiede. Die Region im vorderen und mittleren Wiesental sowie im Hochrheintal ist dicht besiedelt und stark industrialisiert. Besonders im Wiesental war die Textilindustrie stark verbreitet. Die Tal- und Hochlagen des südlichen Schwarzwaldes sind dünn besiedelt und durch Landwirtschaft und Fremdenverkehr geprägt. Das westlich gelegene Markgräflerland ist durch Sonderkulturen wie Obst- und Weinbau gekennzeichnet.

In der Rheinebene liegt mit der Therme in Bad Bellingen das jüngste Heilbad der Region.

Verkehr


Straße

Durch die Oberrheinebene verlaufen von Nord nach Süd zwei große Fernstraßen: die Bundesautobahn 5 und die Bundesstraße 3. Von der A 5 zweigt am Autobahndreieck Weil am Rhein die A 98 ab. Sie führt über Lörrach nach Rheinfelden (Baden). Am erst teilweise fertiggestellten Autobahndreieck Hochrhein geht diese in die A 861 über, quert den Rhein westlich von Rheinfelden (Baden) und Rheinfelden (CH) und verbindet den Landkreis mit der schweizerischen A3. Langfristig ist geplant, die A 98 in östliche Richtung bis nach Waldshut-Tiengen zu verlängern. Bislang nimmt die B 34 größtenteils den übergeordneten Verkehr entlang des Hochrheins bis zum Bodensee auf.

In der Nord-Süd-Achse folgt die B 317 der Talachse des Wiesentals und verbindet das Dreiländereck mit dem Feldbergpass, der sich bereits im benachbarten Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald befindet.

Die höchste Passstraße im Kreis führt über den Hohtannhöhe auf 1180 m ü. NHN. Auf der Passhöhe verläuft die Kreisgrenze zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Insgesamt gibt es im Landkreis sechs Pässe, deren Höhe auf über 1000 Meter verläuft.

Schiene

Die erste Strecke der Badischen Staatsbahnen, die Badische Hauptbahn, erreichte 1847 von Freiburg her das Kreisgebiet in Schliengen und wurde abschnittsweise 1848 bis Efringen-Kirchen, 1851 bis Haltingen und 1855 bis Basel weitergebaut, wo im rechtsrheinischen Stadtteil Klein-Basel ein „Badischer Bahnhof“ (Bahnhof auf deutschem Zollgebiet in der Schweizer Stadt Basel) entstand. Im Jahr darauf konnte man bis Säckingen fahren; diese Hochrheinbahn genannte Strecke setzt sich fort bis Konstanz.

Die Kreisstadt Lörrach wurde 1862 vom Badischen Bahnhof in Basel aus als Privatbahn an das Schienennetz durch die Strecke Basel–Schopfheim der Wiesentalbahn-Gesellschaft angeschlossen, die 1876 eine Fortsetzung durch die Schopfheim-Zeller Eisenbahn-Gesellschaft fand. Daran schloss sich 1889 die von dem „Badischen Eisenbahn-Konsortium H. Bachstein“ erbaute, später der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft gehörende Schmalspurbahn Bahnstrecke Zell im Wiesental–Todtnau an, die im weiteren Verlauf von Zell bis Todtnau führte und auch als „Obere Wiesentalbahn“ bezeichnet wurde. Das Kandertal wurde 1895 durch die Strecke Haltingen–Kandern (Kandertalbahn) der Firma Vering & Waechter erschlossen.

Zur Umgehung der neutralen Schweiz im Kriegsfall dienten die „Strategischen BahnenSäckingen–Schopfheim und Lörrach–Weil, die 1890 von den Badischen Staatsbahnen errichtet wurden. Von Weil führte schon 1878 ein Schienenstrang über den Rhein nach St. Ludwig im Elsass.

Der Badische Bahnhof Basel ist heutzutage – obwohl auf Schweizer Gebiet befindlich – der zentrale Umsteigebahnhof für den äußersten Südwesten Deutschlands mit teilweisen sehr guten Fernverkehrsverbindungen (z. B. umsteigefrei bis Frankfurt Flughafen, bis Berlin oder auch bis Amsterdam). Es herrscht zumindest Stundentakt in Nord-Süd-Richtung (Rheinland/Berlin–Oberrhein–Schweiz–(Italien)) mittels ICE, sowie überlagert ein Zweistundentakt der zusätzlichen ICE-Linie Zürich–Hamburg. Im Nah- und Regionalverkehr verkehren die Linien S5 (Weil am Rhein–Lörrach–Steinen) und S6 (Basel SBB–Basel Bad Bf–Lörrach–Zell im Wiesental) der S-Bahn Basel im 30-Minuten-Takt, die Regionalbahn nach Waldshut im Stundentakt, sowie die Regionalexpresslinie Basel Bad Bf–Offenburg und die mit Neigetechnikzügen befahrene Interregio-Express-Linie Basel Bad Bf–Singen–Friedrichshafen–Ulm.

Von 122 Kilometern Strecke wurden 45 Kilometer stillgelegt:

In Lörrach verkehrte von 1919 bis 1939 und von 1947 bis 1967 eine Städtische Straßenbahn, die eine Verlängerung der Linie 6 der Basler Straßenbahnen darstellte, aber nur 1925 bis 1939 durchgehend befahren wurde.

Wichtigstes Neubauprojekt der DB ist die Fernstrecke durch den Katzenbergtunnel im Norden des Landkreises parallel zu Rheintalbahn. Der dortige kurvenreiche Abschnitt erhält dadurch einen Bypass.

Schiffsverkehr

Mit dem Rheinhafen in Weil am Rhein ist der Landkreis über den Rhein mit dem Europoort im niederländischen Rotterdam verbunden.

Luftfahrt

Der Landkreis Lörrach liegt im Einzugsbereich des binationalen EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

Kreiseinrichtungen


Der Landkreis Lörrach ist Träger folgender Beruflicher Schulen:

und ferner folgender Sonderpädagogischer Bildungs- und Beratungszentren:

Außerdem ist der Landkreis Lörrach Träger der drei Kreiskrankenhäuser Lörrach, Rheinfelden (Baden) und Schopfheim sowie des Markus-Pflüger-Heims in Schopfheim-Wiechs und der Pflegeheime Markgräflerland in Weil am Rhein und Schloss Rheinweiler in Bad Bellingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Sehenswerte Kultur- und Naturdenkmäler sind die Burg Rötteln, die Wasserschlösser in Inzlingen und Schliengen, Schloss Bürgeln, der Nonnenmattweiher, die Hasler Tropfsteinhöhle (Erdmannshöhle), die Tschamberhöhle und der Eichener See. Dieser See ist ein wahres Kuriosum. Er ist die meiste Zeit gar nicht vorhanden. Nur nach starken Regenfällen dringt Karstwasser aus der Tiefe nach oben und füllt die Landmulde. Bei Trockenheit versickert das Wasser. Ebenso interessant ist ein Besuch im Präger Gletscherkessel.

2004 gewann Gersbach den Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“, 2007 erhielt der Ort die Goldmedaille beim europäischen Wettbewerb Entente Florale Europe. Der Ort bietet als sehenswerte kulturhistorische Denkmäler die gut erhaltenen Reste verschiedener Schanzentypen und anderer Verteidigungswerke, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet wurden, sowie den Nachbau einer solchen Barockschanze.

International bekannt ist das Vitra Design Museum in Weil am Rhein.

Gemeinden


Die 8 Städte und 27 weitere Gemeinden des Landkreises Lörrach (Stand: 31. Dezember 2018[1]):
Status Name Einwohner
Gemeinde Aitern 534
Gemeinde Bad Bellingen 4480
Gemeinde Binzen 3046
Gemeinde Böllen 100
Gemeinde Efringen-Kirchen 8642
Gemeinde Eimeldingen 2558
Gemeinde Fischingen 791
Gemeinde Fröhnd 477
Gemeinde Grenzach-Wyhlen 14.581
Gemeinde Häg-Ehrsberg 851
Gemeinde Hasel 1108
Gemeinde Hausen im Wiesental 2393
Gemeinde Inzlingen 2508
Stadt Kandern 8249
Gemeinde Kleines Wiesental 2869
Stadt Lörrach, Große Kreisstadt 49.347
Gemeinde Malsburg-Marzell 1499
Gemeinde Maulburg 4222
Stadt Rheinfelden, Große Kreisstadt 33.074
Gemeinde Rümmingen 1870
Gemeinde Schallbach 787
Gemeinde Schliengen 5651
Stadt Schönau im Schwarzwald 2420
Gemeinde Schönenberg 345
Stadt Schopfheim 19.645
Gemeinde Schwörstadt 2518
Gemeinde Steinen 10.049
Stadt Todtnau 4894
Gemeinde Tunau 189
Gemeinde Utzenfeld 622
Stadt Weil am Rhein, Große Kreisstadt 30.175
Gemeinde Wembach 337
Gemeinde Wieden 541
Gemeinde Wittlingen 942
Stadt Zell im Wiesental 6325

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

Bis 31. Dezember 2008 bestand ferner der Gemeindeverwaltungsverband „Kleines Wiesental“ mit Sitz in Tegernau. Die Mitgliedsgemeinden waren Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet. Mit Bildung der Einheitsgemeinde Kleines Wiesental wurde der Gemeindeverwaltungsverband Kleines Wiesental aufgelöst.

Gemeinden vor der Kreisreform


Vor der Kreisreform 1973 beziehungsweise vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Lörrach seit 1936 insgesamt 83 Gemeinden, darunter sechs Städte, wobei die Kreisstadt Lörrach seit dem 1. April 1956 eine Große Kreisstadt ist.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Lörrach machte die Gemeinde Fahrnau, die sich am 1. Juli 1971 mit der Stadt Schopfheim vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Degerfelden in die Stadt Rheinfelden (Baden), Landkreis Säckingen, eingegliedert und verließ somit vorübergehend den Landkreis Lörrach. Doch schon am 1. Januar 1973 wurde die Stadt Rheinfelden (Baden) Teil des neuen vergrößerten Landkreises Lörrach, der somit wieder alle Gemeinden des alten Landkreises Lörrach umfasst.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Lörrach war die Große Kreisstadt Lörrach. Die kleinste Gemeinde war Böllen.

Der alte Landkreis Lörrach umfasste zuletzt eine Fläche von 638 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 155.089 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Lörrach bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.

Datum Einwohner
17. Mai 1939 95.353
13. September 1950 107.101
Datum Einwohner
6. Juni 1961 136.333
27. Mai 1970 155.089

Es folgt eine Liste der Gemeinden des alten Landkreises Lörrach vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören heute noch zum Landkreis Lörrach.[21]

frühere Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner
am 6. Juni 1961
Adelhausen Rheinfelden (Baden) 536
Adelsberg Zell im Wiesental 236
Aftersteg Todtnau 267
Aitern Aitern 389
Atzenbach Zell im Wiesental 1.065
Binzen Binzen 1.367
Blansingen Efringen-Kirchen 377
Böllen Böllen 131
Brombach Lörrach 4.294
Bürchau Kleines Wiesental 224
Degerfelden Rheinfelden (Baden) 663
Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen 2.067
Egringen Efringen-Kirchen 637
Ehrsberg Häg-Ehrsberg 375
Eichen Schopfheim 415
Eichsel Rheinfelden (Baden) 323
Eimeldingen Eimeldingen 920
Elbenschwand Kleines Wiesental 181
Endenburg Steinen 340
Enkenstein Schopfheim 143
Fahrnau Schopfheim 2.433
Fischingen Fischingen 309
Fröhnd Fröhnd 475
Gersbach Schopfheim 735
Geschwend Todtnau 338
Grenzach Grenzach-Wyhlen 5.032
Gresgen Zell im Wiesental 378
Haagen Lörrach 2.856
Häg Häg-Ehrsberg 763
Hägelberg Steinen 395
Haltingen Weil am Rhein 4.195
Hasel Hasel 884
Hauingen Lörrach 2.459
Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental 1.874
Herten Rheinfelden (Baden) 2.171
Höllstein Steinen 1.586
Holzen Kandern 513
Hüsingen Steinen 402
Huttingen Efringen-Kirchen 291
Inzlingen Inzlingen 1.428
Istein Efringen-Kirchen 851
Kleinkems Efringen-Kirchen 493
Langenau Schopfheim 689
Lörrach, Große Kreisstadt Lörrach 30.536
Mambach Zell im Wiesental 442
Mappach Efringen-Kirchen 336
Märkt Weil am Rhein 387
Maulburg Maulburg 3.012
Muggenbrunn Todtnau 307
Neuenweg Kleines Wiesental 479
Ötlingen Weil am Rhein 545
Pfaffenberg Zell im Wiesental 155
Präg Todtnau 397
Raich Kleines Wiesental 290
Raitbach Schopfheim 505
Riedichen Zell im Wiesental 196
Rümmingen Rümmingen 501
Sallneck Kleines Wiesental 233
Schallbach Schallbach 396
Schlächtenhaus Steinen 413
Schlechtnau Todtnau 297
Schönau im Schwarzwald, Stadt Schönau im Schwarzwald 2.326
Schönenberg Schönenberg 327
Schopfheim, Stadt Schopfheim 7.845
Steinen Steinen 3.024
Tegernau Kleines Wiesental 523
Todtnau, Stadt Todtnau 2.971
Todtnauberg Todtnau 560
Tunau Tunau 169
Utzenfeld Utzenfeld 503
Weil am Rhein, Stadt Weil am Rhein 17.389
Weitenau Steinen 359
Welmlingen Efringen-Kirchen 308
Wembach Wembach 206
Wiechs Schopfheim 1.066
Wieden Wieden 511
Wies Kleines Wiesental 767
Wieslet Kleines Wiesental 455
Wintersweiler Efringen-Kirchen 245
Wittlingen Wittlingen 396
Wollbach Kandern 1.039
Wyhlen Grenzach-Wyhlen 4.781
Zell im Wiesental, Stadt Zell im Wiesental 4.636

Partnerschaften


Kfz-Kennzeichen


Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur


Siehe auch


Weblinks


Portal: Landkreis Lörrach – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Landkreis Lörrach
Commons: Landkreis Lörrach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. a b Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung 2015
  3. Schutzgebietsstatistik der LUBW (Memento vom 20. Januar 2015 im Internet Archive)
  4. formal war die Grafschaft Tirol kein Reichsstand, es war aber die oberste für den Breisgau zuständige Verwaltungseinheit des Reichsstandes Österreich
  5. Beilage Lit. A: zum Organisations-Rescript vom 26. November 1809. In: Großherzoglich Regierungsblatt Nr. L vom 9. Dezember 1809, S. 403–414; hier S. 406; die neue Organisation sollte gemäß Organisations-Rescript spätestens per 23. April 1810 umgesetzt sein
  6. Friedensvertrag vom 26. Dezember 1805 aber Protokoll über die gepflogene Landes-Übergabe vom 15. April 1806
  7. Regierungsblatt des Großherzogthums Baden, Nr. 23 vom 7. Juli 1807, S. 93-100; hier S. 95
  8. Regierungsblatt des Großherzogthums Baden, Nr. 23 vom 7. Juli 1807, S. 93-100; hier S. 95
  9. Regierungsblatt des Großherzogthums Baden, Nr. 23 vom 7. Juli 1807, S. 93-100; hier S. 95
  10. Beilage Lit. A: zum Organisations-Rescript vom 26. November 1809. In: Großherzoglich Regierungsblatt Nr. L vom 9. Dezember 1809, S. 403–414; die neue Organisation sollte gemäß Organisations-Rescript spätestens per 23. April 1810 umgesetzt sein
  11. Großherzoglich Badisches Regierungsblatt vom 9. Dezember 1809, S. 404–407
  12. Großherzoglich Badisches Staats- und Regierungs-Blatt 1832, S. 133–134
  13. Gesetz, die Organisation der inneren Verwaltung betreffend. V. Von den Kreisverbänden und den Bezirksverbänden. In: Großherzoglich Badisches Regierungs-Blatt. Nr. XLIV. vom 24. Oktober 1863
  14. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. XXXI. vom 30. Juli 1864
  15. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 50 vom 23. August 1923
  16. siehe Stiefel S. 1138
  17. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 11 vom 28. Juni 1939
  18. Verordnung zur Durchführung Landkreisordnung vom 24. Juni 1939. In: Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 11 vom 28. Juni 1939
  19. siehe Stiefel S. 1139
  20. Verordnung Nr. 60 über die Wahlen zu den Kreisversammlungen in Baden vom 2. September 1946. In: Amtsblatt der Landesverwaltung Baden. Französisches Besatzungsgebiet. Nr. 15 vom 20. September 1946
  21. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 498, 520 ff.
  22. Landkreis Lörrach: Endgültiges Wahlergebnis Kreistagswahl 2019 , abgerufen am 27. April 2020
  23. https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02043000.tab?R=KR336 Ergebnis der Kreistagswahl in Lörrach am 26. Mai 2019
  24. (Memento vom 4. September 2014 im Internet Archive) Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  25. (Memento vom 4. September 2014 im Internet Archive) Ergebnis der Kreistagswahl 2009
  26. (Memento vom 4. September 2014 im Internet Archive) Ergebnisse der Kreistagswahlen 1999 und 2004
  27. [1] (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989 und 1994
  28. [2] (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989 und 1994
  29. Landkreisordnung für Baden-Württemberg (Landkreisordnung – LKrO) in der Fassung vom 19. Juni 1987. 3. Abschnitt. Landrat
  30. Die Bezeichnung Landrat wurde in Baden seit 1924 bereits für die Leiter der Bezirksämter (bisher Oberamtmann) verwendet Bekanntmachung vom 20. September 1924. Änderungen der Amtsbezeichnungen. In: Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 54 vom 30. September 1924, S. 267–268
  31. Kreisschulden nach Kernhaushalten und Eigenbetrieben. siehe Homepage des Statistischen Landesamtes; abgerufen am 3. März 2018
  32. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  33. PROGNOS Zukunftsatlas. Handelsblatt, abgerufen am 10. Dezember 2019.
  34. Partnerschaftsvertrag zwischen den Landkreisen Glauchau und Lörrach. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) 3. Oktober 1990, ehemals im Original ; abgerufen am 18. August 2015. (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  35. Partnerschaft zwischen Landkreis Lubliniec und dem Landkreis Lörrach (Memento vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive)








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