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Landesparlament


Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU
  
488 (15)
SPD
  
465 (16)
Grüne
  
264 (14)
AfD
  
241 (16)
Linke
  
146 (10)
FDP
  
111 (11)
CSU
  
85 0(1)
FW
  
028 0(2)
BVB/FW
  
005 0(1)
LKR
  
004 0(3)
SSW
  
003 0(1)
Andere*
  
004 0(4)
Parteilose
  
24 (10)
Insgesamt 1.868 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
* Andere: je 1 Abgeordneter von ALLE, BiW, Die Föderalen, NPD
Stand: 21. Februar 2021
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28 , Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Hierarchie und Aufgaben


Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen.[1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.[2]

Landesparlamente in Deutschland


Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 13. März 2016 16. 14. März 2021
Bayern Bayern Bayerischer Landtag 14. Oktober 2018 18. Herbst 2023
Berlin Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 18. September 2016 17. 3. Quartal 2021
Brandenburg Brandenburg Landtag Brandenburg 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
Bremen Bremen Bremische Bürgerschaft 26. Mai 2019 20. 2. Quartal 2023
Hamburg Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 23. Februar 2020 21. Frühjahr 2025
Hessen Hessen Hessischer Landtag 28. Oktober 2018 20. Herbst 2023
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 4. September 2016 06. 3. Quartal 2021
Niedersachsen Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15. Oktober 2017 17. Herbst 2022
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 14. Mai 2017 17. 2. Quartal 2022
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 13. März 2016 17. 14. März 2021
Saarland Saarland Landtag des Saarlandes 26. März 2017 16. 1. Quartal 2022
Sachsen Sachsen Sächsischer Landtag 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 13. März 2016 07. 21. Juni 2021
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 7. Mai 2017 19. 2. Quartal 2022
Thüringen Thüringen Thüringer Landtag 27. Oktober 2019 07. 26. Sep. 2021

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Wahlen


Wahlmodus

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern[3]
Land Wahl­periode in Jahren Wahl­alter
aktiv/
passiv
Wahlsystem Listenform Stim­men­zahl Mandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klausel Grund­mandats­klausel Aus­gleichs­mandate Sitz­zuteilungs­verfahren
Baden-Württemberg Baden-Württemberg 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahl­kreis­kandidaten 01 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Sainte-Laguë
Bayern Bayern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Hare/Niemeyer
Berlin Berlin 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Brandenburg Brandenburg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Bremen Bremen 4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
Hamburg Hamburg 5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Hessen Hessen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Niedersachsen Niedersachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Saarland Saarland 5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
Sachsen Sachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
Thüringen Thüringen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse

Letzte Landtagswahlergebnisse

Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Parlamentseinzug führten, sind fettgedruckt.

Bundesland letzte
Wahl
CDU/
CSUa
SPD Grüne AfD FDP Linke Freie
Wähler
/
BVB/FWb
Piraten PARTEI Tier-
schutz-
partei
weitere Parteiend sonst.
bad
Baden-Württemberg
2016 27,0 12,7 30,3 15,1 08,3 02,9 00,1 0,4 0,3 0,3 ALFA 1,0 1,9
bay
Bayern
2018 a37,2a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,4 0,3 BP 1,7; ÖDP 1,6 1,3
ber
Berlin
2016 17,6 21,6 15,2 14,2 06,7 15,6 1,7 2,0 1,9 Graue 1,1 2,4
bra
Brandenburg
2019 15,6 26,2 10,8 23,5 04,1 10,7 0b5,0b 0,7 2,6 0,8
bre
Freie Hansestadt Bremen
2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,0 1,7 BIW 2,4 1,6
ham
Hamburg
2020 11,2 39,2 24,2 05,3 05,0 09,1 00,6 0,5 1,4 0,7 Volt 1,3 1,6
hes
Hessen
2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,4 0,6 1,0 1,5
mev
Mecklenburg-Vorpommern
2016 19,0 30,6 04,8 20,8 03,0 13,2 00,6 0,5 0,6 1,2 NPD 3,0 3,3
nie
Niedersachsen
2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,2 0,6 0,7 1,0
nor
Nordrhein-Westfalen
2017 33,0 31,2 06,4 07,4 12,6 04,9 00,4 1,0 0,6 3,1
rhe
Rheinland-Pfalz
2016 31,8 36,2 05,3 12,6 06,2 02,8 02,3 0,8 2,0
saa
Saarland
2017 40,7 29,6 04,0 06,2 03,3 12,8 00,4 0,7 2,3
sac
Sachsen
2019 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,4 03,4 0,3 1,6 1,5 2,4
san
Sachsen-Anhalt
2016 29,8 10,6 05,2 24,3 04,9 16,3 02,2 0,5 1,5 NPD 1,9; Tiersch.all. 1,0 2,3
sch
Schleswig-Holstein
2017 32,0 27,3 12,9 05,9 11,5 03,8 00,6 1,2 0,6 SSW 3,3 1,5
thu
Thüringen
2019 21,7 08,2 05,2 23,4 05,0 31,0 1,1 Tierschutz hier 1,1 3,2
Gesamtc e30,2e 22,1 13,7 12,3 07,7 06,6 0f2,8f 0,6 0,6 0,5 2,9
a CSU nur in Bayern
b BVB/FW nur in Brandenburg
c Stand: 12. März 2020. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[4]
d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
e CDU 24,0 %, CSU 6,2 %
f Freie Wähler 2,7 %, BVB/FW 0,2 %

Wahltermine

Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

Kritik an Wahlterminen

Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

Statistiken deutscher Landesparlamente


Aktuelle Sitzverteilungen

Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

Landtag von letzte Wahl Sitze gesamt
(abs. Mehrheit)
Regierungs­fraktionen CDU SPD Grüne AfD Linke FDP CSU Andere Fraktionen/
Gruppen
Fraktions­lose nächste
Wahl*
Sitze %
bad
Baden-Württemberg[5]
2016 143 0(72) 090 62,2 43 19 47 15 12 7 (parteilos 6, ALLE 1) 2021
bay
Bayern[6]
2018 205 (103) 112 54,6 22 38 19 11 85 FW 27 3 (parteilos) 2023
ber
Berlin[7]
2016 160 0(81) 092 57,5 31 38 27 22 27 11 4 (AfD 1, NPD 1, parteilos 2) 2021
bra
Brandenburg[8]
2019 088 0(45) 050 56,8 15 25 10 23 10 BVB/FW 5 2024
bre
Freie Hansestadt Bremen[9]
2019 084 0(43) 049 58,3 24 23 16 10 05 M.R.F. 3G 3 (AfD 1, BIW 1, LKR 1) 2023
ham
Hamburg[10]
2020 123 0(62) 087 70,7 15 54 33 06 13 2 (FDP, parteilos) 2025
hes
Hessen[11]
2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 17 09 11 2 (AfD) 2023
mev
Mecklenburg-Vorpommern[12]
2016 071 0(36) 044 59,2 18 26 14 11 2 (parteilos) 2021
nie
Niedersachsen[13]
2017 137 0(69) 104 76,6 50 54 12 11 10 (AfD 7, LKR 2, parteilos 1) 2022
nor
Nordrhein-Westfalen[14]
2017 199 (100) 100 50,3 72 69 14 13 28 3 (parteilos) 2022
rhe
Rheinland-Pfalz[15]
2016 101 0(51) 051 50,5 35 39 06 11 06 4 (Die Föderalen, FDP je 1, parteilos 2) 2021
saa
Saarland[16]
2017 051 0(26) 041 80,4 24 17 02 06 2 (AfD, Linke) 2022
sac
Sachsen[17]
2019 119 0(60) 067 56,3 45 10 12 38 14 2024
san
Sachsen-Anhalt[18]
2016 087 0(44) 046 52,9 30 11 05 21 16 4 (FW 1, parteilos 3) 2021
sch
Schleswig-Holstein[19]
2017 073 0(37) 044 60,3 25 21 10 09 SSW 3** 5 (AfD 3, LKR, 1 parteilos 1) 2022
thu
Thüringen[20]
2019 090 0(46) 042 46,7 21 08 05 22 29 05 2024
Gesamt 1.868 488 465 263 223 145 109 85 38 52+
Anteil in % 100,0 26,1 24,9 14,1 11,9 7,8 5,8 4,6 2,0 2,8
Fraktionen in Landesparlamenten 15 16 14 13 10 10 1 3
Regierungsbeteiligungen 10 11 11 3 3 1 1
Ministerpräsidenten 6 7 1 1 1
Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
G Gruppe (Mitglieder der AfD)
* Angegeben ist das Jahr der planmäßig nächsten Wahl. Die jeweilige Wahl könnte auch früher stattfinden, etwa aufgrund vorgezogener Neuwahlen.
** Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion.
+ Davon parteilos 24, AfD 16, LKR 4, FDP 2; ALLE, BIW, Die Föderalen, Freie Wähler, Linke, NPD je 1


Frauenanteil

Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

Land Stand Anteil siehe auch:
Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
Baden-Württemberg Baden-Württemberg Aug. 2019 26,6 %[21]
Bayern Bayern Nov. 2018 26,8 %[22] Frauenanteil im Bayerischen Landtag
Berlin Berlin März 2017 32,5 %[23]
Brandenburg Brandenburg ab Okt. 2019 31,8 %
Bremen Bremen Aug. 2019 36,9 %[24]
Hamburg Hamburg März 2017 (Mai 2010) 38,8 %[25] (33,9 %)
Hessen Hessen Jan. 2019 33,6 %[26]
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 %[27]
Niedersachsen Niedersachsen Apr. 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %)[28]
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 %[29] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz ab Apr. 2016 35,6 %[30]
Saarland Saarland ab Apr. 2017 37,3 %
Sachsen Sachsen ab Okt. 2019 26,9 %
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Apr. 2018 21,8 %[31]
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 %[32]
Thüringen Thüringen ab Nov. 2019 31,1 %[33]

Siehe auch


Literatur


Weblinks


 Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

Einzelnachweise


  1. Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 7. Oktober 2016.
  2. Landesparlamente. Abgerufen am 30. November 2020.
  3. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
  4. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
  5. landtag-bw.de
  6. bayern.landtag.de
  7. parlament-berlin.de
  8. landtag.brandenburg.de
  9. bremische-buergerschaft.de
  10. hamburgische-buergerschaft.de
  11. hessischer-landtag.de
  12. landtag-mv.de
  13. landtag-niedersachsen.de
  14. landtag.nrw.de
  15. landtag.rlp.de
  16. landtag-saar.de
  17. landtag.sachsen.de
  18. landtag.sachsen-anhalt.de
  19. landtag.ltsh.de
  20. thueringer-landtag.de
  21. |wayback=20180425120357 |text=Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten. Landtag von Baden-Württemberg (Stand 1. August 2019)
  22. Volkshandbuch 18. Wahlperiode (PDF)
  23. kuerschners.com
  24. Bremische Bürgerschaft: Statistiken zur 20. WP
  25. kuerschners.com . Abgerufen am 25. August 2017.
  26. Frauenstatistik Stand 14. Januar 2019 (PDF) Abgerufen am 9. September 2019.
  27. Handbuch: Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern, 7. Wahlperiode 2016–2021 (PDF; 4,4 MB), 5. Auflage Juni 2019, S. 132.
  28. kuerschners.com Abgerufen am 26. April 2018.
  29. wa.de
  30. landtag.rlp.de
  31. Landtagsdrucksache 7/2749 (PDF)
  32. bento.de
  33. Ein Viertel der Frauen ist raus. Spiegel Online; abgerufen am 17. Januar 2020.









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Stand der Informationen: 22.02.2021 06:33:13 CET

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