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Kriebstein




Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Mittelsachsen
Höhe: 272 m ü. NHN
Fläche: 31,08 km2
Einwohner: 2083 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km2
Postleitzahl: 09648
Vorwahl: 034327
Kfz-Kennzeichen: FG, BED, DL, FLÖ, HC, MW, RL
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 300
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
An der Zschopau 3
09648 Kriebstein
Website: www.kriebstein.de
Bürgermeisterin: Maria Euchler (FWK)
Lage der Gemeinde Kriebstein im Landkreis Mittelsachsen

Kriebstein ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Kriebethal.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Kriebstein liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Döbeln und sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Mittweida. Die Zschopau, ein Nebenfluss der Freiberger Mulde, fließt auf dem Weg von Mittweida nach Waldheim durch das enge und felsige Mittweidaer Zschopautal, in dem sich auch die Talsperre Kriebstein und die gleichnamige Burg befinden. Diese schroffe Felslandschaft ist Anziehungspunkt für viele Erholungssuchende und bildet damit den Keim für den sich langsam entwickelnden Tourismus in der Gemeinde.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen[2]

Der Gemeindename rührt von der Burg Kriebstein und der zugehörigen Gutssiedlung her.[3]

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Erlau, die Stadt Mittweida, Rossau und Striegistal, die Stadt Roßwein und die Stadt Waldheim.

Geschichte


Grünlichtenberg und Höckendorf wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von deutschen Siedlern gegründet. Die Orte der heutigen Gemeinde Kriebstein gehörten später zur Herrschaft Kriebstein bzw. zum Amt Rochlitz, nur ein Teil von Lichtenberg gehörte zum Amt Nossen.

In Höfchen wurde zu DDR-Zeiten von der SDAG Wismut das Pionier-FerienlagerErnst Thälmann“ errichtet und betrieben.

Eingemeindungen

Die Gemeinde Kriebstein wurde am 1. Januar 1994 durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Ehrenberg, Höfchen und Kriebethal gebildet. Erlebach wurde kurz darauf am 1. März 1994 eingemeindet. Am 1. Januar 1996 folgte Reichenbach. Grünlichtenberg ist seit dem 1. Januar 1999 ein Ortsteil der Gemeinde.

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Ehrenberg[4] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Höfchen und Kriebethal zu Kriebstein
Erlebach[4] 1. März 1994
Grünlichtenberg[4] 1. Januar 1999
Höfchen[4] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Ehrenberg und Kriebethal zu Kriebstein
Höckendorf[4] 1. März 1994 Eingemeindung nach Grünlichtenberg
Kriebethal[4] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Ehrenberg und Höfchen zu Kriebstein
Kriebstein[5] vor 1875
um 1922
Eingemeindung nach Beerwalde,
Umgliederung nach Höfchen
Kriebstein, Gutsbezirk um 1922 Eingemeindung nach Höfchen
Moritzfeld[5] vor 1875 Eingemeindung nach Höfchen
Reichenbach[4] 1. Januar 1996


Politik


Gemeinderat

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Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Partnergemeinde


Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die südlich verlaufende A 4 ist über den Anschluss Hainichen (ca. 8 km) und die nördlich verlaufende A 14 ist über den Anschluss Döbeln-Nord (ca. 13 km) zu erreichen.

Da sich die nächsten Bahnstrecken weit oberhalb des Talgrundes befanden, wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Schmalspurbahn im Zschopautal geplant, jedoch nie gebaut. Die Überlastung des Waldheimer Bahnhofs mit dem Güterverkehr der Papierfabriken (siehe auch Unternehmen) führte aber 1896 zur Eröffnung einer normalspurigen Stichbahn von Waldheim nach Kriebethal, auf der bis 1919 auch Ausflugsverkehr stattfand. 1998 wurde der Güterverkehr eingestellt, 2004 die Strecke auf Schmalspur umgebaut.

Kriebstein liegt im Gebiet des Verkehrsverbundes Mittelsachsen. Busverbindungen bestehen nach Waldheim, Mittweida und Hainichen, an Wochenenden auch nach Chemnitz.

Die Kriebsteiner Straße (Abschnitt der Straße K 8215 an der Burg Kriebstein) gilt mit einer ausgeschilderten Neigung von 25 % als eine der steilsten in Deutschland.

Ansässige Unternehmen

Persönlichkeiten


Literatur


Einzelnachweise


  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2029  (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Kriebstein . Abgerufen am 3. August 2015.
  3. Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Kriebstein. . Abgerufen am 3. August 2015.
  4. a b c d e f g Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  5. a b Gemeinde- und Ortsverzeichnis für das Königreich Sachsen, 1904, Herausgeber: Statistisches Bureau des königlichen Ministeriums des Inneren
  6. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019, abgerufen am 10.04.2020

Weblinks


Commons: Kriebstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien








Kategorien: Kriebstein | Gemeinde in Sachsen | Gemeindegründung 1994








Stand der Informationen: 03.07.2020 10:06:05 CEST

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