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Kondensationskern

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Ein Kondensationskern oder auch Kondensationskeim erleichtert die Keimbildung (auch Nukleation genannt) und die folgende Kondensation eines gasförmigen Stoffes. Ein solcher Keim kann eine Verschmutzung sein, wie ein Staub-, Salz- oder Rußpartikel, oder ionisierte Gasmoleküle, wie bei der Nebelkammer. Der Nachweis von Kondensationskernen gelang P. J. Coulier im Jahr 1875.[1]

Bei stärkerer Übersättigung oder Unterkühlung erfolgt die Keimbildung auch spontan[2] aus lokalen Dichtefluktuationen, d. h. ohne Kern bzw. Keim.

Umwandlungen in kondensierten Phasen werden durch Fremdstoffe auf ähnliche Weise beeinflusst (z. B. Kristallisationskeime).

Beispiele


Einzelnachweise


  1. Carsten Möhlmann: Staubmesstechnik - damals bis heute . In: Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft. 65, Nr. 5, 2005, ISSN 0949-8036 , S. 191–194. (PDF; 335 kB)
  2. VDI 3491 Blatt 4:2018-03 Messen von Partikeln; Herstellungsverfahren für Prüfaerosole; Kondensationsverfahren (Measurement of particles; Methods for generating test aerosols; Condensation methods). Beuth Verlag, Berlin, S. 4.
  3. Alfred Wiedensohler: Partikelzählung in der Außenluft – eine Messaufgabe mit Zukunft. In: Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft. 64, Nr. 7/8, 2004, ISSN 0949-8036 , S. 313.
  4. VDI 3867 Blatt 2:2008-02 Messen von Partikeln in der Außenluft; Charakterisierung von Prüfaerosolen; Bestimmung der Partikelanzahlkonzentration und Anzahlgrößenverteilung; Kondensationspartikelzähler (CPC) (Measurement of particulate matter in ambient air; Methods for characterizing test aerosols; Determination of the particle number concentration and particle size distribution; Condensation Particle Counter (CPC)). Beuth Verlag, Berlin, S. 3–4.
  5. VDI 3491 Blatt 4:2018-03 Messen von Partikeln; Herstellungsverfahren für Prüfaerosole; Kondensationsverfahren (Measurement of particles; Methods for generating test aerosols; Condensation methods). Beuth Verlag, Berlin, S. 9–10.



Kategorien: Niederschlag | Thermodynamik | Wolke

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