Klaus Steinitz - de.LinkFang.org

Klaus Steinitz

Klaus Steinitz (* 12. November 1932 in Berlin) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler (Akademie der Wissenschaften der DDR) und Politiker der PDS.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Klaus Steinitz ist der Sohn des Linguisten und Volkskundlers Wolfgang Steinitz. 1934 emigrierte die Familie in die Sowjetunion und 1937 nach Schweden. Ab 1947 besuchte er die Oberschule in Berlin, legte 1951 sein Abitur ab und studierte 1951 bis 1955 an der Hochschule für Ökonomie Berlin. 1956 bis 1959 war er wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent an dieser Hochschule und promovierte 1959 zum Dr. rer. oec. 1960 bis 1963 war er Dozent und Leiter der Abteilung Politische Ökonomie des Sozialismus. 1963 habilitierte er in Leipzig zum Thema Die Faktoren des Wachstums der sozialistischen Produktion und ihre Wirkung in der Industrie der Deutschen Demokratischen Republik.

Anschließend wurde er Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission der DDR, zunächst am Ökonomischen Forschungsinstitut der Staatlichen Plankommission, dann bis 1971 als Leiter der Abteilung Prognose, 1971 bis 1979 als Leiter der Hauptabteilung Wissenschaft und Bildung. 1969 wurde er zum Professor ernannt.

1980 bis 1989 war er stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Wirtschaftswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR, 1989 wurde er korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR.

Von 1990 bis 1993 war er Mitglied des Parteivorstandes der PDS, von März bis Oktober 1990 Abgeordneter der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR und vom Oktober bis Dezember 1990 Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Steinitz ist seit deren Gründung 1993 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Er war seit 2004 Vorsitzender und ist Mitglied des Kuratoriums[1] des Vereins „Helle Panke“ (Landesstiftung Berlin der Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Auszeichnungen


Schriften (Auswahl)


Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Kuratorium ab 8. Juni 2015
  2. Neues Deutschland, 30. April 1976, S. 5
  3. Neues Deutschland, 8. Oktober 1988, S. 4



Kategorien: Marxistischer Ökonom | Ökonom (20. Jahrhundert) | Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR | SED-Mitglied | PDS-Mitglied | Die-Linke-Mitglied | Mitglied der Leibniz-Sozietät | Bundestagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern) | Abgeordneter der Volkskammer | Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik | Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze | Deutscher | DDR-Bürger | Geboren 1932 | Mann | Politiker (20. Jahrhundert)



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus Steinitz (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 13.11.2019 01:02:22 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.