Karl Friedrich Hermann - de.LinkFang.org

Karl Friedrich Hermann

Karl Friedrich Hermann (* 4. August 1804 in Frankfurt am Main; † 31. Dezember 1855 in Göttingen) war ein deutscher Altertumsforscher.

Karl Friedrich Hermann, der Sohn des Verlegers Johann Christian Hermann (1750–1827), studierte in Heidelberg und Leipzig unter Friedrich Creuzer, Gottfried Hermann und Friedrich August Wilhelm Spohn, promovierte 1824, unternahm eine monatliche Reise nach Österreich und Italien, habilitierte sich 1826 in Heidelberg, wurde 1832 ordentlicher Professor an der Philipps-Universität Marburg (1837/38 und 1840/41 auch deren Rektor[1]), 1842 als Nachfolger Karl Otfried Müllers Professor der Philologie und Archäologie sowie Direktor des philologischen und des pädagogischen Seminars in Göttingen und starb dort am 31. Dezember 1855

Hermann hat fast alle Gebiete der Altertumswissenschaft studiert; mit rastlosem Eifer wirkte er auch als Lehrer. Sein Hauptwerk ist das

Daran reiht sich eine Menge zum Teil höchst bedeutsamer Abhandlungen zu den griechischen Antiquitäten, der Mythologie und Geschichte, der alten Literaturgeschichte, der Kunstarchäologie, der alten Philosophie sowie zur Kritik und Erklärung alter Schriftsteller. Nur ein kleiner Teil derselben ist von ihm vereinigt in Gesammelte Abhandlungen (Göttingen 1849).

Inhaltsverzeichnis

Familie


Karl Friedrich Hermann war der Sohn des Buchhändlers Johann Christian Hermann (1751–1827) und Rosina Marg. (1776–1851), der Tochter des Frankfurter Wollwarenhändlers und Kommunalpolitikers Lorenz Friedrich Finger (1745–91). Karl Friedrich Hermann heiratete 1833 in erster Ehe Helena Rebekka (1810–34), die Tochter des Frankfurter Handelsmanns Joh. Daniel Claus Eyßen. 1835 heiratete er in zweiter Ehe in Marburg seine Cousine Christiane Friederike (1812–55), die Tochter des Frankfurter Kaufmanns und Kommunalpolitikers Samuel Gottlieb Finger und dessen Frau Christiane Margarethe Eyßen.

Literatur


Weblinks


Commons: Karl Friedrich Hermann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Karl Friedrich Hermann – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise


  1. Rektoratsreden (HKM)
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.
Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.



Kategorien: Altphilologe (19. Jahrhundert) | Klassischer Archäologe | Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen) | Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) | Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst | Rektor der Philipps-Universität Marburg | Ehrenbürger von Marburg | Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen | Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften | Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften | Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften | Geboren 1804 | Gestorben 1855 | Deutscher | Mann

Werbung:


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Karl Friedrich Hermann (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 29.02.2020 08:34:47 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.