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Karl-Josef Kuschel




Karl-Josef Kuschel (* 6. März 1948 in Oberhausen) war von 1995 bis 2013 Professor und Akademischer Direktor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie stellvertretender Direktor des Instituts für Ökumenische und interreligiöse Forschung der Universität Tübingen.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben


Karl-Josef Kuschel stammt aus einem bürgerlichen Elternhaus, sein Vater stammte aus Schlesien und war Beamter in der städtischen Verwaltung und später Amtsleiter.[2] Er hat drei Geschwister.[3] Mit dem Ziel, Gymnasiallehrer zu werden[4], studierte er von 1967 bis 1972 Germanistik und Katholische Theologie an den Universitäten von Bochum und Tübingen. 1969 ging er nach Tübingen.[5] 1977 promovierte er zum Doktor der Theologie in Tübingen mit einer Arbeit zum Thema Jesus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, betreut durch Hans Küng und Walter Jens. 1989 erfolgte die Habilitation für Ökumenische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Thema Geboren vor aller Zeit? Der Streit um Christi Ursprung. Von 1995 bis 2013 hatte Kuschel die Professur für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen inne; er ist stellvertretender Direktor des Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung.

Von 1996 bis 2005 war er Mitglied im Direktionskomitee der internationalen theologischen Zeitschrift Concilium. Seit 1990 ist er Mitglied im Advisory Board von Theology and Literature (London) und der Faith meets Faith Series (New York) sowie Mitglied der Jury zur Verleihung des Elisabeth-Langgässer-Literaturpreises. Von 1995 bis 2009 war Kuschel Vizepräsident der Stiftung Weltethos (Tübingen). Seither ist er Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung. Von 2002 bis 2008 war er Mitbegründer und Mitglied des Graduiertenkollegs Globale Herausforderungen – transnationale und transkulturelle Lösungswege an der Universität Tübingen. Seit 2003 ist er Mitglied im Vorstand des Deutsch-Ostasiatischen Wissenschafts-Forums (DOAW) der Universität Tübingen. Seit 2010 ist er Mitglied und seit 2016 Vorsitzender des Kuratoriums der Gesellschaft Freunde Abrahams. Er ist Unterzeichner des Memorandums Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch. 2015 wurde Karl-Josef Kuschel vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in den Stiftungsrat zur Vergabe des jährlichen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen und von der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft zu deren Präsidenten gewählt. Sein Forschungsinteresse gilt besonders dem interreligiösen Dialog bzw. Trialog und den Spuren des Religiösen in der Literatur.

Auszeichnungen


Werke


Zur Theologie der Kultur (Auswahl)

Zum interreligiösen Dialog (Auswahl)

Einzelnachweise


  1. Autorenbiographie des Grünewald-Verlag
  2. https://swrmediathek.de/player.htm?show=9d92b6f0-34f5-11e8-8c1f-005056a12b4c
  3. https://swrmediathek.de/player.htm?show=9d92b6f0-34f5-11e8-8c1f-005056a12b4c
  4. https://swrmediathek.de/player.htm?show=17ae6fa0-4a01-11e7-b649-005056a10824
  5. https://swrmediathek.de/player.htm?show=9d92b6f0-34f5-11e8-8c1f-005056a12b4c
  6. Salzburg: "Theologischer Preis" für Karl-Josef Kuschel . Artikel vom 26. April 2019, abgerufen am 26. April 2019.

Weblinks





Kategorien: Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert) | Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) | Person (interreligiöser Dialog) | Sachbuchautor (Theologie) | Literatur (Deutsch) | Essay | Funktionär (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) | Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen | Deutscher | Geboren 1948 | Mann



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Josef Kuschel (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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