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Kantonsspital Graubünden




Stiftung Kantonsspital Graubünden

Rechtsform Stiftung
Sitz Chur, Schweiz
Leitung
Mitarbeiterzahl 2.229 (1. Januar 2019)
Umsatz rund 348 Mio. CHF (2018)[1]
Branche Krankenhaus
Website www.ksgr.ch

Das Kantonsspital Graubünden in Chur im Loëquartier ist ein von einer Stiftung getragenes Krankenhaus, das aus der Fusion des (alten) Kantonsspitals (Rätisches Kantons- und Regionalspital), des katholischen Kreuzspitals und der Frauenklinik Fontana (Kantonales Frauenspital Fontana) entstanden ist. Das neue Spitalzentrum hat alle drei Standorte beibehalten.

Geschichte


Gebaut wurde das Kantonsspital in den Jahren 1937–1941. Es ist das grösste Werk des Neuen Bauens in Chur. 1935 wurden der Zürcher Architekt Fred G. Brun und der Bündner Rudolf Gaberel (1882–1963) mit der Ausführung beauftragt. Der Bau wurde in mehreren Etappen zu einer ringförmigen Anlage ausgebaut; so bauten 1993–2000 die Architekten Silvia Gmür und Livio Vacchini das neue Bettenhaus D.[2]

Das Kantonsspital Graubünden ist eine privatrechtliche Stiftung und wird in unternehmerischer Selbstständigkeit ohne staatliche Defizitgarantie geführt. Das Kantonsspital Graubünden ist mit über 2'000 Mitarbeitern der grösste private Arbeitgeber im Kanton.

Seit 2014 arbeitet das Kantonsspital Graubünden als Einkaufsverbund PentaMedProc mit dem Kantonsspital Winterthur sowie dem Spitalzentrum Biel zusammen.[3]

Am 24. Oktober 2014 fand der feierliche Anlass des Spatenstiches zum Bauprojekt SUN (Sanierung, Um- und Neubau) statt. Einen Monat später, am 24. November 2014, erfolgte der Start für die Bauphase 2 (bis 2019). Am 5. Juli 2017 wurde die Aufrichte gefeiert. Der Rohbau des Hauses H1 ist fertiggestellt. Die Bauphase 1 wurde mit der Verlegung und dem Bau der provisorischen Helikopterlandeplätze abgeschlossen. Die Bauphase 2 mit Realisierung des Neubaus Haus H1 dauert bis 2020. Im April 2020 wird das neue Hauptgebäude H1 seinen Betrieb aufnehmen. Ab dann erfolgt der Zugang zum Hauptstandort des Kantonsspitals über die Loëstrasse. Bauphase 3 (Teilabriss Haus A und Neubau Haus H2) ist von 2019 bis 2023 geplant.

Das Bettenhaus M der Kinderklinik hat seinen Betrieb Ende November 2019 aufgenommen.

Sowohl am Hauptstandort des Kantonsspitals als auch im Standort Kreuzspital befindet sich je eine Kapelle.

Weblinks


Commons: Spital (Chur)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Jahresbericht – Kantonsspital Graubünden – 2018. (PDF 1,9MB) Abgerufen am 25. November 2019.
  2. Armon Fontana, Stephan Schenk, Romano Pedetti: Chur. Der Stadtführer. Verlag Desertina, Chur 2003, ISBN 3-85637-278-4.
  3. Webseite des Einkaufsverbundes PentaMedProc. Einkaufsverbund PentaMedProc, abgerufen am 22. Januar 2020.




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Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Kantonsspital Graubünden (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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