Kantonsparlament - de.LinkFang.org

Kantonsparlament




Grossrat ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zur auch Grossrat genannten, historischen italienischen Organisation siehe Großer Faschistischer Rat.
Gesamtanzahl der Mandate in den kantonalen Parlamenten[1]
FDP
  
544 (25)
SVP
  
539 (25)
SP
  
474 (25)
CVP
  
411 (24)
GPS
  
225 (21)
glp
  
105 (17)
BDP
  
50 0(5)
EVP
  
41 (10)
EDU
  
19 0(6)
Lega
  
18 0(1)
CSP
  
16 0(3)
LPS
  
14 0(1)
PdA
  
11 0(4)
AL
  
11 0(3)
MCG
  
11 0(1)
Sol.
  
10 0(3)
Übrige
  
31 (11)
Parteilose
  
29 0(8)
Unbekannta
  
50 0(1)
Insgesamt 2609 Mandate, in Klammern Anzahl der Kantonsparlamente.
Stand: 19. April 2020

Kantonsparlamente sind die Parlamente bzw. Legislativen der Kantone der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Alle Kantonsparlamente sind Milizparlamente.

Inhaltsverzeichnis

Staatsrecht


Bezeichnungen

Die Bezeichnung des Parlaments lautet von Kanton zu Kanton unterschiedlich:

Zuständigkeit

Die Kantonsparlamente sind mit der Verfassung- und Gesetzgebung derjeniger Bereiche betraut, die nicht in die Kompetenz des Bundes fallen oder von diesem nicht wahrgenommen werden. Diese Kompetenz teilt es allerdings mit dem Volks, das über Volksinitiative, Referendum und Volksabstimmung an der Gesetzgebung teilhat. In vielen Kantonen kann das Parlament überdies Reglemente, Verordnungen oder Dekrete erlassen, die nicht immer dem Referendum unterliegen.[3]

Neben der Gesetzgebung umfasst seine Aufgaben die Oberaufsicht über die kantonale Verwaltung, Regierung und Justiz sowie die Beschlussfassung über kantonale Steuern, Abgaben und Kredite, das kantonale Budget und die Staatsrechnung. Als Wahlkörper wählt es sodann in den meisten Kantonen Richter, je nach Kanton alle oder nur diejenigen der oberen Justizbehörden; in einigen Kantonen wählen sie auch den Regierungspräsidenten und dessen Stellvertreter.[3]

Wahl

Legislaturperiode und Wahlsystem

Ein Kantonsparlament wird in der Regel alle vier Jahre gewählt. Ausnahmen bilden die Kantone Freiburg, Waadt (seit 2002), Jura (seit 2010) und Genf (seit 2013), in denen die Grossräte bzw. Abgeordneten auf fünf Jahre vom Volk gewählt werden.[4] Kantone, die noch im späteren 20. Jahrhundert kürzere Legislaturen kannten, waren Appenzell Ausserrhoden und Graubünden mit drei bzw. zwei Jahren.

Die Wahlen finden fast überall gemäss dem Proporzwahlsystem statt. Ausnahmen bilden die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Graubünden, deren Kantonsparlamente im Majorzwahlsystem gewählt werden. In Appenzell Ausserrhoden haben die Gemeinden allerdings die Kompetenz, zum Proporzwahlsystem überzugehen, wovon Herisau im Jahr 2000 Gebrauch gemacht hat. In Uri wählt die Mehrheit der Gemeinden nach dem Majorzsystem, die vier grössten jedoch nach Proporz. Im Basel-Stadt wählt der Einerwahlkreis Bettingen de facto nach Majorz, jedoch mit relativem Mehr und ohne zweiten Wahlgang (wie Einerwahlkreise im Nationalrat). Die Wahlen sind überall geheim, einzig die Abgeordneten des «Inneren Landes» von Appenzell Ausserrhoden werden an den Bezirksgemeinden mit Handmehr bestimmt.[4]

Von den 23 Kantonen, in denen (zumindest in Teilgebieten) ein Proporzwahlsystem vorherrscht, kennen drei Kantone (Tessin, Neuenburg und Genf) keine Wahlkreise, jedoch garantiert Neuenburg den vier «Wahlregionen» eine gewisse Mindestsitzzahl. Von den übrigen Kantonen wenden acht (ZH, UR, SZ, NW, ZG, SH, AG und VS) das 2006 in Zürich erstmals erprobte doppeltproportionale Zuteilungsverfahren («Doppelter Pukelsheim») an, das sowohl bei der «Oberzuteilung» (Kantonsebene bzw. Wahlkreisebene im Wallis und Gesamtheit der Proporzgemeinden in Uri) als auch bei der «Unterzuteilung» (Wahlkreisebene bzw. Unterwahlkreisebene im Wallis) eine proportionale Sitzverteilung vorsieht. Der Kanton Basel-Landschaft kennt ein ähnliches zweistufiges Verfahren, das auf Regionen und Wahlkreise angewandt wird.

In allen anderen Kantonen (BE, LU, OW, GL, FR, SO, BS, AR, SG, TG, VD und JU) erfolgt die Sitzverteilung ausschliesslich auf Wahlkreisebene, das Gesamtstimmenergebnis auf kantonaler Ebene spielt also keine unmittelbare Rolle. Dies gilt genauso für die Majorzkantone und die Kantone mit zweistufigen Verfahren, die jedoch die Oberzuteilung nicht auf Kantonsebene anwenden (VS, UR, BL). Um auch in kleineren Proporzwahlkreisen (wo zehn Prozent der Stimmen nicht für einen Sitz reichen) eine proportionale Sitzverteilung zu gewährleisten (die natürliche Sperrklausel zu senken), wie dies nach Rechtssprechung des Bundesgerichts verlangt wird[5], werden in den Kantonen Luzern und Freiburg kleinere Wahlkreise zu «Wahlkreisverbünden» zusammengelegt, auf deren Ebene eine «Oberzuteilung» erfolgt. Auf ähnliche Weise werden im Kanton Waadt einige Wahlkreise als Unterwahlkreise bezeichnet, die einem grösseren Wahlkreis angehören.

Mit Ausnahme der Kantone mit Doppelproporz nach Pukelsheim und den Kantonen Tessin und Waadt (Hare-Niemeyer-Verfahren), sowie Basel-Stadt (Sainte-Laguë-Verfahren), wenden alle Proporzkantone, wie der Bund, das im 19. Jahrhundert entwickelte Hagenbach-Bischoff-Verfahren zur Sitzverteilung an.

Als bislang einziger Kanton hat Glarus 2007 das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren eingeführt.

Im Kanton Schaffhausen herrscht Wahlpflicht.

Wahlmodi in den Kantonen[6]
Kanton Parlament Wahlperiode (Jahre) Wahlalter (aktiv/passiv) Mandate Wahlsystem Wahlkreise Sperrklausel Listenver­bindungen Sitzzuteilungsverfahren
Kanton Zürich Zürich Kantonsrat 4 18/18 180 Proporz 18 5 % in mind. einem Wahlkreis nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Bern Bern Grosser Rat 4 18/18 160 Proporz 9 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Luzern Luzern Kantonsrat 4 18/18 120 Proporz 5 / 6 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Uri Uri Landrat 4 18/18 064 Majorz (16 Gemeinden)
Proporz (4 Gemeinden)
20 keine nein Doppelter Pukelsheim
(Proporzgemeinden)
Kanton Schwyz Schwyz Kantonsrat 4 18/18 100 Proporz 30 1 % nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Obwalden Obwalden Kantonsrat 4 18/18 055 Proporz 7 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Nidwalden Nidwalden Landrat 4 18/18 060 Proporz 11 keine nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Glarus Glarus Landrat 4 16/18 060 Proporz 3 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Zug Zug Kantonsrat 4 18/18 080 Proporz 11 3 % in mind. einem Wahlkreis
oder 5 % kantonsweit
nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Freiburg Freiburg Grosser Rat 5 18/18 110 Proporz 7 / 8 keine nein Hagenbach-Bischoff
Kanton Solothurn Solothurn Kantonsrat 4 18/18 100 Proporz 5 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Basel-Stadt Basel-Stadt Grosser Rat 4 18/18 100 Proporz1 5 4 % im jew. Wahlkreis nein Sainte-Laguë
Kanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft Landrat 4 18/18 090 Proporz 4 / 12 keine nein Hagenbach-Bischoff
Kanton Schaffhausen Schaffhausen Kantonsrat 4 18/18 060 Proporz 6 keine nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Appenzell Ausserrhoden Appenzell Ausserrhoden Kantonsrat 4 18/18 065 Majorz (19 Gemeinden)
Proporz (1 Gemeinde)
6 keine ja Hagenbach-Bischoff
(Proporzgemeinde)
Kanton Appenzell Innerrhoden Appenzell Innerrhoden Grosser Rat 4 18/18 050 Majorz 6
Kanton St. Gallen St. Gallen Kantonsrat 4 18/18 120 Proporz 8 keine ja2 Hagenbach-Bischoff
Kanton Graubünden Graubünden3 Grosser Rat 4 18/18 120 Majorz 39
Kanton Aargau Aargau Grosser Rat 4 18/18 140 Proporz 11 3 % in mind. einem Wahlkreis
oder 5 % kantonsweit
nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Thurgau Thurgau Grosser Rat 4 18/18 130 Proporz 5 keine ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Tessin Tessin Grosser Rat 4 18/18 090 Proporz keine 1/90 der Stimmen (~1,1 %) nein Hare-Niemeyer
Kanton Waadt Waadt Grosser Rat 5 18/18 150 Proporz 10 / 13 5 % im jew. Wahlkreis ja Hare-Niemeyer
Kanton Wallis Wallis Grosser Rat 4 18/18 130 Proporz 6 / 14 Im jew. Wahlkreis 8 % in
mind. einem Unterwahlkreis
nein Doppelter Pukelsheim
Kanton Neuenburg Neuenburg4 Grosser Rat 4 18/18 100 Proporz keine5 3 % nein Hagenbach-Bischoff
Kanton Genf Genf Grosser Rat 5 18/18 100 Proporz keine 7 % ja Hagenbach-Bischoff
Kanton Jura Jura Parlament 5 18/18 060 Proporz 3 keine nein Hagenbach-Bischoff
1 Der Wahlkreis Bettingen ist derzeit mit nur einem Grossrat vertreten und wählt daher de facto nach Majorz mit relativem Mehr.
2 Für den St. Galler Kantonsrat sind nur Listenverbindungen zwischen Wahlvorschlägen mit «gleicher Bezeichnung» (Unterlisten einer Partei) möglich.
3 Das zuletzt angewandte Bündner Wahlrecht ist nach einem Bundesgerichtsentscheid vom August 2019 teilweise verfassungswidrig. Die Kantonsregierung bevorzugt die Einführung eines Doppelproporzwahlsystems nach Pukelsheim für die Grossratswahlen 2022.[7]
4 Das neue Wahlgesetz im Kanton Neuenburg ist ab der Grossratswahl 2021 gültig. In der aktuellen Legislaturperiode besteht der Grosse Rat noch aus 115 Sitzen.
5 Der Kanton Neuenburg besteht aus einem einzigen Wahlkreis, die Sitzverteilung erfolgt also auf gesamtkantonaler Ebene. Es gibt jedoch vier Wahlregionen, denen eine Mindestsitzzahl garantiert ist.

Abberufungsrecht

Seit dem 19. Jahrhundert kann nach den Grundsätzen der Demokratischen Bewegung das Kantonsparlament in mehreren Kantonen mittels Volksinitiative vorzeitig abberufen werden.[8] Diesem Recht kommt faktisch kaum Bedeutung zu, da die ordentlichen Legislaturperioden mit meist vier Jahren nicht übermässig lang sind. Entsprechende Initiativen wurden denn auch nur ganz selten ergriffen und scheiterten jedes Mal in der Volksabstimmung.

Die benötigten Unterschriftenzahlen sind:

Anlässlich jüngerer Totalrevisionen der Kantonsverfassungen wurde das Abberufungsrecht in verschiedenen Kantonen wieder abgeschafft, nämlich im Kanton Aargau 1980, im Kanton Basel-Landschaft 1984 und im Kanton Luzern 2008.

Aktuelle Zusammensetzung


Übersicht

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Wahlergebnisse der wichtigsten Parteien (nach der Gesamtzahl der Sitze sortiert) in Prozent, sowie die Anzahl der gewonnenen Sitze in Klammern bei der letzten Wahl mit Stand vom 28. September 2019.[9] Alle weiteren Parteien, die Sitze gewonnen haben sind unter Weitere aufgeführt, die übrigen Parteien ohne Sitzgewinn sind als Sonst. zusammengefasst.

Siehe auch: Frauenanteile der Kantonsparlamente ab 1971.

Kantonsparlament Sitze Letzte Wahl FDP SVP SP CVP GPS glp BDP EVP EDU Weitere
Kanton Zürich Zürich 180 24.03.2019 15,7 (29) 24,5 (45) 19,3 (35) 04,3 0(8) 11,9 (22) 12,9 (23) 01,5 0(0) 04,2 0(8) 02,3 0(4) AL 3,1 (6), Sonst. 0,3
Kanton Bern Bern 160 25.03.2018 11,7 (20) 26,8 (46) 22,3 (38) 00,7 0(0) 10,1 (14) 06,9 (11) 09,0 (13) 06,2 (10) 03,7 0(5) PSA 0,7 (2), AL 0,5 (1), Sonst. 1,4
Kanton Luzern Luzern 120 31.03.2019 19,6 (22) 19,6 (22) 13,8 (19) 27,5 (34) 11,7 (15) 06,5 0(8) 00,3 0(0) 00,6 0(0) n. a. Sonst. 0,3
Kanton Uri Uri 062 08.03.2020 21,1 (16) 24,6 (13) 13,8 0(7) 30,9 (23) 02,9 0(2) n. a. n. a. n. a. n. a. Parteilose 6,6 (1)
Kanton Schwyz Schwyz 100 22.03.2020 21,1 (20) 33,3 (33) 14,3 (16) 23,9 (24) 01,3 0(0) 05,8 0(6) n. a. n. a. n. a. Parteilose 1,1 (1)
Kanton Obwalden Obwalden 055 04.03.2018 17,2 0(8) 24,5 (15) 15,1 0(8) 29,8 (16) n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. CSP OW 13,0 (8), Sonst. 0,4
Kanton Nidwalden Nidwalden 060 04.03.2018 28,0 (17) 25,9 (15) 04,5 0(3) 26,8 (16) 13,4 0(8) n. a. n. a. n. a. n. a. UP 0,8 (1), Sonst. 0,6
Kanton Glarus Glarus 060 10.06.2018 18,4 (11) 25,3 (15) 12,8 0(8) 09,4 0(6) 12,4 0(7) 06,0 0(4) 14,1 0(8) n. a. n. a. UZ 1,6 (1), Sonst. 0,2
Kanton Zug Zug 080 07.10.2018 20,9 (17) 22,4 (18) 11,8 0(9) 25,6 (21) 12,7 (10) 05,3 0(4) n. a. n. a. n. a. CSP 0,7 (1), Sonst. 0,6
Kanton Freiburg Freiburg 110 06.11.2016 18,2 (21) 19,7 (21) 23,6 (28) 23,7 (27) 04,5 0(6) 02,5 0(1) 00,2 0(0) n. a. n. a. CSP 3,6 (4), FWS 1,3 (1), Broye 1,2 (1), Sonst. 1,5
Kanton Solothurn Solothurn 100 12.03.2017 24,6 (26) 19,7 (18) 21,4 (23) 18,9 (20) 07,5 0(7) 04,2 0(3) 02,2 0(2) 01,1 0(1) 00,2 0(0) Sonst. 0,2
Kanton Basel-Stadt Basel-Stadt 100 23.10.2016 09,2 (10) 14,3 (15) 32,5 (34) 05,9 0(7) 13,4 (14) 04,3 0(4) n. a. 03,5 0(1) 00,1 0(0) LDP 13,8 (14), AB 0,7 (1), Sonst. 1,9
Kanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft 090 31.03.2019 17,0 (17) 22,7 (21) 22,8 (22) 09,8 0(8) 15,2 (14) 05,0 0(3) 01,8 0(0) 04,9 0(4) n. a. Parteilose 0,4 (1), Sonst. 0,4
Kanton Schaffhausen Schaffhausen 060 25.09.2016 15,5 (10) 35,1 (21) 22,8 (14) 03,7 0(2) 03,9 0(2) 05,7 0(4) n. a. 02,4 0(1) 03,9 0(2) AL 7,1 (4)
Kanton Appenzell Ausserrhoden Appenzell Ausserrhoden 065 17.03.2019 36,7 (24) 12,2 0(7) 14,7 0(9) 04,4 0(3) n. a. n. a. n. a. 02,6 0(2) n. a. Parteilose 25,7 (19), St. 1,1 (1), Sonst. 2,6
Kanton Appenzell Innerrhoden Appenzell Innerrhoden 050 05./19.05.2019 a a a a a a a a a a
Kanton St. Gallen St. Gallen 120 08.03.2020 18,3 (22) 26,9 (35) 15,1 (20) 20,4 (26) 07,9 0(9) 06,2 0(5) 00,2 0(0) 02,3 0(2) 00,4 0(0) Parteilose 0,6 (1), Sonst. 0,2
Kanton Graubünden Graubünden 120 10.06.2018 b (36) b (9) b (18) b (30) n. a. b (3) b (23) n. a. n. a. Parteilose b (1)
Kanton Aargau Aargau 140 23.10.2016 16,0 (22) 31,9 (45) 18,9 (27) 12,1 (17) 07,1 (10) 05,3 0(7) 02,7 0(4) 04,0 0(6) 01,8 0(2) Sonst. 0,2
Kanton Thurgau Thurgau 130 15.03.2020 13,7 (18) 32,5 (46) 11,6 (14) 13,6 (18) 10,1 (15) 07,4 0(8) 00,9 0(0) 03,6 0(6) 04,4 0(5) Sonst. 2,3
Kanton Tessin Tessin 090 07.04.2019 25,3 (23) 06,1 0(6) 13,7 (13) 17,6 (16) 06,3 0(6) 01,0 0(0) n. a. 00,2 0(0) 00,7 0(1) Lega 19,9 (18), PD 2,1 (2), MPS 1,7 (3), PC 1,2 (2), Sonst. 4,1
Kanton Waadt Waadt 150 30.04.2017 33,1 (49) 15,8 (25) 23,4 (37) 02,2 0(2) 13,8 (21) 04,8 0(7) 00,4 0(0) 00,3 0(0) 00,2 0(0) PdA 1,6 (2), VL 1,1 (3), Sol. 1,0 (2), DA 0,8 (1), Parteilose 0,5 (1), Sonst. 1,1
Kanton Wallis Wallis 130 05.03.2017 20,2 (26) 16,4 (23) 10,5 (13) 41,7 (55) 06,9 0(8) n. a. n. a. n. a. n. a. CSP 2,1 (4), EA 0,8 (1), Sonst. 1,4
Kanton Neuenburg Neuenburg 115 02.04.2017 33,4 (43) 11,5 0(9) 23,6 (32) 02,7 0(2) 14,9 (17) 04,4 0(4) n. a. n. a. n. a. PdA 8,3 (6), Sol. 1,4 (2)
Kanton Genf Genf 100 15.04.2018 25,2 (28) 07,3 0(8) 15,3 (17) 10,7 (12) 13,2 (15) 01,6 0(0) 00,5 0(0) n. a. n. a. MCG 9,4 (11), Sol. 4,6 (6), DAL 1,1 (2), PdA 2,1 (1), Sonst. 9,0
Kanton Jura Jura 060 18.10.2015 15,4 0(9) 12,0 0(8) 20,0 (12) 26,8 (17) 07,7 0(4) n. a. n. a. n. a. 00,9 0(0) CSP 12,1 (8), PdA 1,6 (2), Sonst. 3,4
Legende:
a Im Kanton Appenzell Innerrhoden ist die allfällige Parteizugehörigkeit der Grossräte nicht bekannt.
b Im Kanton Graubünden ist die Angabe von Wähleranteilen nicht möglich, da die Grossräte in mehreren Wahlkreisen an Gemeindeversammlungen per Handmehr bestimmt werden.
  • Partei im Parlament vertreten
  • Partei nicht im Parlament vertreten
  • n. a. – nicht angetreten

    Die nachfolgende Liste ist nach Kantonsnummer und Festlegung in Art. 1 der Bundesverfassung sortiert. (Mit Ausnahme der Kantone Zürich, Bern und Luzern (die immer an erster Stelle stehen) entspricht die Reihenfolge auch dem Beitrittsjahr der Kantone zur Eidgenossenschaft. Näheres zur Reihenfolge ist im Artikel über die Kantone nachzulesen.)

    Zürich

    Statistik
    Anzahl Sitze 180
    Letzte Wahl 24. März 2019[10]
    Legislaturperiode 2019–2023
    Wahlberechtigte 910'776
    Abgegebene Wahlzettel 304'818
    Wahlbeteiligung 33,53 %
    Partei Prozent
    (2019)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 24,46 % 45
    Sozialdemokratische Partei (SP) 19,31 % 35
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 15,66 % 29
    Grünliberale Partei (glp) 12,91 % 23
    Grüne Partei (GPS) 11,91 % 22
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 4,29 % 8
    Evangelische Volkspartei (EVP) 4,24 % 8
    Alternative Liste (AL) 3,15 % 6
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 2,27 % 4
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 1,53 %
    Partei der Arbeit (PdA) 0,17 %
    Die Guten 0,09 %
    Helvida 0,00 %

    Bern

    Gewinne und Verluste
    Statistik
    Anzahl Sitze 160
    Letzte Wahl 25. März 2018[11]
    Legislaturperiode 2018–2022
    Wahlberechtigte 737'139
    Abgegebene Wahlzettel 224'886
    Wahlbeteiligung 30,51 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 26,76 % 46
    Sozialdemokratische Partei (SP)BE1 22,33 % 38
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)BE2 11,72 % 20
    Grüne (GPS) 9,94 % 14
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 9,02 % 13
    Grünliberale Partei (glp) 6,91 % 11
    Evangelische Volkspartei (EVP) 6,17 % 10
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU)BE3 3,72 % 5
    Parti socialiste autonome (PSA) 0,68 % 2
    Alternative Linke (AL) 0,50 % 1
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 0,45 %
    Partei der Arbeit (PdA) 0,38 %
    Parti démocrate-chrétien / Mouvement libéral jurassien 0,31 %
    Grün alternative Partei (GaP) 0,29 %
    Piraten und Freidenker 0,20 %
    Schweizer Demokraten (SD) 0,18 %
    Partei National Orientierter Schweizer 0,13 %
    Freie Liste Biel-Seeland 0,09 %
    Swiss Rebel Force 0,09 %
    Unabhängige Liste Oberaargau 0,05 %
    loswahl.ch 0,04 %
    Die liebe, sehr sehr liebe Partei 0,03 %
    Mangiante parteilos 0,02 %
    BE1 inkl. "Junge Linke Liste" (JUSO Wahlkreis Thun)
    BE2 inkl. "digital-liberal.ch" (Stadt Bern)
    BE3 inkl. "Die Musketiere" (Junge EDU Wahlkreis Emmental)

    Luzern

    Statistik
    Anzahl Sitze 120
    Letzte Wahl 31. März 2019[12]
    Legislaturperiode 2019–2023
    Wahlberechtigte 273'276
    Abgegebene Wahlzettel 113'352
    Wahlbeteiligung 41,48 %
    Partei Prozent
    (2019)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 27,51 % 34
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 19,63 % 22
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 19,56 % 22
    Sozialdemokratische Partei (SP) 13,84 % 19
    Grüne Partei (GPS) 11,65 % 15
    Grünliberale Partei (glp) 6,55 % 8
    Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) 0,60 %
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 0,31 %
    Integrale Politik (IP) 0,13 %
    parteilose.ch – für Transparenz 0,10 %
    Parteilose Schweizer (PS) 0,09 %

    Uri

    Gewinne und Verluste
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
    Statistik
    Anzahl Sitze 64
    Letzte Wahl 8. März 2020[13]
    Legislaturperiode 2020–2024
    Wahlbeteiligung 44,90 %
    Liste Prozent
    (2020)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 30,92 % 24UR1
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 24,61 % 13
    FDP.Die Liberalen (FDP) 21,13 % 16
    Gemeinsame Liste SP, Grüne, JUSO, Gewerkschaftsbund 17,14 % 9UR2
    Vereinzelte in Majorzwahlkreisen 4,16 % 2
    UR1 Darunter 1 Parteiloser
    UR2 6 SP, 2 GPS, 1 parteilos

    Schwyz

    Gewinne und Verluste
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
    Statistik
    Anzahl Sitze 100
    Letzte Wahl 23. März 2020[14]
    Legislaturperiode 2020–2024
    Wahlberechtigte 105'902
    Wählerzahl 37'298
    Wahlbeteiligung 35,22 %
    Partei Prozent
    (2020)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 33,25 % 33
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 24,01 % 24
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 20,25 % 20
    Sozialdemokratische Partei (SP), Grüne und Unabhängige (gemeinsame Liste) 16,70 % 17SZ1
    Grünliberale Partei (glp) 5,80 % 6
    SZ1 16 SP, 1 parteilos

    Obwalden

    Statistik
    Anzahl Sitze 55
    Amtsjahr 1. Juli bis 30. Juni
    Letzte Wahl 4. März 2018[15]
    Legislaturperiode 2018–2022
    Wahlberechtigte 26'204
    Abgegebene Wahlzettel 14'096
    Wahlbeteiligung 53,79 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 28,67 % 15
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 24,53 % 15
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 17,16 % 8
    Sozialdemokratische Partei (SP) & Juso 15,12 % 8
    CSP Obwalden (ohne Verbindung zur CSP-Schweiz) (CSP) 12,99 % 8
    Generation EngelbergOW1 1,12 % 1
    IG für eine saubere Justiz 0,41 %
    OW1 Listenverbindung mit der CVP

    Nidwalden

    Statistik
    Anzahl Sitze 60
    Amtsjahr 1. Juli bis 30. Juni
    Letzte Wahl 4. März 2018[16]
    Legislaturperiode 2018–2022
    Wahlberechtigte
    Abgegebene Wahlzettel
    Wahlbeteiligung 50,20 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 28,0 % 15
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 26,8 % 17
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 25,9 % 17
    Grüne Nidwalden 13,4 % 8
    Sozialdemokratische Partei (SP) 4,5 % 3
    Unabhängiges Politisieren 0,8 % 1
    Parteilose 0,6 %

    Das Sitzzuteilungsverfahren nach der Wahl des Landrates fand 2014 zum ersten Mal nach dem System des Doppelten Pukelsheim statt.

    Glarus

    Statistik
    Anzahl Sitze 60
    Letzte Wahl 10. Juni 2018[17]
    Legislaturperiode 2018–2022
    Wahlberechtigte 26'199
    Abgegebene Wahlzettel 7726
    Wahlbeteiligung 29,5 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 27,0 % 16
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 17,6 % 11
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 13,5 % 8
    Sozialdemokratische Partei (SP) 12,9 % 8
    Grüne Partei (GPS) 11,5 % 7
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 10,3 % 6
    Grünliberale Partei (glp) 7,1 % 4
    Sozial-Liberale Bewegung (SLB) 0,2 %

    Zug

    Statistik
    Anzahl Sitze 80
    Letzte Wahl 7. Oktober 2018[18]
    Legislaturperiode 2018–2021
    Wahlberechtigte 75'131
    Abgegebene Wahlzettel 31'092
    Wahlbeteiligung 41,38 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 25,58 % 21
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 22,35 % 18
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 20,93 % 17
    Gemeinsame Liste Grüne, Christlich-Soziale, Junge Alternative (ALG) 13,32 % 11
    Sozialdemokratische Partei (SP) 11,85 % 9
    Grünliberale Partei (glp) 5,32 % 4
    Aktion unabhängiger Bürgerlicher (AuBü) 0,64 % 0

    Freiburg

    Statistik
    Anzahl Sitze 110
    Letzte Wahl 6. November 2016[19]
    Legislaturperiode 2016–2021
    Wahlberechtigte 198'539
    Abgegebene Wahlzettel 78'030
    Wahlbeteiligung 39,30 %
    Partei Prozent
    (2016)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 23,80 % 27
    Sozialdemokratische Partei (SP) 23,63 % 28
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 19,82 % 21
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 18,16 % 21
    Grüne Partei (GPS) 4,44 % 6
    Christlich-soziale Partei (CSP) 3,40 % 4
    Grünliberale Partei (glp) 2,46 % 1
    Liste Freie Wähler Sense 1,33 % 1
    Liste La Broye, c’est vous 1,23 % 1
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 0,25 % 0

    Solothurn

    Statistik
    Anzahl Sitze 100
    Letzte Wahl 12. März 2017[20]
    Legislaturperiode 2017–2021
    Wahlberechtigte 178'570
    Abgegebene Wahlzettel 63'118
    Wahlbeteiligung 35,35 %
    Partei Prozent
    (2017)
    Sitze
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 24,60 % 26
    Sozialdemokratische Partei (SP) 21,56 % 23
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 18,93 % 20
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 19,73 % 18
    Grüne Kanton Solothurn (GPS) 7,53 % 7
    Grünliberale Partei (glp) 4,17 % 3
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 2,22 % 2
    Evangelische Volkspartei (EVP) 1,07 % 1
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 0,17 %

    Basel-Stadt

    Statistik
    Anzahl Sitze 100
    Letzte Wahl 23. Oktober 2016[21]
    Legislaturperiode 2017–2021
    Wahlberechtigte 106'407
    Abgegebene Wahlzettel 44'329
    Wahlbeteiligung 41,66 %
    Partei Prozent
    (2016)
    Sitze
    (2017)
    Sozialdemokratische Partei (SP) 32,48 % 34
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 14,30 % 15
    Liberaldemokratische Partei (LDP) 13,78 % 14
    Grünes Bündnis (GB) 13,35 % 14
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 9,23 % 10
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 5,85 % 7
    Grünliberale Partei (glp) 4,31 % 4
    Gemeinsame Liste Evangelische Volkspartei (EVP) und
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP)
    2,63 % 1
    Evangelische Volkspartei (EVP) 1,37 % 0
    Volks-Aktion gegen zu viele Ausländer und Asylanten in unserer Heimat (VA) 1,0 % -
    Aktives Bettingen 0,7 % 1
    freistaat unteres kleinbasel f-u-k 0,6 %
    parteilos – fyr unser Dorf 0,3 %
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 0,1 %

    Basel-Landschaft

    Gewinne und Verluste
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
    Statistik
    Anzahl Sitze 90
    Letzte Wahl 31. März 2019[22]
    Legislaturperiode 2019–2023
    Wahlberechtigte 189'533
    Abgegebene Wahlzettel 64'307
    Wahlbeteiligung 33,93 %
    Partei Prozent
    (2019)
    Sitze
    Sozialdemokratische Partei (SP) 22,84 % 22
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 22,66 % 21
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 17,04 % 17
    Grüne Partei (GPS) 15,15 % 14
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 9,35 % 8
    Evangelische Volkspartei (EVP) 4,94 % 4
    Grünliberale Partei (glp) 4,51 % 3
    Die MitteBL1 1,63 % 1
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 1,49 %
    Allschwiler Volkspartei (AVP) 0,34 %
    Christ-und-Politik.CH (CuP) 0,04 %
    BL1 Mischliste Parteilose, CVP, glp, BDP

    Schaffhausen

    Statistik
    Anzahl Sitze 60
    Letzte Wahl 25. September 2016[23]
    Legislaturperiode 2017–2020
    Wahlberechtigte 50'015
    Abgegebene Wahlzettel 26'963
    Wahlbeteiligung 53,91 %
    Partei Prozent
    (2016)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 28,19 % 17
    Sozialdemokratische Partei (SP) 21,53 % 13
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 13,88 % 9
    Alternative Liste (AL) 7,05 % 4
    Grünliberale Partei (glp) 5,65 % 4
    Grüne Partei Schaffhausen (bis 2017 ÖBS) 3,93 % 2
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 3,85 % 2
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 3,67 % 2
    Evangelische Volkspartei (EVP) 2,40 % 1
    SVP Agro 2,08 % 1
    Junge SVP (JSVP) 2,00 % 1
    SVP KMU 1,82 % 1
    Jungfreisinnige (JFSH) 1,66 % 1
    JungsozialistInnen (JUSO) 1,31 % 1
    SVP Senioren 0,99 % 1

    Appenzell Ausserrhoden

    Gewinne und Verluste
    Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
    Statistik
    Anzahl Sitze 65
    Letzte Wahl 17. März 2019[24]
    Legislaturperiode 2019–2022
    Wahlberechtigte
    Abgegebene Wahlzettel
    Wahlbeteiligung 35,9 %
    Partei Sitze
    (2019)
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 24
    Parteiunabhängige 19
    Sozialdemokratische Partei (SP) 9
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 7
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 3
    Evangelische Volkspartei (EVP) 2
    Standpunkt Speicher 1

    Appenzell Innerrhoden

    Statistik
    Anzahl Sitze 49
    Letzte Wahl [25]
    Legislaturperiode 2015–2019
    Wahlberechtigte
    Abgegebene Wahlzettel
    Wahlbeteiligung

    Das Geschäftsreglement des Grossen Rates des Kantons Appenzell Innerrhoden sieht die Bildung von Fraktionen nicht vor, weshalb die Mitglieder des Grossen Rates im Staatskalender ohne Hinweis auf ihre allfällige Parteizugehörigkeit aufgeführt sind.

    Hingegen gibt es feste Interessengruppen aus Bauern-, Gewerbe- und Arbeitnehmerkreisen. Trotzdem wahrt das einzelne Ratsmitglied eine relativ grosse Eigenständigkeit.

    St. Gallen

    Statistik
    Anzahl Sitze 120
    Letzte Wahl 8. März 2020[13]
    Legislaturperiode 2020–2024
    Wahlberechtigte 315'804
    Abgegebene Wahlzettel 103'316
    Wahlbeteiligung 32,72 %
    Partei Prozent
    (2020)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 26,88 % 35
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 22,06 % 27
    FDP.Die Liberalen (FDP) 18,32 % 22
    Sozialdemokratische Partei (SP) 15,05 % 19
    Grüne Partei (GPS) 7,88 % 9
    Grünliberale Partei (glp) 6,19 % 5
    Evangelische Volkspartei (EVP) 2,29 % 2
    Parteilose auf Mischlisten 0,59 % 1SG1
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 0,38 %
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 0,16 %
    Parteifrei SG 0,13 %
    Schweizer Demokraten (SD) 0,06 %
    SG1 Über glp-Liste gewählt

    Graubünden

    Statistik
    Anzahl Sitze 120
    Letzte Wahl 10. Juni 2018
    Legislaturperiode 2018–2022
    Wahlberechtigte
    Abgegebene Wahlzettel
    Wahlbeteiligung
    Partei Sitze (2018)
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 36
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 30
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 23
    Sozialdemokratische Partei (SP) 18
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 9
    Grünliberale Partei (glp) 3
    Unabhängige (in Fraktion mit SP) 1

    Aargau

    Statistik
    Anzahl Sitze 140
    Letzte Wahl 23. Oktober 2016[26]
    Legislaturperiode 2017–2020
    Wahlberechtigte 410'024
    Abgegebene Wahlzettel 134'509
    Wahlbeteiligung 32,81 %
    Partei Prozent
    (2016)
    Sitze
    (1. Jan. 2017)
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 31,94 % 45
    Sozialdemokratische Partei (SP) 18,92 % 27
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 16,00 % 22
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 12,10 % 17
    Grüne Partei (GPS) 7,05 % 10
    Grünliberale Partei (glp) 5,26 % 7
    Evangelische Volkspartei (EVP) 4,05 % 6
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 2,71 % 4
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 1,77 % 2
    Sozial-Liberale Bewegung (SLB) 0,17 %
    Lösungs-Orientierte-Volks-Bewegung (LOVB) 0,04 %

    Thurgau

    Statistik
    Anzahl Sitze 130
    Letzte Wahl 19. März 2020[27]
    Legislaturperiode 2020–2024
    Wahlberechtigte 170'641
    Abgegebene Wahlzettel 55'639
    Wahlbeteiligung 32,60 %
    Partei Prozent
    (2020)
    Sitze
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 32,5 % 46
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 13,7 % 18
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 13,6 % 18
    Sozialdemokratische Partei (SP) 11,6 % 14
    Grüne Partei (GPS) 11,2 % 15
    Grünliberale Partei (glp) 7,4 % 8
    Evangelische Volkspartei (EVP) 4,8 % 6
    Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 4,4 % 5
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 0,9 %

    Tessin

    Statistik
    Anzahl Sitze 90
    Letzte Wahl 7. April 2019[28]
    Legislaturperiode 2019–2022
    Wahlberechtigte 224'827
    Abgegebene Wahlzettel 133'420
    Wahlbeteiligung 59,34 %
    Partei Prozent
    (2019)
    Sitze
    FDP.Die Liberalen (FDP) 25.33 23
    Lega dei Ticinesi (Lega) 19.87 18
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 17.63 16
    Sozialdemokratische Partei (SP) 14.47 13
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 6.79 7TI1
    Grüne Partei (GPS) 6.63 6
    Movimento per il Socialismo (MPS) – Partei der Arbeit (PdA) 2.39 3
    Più Donne 2.07 2
    Partito Comunista (PC) 1.23 2
    Grünliberale Partei (glp) 1.04
    Spazio ai Giovani 0.74
    MontagnaViva 0.73
    Lega Verde 0.62
    Evangelische Volkspartei (EVP) 0.24
    Movimento Il Torchio 0.12
    Per un Cantone rispettoso dei (suoi) minori 0.09
    TI1 6 SVP, 1 EDU

    Waadt

    Statistik
    Anzahl Sitze 150
    Letzte Wahl 30. April 2017[29]
    Legislaturperiode 2017–2022
    Wahlberechtigte 420'970
    Abgegebene Wahlzettel 163'861
    Wahlbeteiligung 38,92 %
    Partei Prozent
    (2017)
    Sitze
    FDP.Die Liberalen (FDP) 33.1 49
    Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) 23.4 37
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 15.8 25
    Grüne Partei (GPS) 13.8 21
    Zentrumslisten (glp, CVP, EVP, BDP, EDU, Vaud Libre und Piraten)VD1 7.3 9VD2
    Ensemble à Gauche (PdA, Sol., AL, Diverse) 2.8 4
    Grünliberale Partei (glp) 2.2 4
    Décroissance-Alternatives/Ensemble à Gauche (DA-EAG) 0.8 1
    Parti de Rien (PdC) 0.3
    Liberalkonservative Partei Lausanne (PLC) 0.2
    Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) 0.2
    VD1 Mischlisten einiger oder aller betreffenden Parteien
    VD2 4 CVP, 3 glp, 2 Vaud Libre

    Wallis

    Statistik
    Anzahl Sitze 130
    Letzte Wahl 5. März 2017[30]
    Legislaturperiode 2017–2021
    Wahlberechtigte 213'851
    Abgegebene Wahlzettel 123'021
    Wahlbeteiligung 57,53 %
    Partei Prozent
    (2017)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 41.7 55 VS1
    FDP. Die Liberalen (FDP) 20.2 26 VS2
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 16.4 23 VS3
    SPS / CSP Unterwallis 14.8 17 VS4
    Grüne (GPS) 6.9 8
    Entremont Autrement 0.0 1
    VS1 Davon 32 Sitze CVP Unterwallis (PDCVr), 13 Sitze CVP Oberwallis (CVPO), 10 Sitze CSP Oberwallis (CSPO)
    VS2 Davon alle 26 Sitze FDP Unterwallis (PLRVr)
    VS3 Davon 16 Sitze SVP Unterwallis (UDCVr), 7 Sitze SVP Oberwallis (SVPO)
    VS4 Davon 9 Sitze SP Unterwallis (PSVr), 4 Sitze CSP Unterwallis (PCSVr), 4 Sitze SP Oberwallis (SPO)

    Neuenburg

    Statistik
    Anzahl Sitze 115
    Letzte Wahl 2. April 2017[31]
    Legislaturperiode 2017–2021
    Wahlberechtigte 135'506
    Abgegebene Wahlzettel 45'315
    Wahlbeteiligung 33,44 %
    Partei Prozent
    (2017)
    Sitze
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 33,35 % 43
    Sozialdemokratische Partei (SP) 23,58 % 32
    Grüne Partei (GPS) 14,87 % 17
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 11,49 % 9
    Grüne Partei (GPS) 14,87 % 17
    Partei der Arbeit (PdA) 8,26 % 6
    Grünliberale Partei (glp) 4,38 % 4
    Solidarités 1,39 % 2

    Genf

    Statistik
    Anzahl Sitze 100
    Letzte Wahl 15. April 2018[32]
    Legislaturperiode 2018–2023
    Wahlberechtigte 262'541
    Abgegebene Wahlzettel 101'799
    Wahlbeteiligung 38,77 %
    Partei Prozent
    (2018)
    Sitze
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 25,18 % 28
    Sozialdemokratische Partei (SP) 15,30 % 17
    Grüne Partei (GPS) 13,16 % 15
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 10,71 % 12
    Mouvement citoyens genevois (MCG) 9,43 % 11
    Ensemble à Gauche (EAG) 7,83 % 9GE1
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 7,32 % 8
    Genève en Marche 4,10 %
    La liste Femmes 2018 (FEM) 3,26 %
    Grünliberale Partei (glp) 1,60 %
    Égalité et Équité 0,88 %
    La liste pour Genève (LPG) 0,71 %
    Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 0,52 %
    GE1 6 Sol., 2 DAL, 1 PdA

    Jura

    Statistik
    Anzahl Sitze 60
    Letzte Wahl 18. Oktober 2015[33]
    Legislaturperiode 2015–2019
    Wahlberechtigte
    Abgegebene Wahlzettel
    Wahlbeteiligung 54,13 %
    Partei Prozent
    (2015)
    Sitze
    Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 26,78 % 17
    Sozialdemokratische Partei (SP) 20,05 % 12
    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 15,43 % 9
    Christlich-soziale Partei (PCSI) 12,13 % 8
    Schweizerische Volkspartei (SVP) 8,49 % 8
    Grüne Partei (GPS) 7,70 % 4
    Partei der Arbeit (PdA) 3,23 % 2

    Siehe auch


    Literatur


    Weblinks


    Einzelnachweise


    1. Kantonale Parlamentswahlen: Mandatsverteilung nach Parteien und Kanton. Bundesamt für Statistik, 26. März 2020, abgerufen am 26. März 2020.
    2. Verfassungen der Schweiz .
    3. a b Andreas Auer: Staatsrecht der schweizerischen Kantone. Stämpfli, Bern 2016, S. 60–64.
    4. a b Andreas Auer: Staatsrecht der schweizerischen Kantone. Stämpfli, Bern 2016, S. 55–59.
    5. Curdin Vincenz: Ist das Schweizer Wahlsystem noch gerecht? Schweizer Radio und Fernsehen, 12. Mai 2019, abgerufen am 13. April 2020.
    6. Quellen Wahlsysteme: ZH BE LU UR SZ OW NW GL ZG FR SO BS BL SH AR SG GR AG TG TI VD VS NE GE JU
    7. Bündner Regierung will Doppelproporz. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 1. April 2020, abgerufen am 11. April 2020.
    8. Peter Jankovsky: Der Versuch, eine Exekutive zu stoppen. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. März 2011, S. 13.
    9. Bundesamt für Statistik: Kantonale Parlamentswahlen: Parteistärken mit Zuteilung der Mischlisten auf die Parteien
    10. Wahlen ZH 2019
    11. Wahlen BE 2018
    12. Wahlen LU 2019
    13. a b Kantonale Parlamentswahlen: Stärke der Parteien mit Zuteilung der Mischlisten auf die Parteien und Veränderung zur Vorperiode. In: Statistik der Wahlen und Abstimmungen. Bundesamt für Statistik, 11. März 2020, abgerufen am 11. März 2020.
    14. Kantonsratswahlen 2020 – Parteistimmen und Wählerzahl pro Liste und Gemeinde, inkl. Quoruminformation. Kanton Schwyz, 22. März 2020, abgerufen am 23. März 2020.
    15. Wahlen OW 2018
    16. Wahlen NW 2014
    17. Wahlen GL 2018
    18. Wahlen ZG 2018
    19. Wahlen FR 2016
    20. Wahlen SO 2017
    21. Wahlen BS 2016
    22. Wahlen BL 2019
    23. Wahlen SH 2016
    24. Wahlen AR 2019
    25. Wahlen AI 2015 (Memento des Originals vom 21. Juli 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    26. Wahlen AG 2016
    27. Schlussresultat Grossratswahl. Staatskanzlei Thurgau, 15. März 2020, abgerufen am 19. März 2020.
    28. Wahlen TI 2019
    29. Wahlen VD 2017
    30. Wahlen VS 2017
    31. Wahlen NE 2017 (Memento des Originals vom 4. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    32. Wahlen GE 2018
    33. Wahlen JU 2015 (Memento des Originals vom 15. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.



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